DE802079C - Drehbarer Gas-Feuerentzuender - Google Patents

Drehbarer Gas-Feuerentzuender

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DE802079C
DE802079C DESCH431A DESC000431A DE802079C DE 802079 C DE802079 C DE 802079C DE SCH431 A DESCH431 A DE SCH431A DE SC000431 A DESC000431 A DE SC000431A DE 802079 C DE802079 C DE 802079C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
coal
gas fire
rotatable gas
fire igniter
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Expired
Application number
DESCH431A
Other languages
English (en)
Inventor
Edwin Schmidt
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Individual
Original Assignee
Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B15/00Implements for use in connection with stoves or ranges
    • F24B15/005Igniting devices; Fire-igniting fans

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

  • Drehbarer Gas-Feuerentzünder
    Der drehbare Gas-Feuerecitzünder dient zur Ent-
    zündung; bzw. Glutentfacliung des Feuers in Her-
    zen und Ofen mittels Gas.
    Die althergebrachte Methode des Feuermachens
    mittel; Papier und Holz ist nicht nur mühsam
    und zeitraubend, sondern auch unsauber und nicht
    selten tniztiverlässig. l)ie im Laufe der Jahre in den
    Handel gekommenen Ersatzmittel (Zündkohle
    usw.) sind. wie die allgemein geringe Nachfrage
    nach solchen Fabrikaten zeigt, ebenfalls unvoll-
    kommen und z. T. kostspielig. Auf Grund all dieser
    Nachteile und in Anbetracht der Tatsache, daß
    Holz ein wichtiger Rohstoff ist, dessen Bestim-
    mung eine andere sein sollte, als in Herden und
    Ofen verfeuert zu werden, wurde der Gas-Feuer-
    entziinder entwickelt, dessen Wirkungsweise an
    Hand der eingereichten Skizzen zti erkennen ist
    und der Hit nachstelieiiden noch näher erläutert
    werden soll.
    Aus der in Herdnähe geführten Leitung (Abb. t)
    strömt (las Gas 1>e3 geöffnetem Hahn durch den
    kurzen. besonders widerstandsfähigen Spiral-
    schlauch t und den mit Winkel versehenen Rohr-
    stutzen z durch (las bereits zum Feuerentzünder ge-
    hörende Gasrohr 3 zu dein T-Stück ähnlichen Atis-
    I<itifer des eigentlichen Brennapparates -4. Dort wird
    die Gasströmung durch (gen initGewinde versehenen
    fest eingeschraubten und mit Sicherungsschraube
    versehenen Bolzen 5 zur Herdfeuerung hin abge-
    bogen und strömt durch die übliche Düse 6, hinter
    welcher sich die Luftzuführungsöffnung befindet,
    durch den erweiterten. mit Brennlöchern versehenen
    Raum nach oben. Die Düse 6 (Abb. z, Abb. 3 als
    Schnitt .-I-.-1 und .'1)13. 4 als Schnitt 13-L3) besteht aus
    einer Messingschraube mit entsprechender Bohrung
    und kann 1>e3 evtl. Verstopfung jederzeit von der
    Luftzuführung atis mittels Drahtstück gereinigt
    werden. Sollte im Laufe der Jahre ein Düsenwechsel
    notwendig werden, so löst ma4 mittels Schraubenzieher die mit Hanf eingedichtete Messingschraube 7, wodurch der Weg zur Düse frei wird. Um die Zahl der Verschraubungen möglichst gering zu halten, wurde für den Brennapparat die geschlossene Gußforrn gewählt.
  • Während des Anfeuerungsvorganges liegen die Brennlöcher unmittelbar unter dem Herdrost, und die Gasflamme entzündet, wie eine Reihe von Versuchen zeigte, mit absoluter Sicherheit die Kohlenmasse. Bei genügender Glutentfachung unterbricht man die Gasströmung durch Schließen des Hahnes und bringt den Feuerentzünder in die Ruhestellung zurück. Diese go°-Bewegung wird bewerkstelligt durch Drehen am Schaltknopf B. Der am Bolzen 5 angeschweißte Nöcken 9 liegt in Arbeitsstellung auf der am Herd sitzenden Raste auf, wodurch der Feuerentzünder in horizontaler Lage gehalten wird. Um mit dem Nocken 9 auf die Raste zu kommen, ist ein leichtes Anziehen und Wiederzurückschieben des Bolzens 5 bzw. Schaltknopfes 8 erforderlich. Diese geringe Bewegung wird durch die beiden Stellringe io begrenzt.
  • Der Anfeuerungsvorgang ist also denkbar einfach: Kohlen aufschütten, Gashahn öffnen, Brenner entzünden und hochklappen.
  • Nach diesen wenigen mühelosen Handgriffen ist alles getan, und man kann getrost seiner häuslichen Arbeit nachgehen und den Herd sich selbst überlassen. Nach etwa io Minuten (je nach Kohlen-Sorte) klappt man den Anfeuerungsapparat in die ursprüngliche Lage zurück, wodurch der Herdrost frei wird.
  • Besonders beachtenswert bei dieser Anfeuerungsmethode ist die Tatsache, daß die Gasflamme nicht nur die Kohlen entzündet, sondern darüber hinaus gleichzeitig die nutzbare Herdfläche beträchtlich erhitzt. Ein weiterer Vorteil liegt in der Möglichkeit, ein im Laufe des Tages versehentlich ausgegangenes Herdfeuer ohne besondere Herausnahme der angebrannten Kohlestücke jederzeit wieder zum Brennen zu bringen.
  • Was die Wirtschaftlichkeit anbelangt, ist darüber zu sagen, daß die Anfeuerung mit Holz wesentlich mehr Unkosten verursacht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Drehbarer Gas-Feuerentzünder zur direkten Kohleanfeuerung in Herden und Öfen, dadurch gekennzeichnet, daß das Gas durch ein Rohr (3) und eine Düse (6) dem T-Stück ähnlichen Brenner (4) zugeführt wird, welcher am Herd schwenkbar angeordnet ist, so daß er durch 9o° Schwenkung mittels des Drehknopfes (8) mit seinen Brennlöchern unmittelbar waagerecht unter das zu entzündende brennbare Gut, z. B. Kohle, gebracht werden kann und durch einen an einem Bolzen (5) angeschweißten Nocken (9) in dieser Lage. feststellbar ist.
DESCH431A 1949-11-13 1949-11-13 Drehbarer Gas-Feuerentzuender Expired DE802079C (de)

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DE (1) DE802079C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1625818A3 (de) * 2004-08-13 2007-08-08 Eduard Wagner Vorrichtung zur Erhöhung der Luftzufuhr

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1625818A3 (de) * 2004-08-13 2007-08-08 Eduard Wagner Vorrichtung zur Erhöhung der Luftzufuhr

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