DE815102C - Holzimpraegnierkessel - Google Patents

Holzimpraegnierkessel

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Publication number
DE815102C
DE815102C DEF649A DEF0000649A DE815102C DE 815102 C DE815102 C DE 815102C DE F649 A DEF649 A DE F649A DE F0000649 A DEF0000649 A DE F0000649A DE 815102 C DE815102 C DE 815102C
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DE
Germany
Prior art keywords
impregnation
boiler
kettle
wood
loading device
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Expired
Application number
DEF649A
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English (en)
Inventor
Karl Frede
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/02Processes; Apparatus
    • B27K3/08Impregnating by pressure, e.g. vacuum impregnation
    • B27K3/10Apparatus

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description

  • Holzimprägnierkessel Die Erfindung betrifft einen liegenden zylindrischen Holzimprägnierkessel, bei welchem das Einbringen des Holzes mittels räderloser Gestelle über eine eingebaute Rollenbahn erfolgt. Eine beispielsweise Ausführung der Erfindung ist in den Abb. 1 bis 7 dargestellt.
  • Der Holzimprägnierkessel i, sonst üblicher zylindrischer Bauart, ist im Inneren mit einer in zwei Reihen angeordneten Rollenbahn ausgerüstet. Diese besteht aus einer Anzahl beiderseitig gelagerter Rollen r, welche in gleichen Abständen über die ganze Länge des Kessels verteilt in gleicher Höhe und Spurweite eingebaut sind. Die zugehörige Beschickungsvorrichtung besteht aus Gestellen in Stahlkonstruktion mit zwei oder mehr, der zylindrischen Form des Kessels angepaßten, auf zwei Fahrträgern t befestigten Rungen g. Die Entfernung der beiden Fahrträger t voneinander entspricht der Spurweite der Rollenbahn des Imprägnierkessels. Die seitliche Führung der in den Imprägnierkessel einfahrenden Gestelle g übernehmen die beiderseitigen Rollen r der Rollenbahn. Die inneren Lagerstühle b desselben sind in Höhe und Form so ausgebildet, daß sie zusammen mit den besonders langen Innenschenkeln s der Fahrträger t die Führung der bei dem Imprägniervorgang durch das aufschwimmende Holz angehobenen Gestelle g übernehmen und ein Aussetzen aus der Rollenbahnspur verhindern. Die in den Abb. 4 und 5 in Längs- und Querschnitt dargestellten Wagen w1 dienen zur Beförderung der Gestelle g außerhalb des Imprägnierkessels. Sie haben parallel zu ihrer Fahrtrichtung angebrachte Rollenbahnen p1, auf welche die Gestelle g auffahren und gegen Abrollen während des Transportes durch Riegel, Feststellhaken o. dgl. gesichert werden. Es können auch Wagen mit quer zur Fahrtrichtung angeordneten Rollenbahnen angewendet werden. Einen derartigen Wagen w2 mit Rollenbahn p2 stellen die Abb. 6 und 7 in Quer- und Längsschnitt dar. Abb. i veranschaulicht eine Anordnung für das Überführen der Gestelle g von den Wagen w in den Imprägnierkessel i. Zweckmäßig erfolgt dieses über eine beliebig lange, mit doppelter Rollenbahn versehener Rampe na und einer wegen des abnehmbaren Kesselverschlusses unbedingt erforderlichen fortnehrnbaren Rollenbrücke n..
  • Es sind bereits Holzimprägnierkessel liegender zylindrischer Bauart bekannt, welche mit Gleisen versehen sind, auf denen das Holz in Wagen eingefahren wird. Dieses hat jedoch folgende Nachteile: Eine Schmierung der Radlager der Wagen ist infolge der in dem Imprägnierkessel herrschenden Flüssigkeitstemperatur von etwa ioo° C, der Anwendung hoher Flüssigkeits- und Luftdrücke sowie hohen Vakuums illusorisch. Deshalb sind die Wagen, welche vor und nach dem Imprägniervorgang mehr oder weniger große Entfernungen auf den Holzlagerplätzen zurückzulegen haben und hierbei oft ein Schieben von Hand unvermeidbar ist, trotz Anwendung bester Radlager nur schwer fortzubewegen. Besonders auffällig ist dies, wenn sich, wie bei der Imprägnierung mit Salzlösungen, in den Radlagern Salzausscheidungen festsetzen. Außer der Arbeitserschwernis verursachen derartige Beanspruchungen der Wagen laufend erhebliche Kosten für deren Instandhaltung.
  • Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß häufig `Vagen, welche durch das bei dem Imprägniervorgang aufschwimmende Holz aus dem Gleis gehoben wurden, beim Ablassen der Imprägnierflüssigkeit nicht einspuren und beim Ausfahren entgleisen. Dann müssen die Wagen innerhalb des mit heißen Dämpfen erfüllten Kessels entladen und die Hölzer einzeln herausgeschafft werden. Von den bisher zur Verhütung dieser Entgleisungen angewandten Hilfsmitteln hat keines vollen Erfolg gebracht.
  • Es ist ferner nachteilig, daß die Radsätze der Wagen einen erheblichen Teil des Kesselquerschnittes in Anspruch nehmen, so daß die Kapazität der Kessel schlecht ausgenutzt wird. Die vorliegende Erfindung vermeidet gänzlich die erwähnten Mängel. Sie ermöglicht eine bessere Ausnutzung der Imprägnierkessel, die wiederum zu einer nicht unwesentlichen Kraft- und Heizmaterialersparnis führt, da infolge der größeren Holzfüllung eine entsprechend kleinere Menge an Imprägnierflüssigkeit zur Füllung des Kessels zu erwärmen und zu fördern ist. Sie erleichtert außerdem wesentlich die Arbeit und erspart Instandhaltungskosten, weil die Radlager der nunmehr stets außerhalb des Kessels verbleibenden Fahrzeuge nicht mehr den erwähnten außergewöhnlichen Beanspruchungen unterworfen sind, geschmiert, werden können und ihr leichter Lauf hierdurch gewährleistet ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Holzimprägnierkessel liegender zylindrischer Bauart, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe im Inneren mit einer in zwei Reihen angeordneten Rollenbahn versehen ist, deren Rollen in gleichen Abständen über die Kessellänge verteilt in gleicher Höhe und Spurweite stehen und deren innere Lagerstühle zur Führung der Beschickungsvorrichtung ausgebildet sind.
  2. 2. Holzimprägnierkessel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschickungsvorrichtung aus einem Gestell in Stahlkonstruktion mit zwei oder mehr der zylindrischen Form des Imprägnierkessels angepaßten Rungen besteht, welche auf zwei zur Rollenbahnspurweite des Kessels passend angeordneten Fahrträgern aufgebaut sind, deren verlängerte Innenschenkel im Zusammenwirken mit den inneren Lagerstühlen nach Anspruch i zur Führung der Beschickungsvorrichtung dienen.
  3. 3. Verfahren zum Betrieb der Holzimprägnierkessel nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Beförderung der Beschickungsvorrichtung außerhalb des Imprägnierkessels auf Gleisen laufende zwei- oder mehrachsige Fahrzeuge verwendet werden, welche mit parallel oder quer zu ihrer Fahrtrichtung angeordneten Rollenbahnen gleicher Spurweite des Imprägnierkessels ausgerüstet sind.
DEF649A 1950-01-22 1950-01-22 Holzimpraegnierkessel Expired DE815102C (de)

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DE815102C true DE815102C (de) 1951-09-27

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