DE80770C - - Google Patents
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- DE80770C DE80770C DENDAT80770D DE80770DA DE80770C DE 80770 C DE80770 C DE 80770C DE NDAT80770 D DENDAT80770 D DE NDAT80770D DE 80770D A DE80770D A DE 80770DA DE 80770 C DE80770 C DE 80770C
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- DE
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- trigger
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- firing
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Links
- 238000010304 firing Methods 0.000 claims description 7
- 238000000605 extraction Methods 0.000 claims 1
- 238000009527 percussion Methods 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
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- 238000011179 visual inspection Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A19/00—Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
- F41A19/06—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
- F41A19/18—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms for multibarrel guns or multiple guns
- F41A19/19—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms for multibarrel guns or multiple guns with single-trigger firing possibility
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
> ,< a A J
- JVI 80770 -iWA 4:
KLASSE 72: Schusswaffen und Geschosse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. August 1894 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Abzugseinrichtung für mehrläufige Schusswaffen, bei
welcher mittelst eines einzigen Abzuges eine Mehrzahl von Schlaghämmern, die den Läufen
zugehören, einzeln abgedrückt werden können. Es soll mit der neuen Einrichtung namentlich
die spielfreie Bethätigung der Abzugsstangen seitens des Drückers (ohne »schleichenden«
Gang) erzielt werden, so dafs der Bewegung des Drückers zuverlässig die Auslösung des
Schlaghammers entspricht. Die für diesen Zweck vorgesehene Anordnung von Abzugsstangen mit seitlich bewegbaren, in der Bethätigungslage
an dem Drücker unmittelbar anliegenden Gliedern ist durch eine neue Einrichtung vervollständigt, mittelst deren man den
abzufeuernden Lauf bestimmen und auswählen kann.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι eine Seitenansicht des Schlolsmechanismus
mit in theilweisem Schnitt dargestelltem Laufauflager,
Fig. 2 eine Oberansicht desselben, theilweise im Schnitt nach der Linie x-x, Fig. 1,
Fig. 3 eine Schnittansicht nach der Liniey-y von Fig. i,
Fig. 4 eine Schnittansicht nach der Linie ^-\
von Fig. i,
Fig. 5 eine Schnittansicht nach der Linie xl-xl von Fig. i.
Fig. 6 stellt in perspectivischer Ansicht das Laufwechselrad dar.
Die dargestellte Schufswaffe ist zweiläufig; mit A sind die Schlaghämmer bezeichnet, die
bei dem Laufwiderlager B angeordnet und in irgend welcher bekannten- Art für selbsttätige
Hahnspannung eingerichtet sind. Die Abzugsstangen C D sind hebelartig in der Schlofskammer
gelagert und halten die Hämmer, wenn sie gespannt sind, durch Eingriff mit den
Kerben 35 in der Spannlage bis zum Abdrücken fest. Federn 36 greifen an den Vorderenden
der Stangen C D an, um sie in Eingriff mit den Hämmern zu halten.
Der Drücker oder Abzug E ist in der üblichen Anordnung an der Unterseite der Schlofskammer
gelagert. Damit dieser Drücker nun zum Auslösen des einen oder des anderen der Schlaghämmer A verwendet werden kann,
sind deren Abzugsstangen CD an ihren Hinterenden
bezw. auf der Seite des Drückers mit Theilen C1D1 gelenkig bei 10 verbunden.
Diese angelenkten Glieder C1D1 ermöglichen
eine horizontale Seitwärtsdrehung derart, dafs sie über dem Drücker E oder aufserhalb des
Bereiches desselben eingestellt werden können; Federn 9 suchen die Glieder C1 Z)1 über dem
Drücker E zu halten. Fig. 2 und 5 stellen dar, wie die rechts gelegene Abzugsstange, indem
deren Glied D1 über dem Drücker eingerückt ist, für das Abfeuern des zugehörigen
Laufes bereit gestellt ist.
Der rückwärtige Angrifftheil des Drückers E kann, damit der Ein- und Ausrückvorgang sich
sanfter vollzieht, mit einer Anlaufrolle 38 versehen sein, welche durch die am Drücker angreifende
Feder 37 leicht gegen das Stangenglied emporgedrückt wird.
Als Mittel, die seitliche Verstellung der Stangenglieder behufs wechselweiser Einschaltung
der Läufe in die Abfeuerungslage zu veranlassen, dient hauptsächlich ein mit Sperrzahnung 3 am
Umfang versehenes Schaltrad F, Fig. 6, welches um eine horizontale Querachse in Lagern 2
innerhalb des Schlosses drehbar ist. Entsprechend den Zähnen 3 sind an den Seiten
des Schaltrades F Anlaufzähne oder -Knaggen 6,7 angeordnet; diese auf beiden Seiten abwechselnd
angebrachten Knaggen 6, 7 stimmen der Anzahl nach mit den Sperrzähnen 3 überein , und je einem Zahn von diesen entspricht
ein Knaggen auf der eitlen und ein Knaggen auf der anderen Schaltradseite, und zwar derartig,
dafs einem Knaggen diesseits eine Lücke jenseits gegenüberliegt. . Die Knaggen 6, 7 sind
bestimmt, mit Schubstiften 8 zusammenzuwirken, die in den Lagerstücken 2 parallel zur Schaltradachse
verschiebbar ist. Ihre Innenenden werden im Angriffbereich der Knaggen durch den Druck gehalten, den die Aufsenenden vermöge
der Anlage der Stangenglieder unter dem Einflufs der Federn 9 aufnehmen. Bei Fortschaltung des Schaltrades F werden die
Stifte 8 abwechselnd nach aufsen getrieben und bewegen das bezügliche Stangenglied entsprechend
aus dem Bereich des Drückers. Nach Fig. 4 ist in dieser Weise das linksseitige Stangenglied als durch einen Knaggen 6 ausgerückt
angenommen, während der Stift 8 des rechts gelegenen Stangengliedes sich in die Lücke zwischen zwei Knaggen 7 einzuschieben
vermag und diesem Stangenglied Z)1 die Einstellung über dem Drücker E ermöglicht. Wenn
der Drücker E zurückgezogen wird, veranlafst dies die Auslösung des der Stange D zugehörigen
Hammers. Da die Stangenglieder mit den Stangen eine verticale Schwingbewegung ausführen, so sind als Widerlagsflächen für die
Stifte 8 verbreiterte Ansatzlappen 40 an den Stangen vorgesehen.
Zur willkürlichen Drehung des Schalt- oder Laufwechselrades F dient eine unter Federwirkung
stehende Knopfstange, die mittelst des nach unten vorstehenden Knopfes 11 aufwärts
zurückgedrückt werden kann. Bei dieser Bewegung bewirkt eine am Innen- oder Oberende
der Knopfstange angelenkte Klinke 5, indem sie hinter einem Zahn 3 des Schaltrades
in Eingriff liegt, die Fortschaltung des letzteren um einen Zahnabstand in Pfeilrichtung
(Fig. 1), wobei das jeweilig eingerückte Glied der einen Abzugsstange aus dem Angriffsbereich
des Drückers, das Glied der anderen Stange dagegen in den Angriifsbereich desselben gebracht
wird. Auf diese Weise wird der Wechsel des abzufeuernden Laufes bewerkstelligt.
An einem Arm 28 des Drückers E ist eine ebenfalls mit der Radzahnung 3 in Eingriff
liegende Klinke 4 angelenkt, die unter Federwirkung steht. Wenn nach dem Abfeuern der
Drücker durch Federn 36 in die Anfangsstellung zurückgedrückt wird, dreht die Klinke 4 das
Rad F um einen Schaltabstand, so dafs, wie vorher erläutert, die Umschaltung zur Einstellung
eines anderen Laufes in die Abfeuerungslage erfolgt. Diese selbstthätige Umschaltung
ist unabhängig von der von Hand am Kopf ι 1 einzurichtenden. Soll der eine
Lauf zwei Mal hinter einander oder wiederholt benutzt werden, so braucht man nur den
Knopf 11 in Ergänzung zu der selbstthätigen Fortschaltwirkung der Klinke 4 anzudrücken.
Die eine der Klinken 4 und 5, die gerade nicht bethätigt wird, sperrt das Rad F gegen
Rückwärtsdrehung. Durch eine Schulter oder einen Anschlag 39 wird die Bewegung des
Drückers derart begrenzt, dafs die Klinke 4 jedesmal nur einen Zahn fassen kann.
Damit verhindert wird, dafs der eine Lauf nicht durch Erschütterung bei Abfeuerung des
anderen entladen wird, sind Sicherungsvorsprünge 30 angeordnet, unterhalb deren die
Stange, die aufser Thä'tigkeit ist, gehalten wird, wie aus Fig. 2 und 5 mit Bezug auf die
linksseitige Stange ersichtlich. Diese Sicherungsvorsprünge sind elastisch oder Theile von
Federn, weil eine Emporbewegung der Stangen möglich sein mufs, die eintritt, wenn der zugehörige
Schlaghammer (Hahn) gespannt wird.
Eine eigentliche Sicherung ist ferner für den Drücker E vorgesehen, wodurch verhindert
wird, dafs die Schufswaffe unbeabsichtigter Weise entladen werden kann. Der Verriegelungshebel
25 ist bei 27 an einem geeigneten Lager des Schlosses drehbar und wird mittelst des
einen äufseren Angriff darbietenden Schiebers 26 in und aufser Eingriff gestellt. Das Unterende
reicht zwischen Wangenstücke des Armes 28, welcher zu diesem Zwecke gegabelt ist, hindurch
und greift genügend weit nach vorn über das Schwanzstück oder seitlich drehbare Glied der Stange oberhalb des Drückers, um
wirksam sowohl diesen, als auch die Stange in der Sperrlage zu halten.
Es ist wünschenswerth, dafs man sich durch den Augenschein zuverlässig vergewissern kann,
welcher der Läufe demnächst entladen, wird. Deshalb ist eine Anzeigevorrichtung angeordnet,
bestehend in dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus zwei Stiften 12, 13, die hinter den
Geschofskammern auf beiden Seiten der Schufswaffe herausschiebbar lagern und dort leicht
gesehen werden können. Die Stifte 12, 13 gehören
einzeln den innerhalb des Schlosses untergebrachten Hebeln 14, 15 an, welche bei
16 ihre Drehstelle haben und durch Federn normal in die Lage gedrückt werden, bei
welcher die Stifte voll sichtbar sind. An den hinteren Enden der Hebel sind Schubstangen
17,18 angelenkt, die abwärts' durch feste
Führungen 19 reichen und deren Unterenden mit Schrägen oder Anlaufstücken 20 versehen
sind. Letztere liegen bezw. in der Bahn des einen und anderen Stangengliedes, und zwar
bei der Grenzlage jedes derselben. Wenn eine Abzugsstange über den Drücker eingerückt
wird, so wird sie unter der bezüglichen Schubstange (Fig. 5 rechts) fortgezogen, infolge dessen
sich der (in diesem Falle mit 15 bezeichnete) Hebel aufwärts drehen und den Anzeigestift
verschieben kann; hierdurch wird ersichtlich gemacht, dafs der zugehörige (rechte) Lauf in
der Abfeuerungslage ist. Wenn das Stangenglied zur Seite aufser Eingriff mit dem Drücker
gedreht wird, läuft es bei der Schräge 20 der bezüglichen Schubstange an, hebt dieselbe und
veranlafst die Zurückziehung des Anzeigestiftes.
Claims (2)
1. Abzugseinrichtung zum Abfeuern zweier Läufe mittelst eines Abzuges, dadurch gekennzeichnet,
dafs ein seitlich drehbares Glied (C1 bezw. D1J der einen oder der
anderen Abzugsstange (C bezw. D) mit dem Abzug (E) zum Eingriff gebracht wird.
2. Eine, Ausführungsform der im Anspruch 1.
gekennzeichneten Vorrichtung, bei welcher ein im Schlofs drehbares, mittelst Klinken
(4, 5) selbsttätig beim Abdrücken oder von Hand (mittelst Knopfstange 11) fortzuschaltendes
Rad (F) mit seitlichen, abwechselnd angeordneten Knaggen (6, 7) versehen ist, welche mittelst Schubstifte7(8)
die Ein- und Ausrückung der Stangenglieder (C1 D1) veranlassen.
An der unter 1. gekennzeichneten Abzugseinrichtung :
An der unter 1. gekennzeichneten Abzugseinrichtung :
a) Stifte (12, 13), welche das jeweilige,
zum Abfeuern fertige Schlofs bezeichnen und dadurch zum Erscheinen auf der Scheibe bezw. zum Verschwinden
gebracht werden, dafs die Ein- und Ausrückbewegung der Stangenglieder (C1 D1) mittelst schiefer
Ebenen (20) und Schubstangen (17, 18) auf die die Stifte tragenden Hebel
(14, 15) übertragen wird;
b) federnde Vorsprünge (30,30), unter welche das ausgerückte Stangenglied (C1
bezw. D1) tritt, um dadurch eine zufällige Auslösung der Stange zu verhindern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE80770C true DE80770C (de) |
Family
ID=353295
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT80770D Active DE80770C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE80770C (de) |
-
0
- DE DENDAT80770D patent/DE80770C/de active Active
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