DE815129C - Treibriemen aus Gummi, Balata, Polyvinylchlorid o. dgl. - Google Patents
Treibriemen aus Gummi, Balata, Polyvinylchlorid o. dgl.Info
- Publication number
- DE815129C DE815129C DER544A DER0000544A DE815129C DE 815129 C DE815129 C DE 815129C DE R544 A DER544 A DE R544A DE R0000544 A DER0000544 A DE R0000544A DE 815129 C DE815129 C DE 815129C
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- DE
- Germany
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- rubber
- belt
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- balata
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- Expired
Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16G—BELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
- F16G1/00—Driving-belts
- F16G1/14—Driving-belts made of plastics
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Laminated Bodies (AREA)
- Belt Conveyors (AREA)
Description
-
- Gummi-, Balata- und Kunststofftreibriemen, z. B. aus synthetischem Gummi, Polyvinylchlorid o. dgl., sind in den verschiedensten Ausführungsarten bekannt, z. B. als Riemen mit geschnittenen Kanten, bei denen die einzelnen gummierten Gewebelagen übereinander angeordnet sind und die geschnittenen Kanten seitlich offenliegen, oder als Riemen mit umgelegten (gebuckten) Kanten, bei denen die gummierten Gewebelagen je nach Breite falzähnlich gewickelt angeordnet sind. Auch sind diese Riemen mit zusätzlichenAuflageschichten aus Gummi o.dgl. auf der Oberseite versehen, und zwar mit einseitiger mit den Kanten abschließender Auflage oder mit einseitiger über die Kanten heruntergezogener Auflage oder mit einer Auflage, die den Riemen allseitig umschließt.
- Die Erfindung vereinigt einmal den Riemen mit geschnittenen Kanten der Gewebelagen mit dem Riemen mit umgelegten Kanten in der Form, daß z. B. drei Lagen übereinander angeordnet sind und auf der Laufseite eine vierte breitere Lage um die geschnittenen Kanten der drei anderen Lagen herumgeführt wird und auf der anderen Riemenseite beiderseits um etwa 2 bis 3 cm umgeschlagen wird.
- Gleichzeitig wird aber auch auf dieser anderen Riemenseite die Anordnung einer Deckschicht vorgesehen. Es kommt also für die Erfindung auf die besondere Art der Ausgestaltung des Riemens in seiner Anordnung an, und zwar dergestalt, daß die Gewebeeinlagen und die Deckschicht von einer imprägnierten Gewebelage umfaßt werden, die auf der Deckschicht endet.
- Gegenüber den bisherigen Treibriemen ist nach der Erfindung neu, daß um die einzelnen Gewebelagen, versehen mit einer Deckschicht auf der Oberseite, z. B. aus Gummi, eine Gewebelage derart herumgeführt wird, daß die Kanten und die Deckschicht umfaßt werden, und die herumgeführte Gewebelage 2 bis 3 cm von den Kanten aus auf der Deckschicht endet.
- Die Zeichnungen zeigen einen Schnitt durch einen Treibriemen nach der Erfindung. Man sieht bei 1 die übereinander angeordneten gummierten Gewebelagen mit geschnittener Kante, bei 2 die Deckschicht, z. B. aus Gummi, und bei 3 die um die Kante herumgeführte Gewebelage, die bei 4 die Deckschicht umfaßt und in diesem Falle bündig mit ihr abschließt. Hierdurch ist also die Kante des Riemens durch eine außenliegende Gewebeschicht, die auch die Deckschicht, und zwar von den Kanten aus gemessen, z. B. 2 bis 3 cm voll umfaßt, gesichert, so daß ein Aufblättern der Deckschicht und der einzelnen Gewebelagen vermieden wird.
- Gleichzeitig wird aber auch die erwünschte Beschwerung des Treibriemens durch Ausfüllung des Zwischenraumes, der durch die Enden der herumgeführten Gewebebahn auf der Deckschicht entsteht, ermöglicht. Bisher wurde die Beschwerung durch Erhöhung der Anzahl der gummierten Gewebeeinlagen vorgenommen, wodurch aber gleichzeitig eine sehr hohe Quersteifigkeit geschaffen wird. Nach der Erfindung wird die Beschwerung nun durch eine Auflage aus Gummi oder Kunststoff durchgeführt. Durch diese Anordnung der Auflage auf der Oberseite wirdg eine bedeutend höhere Schmiegsamkeit erzielt als bei den üblichen Treibriemen mit einer höheren Anzahl Gewebeeinlagen. Es ist verständlich, daß der Riemen nach der Erfindung sich bedeutend besser den balligen Scheiben anpassen kann, als ein quersteifer Treibriemen.
- Die nach dieser Erfindung hergestellten Treibriemen verfügen über das für die Praxis erforderliche Eigengewicht, um z. B. den ruhigen Lauf bei Windstößen und dergleichen zu sichern. Neben der Erhöhung des Eigengewichts, z. B. durch eine Gummischicht, wird aber auch zugleich durch das Herumführen der äußeren Gewebelage, die auf der Deckschicht endet, ein besonders guter Kantenschutz geschaffen.
- Mit besonderem Vorteil lassen sich Treibriemen nach der Erfindung für den Antrieb von Dreschmaschinen verwenden. Sie zeigen die geforderten Eigenschaften guten Widerstandes gegen Witterungseinflüsse sowie guten Durchzugsvermögens auch bei warmer Witterung.
- PATENTANSPROCHE: I. Treibriemen aus Gummi, Balata, Polyvinylchlorid o. dgl., mit mehreren von der Riemenlaufseite aus übereinander angeordneten Gewebeeinlagen und mit seitlichem Kantenschutz, gekennzeichnet durch eine zusätzliche breitere imprägnierte Gewebelage (4) auf der Riemenlaufseite, deren die Riemenbreite überragende Kanten seitlich um die anderen Gewebelagen herumgeführt sind und auf der anderen Riemenseite enden.
Claims (1)
- 2. Treibriemen nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den beiden Gewebekanten der herumgeführten Gewebelage entstandene Vertiefung durch die Masse der Deckschicht des Riemens bis zum bündigen Abschluß mit den Gewebekanten oder weiter, je nach dem gewünschten Gewicht, ausgefüllt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER544A DE815129C (de) | 1949-12-10 | 1949-12-10 | Treibriemen aus Gummi, Balata, Polyvinylchlorid o. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER544A DE815129C (de) | 1949-12-10 | 1949-12-10 | Treibriemen aus Gummi, Balata, Polyvinylchlorid o. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE815129C true DE815129C (de) | 1951-09-27 |
Family
ID=7395155
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER544A Expired DE815129C (de) | 1949-12-10 | 1949-12-10 | Treibriemen aus Gummi, Balata, Polyvinylchlorid o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE815129C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1099935B (de) * | 1958-09-24 | 1961-02-16 | Deutsche Edelstahlwerke Ag | Magnetfoerderer mit einem endlosen Gummi- oder Kunststoff-Foerderband |
| DE1108419B (de) * | 1956-05-23 | 1961-06-08 | Pfaelzische Plastic Werke G M | Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Aufbringen eines gespritzten Kantenschutzprofils auf Transportbaender aus thermoplastischen Massen |
| DE1171599B (de) * | 1960-02-19 | 1964-06-04 | Continental Gummi Werke Ag | Verfahren zum Herstellen von Heissgut-foerderbaendern mit Kunststoffdeckschicht |
-
1949
- 1949-12-10 DE DER544A patent/DE815129C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1108419B (de) * | 1956-05-23 | 1961-06-08 | Pfaelzische Plastic Werke G M | Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Aufbringen eines gespritzten Kantenschutzprofils auf Transportbaender aus thermoplastischen Massen |
| DE1099935B (de) * | 1958-09-24 | 1961-02-16 | Deutsche Edelstahlwerke Ag | Magnetfoerderer mit einem endlosen Gummi- oder Kunststoff-Foerderband |
| DE1171599B (de) * | 1960-02-19 | 1964-06-04 | Continental Gummi Werke Ag | Verfahren zum Herstellen von Heissgut-foerderbaendern mit Kunststoffdeckschicht |
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