DE80268C - - Google Patents

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DE80268C
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Germany
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/42Tube sights; Bar sights ; Combinations of tubular fore and rearsights

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung besteht in der Construction von Ausführungsformen des oben bezeichneten Fernrohrs und soll .dazu dienen, das Visirfernrohr in der Visirlinie und mit der Visirlinie automatisch zu bewegen, mit der Hand bewegen und feststellen zu können.
Die erhebliche Höhen- und Seitenverschiebung des Visirs bei weittragenden Geschützen erfordert eine entsprechende Bewegungsfähigkeit und sichere Feststellbarkeit des Fernrohrs in der Visirlinie. Bei jeder Bewegung eines Fernrohrs bewegen sich die Bilder im Gesichtsfelde, und es ist nur möglich, Deckung der beiden Absehungen am Laufe mit dem Ziel zu finden, sofern die optische Achse des Fernrohrs mit der Visirlinie coincidirt. Diese Coincidenz zu erzeugen bezw. "sie zu erhalten, ist der Zweck der vorliegenden Ausführungsformen. Er soll durch folgende Mittel erreicht werden. , .
Eine horizontale Linie 1-2, Fig. 1, durch die Visirkante gehend, wird geschnitten von einer senkrechten Linie 3-4, welche den Korb halbirt. Diese beiden Linien sind die Achsen eines Organs, welches, als Auflager (Fig. 2) für das Fernrohr dient; die Achse des Fernrohrs soll in allen Stellungen des letzteren den Punkt 5 schneiden. Zu dem Zweck ist dem Auflager folgende Gestalt gegeben: In Fig. 2 sind 6 und-7 Abschnitte eines Cylinders, der so auf dem Visir befestigt ist, dafs die Linie 3-4 zusammenfällt mit der Achse des Cylinders, von welchem 6 und 7 Abschnitte darstellen.
An den Seiten der Cylinderabschnitte 6 und 7 befinden sich stumpfe Schneiden, deren Kanten 8,8 zusammenfallen mit der Linie 1-2 des Visirs.
In fester Verbindung mit dem Fernrohr ist ein seiner Länge nach durchbohrter Cylinder 9, Fig. 3, angeordnet, dessen Achse zusammenfällt mit der Fernrohrachse. Parallel zu seiner Achse ist der Cylinder ausgeschnitten, und zwar von 10 bis 12 und 11 bis 13, so dafs auf der Strecke von 10 bis 12 nur die zwei schraffirten Stücke 14, 15, 16 übrig geblieben sind. Der hierdurch entstandene parallele Spalt pafst über die Cylinderabschnitte 6 und 7 derart, dafs sich die Flächen 16, 15, 15, 16 auf die Kanten 8 des Auflagers auflegen. Durch diese Construction wird erreicht, dafs der Cylinder 9 sich auf dem Auflager in der Richtung seiner Achse schieben, um die Linien 3-4 drehen und über die Kante 8 neigen läfst, indem er mit den Flächen 15, 16 auf den Kanten 8 gleitet; hierbei wird in allen Stellungen die Cylinder- bezw. Fernrohrachse den Punkt 5 des Visirkerbes treffen. An Stelle der Cylinderabschnitte 6 und 7 kann man auch die Kugelabschnitte anwenden, in welchem Falle der Ausschnitt zwischen 11 und 13 der Kugelgestalt angepafst wird. Da dann die Kugelfläche selbst das tragende Organ bildet, kann die Kante 8 wegfallen.
Auf dem Korn 17, Fig. 4, steckt drehbar um dessen Achse eine Gabel 18 und in dieser lagert mittelst zweier Zapfen 19 und 20 das Fernrohr mit seinem vorderen Ende derart,

Claims (1)

  1. dafs die Verbindungslinie beider Zapfenachsen die Fernrohrachse schneidet, während gleichzeitig die Kornspitze mit dem Schnittpunkt dieser beiden Linien zusammenfällt. Durch diese Anordnung soll erreicht werden, dafs die Achse des Fernrohrs, obwohl letzteres in horizontaler und verticaler Richtung drehbar ist, in jeder Stellung die Spitze des Kornes trifft.
    Mufs nun bei Höhen- und Seitenverschiebung des Visirs das Fernrohr seine Stellung ändern, so folgt es automatisch jeder Bewegung des Visirs. Wird der Aufsatz herausgezogen, so gleitet die Fläche 15, 16 auf der Schneide 8, wird das Visir seitlich verschoben, so dreht sich das Fernrohr, von den Cylinderabschnitten geführt, um die Linie 3-4. In allen Stellungen bleibt die optische Achse des Fernrohrs in Coincidenz mit der Visirlinie.
    Soll ein Visirfernrohr ohne Verbindung mit dem Korn, nur auf dem Geschützaufsatz allein ruhend benutzt werden, so eignet sich dazu die in Fig. 5 dargestellte Ausführungsform. Auflager und Geradführung sind die gleichen wie bei der ersten Ausführungsform. Die Bewegung des Fernrohrs erfolgt nicht automatisch, sondern wird mit Hülfe von Hand und Auge ausgeführt. Die Gewichtsverhältnisse des Fernrohrs sind so ausgeglichen, dafs der Schwerpunkt desselben der Auflagerkante 8 nahe liegt, und zur Feststellung soll folgende Einrichtung dienen: Drehbar um den Obertheil des bekannten Geschützaufsatzes 21 in Fig. 5 ist ein Bügel 22 angeordnet, welcher durch Anziehen der Schraube 24 an dem Aufsatze festgebremst wird. An dem Bügel 22 sitzt eine Platte 25, welche den Mantel des Cylinders 9 berührt und zwischen diesem und der Klemme 26 steckt. Ist das Fernrohr durch Auge und Hand auf das Korn gerichtet, so wird durch Anpressen der Klemme 26 mittelst Schraube 27 der Cylinder 9 gegen die Platte 25 gedrückt, und nun steht das Fernrohr so lange in der Visirlinie fest, bis durch Lösen der Schraube 27 die Platte 25 frei wird, was geschehen soll, sobald bei veränderter Visirstellung eine veränderte Fernrohrstellung erforderlich wird.
    Wird ein Visirfernrohr bei Handfeuerwaffen angewendet, wie im Haupt-Patent angegeben, derart, dafs das Objectiv vor oder hinter dem Korn angebracht ist, so entstehen bei Höhenverschiebung des Visirs Fehler aus folgenden Gründen: Alle Gegenstände, welche nicht durch die Mitte einer Linse, sondern nahe dem Rand gesehen werden, erscheinen verschoben; die Gegenstände unterhalb der Mitte rücken scheinbar herab, die oberhalb derselben herauf wegen der vergröfsernden Wirkung der Convexlinsen. Bei Anordnung der Linse am Korn liegt nun ein Punkt der Absehung so, dafs er ohne Linse, also unverscboben gesehen wird, nämlich der Visirkerb; infolge dessen wird die Visirlinie zu einer gebrochenen Linie, sobald nicht genau durch die Linsenmitte gesehen wird, also bei jeder Erhöhung des Visirs unter unveränderter Objectivstellung. Um diese Fehlerquelle zu beseitigen, soll die Ausführuhgsform Fig. 6 dienen. Die Objectivlinse 30 wird zwischen Ocularöffnung 29 und Visir 34 angeordnet. Die Objectivlinse 30 liegt in einem Schieber 31 der Geradführung 32, ähnlich dem Visirschieber 34 an dem bekannten Klappvisir. Die Geradführung 32 und mit ihr das Objectiv ist umlegbar um den Drehpunkt 35; ebenso ist die Ocularöffnung angeordnet. Mufs der Visirschieber bei verschiedenen Entfernungen verschieden hoch gestellt werden, so soll das Gleiche geschehen mit dem Objectiv 30 und dem Ocular. 29, beides nach einer Scala, die proportional derjenigen am Klappvisir eingetheilt ist.
    Hierdurch soll erreicht werden, dafs , bei jeder Stellung des Visirs Kerb, Korn und Ziel unter gleichen Bedingungen gesehen werden und die Visirlinie ungebrochen erscheint, wodurch die möglichen Fehler der Anordnung einer Linse am Korn wegfallen.
    Pa τ ε ν τ - A ν s ρ R υ c η :
    Ausführiingsformen des durch PatentNr. 7161 5 geschützten Zielfernrohrs, bei welchen
    a) das Fernrohr in Zapfenlagern (20) einer auf dem Korn (17) drehbaren Gabel (18) derartig gelagert ist, dafs die Spitze des Korns in die Achse der Zapfenlager fällt;
    b) das Fernrohr mit einer Durchbrechung (10, 12, 11, 13) versehen ist, welche auf einer entsprechenden Auflage (6, 7, 8) des Visirs derartig aufruht, dafs die Visirkimme (5) sich bei beliebiger Höhen- und Seiteneinstellung des Visirs immer in der Achse des Fernrohrs befindet;
    c) das Fernrohr am Geschützaufsatz mittelst eines an dem letzteren drehbaren Bügels (22) festgehalten wird, welcher letztere durch eine Klemmschraube (24) in seinen verschiedenen Lagen festgestellt wird;
    d) Ocular und Objectiv hinter Visir und Korn und in auf Geradführungen beweglichen Schiebern (29, 31) angebracht sind, wobei die Theilung der Geradführungen es ermöglicht, bei ieder beliebigen Höheneinstellung des Visirs die Fernrohrachse durch entsprechende Einstellung der Schieber (29, 31) in die Visirlinie zu legen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2607120A (en) * 1949-04-26 1952-08-19 Robert R Williams Gun sight
US3259986A (en) * 1963-11-20 1966-07-12 Olin Mathieson Telescope sight for top-ejecting firearms

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DE4414124A1 (de) * 1994-04-22 1995-10-26 Bayer Ag ABS-Formmassen mit verbesserter Zähigkeit
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