DE195378C - - Google Patents
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- DE195378C DE195378C DENDAT195378D DE195378DA DE195378C DE 195378 C DE195378 C DE 195378C DE NDAT195378 D DENDAT195378 D DE NDAT195378D DE 195378D A DE195378D A DE 195378DA DE 195378 C DE195378 C DE 195378C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B90/00—Combustion methods not related to a particular type of apparatus
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B60/00—Combustion apparatus in which the fuel burns essentially without moving
- F23B60/02—Combustion apparatus in which the fuel burns essentially without moving with combustion air supplied through a grate
-
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- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 195378 KLASSE 24«. GRUPPE
Innenfeuerung mit luftzuführendeni Flammrohreinsatz. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Mai 1906 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Verbrennen der Rauchgase bei
Feuerungen jeder Art, insbesondere im Flammrohrkessel , Darren, Siedepfannen usw. Sie
besteht aus einem hinter der Feuerbrückeüber einer Luftvorwärmekammer eingebauten
Einsatzkörper, der von der Feuerbrücke durch einen mit Zusatzluft gespeisten Raum getrennt
ist. Die Vorwärmung der Zusatzluft ίο geschieht in an sich bekannter Weise im
Feuergeschränk.
Die Zeichnung veranschaulicht in Fig. ι
einen senkrechten Schnitt durch die beispiels-. weise in ein Flammrohr eingebaute Vorrichtung,
in Fig. 2 einen senkrechten Schnitt nach Linie A-B, in Fig. 3 eine vordere Ansicht
des Flammrohrverschlußringes mit Feuertür.
Durch einen hinter der Feuerbrücke a mit Kanälen b und s versehenen, halbkreisförmig
gebildeten feuerfesten Glühkörper c mit Längsrillen am Umfang, welcher auf einer ebenfalls
mit feuerfestem Stoff verkleideten Grundplatte d gelagert ist, wird der Feuerungsraum
abgeschlossen.
Die Grundplatte d erhält ihre Auflage vorn gleichzeitig durch die Abschlußwand / unter
. der Feuerungsbrücke α und hinten durch die Abschlußwandy für die untere Luftkammer g.
Im eigentlichen Verbrennungsraum h vor der Feuerbrücke α zu beiden Seiten des
Rostes j an den Kesselwänden entlang verbinden zwei Rohre k aus feuerfestem Stoff
den zwischen Feuerbrücke und Einsatzkörper liegenden Raum m mit dem vorderen Luftvorwärmraum
q. Eine von der Schürplatte η ausgehende ringförmige Scheibe o, welche
zugleich die Schutzplatte gegen die nach rückwärts ausstrahlenden Feuergase bildet
und im Verein mit dem vorderen Flammrohrverschlußring ρ den vorderen Luftvorwärmraum
q herstellt, ist durch Schrauben r mit dem Flammrohrverschlußring ρ verbunden.
An der Innenseite, am äußeren Rande der ringförmigen Schutzscheibe 0 und durch einen
an dieser in Nasen t geführten federnden Flachring u ist ein dichter Abschluß mit der
Flammrohrwand hergestellt. An der Außenseite des Flammrohrverschlußringes ρ sind
den Verbindungsrohren k gegenüber zwei Regelungsschieber w angebracht.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Die auf dem Roste sich entwickelnden Rauchgase streichen über die Feuerbrücke α in den Raum m und von da durch die einzelnen Kanäle s des Glühkörpers c in den Heizraum x. Zur Verbrennung der Rauchgase wird das erforderliche heiße Luftquantum durch die in der Grundplatte d mit den Hauptkanälen b, b', b" des Glühkörpers e in Verbindung stehenden Öffnungen j, f aus der unteren Luftvorwärmkammer g zugeführt. Die Regelung der zur Verbrennung erforderlichen Luftmenge geschieht durch einen an der Mannlochtür % angebrachten Schieber (Drehschieber) x. Die durch den Drehschieber χ in die untere Luftvorwärmkammer g ein-
Die Wirkungsweise ist folgende:
Die auf dem Roste sich entwickelnden Rauchgase streichen über die Feuerbrücke α in den Raum m und von da durch die einzelnen Kanäle s des Glühkörpers c in den Heizraum x. Zur Verbrennung der Rauchgase wird das erforderliche heiße Luftquantum durch die in der Grundplatte d mit den Hauptkanälen b, b', b" des Glühkörpers e in Verbindung stehenden Öffnungen j, f aus der unteren Luftvorwärmkammer g zugeführt. Die Regelung der zur Verbrennung erforderlichen Luftmenge geschieht durch einen an der Mannlochtür % angebrachten Schieber (Drehschieber) x. Die durch den Drehschieber χ in die untere Luftvorwärmkammer g ein-
tretende Luft wird einmal durch die über die Grundplatte d hinwegstreichenden Feuergase
und das andere Mal durch die Wärmeausstrahlung des Heizkörpers erhitzt. Um jedoch selbst bei den rauchstarken Kohlensorten
eine vollständige Verbrennung zu erzielen, kann man erhitzte Luft noch in den Raum m einführen. Zu diesem Zwecke öffnet
man die an der Außenseite des Flammrohr-Verschlußringes befindlichen Schieber n>, wodurch
die Luft in den vorderen Luftvorwärmraum q tritt und, durch die rückstrahlende
Wärme gegen die ringförmige Schutzscheibe ο erhitzt, durch die Verbindungsrohre
k in den Raum m geleitet wird. Dadurch nun, daß die Rauchgase, bevor sie
durch den erhitzten Glühkörper e treten, in
dem sogenannten Rauchgassammelraum erhitzte Luft erhalten, werden sie schon zum
Teil vor Eintritt in den Glühkörper c ver- 20 brannt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Innenfeuerung mit luftzuführendem Flammrohreinsatz, dadurch gekennzeichnet, daß der mit Luftzuführungskanälen (b, b', b") und Rauchkanälen (s'J versehene Einsatzkörper (c) hinter der Feuerbrücke auf einer durch eine Platte (d) abgedeckten Luftvorwärmkammer (g) eingebaut und von der Feuerbrücke durch einen Raum getrennt ist, der durch Rohre (k) mit Zusatzluft aus dem Feuergeschränk gespeist wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE195378C true DE195378C (de) |
Family
ID=458441
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT195378D Active DE195378C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE195378C (de) |
-
0
- DE DENDAT195378D patent/DE195378C/de active Active
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