DE80246C - - Google Patents

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DE80246C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H15/00Cleaning arrangements for grates; Moving fuel along grates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gasification And Melting Of Waste (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
FRIEDRICH SCHULZ in ANGERN. Rost mit Reinigungsvorrichtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Juni 1894 ab.
Dem bei gewöhnlichen Rosten auftretenden Uebelstand, dafs in Folge zu vieler todter Oberfläche Veranlassung zu mangelndem Luftzutritt und zur Schlackenbildung gegeben wird, soll durch den vorliegenden Rost abgeholfen werden.
Fig. i, 2 und 4 zeigen denselben im Schnitt in Verbindung mit der Schürvorrichtung bezw. dem Schlackenbrecher, während Fig. 3 die Roststäbe ohne Schürvorrichtung darstellt.
Der Roststab besteht aus zwei flachen Seitenwangen W von nur geringer Stärke, welche in gewissen Abständen durch senkrechte Querrippen Q verstärkt sind, so dafs zwischen den einzelnen Rippen schlitzartige Oeffhungen bezw. Kammern entstehen.
Diese Aussparungen bezwecken die Verringerung der todlen Rostoberfläche und dienen zur Aufnahme und Lagerung der Schürhebel bezw. Schlackenbrecher S.
Durch die Verbindungsrippen wird der Roststab trotz ■ seiner Leichtigkeit und geringen todten Oberfläche sehr haltbar. Ein Theil der Roststäbe (Fig. 3) wird auch aufsen mit derartigen Querrippen Q1 versehen, um zwischen den einzelnen Stäben den nöthigen Zwischenraum zu schaffen und durch das gegenseitige Anliegen derselben im Rost selbst die nöthige Festigkeit gegen Verschieben der einzelnen Stäbe zu erlangen.
Der in Fig. ι dargestellte, mit abgenommener Seitenwange gedachte Roststab ist mit den Schürhebeln S bezw. Schlackenbrechern versehen, und zwar sind diese hier in ihrer Ruhestellung veranschaulicht, während Fig. 2 die Schürhebel herausgeschoben erkennen läfst.
In Fig. 4 ist eine Aenderung der Schürhebel dargestellt, wobei gleichzeitig die Stellung derselben bei Rück- und Vorwärtsbewegung durch punktirte Linien kenntlich gemacht ist.
In ihrer Ruhestellung liegen diese Schürhebel etwa 15 mm unter der Rostfläche, auch ist an beiden Seiten noch so viel freier Raum gelassen, dafs zwischen den inneren Wangenseiten der Roststäbe und den Schürhebeln ein immerwährender Luftstrom und dadurch Abkühlung möglich ist.
Die einzelnen Schürhebel jedes Roststab.es sind hinter einander beweglich mit je einer Flacheisenstange verbunden, welche unter dem Rost im Aschenfall angeordnet wird; bei tiefen Feuerungen können je zwei bis drei hinter einander liegende Stangen einer Flucht mit einander verbunden werden, wodurch es dem Heizer ein leichtes ist, den Rost bis in den hintersten Winkel gut und nachhaltig zu schüren und etwa eintretende Schlackenbildung bei Zeiten zu verhindern.
Die Schürhebel greifen zunächst mit ihren Spitzen unter die Schlacke oder das zusammenbackende Brennmaterial und heben es mit dem zunehmenden Heraustreten der Hebel immer weiter von der Rostfläche ab; dadurch nun, dafs das auf den Schneiden der Hebel ruhende
zusammengebackene Brennmaterial den Halt der unterstützenden Rostfläche verliert, bricht es aus einander und gestattet der Luft, wieder durch die entstandenen einzelnen Bruchstücke zu streichen, wodurch das Feuer wieder zum hellen Aufflammen gebracht wird, während die Asche durch die stets freigehaltenen Längsräume des Rostes neben den Hebeln nach unten durchfallen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Rost mit Reinigungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs in die aus dünnwandigen Wangen und Querrippen gebildeten zellenartigen Oeffnungen des Rostes je eine in der Zelle drehbar gelagerte Klaue eingreift, wobei die sämmtlichen Klauen jedes einzelnen Roststabes gleichzeitig durch einen verschiebbaren Schürhebel bewegt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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