DE80657C - - Google Patents

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DE80657C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J19/00Chemical, physical or physico-chemical processes in general; Their relevant apparatus
    • B01J19/06Solidifying liquids

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

Nach der vorliegenden Erfindung wird eine Verbesserung des im Haupt-Patent beschriebenen Verfahrens, Eisenchlorid in transportfähige Form zu bringen und geeignet zur Behandlung aller unreinen Gewässer zu machen, dadurcli erreicht, dafs das schwefelsaure Natron (Glaubersalz) durch schwefelsaures Aluminium theilweise oder gänzlich ersetzt wird.
Die Verbindung wird erzielt entweder durch Reaction während der Herstellung oder durch directes Mischen der Salze. In beiden Fällen ist aber die Nachbehandlung dieselbe, wie in der Beschreibung der Patentschrift Nr. 75547 näher erläutert ist, nur ist bei dem vorliegenden Verfahren ein besonderer Trockenprocefs nicht erforderlich.
Bei dem ersteren Wege der Herstellung nimmt man Bauxit oder gebrannte Thonerde oder ein ähnliches Material, welches Thonerde enthält, mischt dies mit fein gemahlenem Eisenoxyd und mit Salz (Natriumchlorid) und fügt genügend Schwefelsäure hinzu, um durch doppelte Zersetzung eine Mischung zu erhalten, die Eisenchlorid, schwefelsaures Eisen, schwefelsaures Aluminium und schwefelsaures Natron enthält. Die zusammenzubringenden Stoffe werden fein gerieben und mit etwas Wasser vermischt, die Säure wird hinzugesetzt und die Mischung gut gerührt und erhitzt. Die Masse wird hierauf in einem passenden Gefäfs gekocht, bis das Eisenoxyd und die Thonerde aufgelöst sind, und endlich noch heifs in Formen gegossen.
Die Menge des der Mischung beizufügenden Eisenoxyds hängt von der im Präparat gewünschten Eisenmenge ab. Man stellt durch eine Analyse des Oxyds die Menge des Eisens darin fest und setzt dementsprechend die nöthige Menge des geriebenen Oxyds den anderen Stoffen hinzu. Auch der Bauxit oder ein anderer die Thonerde liefernder Stoff wird ebenfalls sorgfältig auf die darin enthaltene Menge von Aluminium analysirt und je nach der gefundenen Menge desselben wird die erforderliche Menge thonerdehaltigen Materials in Benutzung genommen.
Bei dem anderen Wege der Herstellung löst man schwefelsaures Aluminium in Wasser auf und fügt eine concentrirte Lösung von Eisenchlorid und einen Theil schwefelsaures Natron (Glaubersalz) hinzu, wonach die Bestandtheile gründlich gemischt werden. Die Lösung wird durch Verdunsten concentrirt und dann nach dem Verfahren des Haupt-Patentes in geeignete Formen gebracht. Das schwefelsaure Natron kann weggelassen, d. h. durch schwefelsaures Aluminium gänzlich ersetzt werden.
Pa τ ε ν τ - A ν s ρ R υ c η :
Eine Ausführungsfprm des durch Patent Nr. 75547 geschützten Verfahrens, Eisenchlorid in feste und haltbare Form überzuführen, wonach das Glaubersalz ganz oder theilweise durch Aluminiumsulfat ersetzt wird.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.

Claims (1)

  1. PATENTAM
    PATENTSCHRIFT
    KLASSE 12: Chemische Apparate und Processe.
    Zusatz zum Patent M 75547 vom 9. Juli 1893.
    Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Juni 1894 ab. Längste Dauer: 8. Juli 1908.
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