DE77803C - Einrichtung an Münzsortirern zum Flachlegen der Geldstücke - Google Patents

Einrichtung an Münzsortirern zum Flachlegen der Geldstücke

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DE77803C
DE77803C DENDAT77803D DE77803DC DE77803C DE 77803 C DE77803 C DE 77803C DE NDAT77803 D DENDAT77803 D DE NDAT77803D DE 77803D C DE77803D C DE 77803DC DE 77803 C DE77803 C DE 77803C
Authority
DE
Germany
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coins
flat
laying
equipment
coin
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT77803D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. silbermann, Berlin O., Blumenstr. 74
Publication of DE77803C publication Critical patent/DE77803C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D3/00Sorting a mixed bulk of coins into denominations
    • G07D3/02Sorting coins by means of graded apertures
    • G07D3/04Sorting coins by means of graded apertures arranged on an inclined rail

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE jß2i\i Instrumente.
Im Nachstehenden ist eine Verbesserung des unter Nr. 52005 geschützten Patentes beschrieben, welche darin besteht, dafs die aus den Durchbrechungen e e1 e'2 des genannten Patentes heraustretenden Geldstücke sofort flach umgelegt werden. Es wird dies dadurch erreicht, dafs sich unmittelbar an genannte Durchbrechungen andere, seitlich begrenzte, nach den Aufnahmebehältern führende und in anderem Sinne zum Laufkanal B geneigte Ableitungsrinnen anschliefsen, in welchen, an der rechtsseitigen Begrenzungswand oben an den Durchbrechungen e e1 e2 beginnend, Führungen in Gestalt gebogener Bleche angeordnet sind, welche ein Abrollen der Geldstücke auf der hohen Kante verhindern und dieselben zwingen, sich noch in den Ableitungsrinnen flach zu legen.
Diese Einrichtung zum Flachlegen der Geldstücke kann natürlich auch bei solchen Münzsortirern angebracht werden, welche die für das D. R. P. Nr. 52005 charakteristische Führungsschiene α im Laufkanal B nicht besitzen, sondern den allgemein bekannten glatten Laufkanal haben.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung an einem Münzsortirer mit zwei gleichartigen Laufkanälen veranschaulicht,, und zwar zeigt:
Fig. ι die Vorderansicht desselben im theilweisen Schnitt,
Fig. 2 die Oberansicht,
Fig. 3 einen Querschnitt durch die Mitte des Münzsortirers und
Fig. 4 die Oberansicht des beiden Lauf kanälen gemeinsamen Geldeinwurfes.
B und Bl sind die beiden vollkommen gleichartigen Laufkanäle, von denen jeder für Silber- und Nickelgeld benutzbar ist, während ein dritter Kanal B'2 für Gold bestimmt ist. Dementsprechend sind zwei Einwürfe A und A1 angeordnet, von denen der in Fig. 4 veranschaulichte derart ausgebildet ist, dafs er gleichzeitig nach den beiden Kanälen B und B' befördert. Zwei Kanäle sind aus dem Grunde gewählt, damit der Apparat auch beim Massenverkehr tadellos arbeitet, und zwar vertheilen sich die in A eingeworfenen Münzen selbstthätig ziemlich gleichmäfsig auf beide Kanäle, welche beide, wie der Lauf kanal des Patentes Nr. 52005, von links nach rechts geneigt sind (Fig. 1). Aufserdem zweigen sich vor jeder der an der Vorderansicht des Apparates befindlichen Durchbrechungen andere Ableitungsrinnen Z) ß1 D2... D10 ab, welche in anderem Sinne, nämlich von hinten nach vorn geneigt sind, wie es Fig. 3 zeigt. Diese Ableitungsrinnen führen nach den Aufnahmebehältern und sind je von zwei Wänden begrenzt. In jeder dieser Rinnen zweigt sich von der rechtsseitigen Begrenzungswand oben an der Durchbrechung des Laufkanales eine Führung d d1 d2. . . in Gestalt eines gebogenen Blechstreifens ab, welche nach dem Ende hin derartig gekrümmt ist, dafs schliefslich dieses selbst parallel dem Boden der Ableitungsrinne, jedoch in geringer Entfernung über demselben liegt. Fallen nun die Geldstücke aus einer der an der Vorderseite befindlichen Durchbrechungen heraus, so werden sie durch die Führungen ddxd%... von der rechtsseitigen Seitenwand der Ableitungsrinne abgelenkt und
üach auf den Boden derselben umgelegt, so dafs sie nunmehr platt auf diesem nach unten gleiten, bis sie in dem für die betreffende Münzsorte bestimmten Behälter zur Ruhe kommen. Von diesen Aufnahmebehältern sind C bis C7 und C!o bei der dargestellten Ausführungsform zur Aufnahme des Nickel- und Silbergeldes bestimmt, während die Behälter C8 und C9 für Gold berechnet sind. C11 ist ein besonderer, nicht mit einer Ableitungsrinne in Verbindung stehender Behälter, in welchem Papiergeld Aufnahme finden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Einrichtung an Münzsortirern zum Flachlegen der Geldstücke, dadurch gekennzeichnet, dafs zwischen dem Laufkanal und den Empfangsbehältern unmittelbar vor den für die Geldstücke bestimmten, an der Vorderseite des Münzsortirers angeordneten Durchbrechungen Ableitungsrinnen D D1 D2 . . . mit vorspringenden Führungen d d1 <f2. . . von solcher Ausbildung eingeschaltet sind, dafs die aus den Durchbrechungen austretenden Münzen flach umgelegt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT77803D Einrichtung an Münzsortirern zum Flachlegen der Geldstücke Expired - Lifetime DE77803C (de)

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