DE803590C - Bohrhilfsgeraet - Google Patents

Bohrhilfsgeraet

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Publication number
DE803590C
DE803590C DEP43709A DEP0043709A DE803590C DE 803590 C DE803590 C DE 803590C DE P43709 A DEP43709 A DE P43709A DE P0043709 A DEP0043709 A DE P0043709A DE 803590 C DE803590 C DE 803590C
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DE
Germany
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drilling
auxiliary device
equipment
auxiliary
site
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Expired
Application number
DEP43709A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Willy Paar
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SCHACHTBAU und TIEFBOHR GES M
Original Assignee
SCHACHTBAU und TIEFBOHR GES M
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D9/00Tunnels or galleries, with or without linings; Methods or apparatus for making thereof; Layout of tunnels or galleries
    • E21D9/12Devices for removing or hauling away excavated material or spoil; Working or loading platforms
    • E21D9/122Working or loading platforms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Deutsche Schachtbau- und Tiefbohr-Gesellschaft m. b. H., Mülheim/Ruhr Bei der Herstellung von Schächten, Strecken oder anderen Hohlräumen im festen Gestein wird eün wesentlicher Teil des Zeitaufwandes nicht für das eigentliche Bohren der Sprenglöcher verbraucht, sondern für (las Hinschaffen der Einzelteile der Bohreinrichtung an den Bohrort, das Zusammensetzen der Geräte, ihr Anschluß an die Betriebsmittel (Druckluft. Wasser, elektrischer Strom) nach Herstellung der Sprenglöcher für das Lösen der Anschlüsse, Zerlegen der Geräte und Zurückschaffen und Lagern an einem durch die Sprengung nicht mehr gefährdeten Platz. Diese zusätzliche Arbeitszeit für den Zusammenbau und Abbau der Bohrgeräte muß arbeitstäglich so oft aufgewendet werden als gebohrt wird. Aus der Art des Betriebes ergibt sich, daß die vom Bohrort zurückgebrachten Geräte nicht immer ein«vandfrei gelagert werden, so <laß dadurch Verschimitzungen und Beschädigungen der Geräte und des Zubehörs eintreten oder Einzelteile gar verlorengehen können.
  • Um den Zeitaufwand für den Transport, den Zusammenbau, den Abbau und die sachgemäße Lagerung der Bohreinrichtung und für das Aufstellen der Gerüste zum Bohren abzukürzen, sind Bohrwagen gebaut «-orden, die jedoch mit dem Nachteil behaftet sind, daß ihre Unterbringung in dein engen Streckenquerschnitt schwierig ist. Auch der Einsatz von gitterwerksartig ausgebildeten Bohrgestellen vermochte die erwähnten Nachteile bei der bisherigen Arbeitsweise nicht oder nur zum Teil zti beheben, da die störenden Nebenarbeiten zwar herabgemindert wurden, aber zusätzliche Arbeiten in Kauf genommen Nverden mußten.
  • Die gesamte Bohrarbeit erheblich abzukürzen und die erwähnten Mängel zu beseitigen, ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, die sowohl beim Betrieb von Strecken als auch beim Abteufen von Schächten sowie überhaupt bei der Herstellung von Bohrlöchern im Gestein mit einer Mehrzahl von Bohrgeräten Anwendung finden kann und darin besteht, daß auf einem besonderen Hilfsgerät sich Verteiler für die Betriebsmittel befinden, an die die Bohrgeräte in betriebsbereitem Zustand dauernd angeschlossen bleiben können, und das Hilfsgerät samt den darauf abgelegten Geräten von und zur Einsatzstelle vierfahrbar ist. Bei der Benutzung im Schachtbau ist das Hilfsgerät im Schacht heb-und senkbar, beim Streckenvortrieb wird es in der Strecke vor- und zurückgefahren.
  • Eine oder mehrere für das Arbeiten mit Bohrwerkzeugen geeignete Bühnen sind mit dem Bohrhilfsgerät fest, gegebenenfalls verstellbar verbunden oder bilden einen Teil desselben. Auch Mittel zum Abstützen und Festklemmen von Bohreinrichtungen während des Betriebes können an dem Gerät angebracht werden.
  • Sollen die Bohrwerkzeuge zum Einsatz kommen, so wird das Hilfsgerät mit den darauf befindlichen Geräten, die mittels genügend langer Leitungen an die Betriebsmittelverteiler dauernd angeschlossen sind, an den Bohrort gebracht, wo nur jeder Verteiler an die Hauptzufuhrleitung des betreffenden Betriebsmittels, wie Druckluft, Wasser angeschlossen wird, worauf sogleich jeder Bedienungsmann sein Gerät, beispielsweise den Bohrhammer, nehmen und die Arbeit beginnen kann. Da das Hilfsgerät bis unmittelbar vor das zu bohrende Gestein gefahren wird, so brauchen die Druckmittelleitungen nur eine solche Länge zu haben, um den Einsatz in beliebiger Stellung zu gestatten. Nach Bohren der Löcher werden die Bohrer einfach auf dem Hilfsgerät abgelegt, wobei natürlich besondere, den Bohrgeräten angepaßteAuflager vorgesehen werden können, der Anschluß jedes Gerätes an den Verteiler bleibt bestehen, nur die Hauptzufuhrleitungen werden abgekuppelt und das Hilfsgerät alsdann entfernt. Auf diesem bleibt die gesamte Bohreinrichtung in der ganzen Zwischenzeit ordnungsgemäß gelagert, gegen Verschmutzung und Verlieren geschützt.
  • Bei der Verwendung im Streckenbetrieb ergibt sich der große Vorteil, daß das Hilfsgerät auf einem Förderwagen oder auf einer anderen, auf der gleichen Spur laufenden Fahreinrichtung verfahren werden kann, so daß insbesondere das Verfahren und der Betrieb des Ladegerätes dadurch nicht beeinträchtigt wird. Man kann auch bei Verwendung von Ladewagen diese für den Transport des Hilfsgerätes mitsamt den darauf abgelegten Bohrern benutzen. Am einfachsten ist die Benutzung eines Förderwagens, auf den das Hilfsgerät sicher aufgesetzt, zur Einsatzstelle gebracht werden kann, und von dem es unter Freigabe der Fahrbahn gegen die Firste hochgezogen werden kann, um bei erneuterri Bedarf wieder heruntergelassen zu werden. Die hierzu benötigte Winde oder Winden werden zweckmäßig auf dem Hilfsgerät selbst angeordnet. An einer mit dem Hilfsgerät fest oder verstellbar verbundenen Bühne können auch Mittel zur Anbringung von Bohrsäulen vorgesehen sein. Das Hilfsgerät ermöglicht eine bessere Verwendung dieser Säulen, da der Transport und die Aufstellung ganz erheblich vereinfacht werden. Der Wagen, auf den das Hilfsgerät beispielsweise durch Führungen unverschieblich aufgesetzt ist, kann in der Stellung vor dem Bohrort an der Fördergleisanlage blockiert werden, wozu das Windwerk benutzt werden kann.
  • Auf der Zeichnung ist das erfindungsgemäße Bohrhilfsgerät in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht des Gerätes, Abb. 2 einen Grundriß ; Abb. 3 ist ein waagerechter Schnitt entsprechend der Schnittlinie III-III der Abb. 2.
  • Das Hilfsgerät besteht aus den als T-Eisen ausgebildeten Querträgern 1, 2, 3 und den Längsmulden 4 und 5. Auf den Konsolen i i sind die rohrförmigen Längsträger 12 aufgesetzt, die die Bühne 13 tragen. Auf die Querträger 1, 2 und 3 aufgelegt ist ein Holzbelag 6. 7 ist der Verteiler für Druckluft, 8 der Verteiler für das Wasser. Für beide Medien sind Anschlüsse 9 vorgesehen, die mit den entsprechenden Zufuhrleitungen beim Einsatz der Bohrgeräte in Verbindung gebracht und vor Zurückfahren des Hilfsgerätes wieder gelöst werden. io sind die Anschlüsse für die Betriebsmittel, an die die Leitungen, die zu den einzelnen Bohrgeräten führen, dauernd angeschlossen bleiben. Auf dem Gerät können besondere Auflager für die einzelnen dort abgelegten Teile vorgesehen sein. Die seitlichen Mulden können zum Auflegen der Bohrer, Bohrsäulen, Stützen usw., der Holzbelag zur Aufnahme der Bohrhämmer des Kleingerätes usw. dienen.
  • Das ganze Hilfsgerät wird auf den auf den Gleisen 16 laufenden Förderwagen 17 aufgesetzt. Eine auf der Zeichnung nicht näher dargestellte unverschiebliche Verbindung kann etwa dadurch geschaffen werden, daß Führungen an dem Hilfsgerät den Wagenrand fassen. An dem Hilfsgerät befinden sich eine oder zwei Winden 15, mit denen das Hilfsgerät sowohl hochgezogen wie verankert werden kann. Auf der Zeichnung ist noch angedeutet, wie eine Bohrsäule 14 an einem der Längsträger 12, beispielsweise mittels einer Keilklemme befestigt, angeordnet sein kann.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hilfsgerät für die Benutzung einer Mehrzahl von Bohrgeräten, auf dem sich Verteiler für die Betriebsmittel befinden, an die die Bohrgeräte in betriebsbereitem Zustand dauernd angeschlossen bleiben können und das samt den darauf abgelegten Geräten vierfahrbar ist.
  2. 2. Hilfsgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere für die Benutzung am Bohrort geeignete Arbeitsbühnen damit fest, gegebenenfalls verstellbar, verbunden sind oder einen Teil desselben bilden.
  3. 3. Hilfsgerät nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zum Abstützen der Bohrgeräte, wie Bohrsäule, bzw. zur Sicherung der Stellung des Gerätes beim Einsatz an dein Gerät vorgesehen sind.
  4. 4. Hilfsgerät nach den Ansprüchen i bis 3 für den Streckenvortrieb unter Tage, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät auf einem auf dem Fördergleis laufenden Wagen, Fahrgestell oder Ladegerät unverschieblich aufsetzbar ist.
  5. 5. Hilfsgerät nach den Ansprüchen i bis 4 für den Streckenvortrieb unter Tage, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Gerät eine oder mehrere "'finden angeordnet sind, mittels derer das Hilfsgerät im zurückliegenden Streckenabschnitt zwecks Aufhängung unter der Firste angehoben und heruntergelassen und beim Einsatz vor Ort unverrückbar verankert werden kann.
DEP43709A 1949-05-24 1949-05-24 Bohrhilfsgeraet Expired DE803590C (de)

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DEP43709A DE803590C (de) 1949-05-24 1949-05-24 Bohrhilfsgeraet

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DEP43709A DE803590C (de) 1949-05-24 1949-05-24 Bohrhilfsgeraet

Publications (1)

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DE803590C true DE803590C (de) 1951-04-05

Family

ID=7379703

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DEP43709A Expired DE803590C (de) 1949-05-24 1949-05-24 Bohrhilfsgeraet

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