DE802423C - Auflaufbremsvorrichtung, vorzugsweise fuer einachsige Anhaenger von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Auflaufbremsvorrichtung, vorzugsweise fuer einachsige Anhaenger von Kraftfahrzeugen

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DE802423C
DE802423C DE1949P0031943 DEP0031943D DE802423C DE 802423 C DE802423 C DE 802423C DE 1949P0031943 DE1949P0031943 DE 1949P0031943 DE P0031943 D DEP0031943 D DE P0031943D DE 802423 C DE802423 C DE 802423C
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DE
Germany
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overrun
braking device
plunger
trailer
overrun braking
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Expired
Application number
DE1949P0031943
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English (en)
Inventor
Georg Luettich
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GEORG LUETTICH
Original Assignee
GEORG LUETTICH
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T11/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant
    • B60T11/10Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant transmitting by fluid means, e.g. hydraulic
    • B60T11/107Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant transmitting by fluid means, e.g. hydraulic overrun brakes with fluid means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Of Braking Force In Braking Systems (AREA)

Description

  • Auflaufbremsvorrichtung, vorzugsweise für einachsige Anhänger von Kraftfahrzeugen Hydraulische Auflaufbremsvorrichtungen für mehrachsige Anhänger sind bekannt, bei denen der Druckkolben mittelbar oder unmittelbar mit der Zugöse des Anhängers verbunden ist. Bei einachsigen Anhängern empfiehlt sich eine Osenaufhängung nicht, vielmehr wird eine Aufhängung des Anhängers Tiber einen Kugelbolzen bevorzugt. Bei dieser Art von Aufhängung gibt es bisher keine hydraulisch wirkende Auflaufbremsen.
  • Die Erfindung kombiniert diese an sich bekannte Kugelgelenkaufhängung des Anhängers mit einem hydraulischen Bremssystem in besonderer Form, wobei die Bremsen des Anhängers bei Betätigung der Vorrichtung durch Auflaufwirkung des Anhängers in Wirkung treten. Die hydraulische Auflaufvorrichtung kann außerdem noch mechanisch von Hand betätigt werden, wobei der Handbremshebel unmittelbar auf den Druckkolben einwirkt. Dieser Hebel wird vorteilhafterweise auch zur Entlüftung der hydraulischen Bremsanlage benützt. Abb. i zeigt die hydraulische Auflaufvorrichtung in Draufsicht und im Schnitt und Abb.2 einen Schnitt durch die Vorrichtung in Höhe des Kugelgelenkes.
  • Die Hydraulische Auflaufvorrichtung besteht aus einem Kupplungsgehäuse i. In diesem ist eine zylindrische Führung ,4 vorgesehen, in welcher der Kugelkopf 7 des Anhängehakens des ziehenden Fahrzeuges gleiten kann. Ferner ist in dem Kupplungsgehäuse ein Stößel 2 in Richtung der zylindrischen Bohrung 5 axial verschiebbar gelagert, dessen eines Ende über die zylindrische Druckplatte 3 gegen den Kugelkopf 7 anliegt, und dessen anderes Ende verjüngt ist und auf den Hauptbremszylinder io einwirkt. Der Stößel steht unter dem Druck einer Feder 6, welche bewirkt, daß die Druckplatte 3 immer gegen den Kugelkopf anliegt. Gleichzeitig hat die Feder die Aufgabe, geringere Auflaufstöße aufzufangen, damit sich die durch das Pendeln des Anhängers hervorgerufenen Auflaufkräfte auf die Bremsanlage nicht ungünstig auswirken. Die Feder bewirkt ferner eine einwandfreie Lösung der Bremse, sofern der Auflaufdruck nachläßt. An dem dem ziehenden Fahrzeug zugekehrten Kopfende des Kupplungsgehäuses ist ein um die Achse des Bolzens 8 schwenkbarer Klappdeckel 9 angebracht. Das eine Ende des Bolzens 8 ist als Griff gearbeitet und mit dem Klappdeckel fest verbunden. Der Klappdeckel wird gegen das Gehäuse mit einem Bolzen 12 verriegelt. Dieser Verriegelungsbolzen ist mit einer Sicherung 21 versehen, damit er sich bei Erschütterungen während der Fahrt nicht von selbst öffnen kann. Der Klappdeckel 9 hat an der Innenseite eine kugelige Ausrundung i i, mit der er gegen den Kugelkopf 7 anliegt. Der Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß die Einführung des Kugelkopfes 7 der Zugvorrichtung sehr einfach und handlich ist. Der Kugelkopf hat im Gegensatz zu den bisher üblichen Ausführungen eine Anlage an der Mantellinie 13 bis 14, an der kugeligen Ausrundung ii und an der Druckplatte 3. Die Unterseite des Kupplungsgehäuses hat einen Schlitz 15, damit die Zugvorrichtung dem Auflaufwege des Anhängers bei der Betätigung der Bremse folgen kann. Außerdem ist der Schlitz konisch ausgeführt, damit sich der Anhänger bei Bodenunebenheiten nach jeder Seite verkanten läßt.
  • Der zylindrische Stößel 2, der in der zylindrischen Bohrung 5 des dem Anhänger zugekehrten Teils des Kupplungsgehäuses gleitet, ist mit einer Aussparung 22 versehen, in der der Hebelarm 2o des Handbremshebels 16 eingreift. Der Handbremshebel 16 ist unmittelbar auf dem Kupplungsgehäuse i gelagert und mit einer üblichen Feststellvorrichtung versehen. Ferner hat das Kupplungsgehäuse eine Bohrung 17, in die der Rücklaufverriegelungsbolzen 18 eingeführt werden kann. Dieser Bolzen hat den Zweck, die Auflaufvorrichtung festzulegen, wie dies z. B. beim Zurücksetzen des Zugwagens mit dem angehängten Anhänger erforderlich werden kann.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Die Auflaufwirkung des Anhängers drückt über den Stößel 2 auf den Hauptbremszylinder io, wobei sich der Kugelkopf 7 in der zylindrischen Führung 4 des Kupplungsgehäuses i in Richtung des Hauptbremszylinders io bewegt. Dabei gleitet der Stößel 2 mit der Druckplatte 3 und dem zylindrischen Absatz i9 des Stößels in Richtung des Hauptbremszylinders io. Die Aussparung 22 des zylindrischen Absatzes i9 ist so lang bemessen, daß der Hebelarm 2o des Handbremshebels 16 nicht stören kann.' Mit dem geschilderten Bewegungsvorgang wird die Feder 6 zusammengedrückt. Die gleiche Feder bewirkt beim Nachlassen der Auflaufkraft ein Lösen der Bremse.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Auflaufbremsvorrichtung, vorzugsweise für einachsige Anhänger von Kraftfahrzeugen, bei der die Auflaufkraft des Anhängers zur Betätigung einer hydraulischen Bremsanlage desselben benützt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Kugelkopf (7) in einer zylindrischen Führung (4) gleitet und auf einen Stößel (2) arbeitet, der in dem Kupplungsgehäuse (i) der Anhängevorrichtung des Anhängers geführt ist und dessen Ende auf einen hydraulischen Bremszylinder (io) einwirkt.
  2. 2. Auflaufbremsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel (2) mit einem Schlitz (22) versehen ist, in den der Hebelarm (2o) eines auf dem Kupplungsgehäuse angebrachten Handbremshebels (i6) mit Feststellvorrichtung eingreift.
  3. 3. Auflaufbremsvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel (2) mit einer Feder (6) versehen ist, die den Stößel in nichtgebremstem Zustand in die Ruhestellung zurückführt.
  4. 4. Auflaufbremsvorrichtung nach Anspruch i, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Kupplungsgehäuse ein Klappdeckel (9) angebracht ist und dieser über einen Verriegelungsbolzen (i2) mit dem Kupplungsgehäuse verriegelt wird.
  5. 5. Auflaufbremsvorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Klappdeckel mit seiner .kugeligen Fläche gegen den Kugelkopf der Zugvorrichtung anliegt.
DE1949P0031943 1949-11-26 1949-01-19 Auflaufbremsvorrichtung, vorzugsweise fuer einachsige Anhaenger von Kraftfahrzeugen Expired DE802423C (de)

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FR2427214A1 (fr) * 1978-05-30 1979-12-28 Atwood Vacuum Machine Co Ensemble formant dispositif d'accrochage d'une remorque et de mise en action des freins
US6398731B1 (en) * 1997-07-25 2002-06-04 Tomtec Imaging Systems Gmbh Method for recording ultrasound images of moving objects

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DE805604C (de) 1951-05-25

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