DE78978C - Feuerung mit Vorwärmung der Verbrennungsluft - Google Patents
Feuerung mit Vorwärmung der VerbrennungsluftInfo
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- DE78978C DE78978C DENDAT78978D DE78978DA DE78978C DE 78978 C DE78978 C DE 78978C DE NDAT78978 D DENDAT78978 D DE NDAT78978D DE 78978D A DE78978D A DE 78978DA DE 78978 C DE78978 C DE 78978C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23L—SUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
- F23L1/00—Passages or apertures for delivering primary air for combustion
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. März 1894. ab.
Bei der vorliegenden, insbesondere für Zimmeröfen, Kochmaschinen und dergl. bestimmten
Feuerung wird die gesammte Verbrennungsluft vor ihrem Durchtritt durch die
Rostspalten vorgewärmt. Die zum Anwärmen der Luft erforderliche Wärmemenge wird hierbei
zwar den Feuergasen selbst entnommen, geht aber der Feuerung nicht verloren, und
man erreicht alle die mit der Vorwärmung der Verbrennungsluft verbundenen Vortheile auf
eine einfache und für die Anwendung bei häuslichen Feuerstätten geeignete Weise.
Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, dafs der Aschenfall nach* aufsen abgeschlossen
ist und die Luftzuführung durch den Aschenfall umgehende Kanäle erfolgt, welche die Verbrennungsluft
in einen nach dem Feuerraum hin abgeschlossenen Hohlkörper leiten, wo sie
erwärmt wird, um in diesem Zustande in den Aschenraum und von hier aus durch die Rostspalten
zu treten. Von dem Einsatzkörper in Feuerbrücken nach Patent Nr. 42971, welcher
zur Zuführung secundärer Verbrennungsluft hinter dem Rost dienen soll, unterscheidet sich
der erwähnte Hohlkörper gemäfs dem mitgetheilten abweichenden Zwecke dadurch, dafs
er gegen den Feuerraum hin abgeschlossen ist und einen nach unten zurückkehrenden, umgekehrt
U-förmigen Kanal enthält.
Besonders zweckmäfsig ist die Anwendung der bezeichneten Feuerung als Füllfeuerung,
in welchem Falle nicht blos die Verbrennungsluft, sondern auch der Brennstoff vorgewärmt
bezw. vorgeschwelt wird. Eine derartige Feuerung, wie sie auf der beiliegenden Zeichnung
zu Grunde gelegt ist, entwickelt nach Angabe des Erfinders weder Rauch noch Rufs.
Fig. ι ist ein Längsschnitt der Feuerung, für einen Zimmerofen eingerichtet, Fig. 2 ein waagrechter
Schnitt, dessen Ebene zum Theil über, zum Theil unter der Rostebene gedacht ist,
und Fig. 3 ein winkelrecht zur Ebene der Fig. ι liegender, mitten durch den Hohlkörper
geführter senkrechter Schnitt.
A bezeichnet den Aschenfall, B den eigentlichen Verbrennungsraum, C den Füllschacht
und D den Feuerzug. Der Aschenraum erhält zwei Thüren: eine äufsere (a) gewöhnlicher
Art, zweckmäfsig mit Schieber oder Rosette zur Luftregulirung, welche während des Betriebes
offen zu lassen ist, und eine innere (λ1), welche auf der Zeichnung als eine um waagrechte
Zapfen schwingende Klappe angenommen ist und während des Betriebes geschlossen zu
halten ist. Zwischen α und al münden nach
aufsen die beiden neben A hinlaufenden Kanäle α2. Nach hinten ist der Aschenfall durch
eine senkrechte Platte a3 abgeschlossen, hinter welcher sich die beiden Kanäle a2 vereinigen.
Oberhalb dieser Stelle ragt in den Verbrennungsraum B bezw. in den Feuerzug D der
Hohlkörper E hinein, dessen Hohlraum durch α3 in zwei Theile zerlegt wird. In den hinteren
Theil münden die Kanäle α2, an den vorderen schliefst sich ein schmaler schräger
Rost b und ein Planrost b1 an. Die Innenwandungen von E sind mit Rippen e versehen,
damit die hindurchziehende Luft besser
Claims (1)
- erwärmt, der Hohlkörper selbst gekühlt werde. Derselbe kann übrigens zu seinem Schutz vorn mit feuerfesten Platten belegt werden, was aber bei häuslichen, Feuerungen kaum nothwendig sein wird.Da der Aschenfall nach aufsen durch al abgeschlossen ist, der Rost aber in keiner unmittelbaren Verbindung mit den Kanälen a2 sich befindet, so mufs die gesammte Verbrennungsluft den Hohlkörper E durchströmen, wo sie sich stark erhitzt, um dann — zum kleinen Theil durch die engen Spalten von b, zum gröfseren Theil durch bl — in den Verbrennungsraum B überzutreten. Da die Kohlen aus C nachfallen, so wird auf dem vorderen Theil von b1 ein Vorschwelen, auf dem hinteren Theil und auf b die vollständige Verbrennung erfolgen.Die Stelle für den Hohlkörper E wird mit Rücksicht auf die baulichen Verhältnisse des Einzelfalles gewählt. ' Derselbe könnte unter Umständen statt aus Gufseisen (wie in der Zeichnung angenommen) auch aus feuerfestem Steinmaterial gebildet werden.Patenτ-Anspruch:Feuerung mit Vorwärmung der Verbrennungsluft, dadurch gekennzeichnet, dafs der Aschenfall nach aufsen abgeschlossen ist und die Luftzuführung durch denselben umgehende Kanäle (a2·) erfolgt, durch welche die Luft in einen nach dem Feuerraum hin abgeschlossenen, die Stelle der Feuerbrücke einnehmenden Hohlkörper (E) tritt, um, dort erwärmt und in den Aschenfall geleitet, durch die Rostspalten in den Feuerraum überzutreten.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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Country Status (1)
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