AT143709B - Einrichtung zur Sekundärluftzufuhr an Gliederkesseln. - Google Patents

Einrichtung zur Sekundärluftzufuhr an Gliederkesseln.

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AT143709B
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Josef Mayr
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Emriphtung zur Sekundärtuftzufnhr : m Gliederkessdn.   



   Gegenstand der Erfindung bildet eine Einrichtung zur   Sekundärluftzufuhr   an Gliederkesseln. die es ermöglicht, auf für   Koks- und Steinkohlenfeuerung gebauten Gliederkesseln   eine annähernd voll- ständige und praktisch rauchfrei Verbrennung von Braunkohle und ähnlichen Brennstoffen niedrigen
Heizwertes zu erzielen. 



  Für Flammrohrkessel ist es bereits bekanntgeworden, hinter der Feuerbrüeke einen Körper ein- zubauen, der durch eine Leitung vom Aschenraum zusätzliche Verbrennungsluft erhält und diese durch eine Mehrzahl von Austrittsöffnungen den Rauchgasen   zuführt.   



   Es ist ferner für Rostfeuerungen beliebiger Art bekannt geworden, eine bessere Verteilung der
Primärluft im Brenngut und eine raschere Verbrennung dadurch zu erzielen, dass man auf die Rost- stäbe   rohrförmige Körper   aufsetzt, die unten Luft aufnehmen und diese am oberen Ende, das noch im
Inneren des aufgeschichteten Brenngutes liegt, durch Öffnungen dem Brenngut zuführen. 



   Bei der   erfindungsgemässen   Einrichtung zur Sekundärluftzufuhr an Gliederkesseln sind den ein- zelnen   Rauchkan len     Sekundärluftzufuhrdusen   in Form von auf die Roststäbe lösbar aufgesetzten rohrförmigen Körpern zugeordnet, die mit ihrem unteren Teile das Brenngut und mit ihrem oberen Teile die Flammen durchdringen und beim Beginn der   Rauehkanäle   oder in diesen münden, so dass den Feuer- gasen beim Einströmen in die   Rauchkanäle   hocherhitzte   Sekundärluft   zugemischt wird.

   Gegenüber bekannten Ausführungen hat diese Einrichtung den Vorteil, dass die zugeführte Sekundärluft mit keinen wassergekühlten Flächen des Kessels in Berührung kommt, daher eine nachträgliche Abkühlung der
Sekundärluft nicht eintritt und so die Wirkung, die durch   Sekundärluftzufuhr   angestrebt wird, auch tatsächlich erreicht wird. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen 
 EMI1.1 
 

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 EMI2.1 
 durch starke Gasbildung der Braunkohle und bedingt durch die unvollkommene Verbrennung der Gase in den für Koks bemessenen Kesseln, die auftretende   Teer- und Russbildung   sowie die starke Rauch-   entwieklung   werden durch die Einrichtung nach der Erfindung vollständig vermieden. Eine Verbrennung der Düsen SD ist durch die stete Luftkühlung bei Ausführung derselben aus entsprechend feuerbestän- digem Baustoff nicht zu befürchten. Ein besonderer Vorteil ist die Einfachheit des Ein-und Ausbaues. 



   Durch einfache Handgriffe, d. h. durch Einsetzen der Düsen, eine Arbeit, die von jedem Heizer ausgeführt werden kann, ist ein Kessel, auf dem z. B. nur Koks verfeuert werden konnte, für die Verbrennung   von Braunkohle betriebsbereit, kann aber ebenso rasch und einfach wieder auf Koksfeuerung umgestellt werden.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung zur Sekundärluftzufuhr an Gliederkesseln, dadurch gekennzeichnet, dass den ein- EMI2.2 bar aufgesetzten röhrenförmigen Körpern (SD) zugeordnet sind, die mit ihrem unteren Teile das Brenn- gut und mit ihrem oberen Teile die Flammen durchdringen und beim Beginn der Rauchkanäle oder in diesen münden, so dass den Feuergasen beim Einströmen in die Rauchkanäle hocherhitzte Sekundär- luft zum Zwecke der vollständigen Verbrennung der Feuergase zugemischt wird. EMI2.3
AT143709D 1934-01-29 1934-01-29 Einrichtung zur Sekundärluftzufuhr an Gliederkesseln. AT143709B (de)

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