DE804690C - Schaltungsanordnung fuer handbediente Vermittlungsstellen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer handbediente Vermittlungsstellen

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Publication number
DE804690C
DE804690C DEM575A DEM0000575A DE804690C DE 804690 C DE804690 C DE 804690C DE M575 A DEM575 A DE M575A DE M0000575 A DEM0000575 A DE M0000575A DE 804690 C DE804690 C DE 804690C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit arrangement
manually operated
officer
long
exchanges
Prior art date
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Expired
Application number
DEM575A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Schabel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mix und Genest AG
Original Assignee
Mix und Genest AG
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Publication date
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Priority to DEM575A priority Critical patent/DE804690C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE804690C publication Critical patent/DE804690C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/60Semi-automatic systems, i.e. in which the numerical selection of the outgoing line is under the control of an operator
    • H04M3/64Arrangements for signalling the number or class of the calling line to the operator

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für handbediente Vermittlungsstellen Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für handbediente Vermittlungsstellen, über deren Schnurpaare auch Fernverbindungen im Schnellverkehr vermittelt werden, und befaßt sich mit der Aufgabe, bei Schnellverkehrsverbindungen eine Rückkontrolle durchzuführen, um festzustellen, ob der anrufende Teilnehmer der Fernbeamtin seine eigene Nummer richtig angesagt hat.
  • In Anlagen, bei denen der anrufende Teilnehmer an ein Wählamt angeschlossen ist und den Schnellverkehrsplatz über den Wähler erreicht, ist es zur Nummernrückprüfung bekannt, daß die Beamtin den Besteller anwählt und bei Besetztsein des angewählten Anschlusses annimmt, daß die richtige Nummer angegeben wurde; des weiteren ist bekannt, daß die Fernbeamtin die Beamtin am Fernvermittlungsplatz oder an einem besonderen Platz auffordert, kurzzeitig einen Summer an die Klinke des anrufenden Teilnehmers zu legen. Schließlich ist es auch bekannt, daß die Fernbeamtin den Besteller über einen Ortsfernleitungswähler anwählt und selbst einen Summer an die Verbindung anlegt.
  • Diese bekannten Anordnungen sind jedoch nicht in dem vorliegenden Fall anwendbar, bei dem die Teilnehmer an eine handbediente Vermittlungsstelle angeschlossen sind, über die die Verbindungen zum Fernplatz verlaufen. Um auch in solchem Fall eine Rückkontrolle zu ermöglichen, ohne dafür einen besonderen Aufwand vorzusehen, schlägt die Erfindung vor, daß eine Rückkontrolle des anrufenden Teilnehmers am Schluß eines über die handbediente Vermittlungsstelle und einen Fernplatz verlaufenden Ferngespräches dadurch bewirkt wird, daß die Fernbeamtin durch eine Schaltmaßnahme ein Signal in der vorgeordneten Handvermittlungsstelle auslöst und die darauf in dieVerbindung eintretende Beamtin die Nummer des über den Abfragestöpsel des Schnurpaares noch gekennzeichneten Teilnehmers feststellt. Benutzt man gemäß weiterer Erfindung für die Einschaltung des Signals ein Relais, das bei gebührenpflichtigen Verbindungen die Zählimpulse auf den Zählstromkreis überträgt, dann ist für die Rückkontrolle überhaupt kein zusätzlicher Aufwand erforderlich.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert, in welcher in Fig.2 eine Schaltungsanordnung für ein Schnurpaar einer handbedienten Vermittlungsstelle nur so weit gezeigt ist, wie es zum Verständnis der Erfindung erforderlich ist. In Fig. i ist schematisch der Verbindungsaufbau einer von einem Teilnehmer Tl über eine 'handbediente Vermittlungsstelle HVst und über einen Fernplatz FPL zur Fernleitung FL verlaufenden Verbindung dargestellt. Die Wirkungsweise ist folgende: Es wird angenommen, daß eine Verbindung zwischen einem Teilnehmer der handbedienten Vermittlungsstelle und einer Fernleitung, die am Fernplatz bedient wird, besteht. Von dem dargestellten Relais sind während des Gesprächszustandes folgende Relais erregt: A, F, P, S. Ferner sind die nicht dargestellten Relais C und H erregt, deren Kontakte die Sprechadern der Schnurpaare durchschalten. Hängt nach Gesprächsschluß der anrufende Teilnehmer TI ein, so fällt im Schnurpaar das Relais A ab, wodurch jedoch zunächst kein Schaltvorgang ausgelöst wird. Hängt auch der gerufene Teilnehmer ein, so erhält die Fernbeamtin in bekannter, nicht näher dargestellter Weise das Schlußzeichen. Will die Fernbeamtin prüfen, ob die von dem anrufenden Teilnehmer angegebene eigene Teilnehmernummer richtig ist, dann legt sie mit Hilfe ihres Rufschlüssels Wechselstrom an die Sprechadern zur handbedienten Vermittlungsstelle hin an, durch den mittels der Übertragungen der zwischen Handvermittlungsstelle und Fernplatz führenden Verbindungsleitung ein im Rhythmus des Wechselstroms unterbrochenes Minuspotential an die b-Ader der Verbindungsklinke der Handvermittlungsstelle angelegt wird. Infolgedessen spricht im Schnurpaar der Handvermittlungsstelle das Relais B im gleichen Rhythmus an und bringt die Signallampe Bbl in folgendem Stromkreis zum Flackern: +, b I, u III, f 11I, a 1I, BbL, -. Für die Beamtin der handbedienten Vermittlungsstelle bedeutet das Flackern der Signallampe die Aufforderung, sich in die noch bestehende Verbindung einzuschalten. Die Fernbeamtin fordert die Beamtin der Handvermittlungsstelle auf, festzustellen, in welcher Klinke der Abfragestöpsel AS des Schnurpaares steckt.
  • Auf diese Weise findet eine Kontrolle der vom Teilnehmer angegebenen Nummer statt. Nach Erledigung der Rückkontrolle löst die Fernbeamtin am Fernplatz die Verbindung aus, wodurch im Schnurpaar das Schlußzeichen erscheint, das in der dauernden Einschaltung der Signallampe BbL besteht. Erst jetzt löst die Beamtin der Handvermittlungsstelle die Verbindung durch Ziehen der Stöpsel des Schnurpaares aus.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung für handbediente Vermittlungsstellen, über deren Schnurpaare auch Fernverbindungen im Schnellverkehr vermittelt werden, mit Rückkontrolle des anrufenden Teilnehmers bei Ferngesprächen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rückkontrolle des anrufenden Teilnehmers am Schluß eines über die handbediente Vermittlungsstelle und einen Fernplatz verlaufenden Ferngespräches dadurch bewirkt wird, daß die Fernbeamtin durch eine Schaltmaßnahme ein Signal (BbL flackernd) in der vorgeordneten Handvermittlungsstelle auslöst und die darauf in die Verbindung eintretende Beamtin die Nummer des über den Abfragestöpsel (AS) des Schnurpaares noch gekennzeichneten Teilnehmers feststellt.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschaltung des Signals durch ein Relais (B) erfolgt, das bei gebührenpflichtigen Verbindungen die Zählimpulse auf den Zählstromkreis überträgt.
DEM575A 1949-11-17 1949-11-17 Schaltungsanordnung fuer handbediente Vermittlungsstellen Expired DE804690C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1222990B (de) * 1962-09-14 1966-08-18 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Gesellschaftsleitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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