DE807729C - Bienenwohnung mit Auszugsbeute - Google Patents

Bienenwohnung mit Auszugsbeute

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DE807729C
DE807729C DEP51271A DEP0051271A DE807729C DE 807729 C DE807729 C DE 807729C DE P51271 A DEP51271 A DE P51271A DE P0051271 A DEP0051271 A DE P0051271A DE 807729 C DE807729 C DE 807729C
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DE
Germany
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honeycomb
pull
apiary
frame
rails
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Expired
Application number
DEP51271A
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English (en)
Inventor
Johannes Stoecker
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K47/00Beehives

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Bienenwohnungen, bei welchen die Waben aus der Beute in einen an dieser angehängten Wabenbock herausgezogen werden können, und hat eine besonders zweckmäßige und zuverlässige Auszugsvorrichtung und Verbindung des Wabenbocks mit der Beute zum Gegenstand. Dadurch wird vor allem ein vollständig stoßfreies Ausziehen der Waben bei geringster Beunruhigung und weitestgehender Schonung des
ίο Volkes und ein sehr leichtes, genaues Arbeiten bei großer Ersparnis an Zeitaufwand gegenüber den bisher bekannten F.inrichtungen ähnlicher Art erreicht.
Frlindungsgeniäl.l sind sämtliche Wabenrahmen auf zwei parallelen .Auszugsschienen aufgelegt, die je aus einem glatten Blechwinkel bestehen und hinten durch eine Querstange verbunden sind. Dadurch ist eine sehr stabile Auszugsvorrichtung geschaffen, die mit sämtlichen Wabenrahmen geschlossen aus der Beute in den Wabenbock gezogen werden kann und volle Sicherheit gegen ein Abfallen einzelner Rahmen bietet. Auch das vor den Rahmen liegende Fenster wird gleichzeitig mit diesen herausgezogen. Die Auszugsschienen sind innerhalb der Beute und im Wabenbock auf gleichfalls winkelförmigen glatten Gleitschienen geführt, und zwar mit geringem seitlichen Spiel, so daß sie leicht und gleichmäßig, ohne zu ecken oder zu klemmen, herausgezogen und eingeschoben werden können. Zum Ausziehen der Auszugsschienen dient ein besonderer Greifer, der aus einer Griffleiste aus Holz und zwei an dieser befestigten, parallel geführten Stahlgreifern besteht, die an ihren Enden hakenförmig nach oben geführt sind, derart, daß sie mit diesen linden von unten in Aussparungen eingeschoben werden können, welche in den vorderen Enden der Auszugsschienen angebracht sind. Damit der Greifer bequem eingehakt werden kann, ist die Gleitführung innerhalb der Beute am vorderen Ende kurvenförmig etwas abgesenkt, so
daß ein Störunge- und erschütterungsfreier Übergang von dem einen auf das andere Gleitschienenpaar möglich ist.
Dem gleichen Zwecke eines stoßfreien Übergangs und einer leichten und störungsfreien Bewegung der Wabenrahmen beim Ausziehen dient auch die neuartige Verbindung des Wabenbocks mit der Bienenwohnung; an Stelle der bisher für diesen Zweck üblichen sogenannten Sturmhaken, die einzein von Hand eingehängt werden müssen und keine Sicherheit für eine vollständig gleichbleibende unveränderliche Höhenlage des Wabenbocks und damit der Auszugsführung bieten, treten bei der Bienenwohnung nach der Erfindung besonders gestaltete Einhängedorne, die außen an den beiden Seitenwänden des Wabenbocks befestigt sind und mit ihren seitlich ausgebogenen Enden in entsprechend gestaltete Einhängeplatten an der Vorderwand der Bienenwohnung eingehängt werden. Dadurch wird eine feste Verbindung geschaffen, durch welche die Gefahr eines Eckens zuverlässig vermieden und ein einwandfreies Herausziehen des Rahmenauszugs aus der Beute ermöglicht wird.
Ein Ausführungsbeispiel einer Bienenwohnung nach der Erfindung ist in der Zeichnung in schematischer Form dargestellt.
Fig. ι zeigt die Gesamtanordnung,
Fig. 2 eine Einzelansicht des Einhängedorns,
Fig. 3 den Auszugsrahmen,
Fig. 4 einen Schnitt durch den Auszugsrahmen, Fig. 5 einen Querschnitt durch die Beute,
Fig. 6 den Auszugsgreifer.
Mit ι ist die Beute bezeichnet, deren Seiten- und Stirnwände in bekannter Weise zur Erhöhung der Wärmehaltigkeit ausgefüttert sind. Die Beute besitzt in ebenfalls bekannter Weise zwei Etagen, kann aber auch in drei Etagen gebaut sein. Jede Etage besitzt links und rechts eine winkel- oder U-förmige Gleitschiene 2 und eine Auszugsvorrichtung, die aus den ebenfalls durch Blechwinkel gebildeten Tragschienen 3 und einer diese verbindenden Querstange 4 besteht. Auf den Tragschienen 3 sind die Wabenrahmen 5 und das Fenster 6 aufgehängt. In den vorderen Enden der Tragschienen 3 sind Durchbrechungen 10 angebracht.
Der Wabenbock 7 weist gleichfalls ein durch Blechwinkel gebildetes Gleitschienenpaar 8 auf.
Die Tragschienen laufen vollständig glatt auf den Gleitschienen, die in ebener Bahn durchgeführt sind. Lediglich am vorderen Ende der in der Beute verlegten Gleitschienen ist je eine nach einer gebogenen Kurve verlaufende Senkung 9 vorgesehen, durch welche das Einsetzen der nachstehend beschriebenen Greifvorrichtung erleichtert wird. Die Greifvorrichtung besteht aus der hölzernen Greiferleiste 11 und den beiden Stahlgreifern 12, deren Enden 13 hakenförmig nach oben gebogen sind. Soll der Auszugsrahmen mit den Waben aus der Beute in den Wabenbock herausgezogen werden, so wird die Greifvorrichtung von unten in die Löcher 10 der Auszugsschienen eingehakt, was ohne Stoß geschieht, und dann der ganze Auszugsrahmen herausgezogen, worauf das Volk in dem Wabenstock nach Belieben von drei Seiten behandelt werden kann.
j Zur Verbindung des Wabenbocks mit der Bienenwohnung dienen die Einhängedorne 14, die an den Seitenwänden des Wabenbocks befestigt sind und mit ihren abgewinkelten Enden 15 durch die Löcher 16 der an der Stirnseite der Beute angebrachten Einhängeplatten 17 so eingeführt werden, daß sie sich selbst einhaken und dadurch den Wabenbock fest und erschütterungsfrei mit der Beute verbinden.
Durch diese Art der Einhängung wird zugleich sichergestellt, daß sich die Gleitschienen der Beute und jene des Wabenbocks stets in gleicher Höhenlage befinden, so daß ein völlig stoßfreier Übergang des Auszugsrahmens von der einen auf die andere Gleitführung sichergestellt ist.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Bienenwohnung mit in einen Wabenbock ausziehbaren Wabenrahmen, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Wabenrahmen (5) auf zwei parallelen Auszugsschienen (3) aufliegen, die aus glatten Blechwinkeln bestehen und hinten durch eine Ouerstange (4) zu einem stabilen Rahmenauszug verbunden sind.
2. Bienenwohnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auszugsschienen (3) innerhalb der Beute (1) und des Wabenbocks
(7) mit leichtem seitlichem Spiel auf glatten, ebenfalls winkelförmigen Gleitschienen (2, 8) geführt sind.
3. Bienenwohnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Auszugsschienen (3) an ihrem vorderen Ende je eine Durchbrechung (10) zum Ansetzen eines Greifers aufweisen.
4. Bienenwohnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitführung (2) an ihren vorderen Enden eine kurvenförmig verlaufende Senkung (9) aufweist.
5. Bienenwohnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Auszugsgreifer aus einer Greiferleiste (11) mit zwei seitlichen federnden Stahlgreifern (12) besteht, die an ihren Enden (13) hakenförmig nach oben gebogen sind.
6. Bienenwohnung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Wabenbock (7) mit seitlichen Einhängedornen (14) versehen ist, die in Aussparungen (16) der an der Vorderwand befindlichen Einhängeplatten (17) so eingeführt werden können, daß die Lage des Wabenbocks selbsttätig eindeutig festgelegt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
762 6. Sl
DEP51271A 1949-08-07 1949-08-07 Bienenwohnung mit Auszugsbeute Expired DE807729C (de)

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