DE880040C - Verfahren und Vorrichtung zur Regeneration gebrauchter Schmieroele - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Regeneration gebrauchter Schmieroele

Info

Publication number
DE880040C
DE880040C DEP6003A DEP0006003A DE880040C DE 880040 C DE880040 C DE 880040C DE P6003 A DEP6003 A DE P6003A DE P0006003 A DEP0006003 A DE P0006003A DE 880040 C DE880040 C DE 880040C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
water
attached
oil
filter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP6003A
Other languages
English (en)
Inventor
Egidio Dr Piccoli
Pierangelo Dipl-Ing Robba
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP6003A priority Critical patent/DE880040C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE880040C publication Critical patent/DE880040C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10MLUBRICATING COMPOSITIONS; USE OF CHEMICAL SUBSTANCES EITHER ALONE OR AS LUBRICATING INGREDIENTS IN A LUBRICATING COMPOSITION
    • C10M175/00Working-up used lubricants to recover useful products ; Cleaning

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Fats And Perfumes (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Regeneration gebrauchter Schmieröle Die vorliegende Erfindung hat zum Gegenstand ein Verfahren zur Wiederherstellung gebrauchter Schmieröle und eine entsprechende Vorrichtung für die Durchführung des Verfahrens.
  • Das Verfahren besteht darin, daß die gebrauchten Schmieröle in einem Behälter zur Vorreini-unä etwa mit einem geeigneten Gewichtsanteil Wasser auf die Siedetemperatur ;des Wassers erwärmt «-erden, wonach man die Masse ruhen läßt; dann entfernt man das Wasser und fügt ein Absorbierungs-, Neutralisatiorns-, Entfärbungs- und Filtermittel hinzu. Als solches Mittel hat sich als vorteilhaft die Anwendung von Holzmehl in einem Verhältnis von :21/o, des Gewichts des zu reinigenden üles erwiesen. Man erhitzt die Mischung aufs neue auf etwa roo° für die Dauer von 15 bis 45 Minuten entsprechend der Unreinheit, die das Ö1 aufweist, worauf das Filtern erfolgt.
  • Das nach dem Verfahren gemäß der Erfindung gereinigte Schmieröl ist praktisch von jeder Spur von Säure frei, was man nicht erreichen kann, wenn der Reinigungsvorgang mit tonhaltigen Kolloiden oder Steinkohlenstaub ausgeführt wird. Ein weiterer Vorteil liegt in ;dem kleinen Prozentsatz von Holzmehl, der notwendig ist, und in den geringen Kosten im Vergleich zu anderen bis jetzt benutzten Substanzen. Ein letzter Vorteil ergibt sich aus der vollkommenen Nutzbarmachung des restlichen Schlammes, welcher, mit anderen geeigneten Substanzen gemischt, vorteilhaft verwendet wenden kann, um Mischungen von Kohlenstaub zu Verbrennungszwecken zu erhalten, so daß praktisch das Öl mit seinen Unreinheiten zu -ioo°/a wieder verwertet werden kann.
  • Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens besteht im wesentlichen aus einem großen zylindrischen Behälter, in welchem zentral, nach oben führend und am Boden befestigt, ein elektrischer Widerstand angeordnet ist, welcher in einnach oben offenes Rohr eingelassen ist, das eine nach :unten gerichtete Erweiterung und Öffnungen aufweist oder welches losgelöst vom Boden des Behälters ist, um :den Kreislauf der erhitzten Flüssigkeit von unten nach oben zu ermöglichen.
  • Das Rohr i'st am oberen Ende auf eine kurze Strecke verengt; über ,diesem befindet sich in einem Abstand von nur einigen Zentimetern der Boden eines kleinen Behälters, welcher sich rvit seinem Rand auf denjenigen des großen Behälters, welcher das zu reinigende Öl enthält; stützt und an ihm befestigt ist.
  • Der Deckel, welcher für beide Behälter dient,: schließt ,den Inhalt der Vorrichtung alb und trägt ein darunter angeordnetes und in einem kleinen Behälter untergebrachtes zylindrisches (Patronen-) Filter, welches von außen nach innen aus einem hohlen, .durchlöcherten, metallischen Zylinder besteht, einer Schicht Filz, einer Schicht Filtermaterial und/oder Entfärbematerial, einer weiteren Filzschicht und einem weiteren metallischen, röhrenf5rmigen; durchlöcherten Zylinder, -der in seiner ganzen Länge von einem :durchlöcherten Rohr durchzogen wird, das aus dem Deckel herausragt und das :gereinigte 0I nach außen leitet. Dieses Filter oder die Filterpatrone wird gehalten von einer Filzscheibe und einem Metalldeckel, und das Ganze ist am Deckel mittels einer Schraube befestigt, die in die untere Öffnung des Behälterrandes eingelassen ist.
  • Die Vorrichtung ist schließlich neben dem Deckel mit einem Ventil zur Einführung komprimierter Luft, einem Sicherheitsventil und Manometer versehen und wird durch mehrere Füße getragen.
  • Bei einer anderen Ausführungsform 'kann der obere Teil des großen Behälters mit einem Einlaßstöpsel versehen sein, der ein Habnluftloch am Deckel schließt und betätigt, .um die ersten beiden Vorgänge (Kochen des Wassers und Einführung von Holzmehl) mit dem Apparat bewirken zu können.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform kann ,der kleine Behälterweggelassen werden, und das Filter kann außerhalb des Behälters angebracht wenden, mit -welchem es jedoch verbunden ist, wo-durch der große Behälter nur für dieerwähnten beiden ersten Vorgänge benutzbar wird.
  • Die: Zeichnung zeigt ein schematisches Beispiel für eine Ausführungsform der Vorrichtung gemäß .der Erfindung. Die einzige Abbildung zeigt sie im axial-vertikalen Schnitt.
  • Die Vorrichtung umfaßt erfindungsgemäß einen Behälter i mit gewölbtem Boden, welcher in der Mitte sich nach oben erstreckt und am Boden befestigt einen elektrischen .Widerstand 2 trägt, :der in ein Rohr 3. eingelassen ist, welches nach oben geöffnet ist ud eine nach unten gerichtete Erweiterung mit Öffnungen 4 aufweist oder abnehmbar am Boden des Behälters z befestigt ist. Im Boden des Behälters seitlichdes elektrischen Widerstandes ist ein Ablaßhahn 5 vorgesehen.
  • Das Rohr 3 ist an seinem oberen Ende auf eine kurze Strecke verengt; über ihm und einige Zentimeter von ihm entfernt befindet sich der Boden 7' eines kleinen Behälters 7, welcher sich mit seinem Rand auf den -Rand des großen Behälters i aufstützt. Dazwischen ist die Dichtung 8 angebracht.
  • Der Deckel g, welcher für beide Behälter i und 7 dient, schließt den Apparat ab und stürzt ein zylindrisches Patronenfilter in den Behälter 7, das von außen nach innen aus einem metallischen, hohlen, durchlöcherten Zylinder io, einer Schicht Filz i i, einer Schicht Filtermaterial und/oder Entfärbungsmaterial i2, einer Schicht Filz 13 und einem durchlöcherten Zylinder z4 .besteht und in seiner Länge von einem durchlöcherten Rohr 15 durchzogen ist, welches aus dem Deckel g heraustritt. Dieses Filter wird durch eine Filzschicht 16 und von einem Metalldeckel 17 getragen und mittels einer Schraube r8 geschlossen, die in die innere Öffnung des Rohres 15 eingeschraubt wird.
  • Der Behälter i trägt oben eine Flügelmutter ig, um den Deckel g zu schließen, ein Einlaßventil 2o für Preßluft, ein Sicherheitsventil 2,1 und ein Manometer a2, während unten drei Füße 23 als Stütze des Ganzen :dienen.
  • Mit dem kleinen Behälter 7 ist ein Rohr 2q. verbunden, welches in den Behälter i und in Richtung auf dessen Boden hineinführt.
  • Nach oder Erfindung wird wie folgt verfahren: Man gießt zuerst das Wasser in. den Behälter i, und zwar mit Rücksicht auf den Grad der Unreinheit des zu reinigenden Öles in genügender Menge, und danach das Öl. Man bewirkt durch ,den elektrischen Widerstand 2 die Erwärmung, bringt das Wasser für 5 bis. 15 Minuten zum Sieden. Auf diese Weise entsteht ein Wärmekreislauf durch das Rohr, welcher durch die verschiedene Dichtigkeit der beiden Flüssigkeiten erleichtert wird und eine sehr gute Durchwaschung des Öles bewirkt. Danach läßt man die Mischung ein wenig zur Ruhekommen und läßt das Wasser, das sich am Boden des Behälters angesammelt hat, durch den Ablaßhahn 5 ab. Man fügt von dort Odem Öl das Absorbierungs-, Neutralisations- und Entfärbungsmittel hinzu, welches aus Holzmehl im Verhältnis von etwa 2,019 des Gewichtes des zu reinigenden Öles bestehen kann,. und erwärmt aufs neue für 15 Minuten bis zu i Stunde auf roo°, je nach dem 'Grad der Unreinheit, welchen das Öl aufweist. Man läßt die Mischung wieder 1/4 Stunde zur Ruhe kommen, setzt dann den kleinen Behälter 7 in den großen, i, ein und schließt die Vorrichtung mit dem- Deckel g, den man mit der Flügelmutter ig befestigt. Danach läßt man durch das Ventil 2o unter einem Druck von 4 kg/cm2 Luft ein. Die Preßluft veränlaßt das Öl, durch das Rohr 24 in den kleinen Behälter 7 zu gelangen, wo es, nachdem es das Filter durchtlosseii hat, im Roli.r 25 anlangt, welches es gefiltert aus der Vorrichtung hinausleitet.
  • Bei Vorrichtungen großen Fassungsvermögens, bei denen die ständige Montage des kleinen Behälters nach den beiden ersten Phasen störend wirkt, wird es genügen, gemäß einer nicht gezeigten Ausführungsform den oberen Teil des Behälters i mit einem Einlaßstöpsel zur Befestigung und Anwendung eines Lufthälines im Deckel 9 zu versehen, damit die Durchwaschung des Öles mit Wasser und die Durchsetzung mit Holzmehl mit dem aufmontierten Behälter vorgenommen werden kann.
  • Gemäß einer anderen nicht gezeigten Ausführungsform kann der kleine Behälter weggelassen werden und das Filter an der Außenseite des großen Behälters angebracht werden, jedoch in Verbindung mit diesem, wodurch man den großen Behälter nur für die beiden ersen Phasen vorbehält.
  • Der Kreislauf des Öles in dem Filter kann auch von innen nach außen vorgesehen werden, und das Filter kann wie beschrieben ad.er abweichend. von dem in der vorliegenden Erfindung beschriebenen und dargestellten Beispiel zusammengesetzt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Reinigung gebrauchter Schmieröle, dadurch gekennzeichnet, daß .die gebrauchten Schmieröle in einem Behälter mit einem geeigneten Gewichtsanteil Wasser auf die Siedetemperatur des Wassers erhitzt werden, ivoriach man die Mischung zwecks Absetzens .des Wassers ruhen läßt, das Wasser unten abläßt, ein Absorbferungs-, Neutralisations-, Entfärbungs- und Filtermittel hinzufügt, für 15 bis 4 5 1 Xinuten entsprechend dem Grad der Unreinheit des Schmieröles wieder auf eineTemperatur von ioo° erhitzt und filtert. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, @daß als Ab,sorbtions-, Neutralisations-, Entfärbungs- und Filtermittel Holzmehl verwendet wird. 3. Vorrichtung zur Durchführung .des Verfahrens nach Anspruch i und 2, :dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem zylindrischen Behälter (i) besteht, welcher in der Mitte eine nach oben gerichtete und am Boden befestigte Elektrode (2) trägt, ,die in ein Rohr (3) hineinreicht, welches nach oben geöffnet ist und eine nach unten gerichtete, mit Öffnungen versehene. Erweiterung aufweist oder abnehmbar am Boden ades Behälters (i) befestigt ist, um die Zirkulation der erwärmten Flüssigkeiten von unten nach oben :durch Wärmesog zu ermöglichen, und das verengte obere Ende diese Rohres in einem Abstand von einigen Zentimetern von dem Boden eines kleinen Gefäßes(7) überlagert ist, welches sich mit seinem Rand auf den Rand des großen, das zu reinigende Öl enthaltenden Behälters (i) stützt, woran er befestigt ist, und in dem kleinen Behälter (7) ein Patronenfilter untergebracht ist, welches auswechselbar ist und von oben vom Deckel (9) getragen wird, in dem Mittelteil eine Sammelleitungsröhre (i5) für das filtrierte Öl und eine Röhre (24) besitzt, welche mit dem großen Behälter (i) in Verbindung steht, mittels der das zu filtrierende Schmieröl mit der in dem Behälter eingelassenen Preßluft in den kleinen Behälter (7) gedrängt wird. q.. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der große und der kleine Behälter mit einem Einlaßstöpsel zur Befestigung und! Anwendung eines Lufthahnes versehen ist. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 und d., da-,durch gekennzeichnet, daß das Filter außerhalb des Behälters (i), jedoch mit diesem verbunden, angebracht ist.
DEP6003A 1951-08-08 1951-08-08 Verfahren und Vorrichtung zur Regeneration gebrauchter Schmieroele Expired DE880040C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP6003A DE880040C (de) 1951-08-08 1951-08-08 Verfahren und Vorrichtung zur Regeneration gebrauchter Schmieroele

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP6003A DE880040C (de) 1951-08-08 1951-08-08 Verfahren und Vorrichtung zur Regeneration gebrauchter Schmieroele

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE880040C true DE880040C (de) 1953-06-18

Family

ID=7360355

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP6003A Expired DE880040C (de) 1951-08-08 1951-08-08 Verfahren und Vorrichtung zur Regeneration gebrauchter Schmieroele

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE880040C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4495928A (en) * 1983-09-08 1985-01-29 Cook William R Combination fuel heater and fuel filter device

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4495928A (en) * 1983-09-08 1985-01-29 Cook William R Combination fuel heater and fuel filter device

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE880040C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Regeneration gebrauchter Schmieroele
DE397566C (de) Vorrichtung zum Anwaermen und Reinigen des Betriebsstoffes von Kraftwagenmotoren
DE1767705C3 (de) Ionentauschvorrichtung zum Reinigen von Flüssigkeiten
DE575301C (de) Glaeserspuelvorrichtung
DE969665C (de) Verfahren zur Reinigung von Wasser
DE2213644C3 (de) Vorrichtung zur Behandlung von Gasen mittels einer Flüssigkeit
AT272818B (de) Verfahren zur Beseitigung der Abgase aus einer Räucheranlage und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens
DE871346C (de) Gasreiniger, insbesondere fuer Kraftfahrzeug-Gasgenerator-Anlagen
DE211200C (de)
DE2217094A1 (de) Geraet zum aufbereiten von petroleumhaltigen abwaessern
DE226899C (de)
DE599811C (de) Vorrichtung zum Entfernen von Feuchtigkeit und Verunreinigungen aus Benzinen
DE131470C (de)
DE746588C (de) Kippbarer Acetylenentwickler
DE683888C (de) Vorrichtung zum Mischen von Treibstoff und OEl
DE328878C (de) Einrichtung zur Verbesserung der Restfiltration bei Anschwemmfiltern
CH386349A (de) Verfahren zur Behandlung von organisch verunreinigtem Abwasser und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE2236673C2 (de) Vorrichtung zum Trennen eines Wassergemisches von leichter siedenden Flüssigkeiten
DE587222C (de) Mehrfach-Schichtenfilter
DE490533C (de) Verfahren zur Reinigen der Abwaesser von Zuckerfabriken
DE505204C (de) Verfahren zur getrennten Abscheidung von Schwimm- und Sinkstoffen aus Abwaessern in Frischwasserklaeranlagen
DE738224C (de) Verfahren und Vorrichtung zur fortlaufenden Aufbereitung von Altoelen
DE437795C (de) Vorrichtung zum Desodorisieren von Fetten und OElen
DE1189385B (de) Saugfilter fuer Hydraulikpumpen
DE608604C (de) Reiniger fuer Generatorgas