DE801718C - Verfahren und Vorrichtung zum Niederschlagen von Gesteins- und Kohlenstaub - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Niederschlagen von Gesteins- und Kohlenstaub

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DE801718C
DE801718C DEP19137A DEP0019137A DE801718C DE 801718 C DE801718 C DE 801718C DE P19137 A DEP19137 A DE P19137A DE P0019137 A DEP0019137 A DE P0019137A DE 801718 C DE801718 C DE 801718C
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DE
Germany
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foam
rock
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coal dust
precipitating
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Expired
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DEP19137A
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English (en)
Inventor
Albert Hoffmann
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CEAG Concordia Elekrizitats AG
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CEAG Concordia Elekrizitats AG
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F5/00Means or methods for preventing, binding, depositing, or removing dust; Preventing explosions or fires

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Niederschlagen von Gesteins- und Kohlenstaub. Der Gesteinsstaub ist bekanntlich sehr gesundheitsschädlich und kann je nach seiner Zusammensetzung Ursache der Gesteinsstaublunge sein. Diese Krankheit kann zu früher Invalidität führen. Kohlenstaub ist einerseits in erheblichem Maße arbeitserschwerend, anderseits stark explosionsgefährlich.
  • Die oben angegebenen Nachteile werden auf Grund des Verfahrens nach der Erfindung dadurch behoben, daß der Gesteins- und Kohlenstaub mittels physikalischen Schaumes niedergeschlagen und gebunden wird. Der physikalische Schaum wird in verhältnismäßig geringen Mengen auf den Staubherd gebracht, wo er fest haftet und jegliche Staubentwicklung mit Sicherheit verhindert.
  • Weiterhin bezieht sich die Erfindung auf eine Vorrichtung bzw. ein Schaumentwicklungsgerät zur Durchfüherung des obigen Verfahrens.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel dieses Gerätes im Schnitt in schematischer Darstellung. In einem großen Vorratsbehälter a, welcher fahrbar ausgeführt sein kann, befindet sich eine aus Wasser und schaumbildendem Zusatz bestehende Flüssigkeit. Die vom stationären Preßluftnetz b kommende Preßluft tritt einmal auf den Flüssigkeitsspiegel im Kessel a und zum anderen durch die Leitung c über ein Reduzierventil d und Nadelventil e in die Schaumkammer f. Der auf dem Flüssigkeitsspiegel lastende Preßluftdruck drückt die Flüssigkeit durch die Rohrleitung g über das Nadelventil h ebenfalls in die Schaumkammer f, wo beide Komponenten (schäumende Flüssigkeit und Preßluft) zu einem konsistenten Schaum verarbeitet werden. Der Schaum tritt in eine Expansionskammer, die aus einem Behälter i aus Drahtgeflecht, keramischem Körper, Kies oder ähnlichem, besteht. Durch die Wandung des Behälters i wird eine starke Drosselung des Schaumaustritts erzielt, da, wie erwähnt, der Schaum nur in geringen Mengen auf den Staubherd gebracht werden soll. Der Schaum tritt dann in die zweite Expansionskammer k und von da aus durch die Rohrleitung l zum Staubherd. Die ganze Apparatur ist in einem geschlossenen Kasten m untergebracht und gegen äußere Beschädigungen gesichert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:. i. Verfahren zum Niederschlagen von Gesteins- und Kohlenstaub, gekennzeichnet durch die Verwendung von physikalischem Schaum, mittels dessen der Staub gebunden wird. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die schaumbildenden Medien, nämlich Preßluft und eine Schaumbildner enthaltende Flüssigkeit, über Nadelventile (e) und (h) in die Schaumkammer (f) eingeleitet werden und von da aus durch die Wandungen einer Expansionskammer, die gleichzeitig als Druckregler dient, geführt werden, worauf sie als fertiger Schaum aus dem Gerät herausströmen. 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Expansionskammer aus einem Behälter aus Drahtgeflecht, keramischem Körper, Kies oder ähnlichem gebildet ist. 4. Schaumentwicklungsgerät zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Apparatur in einen geschlossenen Behälter eingebaut und gegen Beschädigungen gesichert ist.
DEP19137A 1948-10-22 1948-10-22 Verfahren und Vorrichtung zum Niederschlagen von Gesteins- und Kohlenstaub Expired DE801718C (de)

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