AT115720B - Wasserröhrenkessel mit Teilkammern. - Google Patents

Wasserröhrenkessel mit Teilkammern.

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AT115720B
AT115720B AT115720DA AT115720B AT 115720 B AT115720 B AT 115720B AT 115720D A AT115720D A AT 115720DA AT 115720 B AT115720 B AT 115720B
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Babcock & Wilcox Dampfkessel
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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 EMI1.2 
 langen Wege des Brennstoffluftgemisches erreicht werden kann. Hiedurch waren sehr hohe Verbrennungsräume bedingt, die baulich unangemessen wirkten,   weil'das Kohenmass   der Gesamtkesselanlage beträchtlich 
 EMI1.3 
 sie der Erfindung gemäss in ihrer Einheit getrennt und örtlich verschieden untergebracht, indem ein Teil der Wasserröhrenbündel mit den entsprechenden Teilkammern oberhalb der Brennkammer und der andere Teil seitlich des Brennrauminnern derart untergebracht ist, dass durch Einschaltung von Flammwänden besondere Rauchgaszüge für die seitlichen Wasserrohrbündel gebildet werden, wobei ihre Teilkammern so weit nach unten verlegt sind, dass unter Zwischenschaltung von Schamottesteinen die Brennkammerseitenwände durch ein Röhrensystem gebildet werden. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt, u. zw. zeigt die Fig. 1 einen parallel zu den Wasserrohrbündeln gelegten senkrechten Mittelschnitt und die Fig. 2 die Kesselanlage, teilweise im Längsschnitt und teilweise in Vorderansicht ; die Fig. 3 veranschaulicht den seitlichen Abschluss der an die Seiten der Brennkammerwand gelegten Wasserröhrenbündel in grösserem Massstabe. 



   Angenommen sei ein Dampferzeuger mit Kohlenstaubfeuerung an sich bekannter Art, bei welchem Wasserrohre mit Teilkammern und ein oder mehrere Obertrommeln als Dampferzeuger dienen. Der durch die Brenndüse a eingeblasene Brennstoff, ein Kohlenstaubluftgemisch, legt bei seiner Entzündung bzw. Verbrennung einen langen Flammenweg zurück. Der Verbrennungsraum b wird nun erfindungsgemäss dadurch kleiner gehalten, dass das System der Wasserrohrbündeln geteilt wird, indem ein Teil derselben, die Wasserrohrbündeln e, oben eingebaut werden (Fig. 1), während die andern Wasserrohre el, e2 an die Seitenwände der Brennkammer b verlegt werden (Fig. 2). Dieses Rohrsystem ist durch Rohre e mit Teilkammern   e1   verbunden (Fig. 2 und 3). Zwischen den Rohren ist eine aus Schamottesteinen bestehende 
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   Während bisher die in der Gesamtbreite des Feuerraumes liegenden Wasserrohrbündel von den Heizgasen gleichzeitig bestrichen wurden, wird beim Erfindungsgegenstande ein Rohrbündel nach dem andern beheizt. Es wird eine Verminderung des Kesselhöhenmasses, dafür aber eine Verbreiterung der   Kesselgrundfläche   erreicht. Durch diese Verbreiterung der Kesselgrundfläche wird der Vorteil erzielt, dass auch die Lufterhitzer h an die Brennkammerseitenwände   d   eingebaut werden können. Es ist auf diese Weise möglich, ohne eigentliche Heissluftleitungen auszukommen, indem die Heissluft unmittelbar durch die   Luftschächte   i in den Brennraum b gedrückt wird. 



   Während die vordere Brennkammerwand k bei vorderer Brennstoffbeschickung meist ohne Kühl-   flächen   bleiben kann, wird die hintere Brennkammerwand 1 dieses Schutzes nicht entbehren können. Es ist auch der untere Rohrrost m zum Abschrecken der herabfallenden Verbrennungsrüekstände in den meisten Fällen notwendig. Zur Anschaltung dieser letzteren   Brennkammerkühlfläehen   an den Kessel, münden die   Rückwandrohre     n   unmittelbar in die unteren Enden der mittleren   rückwärtigen   Kammern o, in denen das Dampfgemisch mit dem aus den Wasserrohren e kommenden Dampfgemisch aufsteigt. 



   Die Wasserzufuhr zum Rohrrost m und zu den   Rückwandkühlröhren     n   geschieht mittels des genügend weiten unteren Sammlers p und der aus den seitlichen vorderen Teilkammern austretenden Verbindungsrohre. Auf diese Weise wird eine sehr   natürliche   Angliederung der ausserordentlich wirksamen, in der Brennkammer liegenden   Heizflächen   an den Kessel ohne umständliche Verbindungsleitungen erreicht. 



    Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Brennerdüsen a vor der Kesselfront angeordnet. 



  Derartige Brennerdüse können auch zusätzlich oder allein von oben in die Feuerung blasen, indem durch   Fortlassen einer oder mehrerer mittlerer Wasserrohrbündel   e   eine Lücke in der oberen Feuerraumbegrenzung geschaffen wird, durch die der Brennstrahl gerichtet wird. Eine derartige Anordnung ist strichliert in Fig. 2 in der Kesselmitte mit der Düse q angedeutet. Im letzteren Falle wird unter Umständen den   Kiihlflächenschutz   auch an der vorderen Brennkammerwand erforderlich. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Wasserröhrenkessel mit Teilkammern, insbesondere für Kohlenstaubfeuerungen, dadurch gekennzeichnet, dass die in bekannter Weise oberhalb des Brennrauminnern angeordneten Wasserrohrbündel (e) in ihrer Einheit getrennt, zum Teil seitlich des Brennrauminnern derart untergebracht sind,   dass   durch Einschaltung von Flammwänden (f) besondere   Rauchgaszüge   für die seitlichen Wasserrohrbündel   (ei,     e2)   gebildet werden, wobei ihre Teilkammern so weit nach unten verlegt sind, dass unter Zwischenschaltung von Schamottesteinen (g) die Brennkammerseitenwände durch ein Röhrensystem gebildet werden.

Claims (1)

  1. 2. Wasserröhrenkesselnach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die den Feuerraum gemeinsam mit der Flammwand (f) seitlich begrenzenden Kammern und Rohre derart angeordnet sind, dass eine Kammer mit ihren Rohren gegenüber der nächst höher liegenden stufenartig gestaffelt liegt, so dass sich mehrere Kammern mit ihren Verbindungsrohren zum Oberkessel an der Wasserversorgung und Dampfibleitung der seitlichen Rohre beteiligen.
AT115720D 1926-06-03 1926-12-03 Wasserröhrenkessel mit Teilkammern. AT115720B (de)

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