DE3429268A1 - Verbrennungseinrichtung - Google Patents

Verbrennungseinrichtung

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DE3429268A1
DE3429268A1 DE19843429268 DE3429268A DE3429268A1 DE 3429268 A1 DE3429268 A1 DE 3429268A1 DE 19843429268 DE19843429268 DE 19843429268 DE 3429268 A DE3429268 A DE 3429268A DE 3429268 A1 DE3429268 A1 DE 3429268A1
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Description

  • Beschreibung
  • Die Erfindung betrifft eine Verbrennungseinrichtung mit unzähligen Anwendungen. Für das Verständnis der Erfindung reicht es aus, eine der vielen Anwendungen auszuwählen; im vorliegen Fall ist ein offener Feuerplatz für ein Haus oder eine Wohnung ausgewählt worden. Eine Weiterentwicklung solcher offenen Feuerplätze besteht in Ofen, die den Schornstein als Wärmeaustauscher verwenden und die Wärme in Gasen und Teilchen ausnutzen, die den Herd verlassen, wenn dort ein Feuer brennt.
  • Diese Wärme wird dann zum Erwärmen des Raumes, in dem sich der Ofen befindet, und benachbarter Bereiche verwendet. Es wurde festgestellt, daß die Gase und Teilchen, die ein Gebäude mit einem offenen Feuerplatz oder Ofen verlassen, für die Umwelt nicht vorteilhaft sind und daher unerwünscht sind.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Änderung existierender offener Feuerplätze und Öfen und schafft neue offene Feuerplätze und Öfen in einer solchen Weise, daß die Abgase, die ein Gebäude mit einem offenen Feuerplatz verlassen, von solcher Natur sind, daß wesentliche Nachteile für die Umwelt aufgrund der Emission nicht vorhanden sind. Durch den Aufbau des offenen Feuerplatzes oder Ofens werden im wesentlichen diese unerwünschten Substanzen aus dem Abgas entfernt, so daß das Abgas, das aus einem Gebäude mit einem offenen Feuerplatz oder Ofen kommt, in erster Linie Wasserdampf und Kohlendioxyd enthält, die für die Umwelt nicht schädlich sind. Dies wird in der Praxis durch die Erfindung erreicht, daß die Verbrennungsgase vom Herd eines offenen Feuerplatzes oder Ofens in Rückwärtsrichtung gezwungen werden, so daß sie durch das rotglühende Heizmaterialbett hindurchgehen und danach zu einer Nachbrennkammer geleitet werden, wo irgendwelche verbleibenden schädlichen Substanzen im Abgas ganz oder teilweise beseitigt werden.
  • Die Abbrennkammer ist so ausgebildet, daß ihre Wände eine hohe Wärmeisolationsfähigkeit und niedrige termische Trägheit haben, so daß das Abgas in der Nachbrennkammer nicht gekühlt wird. Außerdem soll die Nachbrennkammer eine solche Länge haben, daß sich die Flamme nicht teilweise außerhalb der Nachbrennkammer befindet. Der Querschnitt der Nachbrennkammer ist daher von einigem Einfluß. Die Nachbrennkammer soll so dimensioniert sein, daß ein größtmöglicher Füllgrad erreicht wird, was bedeutet, daß das Abgas in der Nachbrennkammer eine hohe Energiedichte hat.
  • Sollte die Länge der Nachbrennkammer unzureichend für Abgas und irgendwelche Flammen sein, so kann der Durchgangskanal durch die Nachbrennkammer so geändert werden, das er länger ist als die Länge der Nachbrennkammer. Alternativ dazu können andere Hindernisse so angeordnet werden, daß ein statischer Mischer gebildet wird. Andere Verfahren, das gleiche Resultat zu erhalten, sind ebenfalls möglich. Schließlich sollte die Verbrennung am Einlaß zur Nachbrennkammer gleichförmig sein. Die Nachbrennkammer wird vorzugsweise aus geblähtem Glimmer oder aus Aluminiumsilikatfasern oder aus einer Mischung dieser beiden Substanzen hergestellt.
  • Die gewünschte Brennstoffart wird in einer Ubergangszone zwischen dem Herd des offenen Feuerplatzes und der Nachbrennkammer verbrannt.
  • Der offene Feuerplatz ist mit einem Rost versehen, der es dem Brennstoff erlaubt, allmählich in die Zone herabzufallen, wo die tatsächliche Verbrennung stattfindet. Irgendwelche durch Pyrolyse entstandene Gase gehen immer durch die Nachbrennkammer hindurch.
  • Vom Herd ausgehend gibt es nur einen Durchlaß über die Nachbrennkammer zum Schornstein.
  • Um eine hohe termische Ausgangsleistung zu erhalten, ist der Herd abgeschirmt; dieses Abschirmen kann ganz oder teilweise unter Benutzung von ein oder zwei Ofentüren erfolgen.
  • Um ein angenehmeres Aussehen zu erhalten, können die Abschirmeinrichtungen und möglicherweise auch der Vorderteil der Nacht brennkammer aus durchsichtigem Material hergestellt werden.
  • Wenn der offene Feuerplatz als ein konventioneller Feuerplatz verwendet werden soll, kann ein Schließelement entfernt werden) wodurch ein direkter Durchlaß vom Herd zum Schornstein des offenen Feuerplatzes möglich ist.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand von vorteilhaften Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die bigefügX Zeichnungen beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 einen offenen Feuerplatz in perspektivischer Darstellung, der so ausgebildet ist, daß Abgase abgegeben werden, die hauptsächlich Wasser und Kohlendioxyd enthalten; und Fig. 2 eine andere Ausführungsform der Erfindung.
  • In den Zeichnungen ist ein offener Feuerplatz in Form eines Ofens gezeigt. Der offene Feuerplatz ist mit 1 bezeichnet und weist einen Herd 3 auf, der durch zwei Ofentüren 2 zugänglich gemacht oder abgeschlossen wird. Oberhalb des Herdes befindet sich eine äußere Haube 4, die mit einem äußeren Schornsteinrohr 5 verbunden ist. Das äußere Schornsteinrohr 5 weist ein Ventil auf, durch das ein Kanal zu dem Raum, der hinter dem äußeren Schornsteinrohr 5 angeordnet'ist, geöffnet oder geschlossen werden kann. Innerhalb des äußeren Schornsteinrohres 5 und im wesentlichen koaxial damit ist ein inneres Schornsteinrohr 7 vorgesehen, das sowohl mit der inneren oeffnung des Schornsteines als auch mit dem Herd direkt verbunden ist. Das innere Schornsteinrohr erweitert sich am Boden, so daß sein Querschnitt im wesentlichen derselbe ist wie derjenige des Herdteiles 3. Der untere Teil ist mit 8 bezeichnet und bildet tatsächlich eine innere Haube. Ein rohrenförmiger Raum 9 ist zwischen dem äußeren Schornsteinrohr 5 und der äußeren Haube 4 und dem inneren Schornsteinrohr 7 und der inneren Haube gebildet. Dieser röhrenförmige Raum 9 weist einen Einlaß 10 und einen Auslaß durch das oben erwähnte Ventil 6 auf.
  • Der untere Teil des inneren Schornsteinrohres 7, der teilweise durch die innere Haube 8 gebildet ist, wird durch eine querverlaufende Trennwand 11 abgeschirmt. Diese Trennwand 11 weist eine Klappe 12 auf, die geöffnet und geschlossen werden kann.
  • Der Teil des Herdbereiches 3, der rechts von der Trennwand angeordnet ist, hat daher aufgrund der Trennwand 11 und der Klappe 12 keinen Zugang zum inneren Scwhornstein. Auf dem Boden des Herdes 3, der aus Schamottsteinen besteht, ist ein Rost 13 angeordnet, der einen Verbrennungsbereich 14 aufweist, der mit einer Anzahl von Öffnungen 15 versehen ist. Auf der rechten Seite des Rostes 13 befindet sich eine Nachbrennkammer 16.
  • Diese Kammer hat die Form eines Kanals mit rechteckigem Querschnitt. Offensichtlich kann die Kammer auch einen anderen Querschnitt haben, wie z.B. kreisförmig. Die Kammer hat zwei Querwände 17 und 18 und zwei rechtwinklig dazu angeordnete Wände 19 und 20. Die Wände bestehen aus einem Material mit niedriger termischer Trägheit und einer hohen Isolationsfähigkeit. Die Wände können aus geblähtem Glimmer oder Aluminiumsilikatfasern oder einem anderen Material mit diesen Eigenschaften bestehen. Die Nachbrennkammer öffnet sich in das innere Schornsteinrohr 7 und ist mit einer Queröffnung 21 am Boden versehen, in das der Verbrennungsbereich 14 des Rostes teilweise oder gänzlich hineinreicht. Die Nachbrennkammer 16 ist so ausgebildet, daß weder Flammen noch unverbranntes organisches Material über das obere Ende der Verbrennungskammer hinausgelangen. Die Nachbrennkammer 16 soll so ausgebildet sein, daß Flammen und Abgase nicht gekühlt werden. Die Nachbrennkammer kann mit einem Katalysator in Form einer Beschichtung seiner Wände versehen sein. Der Katalysator kann aus Keramik oder Edelmetall bestehen und hat die Aufgabe, die Verbrennung in der Nachbrennkammer zu fördern. Die Nachbrennkammer 16 soll einen solchen Querschnitt haben, daß ein hoher Füllgrad mit Abgas erhalten wird, d.h. eine hohe Energiedichte.
  • Sollte die Nachbrennkammer 16 zu kurz sein, so kann dieser Nachteil durch die Anordnung von nichtgezeigten statischen Mischern in der Nachbrennkammer 16 beseitigt werden. Durch solche Mischer wird bewirkt, daß das Abgas auf seinem Wege durch die Nachbrennkammer eine längere Entfernung zurücklegt, als dies der Länge der Nachbrennkammer entspricht. Die Abmessungen der Nachbrennkammer 16 sind immer auf die Größe der Einheiten 13 und 21 abgestimmt. Aufgrund der Konstruktion des Rostes 13 kann der Brennstoff 24, der auf den Rost 13 gelegt ist, aufgrund seiner Schwerkraft zum Verbrennungsbereich 14 herabfallen.
  • Die Ofentüren 2 sind mit einem Lufteinlaß 22 versehen, wobei die Luft durch einen Auslaß 23 entweichen kann.
  • Dieser beschriebene Ofen arbeitet wie folgt: Die gewünschte Anzahl von Holzscheiten wird auf den Rost gelegt und im Verbrennungsbereich 14 des Rostes 13 entzündet.
  • Wenn die Verbrennung begonnen hat, werden die Ofentüren geschlossen. Abgase vom Verbrennungsabschnitt gelangen in Rückwärtsrichtung durch das rotglühende Heizmaterialbett im Verbrennungsabschnitt 14 zu der Nachbrennkammer 16, wo das Abgas eine solche Dichte hat, daß alle Bestandteile mit Ausnahme von Kohlendioxyd und Wasserdampf verbrannt werden. Am oberen Ende der Nachbrennkammer 16 wird daher ein Abgas abgegeben, das nur Wasserdampf und Kohlendioxyd enthält. Das Gas, das durch Pyrolyse von Brennstoff gebildet worden ist, der noch nicht den Verbrennungsabschnitt erreicht hat, wird nach unten durch die Nachbrennkammer 16 gesogen. Die Temperatur in der Nachbrennkammer 16 erreicht einen Wert: von zirka 1.loo OC. Die Luft, die durch die Öffnung 10 zugeführt wird und den Ofen durch das Ventil 6 verläßt, wird durch das Abgas aufgeheizt, das durch den inneren Schornstein 7 strömt Die beiden Ofentüren können natürlich durch durchsichtige Fenster ersetzt werden, um auch in diesem Typ von Ofen eine angenehme Wirkung zu erzielen. Sogar Teile der Nachbrennkammer können durchsichtig sein. Es ist daher erfindungsgemäß wesentlich, daß das Nachbrennen in der Nachbrennkammer 16 stattfindet, so daß nur Kohlendioxyd und Wasserdampf die Nachbrennkammer verlassen. In dem unwahrscheinlichen Fall, daß die Nachbrennkammer 16 so konstruiert ist, das nichtverbrannte organische Materie außer Kohlendioxyd und Wasserdampf nicht vollständig verbrannt wird, muß entweder die Nachbrennkammer länger gemacht werden oder mit statischen Mischernversehen werden, daß das Abgas einen weiteren Weg zurücklegen muß, bevor es die Nachbrennkammer 16 verläßt.
  • Wird aus ästhetischen Gesichtspunkten ein hellbrennende Feuer für eine kurze Zeit anstelle eines glühenden Feuers gewünscht, so kann die Klappe 13 zeitweilig aus ihrer geschlossen Stellung bewegt werden, woraufhin das Feuer dann für eine ku Zeit das Abgas mit den unerwünschten Bestandteilen abgeben wi In Fig. 2 ist eine alternative Ausführungsform des Ofens der Fig. 1 gezeigt. Teile, die mit denjenigen der Fig. 1 übereinstimmen, haben dieselben Bezugszeichen. Teile, die sich ein wenig unterscheiden, tragen dieselbe Nummer, die jedoch zu- ; sätzlich mit einem Strich versehen st. Die folgende Beschreib richtet sich nur auf die Teile des Ofens, die im vorhergehende nicht erwähnt worden sind.
  • Der Herd weist einen Rost auf, der zwei Teile aufweist, und zwar einen Vorderteil 32 und einen nach unten geneigten rückwärtigen Teil 13'. Diese beiden Teile sind mit SeitenabiFhnitt so verbunden, so daß die Seitenabschnitte und Teile 32 und 13' einen geschlossenen Raum bilden, der eine Öffnung zur Queröffnu 21 der Nachbrennkammer aufweist. Die Seitenwände der beiden Teile 32 und 13' werden vorzugs,weise durch die Seitenwände des Herdes 3 gebildet. Der Teil 13' besteht aus einem säurefesten Material, das hohen Temperaturen zu widerstehen vermag, wie z.B. nichtrostender Stahl. Die Benutzung von nichtrostendem Stahl bedeutet, daß der Teil 13' nur wenige Millimeter dick oder sogar noch dünner ist. Der Teil 13' ist an dem Ende, das dem Nachbrennkanal 16 nahe steht, mit Löchern für Flammen und unentzündetes Gas versehen, die einer unteren Verbrennungskammer 34 zugeführt werden sollen. Das obere linke Ende des Rostes 13 ist mit dem oberen Ende einer querverlaufenden Vorderwand 32 verbunden. Rost 13' Vorderwand 32 und die Seitenwände des Rostes bilden den geschlossenen Raum der unteren Verbrennungskammer 34. Die Vorderwand besteht normalerweise aus durchsichtigem Material, z.B. Robaxglas. Eine Öffnung 33 ist in der Vorderwand vorgesehen, um den Raum 34 mit Sekundärluft zu versorgen. Die Queröffnung 21 der Nachbrennkammer 16 ist breit genug, daß entzündetes und unentzündetes Gas intensiv in der Öffnung miteinander gemischt werden können, so daß das gesamte Gas, das in diese Nachbrennkammer eintritt,im wesentlichen entzündet wird. Die Ofentür(en) 2 ist/sind mit einer Öffnung 22' versehen, durch das Luft zum Rost 13' von oben zugeführt werden kann; ein Teil dieser Luft dringt auch in die Öffnung 33 ein.
  • Der Herd ist mit einer Abdeckung 3 für Inspektionszwecke versehen, die entfernt werden kann, wenn der Ofen als konventioneller Feuerplatz arbeiten soll. Die innere Haube 8 ist mit einer Abgasplatte, einem Abgasblech oder dergleichen versehen, um das von der Nachbrennkammer kommende Abgas zu verteilen.
  • Unterhalb des Ofens ist ein Ventilator 30 angebracht, durch den Luft zum Einlaßteil 10 des röhrenförmigen Raumes 9gefördert werden kann. Mit 27 ist eine Steuereinrichtung bezeichnet, die dazu bestimmt ist, erwärmte Luft von röhrenförmigen Raum 9 entweder in den Raum zu leiten, in dem sich der Ofen befindet, oder in benachbarte Räume mit Hilfe eines oder mehrerer Kanäle 31 zu leiten. Ein Schalter 28 ist zum Ein- und Ausschalten des Ventilators oder Gebläses 30 vorgesehen; ein Thyristor 29 dient der Regulierung seiner Geschwindigkeit.
  • Dieser Ofen arbeitet wie folgt: Holzscheite 24 werden auf den Rost 13' gelegt, das Holz wird angezündet und die Ofentüren 2 werden dann geschlossen. Luft für den Verbrennungsvorgang dringt durch die Öffnung 22' ein und gelangt zur Oberseite des Rostes. Die gebildeten Flammen werden nach unten durch die Löcher in dem Verbrennu bereich 14' des Rostes 13' gezogen. Unentzündete Gase als auch entzündete Gasflammen werden in die untere Verbrennung kammer 34 gelangen, da hier ein partielles Vakuum vorherrsch Entzündete und unentzündete Gase werden zur Queröffnung 10 gezwungen, die eine solche Größe hat, daß diese Gase intensi miteinander gemischt werden und daher im wesentlichen völlig entzündet werden, wenn sie in die Nachbrennkammer eintreten.
  • Es könnte nicht genug Luft in der unteren Verbrennungskammer 34 vorhanden sein, um die Verbrennung aufrechtzuerhalten; aus diesem Grunde wird eine gewisse Luftmenge durch die Öffnung 33 eingesogen. Die Verbrennung findet in der Nachbrennkammer auf genau die gleiche Weise wie bei dem Ofen statt, der im Zusammenhang mit Fig. 1 beschrieben worden ist. Da die Vorder wand 32 aus durchsichtigem Material besteht, können die Flammen durch die Vorderwand 32 beobachtet werden. Hierdurch wird es möglich, die Faszination von Flammen eines offenen Feuerplatzes durch diesen außergewöhnlich wirksamen Ofen zu erleben, mit dem Unterschied, daß die Flammen nicht nach oben züngeln, sondern stattdessen nach unten.

Claims (20)

  1. Verbrennungseinrichtung Patentansprüche 1. Verbrennungseinrichtung zum Verbrennen verschiedener Brennstoff- -arten, vorzugsweise Holz, mit einem Herdteil wie dem Herd eines offenen Feuerplatzes oder Ofens, mit einem Rost ähnlich dem Rost im unteren Teil oder Boden des Herdes eines offenen Feuerplatzes oder Ofens, mit einer Nachbrennkammer, die mit dem Herdbereich verbunden ist, und mit einem Schornstein oder ähnlichem zum>Abführen von Gasen und Teilchen aus der Nach'rennkammer, dadurch gekennzeichnet, daß das Wandmaterial der Nachbrennkammer (16) eine niedrige termische Trägheit hat und eine hohe ärmeisolationsfähigkeit besitzt, daß die Nach'-ennkammer (16) so dimensioniert ist, daß ein größter Füllgrad erhalten wird, d.h. hohe Energiedichte, daß die Nachbrennkammer (16) so ausgebildet ist, daß eine Flamme und möglicherweise nicht verbranntes Gas in der Nachbrennkammer (16) während der Verbrennuna anwesend sind, und daß der Einlaß (21) und der Rost (13) der Nachbrennkammer (16) so eingestellt sind, daß diese Bedingungen für die Nachbrennkammer erfüllt sind.
  2. 2. Verbrennungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachbrennkammer (16) einen Kanal aufweist, dessen Länge größer ist als die Länge der Nachbrennkammer (16).
  3. 3. Verbrennungseinrichtung nach Anspruch.l und 2, dadurch gekennzeichnet, daß vorzugsweise die Nachbrennkammer (16) mit einem Katalysator wie z.B. Keramik oder Edelmetall zur Aufrechterhaltung der Verbrennung versehen ist, wobei der Katalysator vorzugsweise die Form einer Beschichtung hat.
  4. 4. Verbrennungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Teil (14) eines Rostes (13), der für das rotglühend heiße Bett bestimmt ist, in einer Ubergangszone zwischen Herd (3) und Nachbrennkammer (16) angeordnet ist.
  5. 5. Verbrennungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände der Nachbrennkammer (16) geblähten Glimmer oder Aluminiumsilikatfasern oder eine Mischung beider aufweisen.
  6. 6. Verbrennungseinrichtung in Form eines offenen Feuerplatzes wie einen Ofen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurh gekennzeichnet, daß der Herdbereich (3) mit dem Schornstein (7) nur über die Nachbrennkammer (16) in Verbindung steht.
  7. 7. Verbrennungseinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Herdbereich (3) in direkter Verbindung mit dem Schornstein (7) über eine Verbindungseinrichtung steht, die eine Einheit (12) aufweist, die geöffnet und geschlossen werden kann, wie z.B. eine Klappe.
  8. 8. Verbrennungseinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Rost (13) so ausgebildet ist, daß darauf gelegter Brennstoff (24) durch Schwerkraftwirkung zu dem Teil (14) des Rostes (13 geführt wird, in dem sich das rotglühende Brennstoffbett gebildet hat.
  9. 9. Verbrennungseinrichtung nach einem der Ansprüche 6 - 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachbrennkammer (16) im Herdbereich (3) am weitesten innen angeordnet ist.
  10. 10. Verbrennungseinrichtung nach einem der Ansprüche 6 - 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine Wand der Nachbrennkammer (16) eine innere Wand des Herdbereiches (3) bildet und daß der Einlaß (21) der Nachbrennkammer (16) vorzugsweise am unteren Ende dieser Wand (18) angeordnet rist.
  11. 11. Verbrennungseinrichtung nach einem der Ansprüche 6 - 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Herdbereich (3) abgeschirmt ist, wobei eine oder mehrere Ofentüren (2) völlig oder teilweise das Abschirmen bewirken.
  12. 12. Verbrennungseinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschirmeinrichtungen aus durchsichtigem Material bestehen.
  13. 13. Verbrennungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 ç 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachbrenneinrichtung (16) einen im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt hat.
  14. 14. Verbrennungseinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachbrennkammer (16) völlig oder teilweise durchsichtig ist.
  15. 15. Verbrennungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachbrennkammer (16) Einrichtungen aufweist, um eine gute Mischung der Verbrennungsgase zu bewirken.
  16. 16. Verbrennungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlaß (21) der Nacibreñnkammer eine solche Größe hat, daß sowohl unentzündete Gase vom Rost (13') als auch entzündete Gase intensiv miteinander gemischt werden können.
  17. 17. Verbrennungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Rost (13) so angeordnet ist, daß alle Primärluft durch den Rost (13') geleitet wird.
  18. 18. Verbrennungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Rost (13') aus säurefestem Material besteht, das hohe Temperaturen aushält, wie z.B.
    nichtrostende.r Stahl.
  19. 19. Verbrennungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 18, dadurch gekennzeichnet, daß ein Einlaß (33) für Luft zum Bereich des Rostes (13') unter demselben angeordnet ist.
  20. 20. Verbrennungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Rost (13') ganz oder teilweise aus durchsichtigem Material wie z.B. Glas hergestellt ist, so daß während der Verbrennung erzeugte Flammen sichtbar sind.
DE19843429268 1983-08-11 1984-08-08 Verbrennungseinrichtung Withdrawn DE3429268A1 (de)

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