DE803463C - Sicherheitsrasierapparat - Google Patents
SicherheitsrasierapparatInfo
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- DE803463C DE803463C DEP42631D DEP0042631D DE803463C DE 803463 C DE803463 C DE 803463C DE P42631 D DEP42631 D DE P42631D DE P0042631 D DEP0042631 D DE P0042631D DE 803463 C DE803463 C DE 803463C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26B—HAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B26B21/00—Razors of the open or knife type; Safety razors or other shaving implements of the planing type; Hair-trimming devices involving a razor-blade; Equipment therefor
- B26B21/08—Razors of the open or knife type; Safety razors or other shaving implements of the planing type; Hair-trimming devices involving a razor-blade; Equipment therefor involving changeable blades
- B26B21/14—Safety razors with one or more blades arranged transversely to the handle
- B26B21/16—Safety razors with one or more blades arranged transversely to the handle involving blades with only one cutting edge
Landscapes
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Sicherheitsrasierapparate mit abnehmbar von einem Handgriff gehaltener
Messerklinge, der hierzu einen maulartigen Kopf hat, in welchen die Klinge eingelegt und durch
ein Klemmglied gehalten wird. Hiernach bezieht sich die Erfindung vornehmlich auf solche Rasierapparate
mit einer festen Messerklinge im Gegensatz zu den biegsamen Blattklingen.
Gegenstand der Erfindung ist eine verbesserte Form des Handgriffes für die vorgenannten Rasierapparate.
Bei den bisherigen Ausführungen wurden der Kopf und der eigentliche Griff als besondere
Teile ausgebildet, die durch Verschrauben oder in sonst geeigneter Weise verbunden waren. Hierbei
war der Handgriff mit einer in einer Bohrung eingelagerten Kugel versehen, die unter der Wirkung
einer Feder in das Maul des Messerhalters vorsprang und gegen das in das Maul eingelegte Messer
drückte, dabei aber gegen völliges Heraustreten durch eine Verengung am Ende des Handgriffes gesichert
war.
Um das in den Messerhalter eingesetzte Messer mit der notwendigen Sicherheit zu halten, muß die
Kugel mit einer erheblichen Federkraft belastet werden. Da die Kugel einen verhältnismäßig kleinen
Durchmesser hat, ist es bei den auf ihr ruhenden Federkräften schwierig, die Einziehung ausreichend
stark auszubilden, um ein völliges Herausdrücken der Kugel zu verhindern, wenn keine Klinge in den
Apparat eingelegt ist.
Die Erfindung betrifft eine Ausführung, bei der diese Schwierigkeiten nicht auftreten, die außerdem
kräftiger und praktischer als die bisherige Form ist und ohne Schwierigkeiten hergestellt werden kann.
Gemäß der Erfindung besteht das Klemmglied für die in den Apparat eingelegte Klinge aus einer
Stange oder einem Bolzen, der in dem Handgriff untergebracht ist und für festen oder federnd nachgiebigen
Eingriff mit der Klinge darin verschiebbar ist.
Die neue Ausführung ist nachstehend an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt durch eine erste Ausführung
mit in zur Aufnahme der Klinge bereiter Stellung der Teile,
Fig. 2 die Stellung der Teile in der Klemmstellung,
Fig. 3 im Längsschnitt eine zweite Ausführungsao form bei eingeklemmter Messerklinge und
Fig. 4 eine dritte Ausführungsform in der Stellung der Teile nach Fig. 2.
Bei der Ausführung nach Fig. 1 und 2 sind der Kopf ι und der Handgriff 2 bzw. dessen oberer Teil
aus einem Stück, etwa durch Pressen gefertigt. Der Handgriff 2 ist etwa in der Mitte geteilt, wobei der
obere Teil 3 mit dem Kopf 1 vereinigt ist und eine Bohrung 5 hat, die in die Schwalbenschwanznut 6
ausmündet. In der Bohrung 5 ist mit leichtem Sitz eine Stange 7 untergebracht, deren Ende mit einem
Rundkopf 8 versehen ist und die mit dem anderen Ende in ein Stirnloch 9 des unteren Teiles 4 des
Handgriffes eingesetzt ist.
Das Ende des Griffteiles 3 ist mit einer ein Innengewinde
aufweisenden Ausbohrung 10 versehen, die einen Gewindeansatz 11 des unteren Griffteiles 4
aufnimmt. Die Gewindeausbohrung 10 ist am Ende 12 aufgebohrt und bildet somit ein Widerlager für
die Schulter 13 des anderen Griffteiles 4 (Fig. 2).
Die Stange 7 hat eine solche Länge, daß bei völligem Einschrauben des Griffstückes 4 in das Griffstück
3 der Rundkopf 8 der Stange 7 in die Nut 6 vorspringt (Fig. 2) und beim Zurückschrauben des
Griffstückes 4 in die Bohrung 5 zurückgezogen wird.
Die Griffstücke 3, 4 sind an der Außenseite mit einer Rändelung 14, 15 o. dgl. Aufrauhung versehen,
um das Verschrauben zu erleichtern und dem Apparat eine feste Grifflage in der Hand beim
Rasieren zu geben.
In der Stellung der Teile nach Fig. 1 ist die Haltenut 6 des Kopfes 1 frei von allen Einengungen,
so daß eine Messerklinge 16 mit dem Rücken leicht eingeschoben werden kann. Sofern die
Maulöffnung der Nut genügend weit ist, kann das Messer mit dem Rücken von vorn eingesetzt werden.
Wenn die Maulöffnung hierzu nicht ausreicht, wird das Messer von der Seite eingeschoben. Wird
nunmehr das untere Griffstück 4 in den oberen Teil 3 eingeschraubt, so tritt der Rundkopf 8 des
Stiftes 7 in die Maulöffnung 6 des Kopfes 1, legt sich gegen die Unterseite der Klinge 16 und drückt
diese gegen die obere Lippe des Maules, so daß die Messerklinge fest, aber lösbar in dem Kopf 1 gehalten
ist.
Die Stange 7 kann mit dem unteren Ende lose in die Stirnbohrung 9 eingesetzt und hier ebenfalls
abgerundet sein, so daß die Stange 7 auch umgekehrt werden kann.
Die Ausführung nach Fig. 3 entspricht in mancher Hinsicht derjenigen nach Fig. 1 und 2, und
die übereinstimmenden Teile sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Hier ist jedoch die Stange 7
kürzer gehalten und am unteren Ende mit einem Bund 17 versehen, der nach Art eines Kolbens in
einer Ausweitung 18 der Bohrung 5 geführt ist. In der Ausweitung 18 ist eine Wickelfeder 19 untergebracht,
die sich gegen die Unterseite des Bundes 17 legt und mit dem Gegenende in der Stirnbohrung
9 des Griffstückes 4 sitzt.
Bei dieser Ausführung ist bei völlig an das Griffteil 3 angeschraubtem Griffstück 4 die Stange 7
an der Feder 19 ständig in der vorgeschobenen Stellung gehalten, so daß das abgerundete Ende 8 in
den Schlitz 6 des Kopfes 1 ragt, wobei das Maß des Vorsprunges durch die Anlage des Bundes 17 an
der Schulter 23 der Ausweitung 18 bestimmt ist. Sofern dieses Maß nicht zu groß gehalten ist, kann
die Messerklinge 16 mit dem Rücken einfach von der Seite eingeschoben werden, wobei die Griffstücke
3, 4 fest aneinandergeschraubt bleiben, da das Messer mit den abgerundeten Seitenkanten über
die federnd nachgiebig gehaltene Stange 7 gleitet. Sofern jedoch das Maß des Vorsprunges in dieser
Stellung der Teile für ein leichtes Einschieben der Klinge zu groß sein sollte, so wird das Griffstück 4
etwas herausgeschraubt und hierdurch der Druck der Feder 19 verringert. In jedem Falle ist bei festgeschraubtem
Griffstück 4 der Druck der Feder 19 auf den Bund 17 groß genug, um die Oberseite der
Messerklinge 16 fest an der oberen Lippe des Kopfes ι in der richtigen Stellung zum Rasieren zu
halten.
Bei dieser Ausführung kann somit der Federdruck auf den Stift 7 durch das Anschrauben des
Griffstückes 4 an den Teil 3 eingestellt werden. Bei der Ausbildung nach Fig. 4 wird ebenfalls ein federbelasteter
Druckstift 7 verwendet, doch ist hier der Druck der Feder 19 konstant, also nicht von dem
Maß des Anschraubens des Griff Stückes 4 an den χ Teil 3 abhängig. Hierzu durchsetzt die Stange 7
nicht nur die Bohrung 5 des Teiles 3, sondern auch noch eine Bohrung 20 des Griff Stückes 4. Diese Bohrung
20 mündet in eine Ausweitung 21, die den Kolbenbund 17 aufnimmt und bis zum Ende des
Griffstückes 4 durchgeführt ist. Die Ausweitung 21 ist durch einen Schraubstopfen 22 verschlossen und
nimmt die Druckfeder 19 auf, die den Kolben 17 an
der Schulter 23 zwischen der Ausweitung 21 und der Bohrung 20 hält. Die Stange 7 hat eine solche
Länge, daß in dieser Stellung der Teile der Rundkopf 8 in das Maul 6 des Kopfes 1 ragt, wenn keine
Messerklinge eingelegt ist.
Beim Einschieben einer Klinge in das Maul 6 des Kopfes ι wird durch den Druck des Messers auf
den Rundkopf 8 die Stange 7 entgegen der Wir-
kung der Feder 19 zurückgeschoben, worauf dann der Gegendruck der Feder die Messerklinge gegen
die obere Lippe des Maules drückt und diese in dem Maul festhält.
Sofern das Maß des Vorsprungs des Kopfes 8 in das Maul 6 zu groß ist, um die Messerklinge bequem
einführen zu können, so kann dieses Maß durch Losschrauben des Griffstückes 4 von dem
Teil 3 verringert werden, wodurch der Stift 7 aus dem Maul 6 etwas zurückgezogen wird. Mit dem
dann erfolgenden Wiederfestschrauben des Griffstückes 4 stellt sich die Stange 7 unter der Wirkung
der Feder 19 auf die Stärke der Messerklinge ein. Der Federdruck kann durch Einstellen desSchraub-Stopfens
22 eingeregelt werden.
Bei der Ausführung nach Fig. 4 können die Griffstücke 3, 4 voneinander getrennt werden, ohne daß
die Stange 7 und die Feder 19 sich von dem Griffstück 4 lösen.
Der Kopf 1, der in allen Ausführungsbeispielen mit dem Griffteil aus einem Stück gefertigt ist,
kann auch einen besonderen Bauteil bilden, der an dem Teil 3 befestigt ist.
Claims (8)
- 2;" Patentansprüche:i. Sicherheitsrasierapparat für Messerklingen aus einem von einem Handgriff aufgenommenen Kopf mit Schlitz zur Aufnahme des Messerrückens und einem in den Schlitz vorspringenden Klemmglied für das eingelegte Messer, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmglied als in dem Handgriff gelagerte Stange ausgebildet und für feste oder federnd nachgiebige Anlage an der Messerklinge in dem Handgriff verstellbar ist.
- 2. Rasierapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff aus zwei aneinanderschraubbaren Teilstücken besteht, die Klemmstange in einer Bohrung des den Kopf tragenden Teilstückes verschiebbar und von dem anderen Teilstück gehalten ist.
- 3. Rasierapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff aus zwei aneinanderschraubbaren Teilstücken besteht, die Stange in einer Bohrung des oberen Teilstückes verschiebbar und durch eine in dem unteren Teilstück angeordnete Druckfeder belastet ist.
- 4. Rasierapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff aus zwei aneinandergeschraubten Teilstücken besteht, die Stange eine Bohrung der beiden Teilstücke durchsetzt und durch eine in dem unteren Teilstück untergebrachte Druckfeder belastet ist.
- 5. Rasierapparat nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschub der Stange durch einen Anschlag begrenzt ist.
- 6. Rasierapparat nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Griffstück mit dem Kopf des Apparates aus einem Stück gefertigt ist.
- 7. Rasierapparat nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmstange mit einem abgerundeten Kopf versehen ist.
- 8. Rasierapparat nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmstange an beiden Enden abgerundet und lose in eine Stirnbohrung des unteren Griffstückes eingesetzt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen& 3700 3.
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