DE8024347U1 - Bewehrungselement - Google Patents

Bewehrungselement

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DE8024347U1 DE19808024347 DE8024347U DE8024347U1 DE 8024347 U1 DE8024347 U1 DE 8024347U1 DE 19808024347 DE19808024347 DE 19808024347 DE 8024347 U DE8024347 U DE 8024347U DE 8024347 U1 DE8024347 U1 DE 8024347U1
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Description

Die Neuerung bezieht sich auf ein Bewehrungselement für die Bewehrung der Zugzone von auf Biegung beanspruchten Stahlbetonbauteilen, mit mindestens zwei parallel verlau^ fenden 3ewehrungsstäben, deren Längen und Anordnung auf den Momentenverlauf abgestimmt sind, wobei jeder kürzere Bewehrungsstab zumindest einen längeren Bewehrungsstab über die gesamte Länge unmittelbar berührt, und mit ihm zumindest in Abschnitten kraftüberleitend verbunden ist.
Der derzeitige Stand der Stahlbetonwissenschaft sieht in der klassischen Bemessungstheorie für auf Biegung beanspruchte Bauteile eine Wechselbeziehung zwischen Zug- und Druckkräften über die Schubaufnahmefähigkeit des Betons vor. Diese Annahme setzt voraus, daß der in der Zugzone des auf Biegung beanspruchten Bauteiles die Zugkräfte übernehmende Bewehrungsstahl verankernde Haftfähigkeit besitzt* Erst dann, wenn diese Haftfähigkeit gewährleistet ist, gibt der Bewehrungsstahl seine Kräfte an den ihm umschließenden Beton ab, der sie über seine Schubbeanspruchbarkeit an die Betondruckzone weiterleitet.
Die Verankerungsfähigkeit des auf Zug beanspruchten Bewehrungsstabes im Beton ist ein wesentlicher, kostenintensiver Schwachpunkt, dessen zumindest teilweise Lösung durch Verdrillung der Stäbe (GB-PS 15.946/1908) durch Profilierungen, Autwalzungen, Verseilungen, verschweißte leiterartige Zwischenstücke (DE-PS 907.587), aufgeschweißte Knotenpunkt stücke , AufStauchungen, aufgesetzte Manschetten (DE-OS 1.609-910) usw. versucht wurde. Dadurch ist es auch gelungen, die Haftlänge zu verkürzen.
Eine weitere Möglichkeit zeigt die AT-PS 310.397, bei der KurζVerankerungen zumindest an den Enden der Bewehrungs-
stäbe aufgeschweißt werden. Wenn auch auf diese Weise die Häftlängen der Bewehrurigsstäbe vollständig entfallen können und auf diese Weise hochwertiger1 Bewehrungsstab gespart werden kann da die Kurzbewehrungen aus Stahl minderer Qualität hergestellt werden können, so verbleibt doch die Notwendigkeit, diese Kürzbewehrungen zu erzeugen ürid anzuschweißen*
Schließlich beschäftigt sich auch die AT-PS 309.757 dainit, die Häftlänge zu verkürzen, wozu sie bei Bewehrungs^ matten vorschlägt, Querstäbe innerhalb der am Ende der Längsstäbe angewandten Hälfte der Haftlänge anzuordnen.
Die Neuerung hat sich nun die Aufgabe gestellt, ein Bewehrung se lerne nt der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem auf jegliches zusätzliches Verankerungsmittel verzichtet werden kann und somit eine weitere Einsparung vorgenommen werden kann.
Dies ist dann möglich, wenn es gelingt, die Zugkraft von jedem kürzeren Bewehrungsstab in den nächstlängeren in einer Weise überzuleiten, daß im Endpunkt jedes Bewehrungs-Stabes die Zugkraft abgebaut und daher Null ist.
Neuerungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Gesamtquerschnittsflache der Verbindungen zwischen je zwei Berührungsstäben eine zur vollständigen Kraftüberleitung aus dem zu entlastenden, kürzeren Bewehrungsstab zumindest ausreichende Größe aufweist.
Das erfindungsgemäße Bewehrungselement unterscheidet sich somit wesentlich von allen bekannten Bewehrungselementen, wie Trägern, Matten usw., bei denen die zur Momentenabdeckung erforderlichen Zusatzbewehrungsstäbe, mit dem vorschriftsmä-
ßlgefi Mindestäbstand zueinander, Vorgesehen sein können. Die Verbindung zwischen Längs-* und 2usät2stäben beschränkt sich daher - geometrisch gesehen - nur1 auf Schweißpunkte an den QUefstätien* deren Zugfestigkeit selbstverständlich zu gering ist» um die auftretenden Kräfte zu übertragen*
Die für die vollständige Kraftüberleitung aus den zu entlastenden Bewehrungsstäben erforderliche Gesamtquerschnittsfläche der Verbindungen ist in jedem Fall größer als bei den genannten Punktverbindungen zwischen Längs- und Quer-Stäben, bei denen zudem der Weg des Kraftflusses über Querstäbe noch verlängert wird, sodaß auch noch nicht zu vernachlässigende Momentenbeanspruchungen aus exzentrischer Zugkraftwirküng hinzuzuzählen sind.
Vorzugsweise ist daher vorgesehen, daß jede Verbindung zwischen den Bewehrungsstäben eine Verschweißung ist, wobei zwischen der Zugkraft Z der Verbindungen beiderseits der Ordinate des größten Momentes und aller zu übertragenden Zugkräfte E ζ aus dem oder den kürzeren Bewehrungsstab
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j ben folgende Beziehung besteht: ν > 0.
Beim neuerungsgemäßen Bewehrungselement wird durch die unmittelbare Berührung der Bewehrungsstäbe die Möglichkeit geschaffen, Verbindungen zu erzielen, die der einzutragenden Zugkraft zumindest äquivalent sind, da die Länge und Anzahl der Verbindungen beliebig gewählt werden können.
Beim neuerungsgemäßen Bewehrungselement wird eine fließende Einbindung des Kraftflusses in den weiterleitenden Bewehrungsstab erzielt, wobei die Querkomponente auf das Mindestmaß, nämlich die Summe der Halbmesser der baden Bewehrungsstäbe, und damit auch die Momentenbeanspruchungen, aus der exzentrischen Zugkrafteinwirkung reduziert sind.
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Wesentlich ist äUöh» daß "bei einem BeWehfungaelement, dää äUs inehr als" äWei Bewehrungsätäben beäteht, die Querschnittsflächen der* Verbindungen gwisöhen einem BeWehfüngSä-baTD, der bereits mit mindestens einem kürzeren BewehfUngästäb verbunden ist j lind einem längeren Bewehrungsstab größer sein müäs&ö als bei einem aweistä'bigen Bewehrungselement * In dieäem Fall muß nicht nur die Kraft aus einem Bewehrungsstab übergeleitet Werden^ sondern auch die Kraft, die von dem bzw. den kürzeren Bewe/iriingsstäben bereits aufgenommen worden ist, das heißt, daß die Zugkraftübernahmsfähigkeit der Verbindungen sich nach d^r Gesamtquerschnittsfläche dieser kürzeren Bewehrungsstäbe richten muß. Eine einfache Kraftüberleitung findet bei mehrstabigen Bewehrungselementen in diesem Fall nur jeweils in den Endhereichen eines mittleren Bewehrungsstabes statt *
Es ist daher in einer Ausführung vorgesehen, daß die Gesamtquerschnittsfläche der Verbindungen zwischen je zwei Beweh^ rungselementen proportional zur zu entlastenden Querschnittsfläche ist.
Da das Ausmaß der Zugkraftüberleitung von der Stelle des größten Momentes zu den beiden Enden des Bewehrungsstabes hin zunimmt, kann in einer weiteren Ausführung der Neuerung vorgesehen sein, entweder den Abstand zwischen gleich langen Verbindungsabschnitten im Endbereich kleiner oder bei gleichem Abstand deren Längen und damit deren Zugkraftübernahmefähigkeit größer auszubilden.
Aus Herstellungsgründen ist jedoch der Wechsel zwischen jeweils gleich langen Verbindungsabschnitten und jeweils gleich langen Abständen, in denen einander die Stäbe nur berühren, vorzuziehen, wobei von den Endbereichen aus zur Stelle des größten Momentes die Mindesterfordernisse zunehmend übersteigende Querschnittsflächen der Verbindungsabschnitte erhalten werden. Die Verbindungen können bevorzugt, wie erwähnt, durch Verschweißen erzeugt werden. In einer Ausführung ist dabei vorgesehen, daß an jeder Schweißstelle zumindest eine Schweiß-
perle erstarrt ist, die aus einem vor der "Widerstandsschweißung zwischen die Bewehrungsstätie in an sich "bekannter Weise eingeführten Draht geschmolzen ist, dessen Durchmesser unter dem der Sewehrungsstäbe liegt. Die Anzahl der Schweißperlen und damit der eingeführten Drähte richtet sich nach dem Ausmaß der gewünschten Kraftüberleitung. Reicht die Verbindung über eine Schweißperle nicht, aus, so können auch zwei oder mehr Schweißperlen in Längsrichtung des Bewehrungselementes hintereinander vorgesehen sein, von denen jede aus einem Draht geschmolzen und erstarrt ist.
Zur Herstellung jeder Verbindung werden dabei, in der Stromdurchflußrichtung gesehen, insgesamt drei Stäbe - die beiden Bewehrungsstäbe und der dazwischenliegende Draht - miteinander verschweißt, zwischen denen jeweils nur eine Punktberührung stattfindet, wobei die dadurch und auf Grund seines geringeren Durchmessers extrem hohe Stromdichte im mittleren Draht dessen völlige Aufschmelzung zu einer Schweißperle bewirkt. Je nach Durchmesser der beiden Bewehrungsstäbe werden diese während des Schweißvorganges im Umgebungsbereich höchstens geringfügig erweicht, und die Schweißperle verfließt in den beiden Hohlkehlen längs der Berührungslinie der beiden Bewehrungsstäbe. Die höchstens geringe Aufschmelzung der Bewehrungsstäbe selbst hat weiters auch nur einen höchstens geringen Einfluß auch die Eigenschaften des Bewehrungsstahles, sodaß vor allem hochwertige Stähle verarbeitbar sind, deren Verschweißung auch bei Baustahlmatten immer schon mit Problemen verbunden war.
Dadurch können auch Bewehrungselemente erzeugt werden, bei denen zumindest einer der eingeführten Drähte zumindest einseitig über die Bewehrungsstäbe vorsteht, Dies wird dadurch erreicht, daß der Draht um einen das für die Herstellung der Schweißverbindung benötigte Ausmaß übersteigenden Betrag zwischen die Bewehrungsstäbe eingeschoben wird, der sich nach dem gewünschten Abstand des Bewehrungselementes zur Betonschalung richtet, Weisen die Bewehrungsstäbe verschiedene Durchmesser auf, so beträgt der Durchmesser des eingeführten Drahtes das 0,2·» bis 0,9«fache des Durchmessers des dünnsten Be-
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wehrungsstabes, vorzugsweise das 0,4- "bis 0,5-fache. Läßt man den Draht einseitig vorstehen, kann dadurch vor allem ein Abstandhalter, beispielsweise zu einer Betonschalung, gebildet werden. Läßt man den Draht beidseitig vorstehen, so können die vorstehenden Teile zur Verbesserung der Verankerung im Beton verwendet werden.
Ein Verfahren zur Herstellung eines derartigen Bewehrungselementes, bei dem zwischen zwei einander gegenüberliegenden Schweißelektroden zwei Bewehrungsstäbe mit Abstand zueinander hindurchgeführt werden, und bei dem zwischen die 3ewehrungsstäbe zumindest ein Draht eingeführt und anschließend die Verschweißung durchgeführt wird, wobei jeder Draht zu einer Schweißperle schmilzt, und die beiden Bewehrungsstäbe durch den Preßdruck der Elektroden zueinander bewegt und durch die erstarrende(n) Schweißperle(n) einander berührend fixiert werden, läßt sich besonders vorteilhaft in automatischen Fertigungsanlagen mit taktweisem Vorschub anwenden, wie sie bisher für die Matten- oder GitterträgerhersOellung verwendet wurden. In diesem Fall wird jeder eine Schweißperle bildender Draht von einer Rolle abgezogen und diskontinuierlich senkrecht zu den Bewehrungsstäben zwischen diese eingeführt, wobei unmittelbar nach dem Schweißvorgang durch den Vorschub des Bewehrungselementes jede erstarrende Schweißperle vom zugeführten Draht abgebrochen wird, soferne der Draht höchstens einseitig über die Bewehrungsstäbe vorsteht. Soll der Draht beidseitig vorstehen, wird er vor Beginn des Vorschubtaktes abgetrennt. Insbesondere für die Verwendung des vorstehenden Drahte« als Abstandhalter ist vorgesehen, daß der eingeführte Draht aus einem nicht rostenden Material besteht, um eine Nachbehandlung zu vermeiden.
Das neuerungsgemäße Bewehrungselement ist nicht nur als Einzelelement t sondern auch als Teil eines Bewehrungsgebildes eittsetzbar". Beispielsweise ergibt
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sich dadurch die Möglichkeit, Bewehrungsmatten herzustellen, bei denen die Länge der zusätzlichen, kürzeren Bewehrungsstäbe nicht wie bisher von der Maschenweite der Querstäbe abhängig gemacht werden muß, da an den Enden ein Schweißknoten erforderlich ist, sondern tatsächlich dem Momentenv^rlauf angepaßt werden kann.
Nachstehend wird die Neuerung an Hand der Figuren öer beiliegenden Zeichnungen in mehreren Ausführungsbeispielen beschrieben, ohne darauf beschränkt zu sein.
Es zeigen:
Fig. 1 einen auf Biegung beanspruchten und auf zwei Endauflagern liegenden Stahlbetonbauteil mit einem ei-nematisch eingezeichneten^ neuerungsgemäßen' Bewehrungselement und mit dem Momentenverlauf; Fig. 2 ein .n Schnitt durch das Bewehrungselement nach Fig. 1;
Fig. 3 den Abschnitt A des Bewehrungselementes nach Fig. 1;
Fig- 4a bis 4d weitere Ausführungsbeispiele von 3ewehrtmgselementen;
Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel; Fig. 6 Stirnansichten von räumlichen Bewehrungselementen mit einem (Fig. 6a) bzw. zwei (Fig. 6b) neuerungsgemäßen· Bewehrungselementen ; Tig. 7 die Draufsicht auf <=ine Bewehrungsmatte mit zwei neuerungsgemäßeni Bewehrungselementen; Fig. 8 eine Draufsicht auf ein Bewehrungselement nach Fig. 4a bei der Herstellung mit zwei Schweißstellen, von denen eine vor und eine nach dem Schweißvorgang dargestellt ist;
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Fig. 9 vergrößert eine Schweißstelle im Augenblick des Schweißvorganges mit eingezeichnetem Stromwege; Fig. la eine Seitenansicht der Fig. 8 mit schematischer Zuführeinrichtung für den Draht; und Fig. 11 eine vergrößerte Darstellung des Gitterträgers von Fig. 6b mit Abstandhalter zur Betonschalung.
Ein durch Auflager 11 gestützter Stahlbetonbauteil nach Fig. 1 weist ein der Anschaulichkeit halber nur schematisch und in Draufsicht dargestelltes uewehrungselemenc 10 mit Lewehrungsstäben 1, 2, 3, 4, 5 auf, die in der Zugzone des Stahlbetonbauteiles angeordnet sind.
Die 3ewehrungsstäbe 2 bis 5 sind dabei entsprechend den gegen die Auflager 11 abnehmenden Momenten M in der Länge abgemindert,-sodaß Bewehrungsstahl· eingespart ■wird. Die Bewehrungsstäbe 2 bis 5 berühren zumindest einen längeren Bewehrungsstab 1 bis 4 in der gesainten Länge, um auf Endverankerungsmittel verzichten zu können, werden die auf die kürzeren Bewehrungsstäbe 2 bis 5 einwirkenden Kräfte jeweils vollständig in den nächstlängeren Bewehrungsstab 1 bis 4 eingeleitet.
Für die Kraftüberleitung sind Abschnitte 6 zweier Bewehrungsstäbe 1 bis 5 miteinander verschweißt. Die Gesanrtquerschnittsfläche der Verbindungen 7 zwischen zwei Bewehrungsstäben weist eine zur vollständigen Kraftuberleitung zumindest ausreichende Größe auf, sodaß in den Endpunkten jedes kürzeren Bewehrungsstabes 2 bis 5 die Zugkraft abgebaut und daher Null ist, Beispielsweise können die Gesamtquerschnittsflachen der Verbindungen zwischen zwei Bew^ährungsatäben proportional zur Quersehnifctsfläche des bzw. der zu entlastenden kürzeren Bewehtfungsstäbö 2 bis 5 ssin.
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Besteht das Bewehrungselement 10 nur" aus zwei BeWehrungsstäben 1, 1, SO riöhtefc sich die desamtquersöhnittsf lädhe der Verbindungen riadh der" Quer sdhnittsflache des kürzeren Bewehrungsstabes 2« Besteht das Bewehrungselement 10 jedödh aus mehr" als zwei Bewehrung s stäben, so gilt die vorstehende Beziehung nur für" den kürzesten und die Endabschrtitte der längeren Bewenrungsstäbe, während in jedem mittleren Abschnitt der längeren BeWehfüngsstäbe die Gesamtquerschnittsflächen der Verbindung entsprechend der Summe der Querschnittsflächen aller jener kürzeren Bewehrungsstäbe sind, aus denen die fortläufende Kraftüberleitung auf den längeren Bewehrungsstab erfolgt*
Am Beispiel der Fig. 2 und 3 Vird diese Beziehung näher erläutert. In Fig. 3 (Abschnitt A aus Fig. 1) sind die Endäbschnitte von drei Bewehrungsstäben 2, 3, 4, sowie der diese überragende längste Bewehrungsstab 1 dargestellt, Verbindungsabschnitte 6 wechseln mit unverbundenen Abschnitten 8. Die Gesamtquerschnittsfläche der Verbindungen 7 zwischen den äußersten Bewehrungsstäben 3 bzw. 4 und den inneren Bewehrungsstäben 1 bzw. 2 richtet sich nach den Querschnittsflächen der Bewenrungsstäbe 3 bzw. 4, während die Verbindungen 7 zwischen den beiden inneren Bewehrungsstähen 1,2 in dem Bereich, der von dem äußeren, kürzeren Bewehrungsstab 4 überdeckt wird, zur Überleitung der Kräfte nicht nur aus dem Bewehrungsstab lr sondern auch aus dem Bewehrungsstab 4 geeignet ausgebildet sein müssen. Die Gesamfcquerschnittstlache der Verbindungen 7 zwischen den Bewehrungsstäben 1,2 richten sich daher in diesem Bereich nach der Summe der Querschnittsflächen der beiden zu entlastenden Bewehrungsstäbe 2 und 4, im Endabschnitt hingegen müßten sie nur mehr der Querschnittsfläche des
SewehifUngästäbes 2 entsprechen, öä jedööh eine diftiensiöilietfUng der Qüersöhrtittsflachen deif VerbirtdUn§en 7 keine ISJäöhteüe iriit sidh bringt/ können aus Verein^1 fachten Herstellungsgründen die QUersdhnititsflachen aller Verbindungen 7 gleich Urid ztaitiindest entspredherid der größten Beanspruchung bemessen sein.
Die Bewehrungsstäbe 1 bis 5 bestehen aus Bewehrungsstahl insbesondere mit hoher Zugfestigkeit. Die Verbindungen 7 der Bewehrungsstäbe 1 bis 5 untereinander wird vorzugsweise durch eine Preß-Widerstandsschweißüng bewirkt. Schematisch ist dies in den Fig. 8 bis 10 dargestellt. Pro Schweißebene werden zwei Bewehrungsstäbe 1/ 2 gleichen oder verschiedenen Durchmessers zwischen einem Elektrodenpaar 20 mit Abstand zueinander hindurchgeführt. Die Elektroden können in Richtung der Pfeile P bewegt werden. Nach Fig. 8 wird zwischen die beiden Bewehrungsstäbe 1, 2_vor dem SchweißVorgang zumindest ein Draht 18 zugeführt, dessen Durchmesser geringer als der des dünneren Bewehrungsstabes 2, vorzugsweise etwa nur das 0/4- bis 0,5-fache beträgt. Wie aus Fig. 9 ersichtlich/ wird der Draht 18 in dieser Ausführung so weit zwischen die Bewehrungsstäbe 1/2 eingeführt, daß sein Ende nicht nach der anderen Seite vorsteht. Er kann jedoch bevorzugt, wie Fig. 5 oder 11 *a entnehmen ist, auch um ein bestimmtes Ausmaß über die Bewehrungsstäbe vorstehen, sodaß die vorstehenden Teile als Abstandhalter 19 zu einer Betonschalung 15, wodurch sich daher die Anordnung eigener Abstandhalter erübrigt, und/oder als Verankerungsteile 24 zur Verbesserung der Verankerung im Beton dienen. Beim Schweißvorgang verschmilzt jeder zwischen den Bewehmingsstäben 1,2 eingeführte Draht 18 zu einer Schweißperle 12 (Fig. 3, 5, 8), die unter Einwirkung des Elektrodenpreßdruckes in die beiden bei Berührung der Stäbe sich bildenden Hohlkehlen 14 fließt und nach
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der Erstarrung die beiden Stäbe verbindet* In fig* 9 ist schematiöch der1 Stromflufi 17 dargestellt, Zwischen 4en Elektroden 20 Und den Stäben 1 t 2 liegt eine Linieftberührüng vor* Die schematisch angedeuteten Strömflüßiinlen verlaufen in den Bewehrungsstäben 1, 2 etwa •tonnenförmig, werden jedoch jeweils am übergang zum ' ßraht 18 auf einen Punkt 16 konzentriert. Da der Wider-Stand in den beiden Stäben 1, 2 im Vergleich zum Widerstand im Draht 18 relativ gering ist, werden die Stabe 1/ 2 wesentlich weniger erwärmt, bzw. der Draht 18 wird so hoch erhitzt, daß er zur Schweißperle 12 verj ■ Schmilzt. Dies wird außerdem noch durch den hohenj übergangswiderstand in den Punkten 16 beschleunigt,
todaß die Stäbe 1, 2 nur im unmittelbaren Umgebungsbereich der Punkte 16 erweicht werden. Die derart «rzeugte Schweißverbindung beeinflußt daher die Stahlqualitäc der Bewehrungsstäbe 1, 2 in einem höchstens geringen; :in jedem Fall jedoch vernachlässigbaren Ausmaß. Pro Schweißstelle kann auch mehr als ein Draht 18 zugeführt werden, wenn die überzuleitende Kraft die Aufnahmefähigkeit einer erstarrten Schweiß-ϊ perle übersteigt, so etwa, wie in Fig. 3 strichliert
dargestellt, zwei weitere Drähte 18. Dadurch ist es auch möglich, die Kraftüberleitungsfähigkeit einzelner Verbindungen 7 unterschiedlich zu gestalten, indem nicht alle Drähte 18 bei jedem Arbeitstakt vorgeschoben und in. Schweißperlen 12 verschmolzen werden. Die verschweißte Stelle in Fig. 8 ^eigt beispielsweise nur zwei Schweißperlen 12. Auf diese Art und Weise kann etwa die früher erwähnte Anpassung der Festigkeit der Schweißverbindung in Bewehrungselementen 1O erfolgen, bei denen an den Enden der kürzeren Stäbe höhere Zugkräfte überzuleiten sind als im Mittelbereich. Jeder Draht 18 kann, wie in Fig. 10 dargestellt, von einer Rolle 21 abgezogen werden.
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Die Pig. 4 zeigft weitere AusbildUngsvariariüen des BeWehrUngselemerttes 10 in Stiirnarisiehteri4 Die Fig» 4ä stellt ein ZWeistabiges Bewehrungselement dar/ bei dem ein dickere* Bewehrungsstab 1 mit einem dünner"en und kürzeren Bewehrungsstab 2 kombiniert ist* Mäöh Pig * 4b ist ein weiterer Bewehrungsstab 3 angeschlossen* Fig* 4ö Zeigt ein Bewehrungselement aus vier gleich dicken 3ewehrungsstäben, wobei zwei längste Stäbe 1 mit kürzeren Stäben 2 und 3 verbünden sind, und in Fig* 4d «ind fünf Bewehrungsstäbe 1 bis 5, von denen der längste Stab 1 einen größeren Durchmesser aufweist/ L-förmig angeordnet*
In Fig. 5 sind vier Bewehrungsstäbe 1> 2, 3, 4 und zwei einander kreuzende Drähte 18 gezeigt/ die während des Schweißvorganges zu Schweißperlen 12 verschmelzen. Die Drähte 18 können»· dabei an allen vier Seiten über die Bewehrungsstäbe vorstehen, wobei die vorstehenden Teile Abstandhalter 19 öder Verankerungsteile 24 bilden können.
Die Fig. 6, 1, 11 zeigen weitere Anwendungsbeispiele des neuerungsgemäßen Bewehrungselementes 10. In .^ig. 6a und 6b sind räumliche Bewehrungsgebilde 13, etwa Gitterträger, dargestellt, wobei in Fig. 6a ein einzelnes dreistabiges Bewehrungselement 10, in Fig. 6b xwei zweistabige Bewehrungselemente 10 als Untergurt dienen. Als besonderer Vorteil tritt dabei in Erscheinungr, daß jeder Bewehrungsstab 2> 3 entsprechend der Momentenlinie enden kann und nicht an die Bügel des Gitterträgers gebunden ist, da an seinen Enden bereits alle Kräfte abgeleitet sind.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 6b zeigt vergrößert Fig. 11. Hier sind neuerungsgemäßei Bewehrungselemente 10 in einen Gitterträger 13 eingesetzt, in denen sie die Untergurtbewehrung bilden. Wie erwähnt, bilden die vorstehenden Teile des Drahtes 187 die nicht zu Schweißperlen verschmolzen sind, Abstandhalter 19.
Ein weiteres Beispiel für Bewehrungselemente, deren 3ewehrungsstäbe in Anpassung an einem Momentenverlauf abgelängt sind, zeigt Fig. 7, in der eine Bewehrungsmatte 22 "dargestellt ist, bei der zwei Längsstäbe 1 zu neuerungsgemäßei)1 Bewehrungselementen ergänzt sind. Diese Bewehrungselemente weisen durchgehende Längss-cäbe 1 und kürzere Zusatzstäbe 2 und 3 auf. Hieraus wird besonders deutlich, daß das Ende jedes kürzeren Bewehrungsstabes 2, 3 nicht mit einem Querstab der Matte zusammenfaJLlen muß.
Vcrragsweise ist der längste Bewehrungsstab 1 zumindest annähernd zentral angeordnet (Fig.1 bis 3, 4d und 7) .
Das neuerungsgemäßei Verfahren der Zuführung von Drähten 18 zwischen die Bewehrungsstäbe und deren Verschmelzung zu Schweißperlen 12 bei gleichzeitiger Annäherung der Bewehrungsstäbe 1,2 durch den Preßdrück der Elektroden 2ö läßt sich in einer automatischen Fertigungsanlage besonders leicht und rationell bewerkstelligen. Die Abtrennung jedes Drahtes 18 erfolgt, soferne er höchstens einseitig übersteht, in einfacher Welse durch den Vorschub des Bewehrungselementes durch die Fertigungsanlage, da der in Vorschubrichtung unbewegliche Draht 18 dabei von der in Erstarrung begriffenen Schweißperle 12 gelöst wird. Werden neüer-ungsgemäßej Bewehrungselement:«!! in einer automatischen Förtigungsanlage in Bewehrungäntatten 22 öder Gitterträger 13 eingearbeitet, erfolgt diesvorteilhäft
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in der Weise, daß zusätzliche Bewehrungsstäbe 2, 3 parallel zugeführt und an einem Längsbewehrungsstab der bereits verschweißten Matte 22 bzw. des bereits verschweißten Trägers 13 befestigt werden. Hiezu ist etwa am Ende der Fertigungsanlage ein zusätzliches Elektrodenpaar sowie eine Zuführung für jeden Draht 18 j angeordnet. Weiters ist zur Anpassung an den Momentenverlauf noch eine eigene Vorschubeinrichtung sowie eine Schneideeinrichtung für jeden Stab 2, 3 vorgesehen, die den jeweiligen Anforderungen entsprechend steuerbar sind.

Claims (1)

1 -
Schutzansprüche
1. Bewehrungselement für die Bewehrung der Zugzone von auf Biegung beanspruchten Stahlbetonbauteilen, mit mindestens zwei parallel verlaufenden Bewehrungsstäben, deren Längen und Anordnung auf den Momentenverlauf abgestimmt sind, wobei jeder kürzere Bewehrungsstab zumindest einen längeren Bewehrungsstab über die gesamte Länge unmittelbar berührt, und mit ihm zumindest in Abschnitten kraftüberleitend verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtquerschnitts-
flache der Verbindungen (7) zwischen je zwei Berührungsstäben eine zur vollständigen Kr-aftüberleitung aus dem zu entlastenden, kürzeren Bewehrungsstab (2, 3, 4- 5) zumindest ausreichende Größe aufweist.
2. Bewehrungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Verbindung (7) zwischen den Bewehrungsstä-
jj ben eine Verschweißung ist, wobei zwischen der Zugkraft
Z der Verbindungen (7) beiderseits der Ordinete (y)
der Verbindungen (7) und aller zu übertragenden Zug-I
s . kräftesiz aus dem oder den kürzeren Bewehrungsstäben
> (2, 3, A, 5) folgende Beziehung besteht: Zv > ö.
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j 3, Bewehrungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge-S kennzeichnet, daß die Gesaintquerschnittsfläche der Ver-
S bindungen (7) zwischen je zwei Bewehrungselementen pro-
\ portional zur zu entlastenden Querschnittsfläche ist*
ht Bewehrungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3» da-
[ durch gekennzeichnet, daß jeweils gleich lange Verbin-
:' dungsabschnitte (6) und jeweils gleich lange unverbun-
j dene Abschnitte (8) einander abwechseln.
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5. Bewehrungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei mehr als zwei miteinander verbundenen Bewehrungsstäben (1, 2, 3, 4, 5) der längste Bewehrungsstab (1) zumindest annähernd zentral angeordnet ist.
5. Bewehrungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Verbindungsabschnitt (δ) zumindest eine Schweißperle (12) erstarrt ist, die aus einem vor der Verschweißung zwischen die Bowehrungs-5"cäbe (1 , 2, 3» 4, 5) eingeführten Draht (18) geschmolzen ist, dessen Durchmesser unter dem der Bewehrungsstäbe (1, 2, 3, 4, 5) liegt.
7. Bewehrungselement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einsr der eingeführten Drähte (18) zumindest einseitig über die Bewehrungsstäbe vorsteht.
S. Bewehrungselement nach Anspruch 6 oder 7, bei dem die Bewehrungsstäbe verschiedene Durchmesser aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser jedes eingeführten Drahtes (18) das 0,3- bis 0,9-fache des Durchmessers des dünnsten Bewehrungsstabes beträgt.
9. Bewehrungselement nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gäennzeichnet, daß der eingeführte Draht (18) aus einem nicht rostenden Material besteht.
DE19808024347 1979-02-27 1980-01-29 Bewehrungselement Expired DE8024347U1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AT148479A AT359253B (de) 1979-02-27 1979-02-27 Bewehrungselement
PCT/AT1980/000003 WO1980001818A1 (fr) 1979-02-27 1980-01-29 Armature pour beton arme et procede pour sa fabrication

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