DE61750C - Geldwechsler - Google Patents

Geldwechsler

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DE61750C
DE61750C DENDAT61750D DE61750DC DE61750C DE 61750 C DE61750 C DE 61750C DE NDAT61750 D DENDAT61750 D DE NDAT61750D DE 61750D C DE61750D C DE 61750DC DE 61750 C DE61750 C DE 61750C
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DE
Germany
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tubes
ejector
button
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT61750D
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M. B. LOVVREY in Memphis, V. St. A., 246 Madison Street
Publication of DE61750C publication Critical patent/DE61750C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D1/00Coin dispensers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Geldwechsler.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Mai 1891 ab.
Der im Nachstehenden beschriebene Geldwechsler dient dazu, das oft so lästige und zeitraubende Wechseln von Geldstücken zu erleichtern und zu beschleunigen. Namentlich für Lä'den, Kaffeehäuser, Restaurants, Strafsenbahnwagen etc., wo ein rasches Geldwechseln häufig nöthig ist, dürfte der Geldwechsler eine sehr willkommene Erfindung sein.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 eine perspectivische Ansicht des Aeufseren des Apparates,
Fig. 2 zeigt einen verticalen Querschnitt eines Geldauswerfers.
Fig. 3 stellt die perspectivische Ansicht von fünf Röhren verschiedener Weite dar mit den zugehörigen Geldauswerfern, die auf derselben Platte angebracht sind.
Fig. 4 bis 8 stellen Abänderungen der Geldauswerfer dar. Fig. 4 ist ein Aufrifs, theilweise im Schnitt, eines einzelnen Rohres mit veränderter Form eines Geldauswerfers.
Fig. 5 stellt die perspectivische Ansicht der in Fig. 4 gezeigten Vorrichtung dar. Fig. 6 zeigt einen theilweisen Aufrifs derselben, wobei verschiedene Theile weggelassen sind. Fig. 7 zeigt die Form der verschiebbaren Zunge. Fig. 8 stellt die Platte dar, auf welcher die genannte Zunge sich bethätigt.
In den Figuren ist mit A das Gehäuse des Geldwechslers bezeichnet, welches die verschiedenen Theile aufnimmt. B stellt den Deckel des genannten Gehäuses dar, der bei b ,mit Scharnieren befestigt ist und ein Schlofs C besitzt. An der Platte C sind die Krampe C'2 und das Schlofs C3 angebracht (in punktirten Linien auf Fig. 1 zu sehen), welche verhindern, dafs die Taster bewegt werden und dafs die Münzen aus den Röhren herausgezogen werden.
Im Deckel sind eine Anzahl Löcher b1 angebracht. D ist ein Brett am Gehäuse. Es kann auch als Träger für die zur Aufnahme der Geldstücke dienenden Rohre benutzt werden. E ist eine Unterlage am Boden des Gehäuses für das Geldstück, welches aus dem Rohr abgesondert wird. Diese Unterlage hat eine Höhlung E\ aus welcher die Geldstücke herausgenommen werden.
F sind Arme, welche die Rohre G tragen. In der in Fig. 4, 5 und 6 gezeigten Form des Apparates haben die Rohre einen Träger F% in Form eines Flantsches, der am unteren Theil der Rohre angebracht und am Brett D befestigt ist; ein Arm F, Fig. 2, befestigt die Rohre am Gehäuse.
Die oberen Theile der Rohre können trichterförmig gestaltet sein (wie es Fig. 2 zeigt) oder nicht.
Die Rohre für die Münzen G G1 G2 G3 etc. haben einen ein wenig gröfseren Durchmesser als die Geldstücke, zu deren Aufnahme sie dienen sollen, auch haben dieselben verschiedene Durchmesser, so dafs sie für verschieden grofse Geldsorten passen. Es können z. B. Rohre für Zehnmarkstücke, Einmarkstücke, 50Pfennige, ι ο Pfennige etc. zur Anwendung kommen. Die Rohre werden zweckmäfsig nicht nach der Gröfse, sondern nach dem Werthe der Geldsorten, die sie aufnehmen sollen, angeordnet. Am besten sind sie aus Metall und an ihren Trägern angelöthet. Der untere Theil jeder dieser Rohre wird durch die genannten Träger in einer Entfernung von dem Brett D gehalten,
die etwas gröfser ist als die Tiefe einer der Münzen, die von dem Rohre aufgenommen werden sollen. H und H\ Fig. 3 und 7, sind zwei Formen des Münzauswerfers; er besteht in einer Zunge, um die Münze von der unterhalb der Rohre gelegenen Stelle wegzunehmen. Die Zunge ist nicht ganz so tief wie ein Geldstück in dem entsprechenden Rohr. Dem Geldauswerfer wird durch Niederdrücken des Tasters K oder K1 eine Längsbewegung gegeben,( wobei die Stangenverbindung MM1 gestreckt wird.
Die Stange M ist an dem Brett D mit Zapfen verbunden, während die Stange M1 an der Zunge mit Zapfen verbunden ist.
Eine geeignete Feder, die in ihrer einen Form in N, Fig. 2 und 3, und in ihrer anderen Form in N\ Fig. 4, 5 und 6, zu sehen ist, führt den Taster in die gewöhnliche Lage zurück. Die Bewegung des Tasters nach oben wird durch die Klammer O begrenzt.
Der Geldauswerfer, der in den Fig. 2 und 3 gezeigt wird, hat gekrümmte Arme und vermag auf der oberen Seite des Trägers D geführt zu werden, während in Fig. 4, 5 und 6 eine Platte Q, die in Fig. 8 besser zu sehen ist, in den genannten Träger eingelassen ist.
Diese Platte hat Schienen oder Führungen q für die gleitende Zunge, während das unter der Röhre befindliche Ende erweitert ist, um einen Raum ^r2 zu bilden, der etwas breiter und tiefer ist als jede der Münzen in dem entsprechenden Rohr.
Damit die Münzen nicht aus ihren Rohren fallen, ist unter dem Brett D eine gebogene Feder P angebracht (Fig. 5). Diese Feder ist aufwärts gebogen in ρ und versperrt die Oeffnung an der dem Geldauswerfer entgegengesetzten Seite der Rohre. Wenn der Taster K oder K1 niedergedrückt wird, so drückt ein Arm k oder k' die genannte Feder nieder und läfst den Durchgang für die Münze offen, während zu gleicher Zeit das Niederdrücken des Tasters auch auf den Geldauswerfer wirkt und das Geldstück durch die genannte Oeffnung stöfst, von wo es auf den Boden E oder in einen anderen Behälter fällt. Der neue Apparat wird in der folgenden Weise mit Geldstücken angefüllt. Man läfst entweder die Geldstücke durch die Löcher der entsprechenden Rohre in letztere hineinfallen, oder man öffnet den Deckel und legt alsdann die Geldstücke unmittelbar in die Rohre.
Der Apparat arbeitet alsdann in beschriebener Weise durch einfaches Niederdrücken der Taster, welche mit den entsprechenden Bezeichnungen versehen sind, z. B. 100, 50, 25, to, 5-

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Vorrichtungen zur Entnahme von Geldstücken, die ihrer Gröfse nach in mehreren Röhren auf einer gemeinsamen Unterlage angeordnet sind und wobei die Geldstücke einzeln aus dem unteren Theile jeder Röhre mittels eines aus einer Zunge bestehenden Geldauswerfers, der durch Niederdrücken eines Tasters seine Längsbewegung erhält, herausgeschleudert werden, die Anordnung, dafs dies dadurch bewirkt wird, dafs die aus den beiden Armen M und Ai1 bestehende Federverbindung gerade gemacht, und dafs aufserdem eine gebogene Feder P unterhalb des Brettes D derart angebracht ist, dafs sie in ihrer Ruhelage mit ihrem aufwärts gebogenen Ende die Oeffnung an der dem Geldauswerfer entgegengesetzten Seite der Röhre versperrt, aber mittelst des Armes k vom Taster bethätigt werden kann, so dafs dann die Oeffnung zum Herausfallen des Geldstückes frei wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT61750D Geldwechsler Expired - Lifetime DE61750C (de)

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