DEP0031943DA - - Google Patents

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DEP0031943DA
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Description

Georg Lüttich Heidelberg filhelm-Brbstr. 8
Patentanmeldung * Hydraulische Auflaufbremse "
( Blatt 1 )
Patentanmeldung
e Auflaufbremsvorrichtung,
Hydraalische Auflaafbremevorrichtangen für mehraohsige Anhänger sind bekannt, bei denen der Druekkolben mittelbar oder unmittelbar mit der Zugöse des Anhängers verbunden 1st. Bei einachsigen Anhängern empfiehlt «loh.eine ösenaufhangung nicht, vielmehr wird eine Aufhängung des Anhängers über einen Kugelbolzen, bevorzugt« Bei dieser Art von Aufhängung gibt es bisher iceine hydraulisch wirkende Auf lauf bremsen.
Die Erfindung kombiniert diese an sich bekannte Kugelgelenkaufhängung des Anhängers mit einem hydraulischen Bremssystem In besonderer Form, wobei die Bremsen des Anhängers bei Betätigung der Vorrichtung durch Auflaufwirkung des Anhingers in Wirkung treten. Die hydraulische Auflaufvorrichtung kann außerdem noch mechanisch von Band betätigt werden, wobei der Handbremshebel unmittelbar auf den Druckkolben einwirkt. Dieser Hebel wird vorteilhafterweise auch zur Entlüftung der hydraulischen Bremsanlage benützt.
Abbiliung 1 zeigt die hydraulische Auflaufvorrichtung in Draufsicht und Im Schnitt und
Abbildung 2 einen Schnitt durch die Vorrichtung in Höhe des Kugelgelenkes.
Die hydraulische Auflauf vorrichtung besteht aus einem Kupplungsgehäuse 1. In diesem 1st eine zylindrische Führung 4 vorgesehen, in welcher der Kugelkopf 7 des Anhängehakens des ziehenden Fahrzeuges e gleiten kann, ferner ist in dem Kupplungsgehäuse ein Stößel 2 in Richtung der zylindrischen Bohrung 5 aohslal verschiebbar gelagert, dessen eines Ende über die zylindrische Druckplatte 3 gegen den Kugelkopf 7 anliegt, und dessen anderes Ende verjüngt 1st und auf den Hauptbremszylinder 10 einwirkt, Der Stößel steht unter dem Druck einer Feder 6, welche bewirkt, daß die Druckplatte 3 immer gegen den Kugelkopf anliegt. Gleichzeitig hat die Feder die Aufgabe, geringere Auflaufstoße aufzufangen, damit sich die durch das Pendeln des Anhängers hervorgerufenen Auflaufkräfte auf die Bremsanlage nicht ungünstig auswirken. Die Feder bewirkt ferner eine einwandfreie Lösung der Bremse, sofern der Auflaufdruck nachläßt. An dem dem ziehenden Fahrzeug zugekehrten Kopfende des Kupplungsgehäuses ist ein um die Achse des Bolzens 8 schwenkbarer Klappdeckel 9 angebracht. Das eine Ende des Bolzens 8 ist als Griff gearbeitet und mit dem Klappdeckel fest verbunden. Der Klappdeckel wird gegen das Gehäuse mit einem
Georg Lüttich Heidelberg Wilhelm-Erbetr. 6
Patentanmeldung *· Hydraulische Auflaufbremse ft
( Blatt 2 )
Bolzen 12 verriegelt. Dieser Verriegelungsbolzen ist mit einer Sicherung 21 verseilen, damit er eich bei Erschütterungen während der fahrt nicht von selbst öffnen kann. Der Klappdeckel 9 hat an der Innenseite eine kugelige Auerundung 11, mit der er gegen den Kugelkopf 7 anliegt. Der Torteil dieser Anordnung besteht darin, daß die Einführung des Kugelkopfes 7 der Zugvorrichtung sehr einfach and handlich ist. Der Kugelkopf hat im Gegensatz zu den bisher üblichen Ausführungen eine Anlage an der Mantellinie 13 bis 14» an der kugeligen Auerundung 11 und an der Druckplatte 3. Die Unterseite des Kupplungsgehäuses hat einen Schlitz 15 t damit die Zagvorrichtung dem Auflaufwege des Anhängers bei der Betätigung der Bremse folgen kann. Außerdem ist der Schlitz konisch ausgeführt, damit sich der Anhänger bei Bodenunebenheiten nach jeder Seite verkannten läßt.
Der zylindrische Stößel 2, der in der zylindrischen Bohrung 5 des dem Anhänger zugekehrten feiles des Eupplungsgehäuses gleitet, ist mit einer Aussparung 22 versahen, in der der Hebelarm 20 des Handbremshebels 16 eingreift. Der Handbremshebel 16 ist unmittelbar auf dem Kupplungsgehäuse 1 gelagert und mit einer üblichen Feststellvorrichtung versehen. Ferner hat das Kupplungsgehäuse eine Bohrung, 17, in. die der Hückl&ufverrieglungsbolzen 1Θ eingeführt werden kann. Dieser Bolzen hat den Zwecjfc, die Auflaufvorrichtung festzulegen, wie dies zum Beispiel beim Zurücksetzen des Zugwagens mit dem angehängten Anhänger erforderlich werden kann.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ißt folgende ι
Die Auflaufwirkung des Anhängers drückt über den Stößel 2 auf den Hauptbremszylinder 10, wobei sich der Kugelkopf 7 in der zylindrischen Führung $ des Kupplungsgehäuses 1 in Richtung des Hauptbremszylinders 10 bewegt. Dabei gleitet der Stößel 2 mit der Druckplatte 3 und dem zylindrischen Absatz 19 des Stößels in Richtung des HauptbremsZylinders 10. Die Aussparung 22 des zylindrischen Absatzes 19 ist so lang bemessen, daß der Hebelarm 20 des Handbremshebels 16 nicht stören kann. Mit dem geschilderten Bewegungsvorgang wird die Feder 6 zusammengedrückt. Die gleiche feder bewirkt beim nachlassen der Auflaufkraft ein Lösen der Bremse.

Claims (5)

Patentansprüche t
1. Attflaufbremsvorrichtung vorzugsweise für einachsige Anhänger von Kraftfahrzeugen, bei der die Auflaufkraft des Anhängers zur Betätigung einer hydraulischen Bremsanlage desselben benützt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Kugelkopf(7) in einer zylindrischen Führung (4) gleitet und auf einen Stößel (2) arbeitet, der in dem Kupplungsgehäuse (1) der Anhängevorrichtung des Anhängers gefuhrt 1st und dessen Ende auf einen hydraulischen Bremszylinder (10) einwirkt.
2. Attflaufbremsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn-
(ateorg Lütt ich. Heidelberg fiUxelm-lrbBtr, 8
Patentanmeldung » Hydraulische Auflaufbremse "
{ Blatt 3 )
zeichnet, daß der Stößel (2) mit einem Schlitz (22) versehen ist, in den der Hebelarm (20) eines auf dem Kupplungsgehäuse angebrachten Handbremshebels (16) mit Feststellvorrichtung eingreift,
3. Auf lauf bremsvorrichtung naoh Anspruch 1 und 2 dadaroh gekennzeichnet, daß der Stößel(2) mit einer Feder (6) versehen ist, die den Stößel in nichtgebremstem Zustand in die Ruhestellung zurückführt.
4. Auflaufbremsvorrichtung naoh Anspruch 1, 2 und 3 dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Kupplungsgehäuse ein Klappdeckel (9) angebracht ist and dieser über einen Verrieglunge bolzen (12) mit dem Kupplungsgehäuse verriegelt wird.
5. Aaf lauf bremsvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4 d. g., daß der Klappdeckel mit seiner kugeligen Fläche gegen den Kugelkopf der Zugvorrichtung anliegt.

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