DE382146C - Weisse Anstrichmasse - Google Patents

Weisse Anstrichmasse

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DE382146C
DE382146C DEB104065D DEB0104065D DE382146C DE 382146 C DE382146 C DE 382146C DE B104065 D DEB104065 D DE B104065D DE B0104065 D DEB0104065 D DE B0104065D DE 382146 C DE382146 C DE 382146C
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D189/00Coating compositions based on proteins; Coating compositions based on derivatives thereof
    • C09D189/04Products derived from waste materials, e.g. horn, hoof or hair
    • C09D189/06Products derived from waste materials, e.g. horn, hoof or hair derived from leather or skin
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
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Description

  • Weiße Anstrichmasse. Die Erfindung bezieht sich auf eine weiße Anstrichmasse zum Ersatz für Bleiweiß o. dgl., welche durch die Einwirkung von Kalialaun auf Gelatine unlöslich gemacht ist.
  • Es ist versucht worden, ein derartiges Weiß mittels Alaun herzustellen; .die Praxis hat jedoch gezeigt, daß man nicht ohne den Zusatz von in Öl zerriebenem Zinkweiß auskommen kann. Bei den ursprünglichen Versuchen, als diese noch von Hand durchgeführt wurden, mischte man dem gelatineartigen Weiß, wie dasselbe im Handel vorkommt, eine ziemlich beträchtliche Menge Alaun zu, und zwar bis zu S kg :bei ioo kg weißer Masse.
  • Die Resultate waren im Hinblick auf die Festigkeit zufriedenstellend, doch war der Gehalt an Gelatine in dem gallertartigen Weiß ungleich, so daß auch bei der Art die Wirkung keine gleichmäßige sein konnte.
  • Bei dem mechanischen Verreiben kam noch der Übelstand hinzu, daß die kalten gallertartigen Massen nur schwer an dem Verreibzylinder anhafteten, so daß man gezwungen war, die übliche Zusammensetzung und die Herstellungsweise zu'verändern. Das versuchsweise Mischen in dem Verfahren gestattete jedenfalls nicht, in die gallertartige Masse eine genügend große Menge Alaun hineinzumischen, entsprechend der Zumischung von Hand. Ferner ist festgestellt worden, daß die gallertartige Masse, welche durch Calciumkarbonat oder Zinkoxyd gehärtet war, um reines Zinkweiß zu erzielen, lauwarm zu verwenden war.
  • Diese Mischung wird ungefähr um ein Drittel in die Masse eindringen, welche man erzielen will. Demgegenüber wird man gemäß vorliegender Erfindung wie falgt verfahren: Man löst 2 bis 3 'kg der gallertartigen Masse in 3 kg Wasser in der Wärme auf, bringt die ,heiße Mischung in eine in Bewegung befindliche Mischmaschine. Hierin erfolgt die Härtung durch 25 kg Calciumkarbonat und Zinksalz, weitere Mischung und Hinzufügung von 2leg Kalialaun. Hierauf setzt man die Bearbeitung mit ioo g eines A'Ikalis, 2o leg Leinöl oder einer Mischung von Lein- und Mohnöl und ungefähr 47 leg Zinkoxyd fort. Nach ungefähr 1./,stündigem Kneten wird das mechanische Reiben begonnen. Diese Mischung dient als Grundlage bei Malarbeiten an Gebäuden und selbst bei Kunstwerken und wird bessere Erfolge zeitigen, wie das beste Bleiweiß.
  • Um den Rost auf Eisen zu verhüten, wird man in .der Masse den Bestandteil an Gelatine und Alaun sowie Leinöl erhöhen, und zwar in folgender Weise: 30 kg einer 5oprozentigen Gelatinelösung werden mit 3 kg Kalialaun und 67,k- Leinöl versetzt.
  • Ein weiterer Vorteil des Mittels liegt darin, daß die Wirkung des Alauns auf die Gelatine diese, wie bekannt, unlöslich und unfähig macht, Sauerstoff anzunehmen.

Claims (2)

  1. PATRNT-ANsPRÜcHR: i. Verfahren zur Herstellung einer weißen Anstrichmasse, dadurch gekennzeichnet, daB 2 bis 3 kg Gelatine in 3 kg Wasser warm aufgelöst, geknetet und mit= tels.25 kg Calciumkarbonat oder Zinkoxyd versetzt und der Mischung dann unter Rühren 2 kg Kalialaun, foo g eines Alkalis, 20 kg Leinöl (oder eine Mischung von Lein- und Mohnöl) und ungefähr d.; kg Zinkoxyd zugesetzt werden, worauf die Masse verrieben wird.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung eines weißen Rostanstriches nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Mischung 30 kg einer 5oprozentigen Gelatine, 3 kg Kalialaun und 67 kg Leinöl zugesetzt wird.
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