DE809717C - Vorrichtung zum Messen oder Kontrollieren von Abmessungen durch pneumatische Feinmessung - Google Patents
Vorrichtung zum Messen oder Kontrollieren von Abmessungen durch pneumatische FeinmessungInfo
- Publication number
- DE809717C DE809717C DEP25475A DEP0025475A DE809717C DE 809717 C DE809717 C DE 809717C DE P25475 A DEP25475 A DE P25475A DE P0025475 A DEP0025475 A DE P0025475A DE 809717 C DE809717 C DE 809717C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- guide piece
- guide
- sensing device
- measuring
- piece
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000005259 measurement Methods 0.000 title claims description 13
- 230000003321 amplification Effects 0.000 claims 1
- 238000003199 nucleic acid amplification method Methods 0.000 claims 1
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 3
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 3
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 2
- 208000031872 Body Remains Diseases 0.000 description 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 230000001627 detrimental effect Effects 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01B—MEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
- G01B13/00—Measuring arrangements characterised by the use of fluids
- G01B13/08—Measuring arrangements characterised by the use of fluids for measuring diameters
- G01B13/10—Measuring arrangements characterised by the use of fluids for measuring diameters internal diameters
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft Vorrichtungen zum Messen oder Kontrollieren des Abstandes zwischen
zwei.voneinander entfernten Flächen oder des inneren Durchmessers eines Loches oder einer Bohrung durch
pneumatische Feinmessung. Diese Vorrichtungen werden allgemein Taster genannt.
Die mit derartigen Vorrichtungen erhaltene Genauigkeit wird durch gewisse Faktoren beeinflußt,
welche von der Bedienungsperson selbst abhängen, da die Vorrichtung zur Vornahme der Messung in eine
geeignete Stellung gebracht werden muß, was die Bedienungsperson zwingt, zu versuchen, die Vorrichtung
in eine solche Lage zu bringen, daß sich die gemeinsame Achse ihrer Kontaktstücke in einer Ebene befindet,
die zu den Wänden, deren Abstand gemessen werden soll, senkrecht liegt, oder daß diese Achse längs
eines Durchmessers des Loches oder der Bohrung verläuft. Wenn diese Bedingung nicht erfüllt ist, so ist die
erhaltene Messung nicht genau.
Die vorliegende Erfindung hat eine Meß vorrichtung zum Gegenstand, bei welcher die Achse der Kontaktstücke
selbsttätig eine richtige Lage gegenüber den Flächen, deren Abstand gemessen werden soll, einnimmt,
so daß der Einfluß der von der Bedienungsperson abhängenden Faktoren, welcher für die Genauigkeit
der Messung nachteilig sein kann, bis zu einem gewissen Grade ausgeschieden wird.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für die Messung oder die Kontrolle des Abstandes von zwei
Flächen oder des Durchmessers einer Bohrung durch
pneumatisches Feinmessen, welche zwei getrennte wesentliche Teile aufweist, nämlich eine Tasteinrichtung
und ein Führungs- oder Leitstück, dessen äußere Abmessungen etwas kleiner als die zu messenden Abmessungen
sind. Sie besteht darin, daß die Tasteinrichtung in dem Führungs- oder Leitstück so untergebracht
und mit diesem gelenkig verbunden ist, daß ein geringes Spiel auftritt.
Andere Kennzeichen der Erfindung werden aus der ίο nachstehenden eingehenden Beschreibung einiger Ausführungsformen
hervorgehen, welche auf die Zeichnung Bezug nimmt, welche nur als nicht beschränkendes
Beispiel anzusehen ist.
Fig. ι ist ein Längsschnitt einer Meßvorrichtung der
Tastertype gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 2 ist ein entsprechender Grundriß mit teilweisem Schnitt längs der Linie H-II der Fig. 1;
Fig. 3 ist ein Längsschnitt der Linie III—III der
Fig. 5 einer zweiten Ausführungsform der Erfindung; Fig. 4 ist ein Querschnitt längs der Linie IV-IV
der Fig. 3, und
Fig. 5 ist ein den Fig. 3 und 4 entsprechender Grundriß.
Die eigentliche Meßvorrichtung kann in jeder beliebigen Weise ausgebildet sein und umfaßt zweckmäßig
einen Körper 1, der an einem Ende ein festes Kontaktstück .2 trägt, welches durch eine Klemmschraube
21 (s. Fig. 2) in seiner Stellung gehalten wird.
Der Körper 1 trägt ferner ein bewegliches Kontaktstück 3, welches z. B. aus einer Kugel besteht, die sich
in einem rohrförmigen Halter 3* befindet, der mittels
einer Schraube 31 an einem Tragarm 4 befestigt ist. Der Arm 4 ist an dem Körper 1 befestigt und besitzt
einen Abschnitt 5 verringerter Dicke, um die Verstellung des beweglichen Kontaktstücks 3 gegenüber
dem Körper 1 durch elastische Biegung des Armes 4 zu erleichtern.
Die Querverstellung des beweglichen Kontaktstücks 3 gegenüber dem Körper 1 wird durch den rechtwinklig
gebogenen Hebel 6 auf das Ende 7 der Stange eines Ventils 8 übertragen. Das Ventil 8 arbeitet mit einem
Sitz 9 zusammen, der in einer Leitung vorgesehen ist, welcher ein Gas unter einem bestimmten, konstanten
Druck zugeführt wird. Auf diese Weise wird durch Messung des Druckabfalls in dem Ventil 8, 9 der Abstand
zwischen den Kontaktstücken 2 und 3 mit der gewünschten pneumatischen Verstärkung gemessen.
Das Ventil 8 und sein Sitz 9 sind in einem rohrförmigen Teil 10 untergebracht, der in den Körper 1
geschraubt ist und durch beliebige geeignete Mittel,
z. B. die bei 11 gezeigten Klemmschrauben, in seiner
Stellung gehalten wird.
Die auf die obige Weise ausgebildete Tasteinrichtung ist in einem Führungs- oder Leitstück 12 von rohrförmiger
Gestalt untergebracht, dessen Querschnittsumriß dieselbe Form hat wie der auszumessende
Raum.
In dem in Fig. 1. und 2 dargestellten Beispiel ist der betreffende Raum eine zylindrische Bohrung, so
daß die Außenwand des Leitstücks 12 zylindrisch gestaltet ist.
Die äußeren Abmessungen des Leitstücks sind etwas kleiner als die entsprechenden zu messenden Abmessungen gewählt, so daß die freien Enden der Kontaktstücke 2 und 3 leicht über die Außenfläche des Leitstücks hinausragen und so mit der Innenwand der Bohrung in Kontakt treten können, ohne daß die Außenfläche des Leitstücks diese Wand berührt.
Die äußeren Abmessungen des Leitstücks sind etwas kleiner als die entsprechenden zu messenden Abmessungen gewählt, so daß die freien Enden der Kontaktstücke 2 und 3 leicht über die Außenfläche des Leitstücks hinausragen und so mit der Innenwand der Bohrung in Kontakt treten können, ohne daß die Außenfläche des Leitstücks diese Wand berührt.
Der Meßverstärker und das Leitstück sind durch zwei Anschläge 13 miteinander vereinigt, welche in
dem Körper 1 befestigt sind, z. B. durch Einschrauben, und deren Köpfe 14 sich in Löchern 15 befinden, die
in dem Körper des Leitstücks in der Nähe der Stelle, wo die Messungen vorgenommen werden, vorgesehen
sind, wobei diese Anschläge dazu dienen, eine Trennung der Vorrichtung von dem Leitstück zu verhindern.
Der Wert des zwischen jedem Kopf 14 und dem entsprechenden Loch 15 vorgesehenen Spiels ist jedoch
hinreichend, um eine verhältnismäßig große Ver-Schiebung (einige Zehntelmillimeter) des Körpers 1
gegenüber dem Leitstück 12 zuzulassen.
Andererseits ist der Innendurchmesser des Leitstücks 12 so bemessen, daß der Meßverstärker in dieses
Leitstück mit einem gewissen Spiel eingeführt werden kann, welches ebenfalls einige Zehntel eines Millimeters
beträgt, um derartige gegenseitige Verschiebungen zu ermöglichen.
Wenn sich die Vorrichtung in dem zu messenden Stück an Ort und Stelle befindet, treten die Kontaktstücke
2 und 3 über die Außenfläche des Leitstücks um eine Strecke von einem oder zwei Zehntel eines
Millimeters hervor. Da der zu messende Fehler der Abmessungen im allgemeinen einige hundertstel oder ■
sogar tausendstel Millimeter beträgt, körinen die Anschlage 13 in keiner Weise die Längs- und/oder Winkelverstellungen
der eigentlichen Vorrichtung in dem Leitstück behindern, da das Spiel und die Beweglichkeit,
welche um diese Anschläge vorgesehen sind, größer sind als das größtmögliche Spiel des Leitstücks
in dem zu messenden Stück.
Anstatt einen zylindrischen, gleichmäßigen freien Raum oder ein zylindrisches Spiel zwischen dem Leitstück
12 und dem Körper 1 zu lassen, kann man gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung zwischen
ihnen eine Art Kugelgelenk vorsehen, welches z. B. durch eine ringförmige Rippe 18 mit halbkreisförmigem
Querschnitt gebildet wird, die entweder auf der Außenseite des Körpers 1, oder besser, wie dargestellt,
auf der Innenwand des Leitstücks 12 bis 16 angeordnet
wird. Dieses Gelenk ist ziemlich weit von den Kontaktstücken 2 und 3 entfernt und gestattet eine Winkelverschiebung
der eigentlichen Meßeinrichtung gegenüber ihrem Leitstück, wobei Schlitze in den Wänden
des Leitstücks 12 vorgesehen sind, um eine Drehung der Kontaktstücke 2 und 3 und der die Längsverschiebung
begrenzenden Anschläge 13 zu ermöglichen. Das Leitstück ist mit einem Handgriff 16 versehen,
der gestattet, die Gesamtanordnung zu halten, ohne daß die Bedienungsperson das eigentliche Leitstück,
die Verstärkereinrichtung oder das zu messende Stück zu berühren braucht. Das Ende 17 dieses Handgriffs
ist zur Erleichterung des Festhaltens vorzugsweise gerändelt.
In der in Fig. 3, 4 und 5 dargestellten Ausführungsform haben das Leitstück 12 1 und der Handgriff 161
einen U-förmigen Querschnitt, wobei die Verstärkungseinrichtung, die einen merklich rechteckigen Querschnitt
(Fig. 4) besitzt, zwischen den Schenkeln des U untergebracht ist, so daß diese Einrichtung von oben
zugänglich ist und leicht in das Leitstück eingesetzt oder aus diesem entfernt werden kann.
Die eigentliche Vorrichtung und das Leitstück werden durch einen einzigen Stift 131 in ihrer gegenseitigen
Lage gehalten und miteinander verbunden, wobei dieser Stift verhältnismäßig weit von der Stelle
entfernt ist, an welcher die Messung vorgenommen werden soll. Dieser Stift 131 bildet so eine Achse, um
welche der Körper 1 in dem Handgriff 161 des Leitstücks
121 schwenkbar ist. Dank der U-förmigen Gestalt
des Leitstücks bildet dessen U-förmiges Ende in der Nähe der Kontaktstücke 2 und 3 einen Schlitz,
in welchem diese Stücke 2 und 3 untergebracht sind. In dieser Ausführungsform ist der Körper 1 der Verstärkereinrichtung
in das Leitstück 121 ohne jedes merkliche Spiel in der Seitenrichtung oder der Längsrichtung
eingebaut. Einzig und allein eine geringe Drehung um die Achse des Stiftes 131 gestattet eine
kleine Winkelverstellung der Kontaktstücke 2 und 3 gegenüber dem eigentlichen Leitstück, um diese
Stücke selbsttätig mit den Wänden der zu messenden Bohrung in Berührung zu bringen.
Das Leitstück ist mit einem kürzeren Griff als in der Ausführungsform der Fig. 1 versehen, so daß die
Blockierungsmittel 11 des Ventilkörpers zugänglich bleiben.
Die vorherige Einstellung der Vorrichtung in einer Ringlehre oder mittels eines Normalstücks wird durch
Einschrauben oder Ausschrauben des das Ventil 8 umgebenden Rohres 10 in dem Körper der Verstärkungseinrichtung
vorgenommen. Sobald diese Einstellung vorgenommen ist, wird das Rohr 10 in seiner
Stellung durch die Blockierungsmittel 11 festgestellt. Das Blockierungssystem sollte daher leicht zugänglich
sein.
Es genügt, die das Leitstück und die Verstärkereinrichtung umfassende Gesamtanordnung in eine
Bohrung o. dgl. einzuführen, um selbsttätig die richtige Stellung der Verstärkereinrichtung in dieser Bohrung
zu erhalten, d. h. eine solche Stellung, daß die gemeinsame Achse der Kontaktstücke 2 und 3 einerseits in
einer Diametralebene der zu messenden Bohrung liegt und andererseits auf der Achse dieser Bohrung senkrecht
steht. Die Tatsache, daß diese beiden Bedingungen erfüllt sind, scheidet jeden von einer unrichtigen
Benutzung der Vorrichtung durch die Bedienungsperson herrührenden Fehler aus und gestattet,
mit einem Minimum von Vorsichtsmaßnahmen eine sehr genaue Messung zu erhalten. Es ist nicht mehr
notwendig, eingehend geschulte Bedienungspersonen für die Benutzung dieser Vorrichtungen zu verwenden.
Für die Benutzung von erfindungsgemäßen Vorrichtungen ist es natürlich nicht nötig, daß die zu
messenden oder zu kontrollierenden Bohrungen oder Löcher zylindrisch sind. Es genügt, im Fall von andersgestalteten
Löchern, ein Leitstück zu benutzen, welches -im Querschnitt dieselbe Gestalt wie das zu
messende Loch hat, dessen Abmessungen jedoch etwas kleiner sind.
Es ist klar, daß sich die oben beschriebene Vorrichtung ebensogut für die Messung des Abstandes
zwischen zwei parallelen oder anderen Flächen eignet.
Es ist ferner selbstverständlich, daß die beschriebenen Anordnungen nur als Beispiel gegeben sind und
verschiedenen Abwandlungen unterworfen werden können, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen,
um besonderen Bedingungen angepaßt zu werden.
Claims (12)
1. Vorrichtung für die Messung oder die Kontrolle des Abstandes von zwei Flächen oder des
Durchmessers einer Bohrung durch pneumatische Feinmessung, welche zwei getrennte wesentliche
Teile aufweist, nämlich eine Tasteinrichtung und ein Führungs- oder Leitstück, dessen äußere Abmessungen
etwas kleiner als die zu messenden Abmessungen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die
Tasteinrichtung in dem Führungs- oder Leitstück so untergebracht und mit diesem gelenkig verbunden
ist, daß ein geringes Spiel auftritt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tasteinrichtung an ihrem Führungs- oder Leitstück mit Hilfe eines Stiftes
gelenkig befestigt ist, der verhältnismäßig weit von der Stelle angebracht ist, wo die Messung vorgenommen
wird, so daß er eine Winkelbewegung der Meßvorrichtung gegenüber diesem Leitstück
in einer zu diesem Stift senkrechten Ebene zuläßt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die pneumatische Verstärkungsund Meßvorrichtung in dem Führungs- oder Leitstück
so angebracht ist, daß eine gegenseitige axiale Bewegung zwischen diesen Teilen möglich
ist, z. B. dank der Benutzung von wenigstens einem Vorsprung, der mit einem genügenden Spiel
in eine entsprechende öse eintritt, so daß zwischen der Meßeinrichtung und ihrem Leitstück ein
größeres Spiel besteht, als der vorgesehene Unterschied zwischen den Abmessungen des Leitstücks
und des zu messenden Raumes beträgt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tasteinrichtung mit dem Leitstück durch ein Kugelgelenk verbunden ist, das
in einiger Entfernung von der Stelle, wo die Messung vorgenommen wird, angeordnet ist und eine Winkelverstellung
der Tasteinrichtung gegenüber diesem Leitstück in bestimmten Grenzen zuläßt, wobei
dieses Gelenk z.B. durch einen mit der Tasteinrichtung ein Stück bildenden Vorsprung gebildet
wird, der in eine öse eintritt, die breiter als er selbst und an dem Leitstück vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Leitstück so eingerichtet ist, 1^0
daß es die Einstellmittel der Vorrichtung frei zugänglich macht, damit die Bedienungsperson vor
Ausführung der Messungen die Einstellung der Vorrichtung mit Hilfe einer Lehre oder eines
Normalstücks vornehmen kann. 1*5
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge-
kennzeichnet, daß das Leitstück rohrförmig ist und daß sein Querschnittsumriß die gleiche Form hat
wie der zu messende Raum.
7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Innendurchmesser des Leitstücks etwas größer als der Außendurchmesser der
Tasteinrichtung ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Zusammenhang zwischen der
Tasteinrichtung und dem Leitstück mit Hilfe von zwei an dieser Einrichtung befestigten Anschlägen
(13) erhalten wird, deren Köpfe (14) in in dem Körper des Leitstücks in der Nähe der Meßstelle
vorgesehene Löcher (15) eingreifen, wobei ein genügendes Spiel zwischen jedem Kopf (14) und
dem entsprechenden Loch (15) vorgesehen ist, welches eine verhältnismäßig große Bewegung der
Tasteinrichtung (1) gegenüber dem Leitstück (12) zuläßt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Zusammenhalt zwischen der Tasteinrichtung und dem Leitstück mittels eines
einzigen Stifts (131) erzielt wird, der verhältnismäßig
weit von der Meßstelle angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindung zwischen der Tasteinrichtung (1) und dem Leitstück (12) mit
Hilfe eines Kugelgelenks erhalten wird, welches
z. B. durch einen Ansatz oder eine Rippe (18) in Ringform und mit halbkreisförmigem Querschnitt
gebildet wird, welche auf der Außenseite dieser Einrichtung oder auf der Innenseite des Leitstücks
angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Leitstück (12) durch einen Griff (16) verlängert wird, der vorzugsweise in
einen gerändelten Teil (17) ausläuft.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Leitstück (121) und sein Griff (161) einen allgemein U-förmigen Querschnitt
besitzen, wobei die Tasteinrichtung, welche einen merklich rechteckigen Querschnitt besitzt, zwischen
den parallelen Schenkeln des U untergebracht und so von einer Seite aus zugänglich ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
@ 929 7.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR809717X | 1944-12-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE809717C true DE809717C (de) | 1951-08-02 |
Family
ID=9253662
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP25475A Expired DE809717C (de) | 1944-12-28 | 1948-12-19 | Vorrichtung zum Messen oder Kontrollieren von Abmessungen durch pneumatische Feinmessung |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH255138A (de) |
| DE (1) | DE809717C (de) |
| FR (1) | FR929079A (de) |
| GB (1) | GB606434A (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2574342A (en) * | 1944-12-28 | 1951-11-06 | Materiel Automobile Sa Const | Pneumatic bore gauge |
| US2590151A (en) * | 1949-07-23 | 1952-03-25 | Bryant Grinder Corp | Bore gauge head |
-
1944
- 1944-12-28 FR FR929079D patent/FR929079A/fr not_active Expired
-
1945
- 1945-05-08 CH CH255138D patent/CH255138A/fr unknown
- 1945-08-31 GB GB22484/45A patent/GB606434A/en not_active Expired
-
1948
- 1948-12-19 DE DEP25475A patent/DE809717C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH255138A (fr) | 1948-06-15 |
| GB606434A (en) | 1948-08-13 |
| FR929079A (fr) | 1947-12-16 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE202016102963U1 (de) | Kalibrieranordnung für Schneidwerkzeuge eines Bearbeitungszentrums | |
| DE2915033C2 (de) | ||
| DE809717C (de) | Vorrichtung zum Messen oder Kontrollieren von Abmessungen durch pneumatische Feinmessung | |
| DE102013011629A1 (de) | Handmessgerät zum Messen eines Längenmaßes | |
| DE4015576C2 (de) | Fasenlängen-Meßgerät | |
| DE921358C (de) | Kegelmessgeraet | |
| DE2654271C3 (de) | Bohrungslehre | |
| DE2400952C3 (de) | Fühlhebelmeßgerät | |
| DE4004486C2 (de) | ||
| DE8803733U1 (de) | Meßvorrichtung für die Herstellung von Rohrbogen | |
| DE3407532C2 (de) | Feinmeßgerät | |
| DE935397C (de) | Schublehre | |
| DE844070C (de) | Messgeraet | |
| DE354177C (de) | Gewindemessvorrichtung | |
| DE958431C (de) | Stosssichere Messuhr | |
| DE2722137C3 (de) | Gerät zur Messung der Profiltiefe an Fahrzeugreifen | |
| DE936475C (de) | Messinstrument | |
| DE2149534C3 (de) | Bogenmessgerät | |
| DE884110C (de) | Mess- und Kontrollvorrichtung fuer die Bestimmung bzw. Pruefung von Abmessungen von Werkstuecken | |
| DE815697C (de) | Lehre zum Pruefen der Rundheit und des Durchmessers von Bohrungen | |
| DE2753363B2 (de) | ||
| DE870764C (de) | Vorrichtung zum Messen der Staerke nur von der einen Seite zugaenglicher Waende | |
| DE953469C (de) | Geraet zur Durchfuehrung von Laengenmessungen und/oder zur Pruefung der Toleranzhaltigkeit von Werkstuecken | |
| DE1276339B (de) | Durchmesserlehre fuer Innen- und Aussenmessungen | |
| DE1798287A1 (de) | Vorrichtung zum Messen konischer Bohrungen |