DE81086C - - Google Patents

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DE81086C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F1/00Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals without driving mechanisms, e.g. egg timers
    • G04F1/04Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals without driving mechanisms, e.g. egg timers by movement or acceleration due to gravity
    • G04F1/06Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals without driving mechanisms, e.g. egg timers by movement or acceleration due to gravity by flowing-away of a prefixed quantity of fine-granular or liquid materials, e.g. sand-glass, water-clock
    • G04F1/063Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals without driving mechanisms, e.g. egg timers by movement or acceleration due to gravity by flowing-away of a prefixed quantity of fine-granular or liquid materials, e.g. sand-glass, water-clock using acoustic signalling

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Eieruhr.
Mit Hülfe der vorliegenden Eieruhr wird es ermöglicht, nach Ablauf gewisser und verschiedentlich einstellbarer Zeiträume ein Zeichen zu geben, welches durch Stellungsveränderung der ganzen Eieruhr und ein damit verbundenes hörbares Signal zum Ausdruck gelangt.
In beiliegender Zeichnung veranschaulicht Fig. ι einen Verticalschnitt der Uhr im Zustande ihrer Thätigkeit, Fig. 2 einen Querschnitt der Einrichtung des unteren Gehäusetheiles. Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach Linie M-M, (Fig. 1), Fig. 4 einen Schnitt im Gegensatz zu Fig. i, d. i. Zurückführung des Sandes und Abfangen bezw. Zurückklappen des Beckens.
Die Eieruhr besteht aus einem Gehäuse, welches aus zwei Theilen A und B gebildet ist. Im oberen Theile ist ein Sandbehälter C nebst Fangtrichter D mit Leitrinne α angebracht.
Der untere Theil B enthält ein sehr leicht beweglich aufgehängtes Becken E, welches um den Zapfen b schwingt und mit Hülfe einer leichten Feder d am Abwärtskippen (s. punktirte Stellung Fig. 1) gehindert wird.
Die Leitrinne α hat den Zweck, den aus dem Sandbehälter C D auslaufenden Sand nach dem Becken E zu führen, und zwar kann dies in verschiedener Weise geschehen, indem durch Verdrehen des Trichters der Sandstrom mehr oder weniger vom Drehpunkt b des Beckens entfernt, in letzteres auftrifft und infolge dessen das Schwergewichtshebelmoment verschieden gestaltet werden kann.
Man hat es durch entsprechendes Einstellen der Rinne α in der Hand, das Becken E früher oder später zum Kippen zu bringen, je nachdem der Hebelarm des Schwerpunktes von dem einströmenden Sand kürzer oder länger sich gestaltet, indem der Sand auf eine bestimmte, durch die Lage der Rinne α bedingte Stelle auftrifft.
Sobald das Becken E abwärts kippt, kommt das nur auf einer kleinen Basis stehende Gehäuse sowohl ' durch die damit verbundene Schwerpunktsverlegung, wie durch die Wucht des Abkippens aus seinem Gleichgewichte und fällt um, zum Zeichen, dafs die eingestellte Zeit abgelaufen ist.
Dieses Zeichen ist sowohl sichtbar als auch hörbar. Die Hörbarkeit desselben kann verstärkt werden durch ein in oder auf der Eieruhr angebrachtes Läutewerk, wie z. B. durch ein Glöckchen an dem Halter f oder durch eine beim Umfallen der Eieruhr erklingende Unterlage, d. h. Teller oder dergl.
Die Zurückführung des Sandes in den Behälter geschieht durch einfaches Umkehren des Gehäuses (Fig. 4), indem hierbei der Sand über die Trichterfläche durch den ringförmigen Schlitz g nach dem Behälter C zurückläuft, um von neuem zur Verwendung gebracht' werden zu können.
Beim Umkehren des Gehäuses fällt auch das Becken zurück und wird an seiner Feder d durch den Halter abgefangen.
Die Ausführung der Eieruhr, insbesondere die Gestalt des Gehäuses, die Lagerung und
Haltung des Beckens E, sowie die Form der Feder d und des Sandbehälters läfst sich verschieden gestalten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Eieruhr, bestehend aus einem auf einer kleinen Basis stehenden Gehäuse, in dessen oberem Theile A sich ein Sandbehälter C und ein einstellbarer Trichter D mit Laufrinne a befindet, während im unteren Theile B eine leicht bewegliche, kippbare Scfiale E einseitig aufgehängt ist, welche von einer Feder d so lange am Abwärtskippen gehindert wird, bis in dieselbe aus dem Behälter C D mittelst der durch Verdrehung des Trichters verschieden einstellbaren Laufrinne α eine bestimmte Sandmenge eingelaufen ist, die beim Kippen der Schale in das Gehäuse fällt und dadurch letzteres aus dem Gleichgewicht bringt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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