DE801426C - Vorrichtung zum seitlichen Verfahren eines Kraftfahrzeuges - Google Patents

Vorrichtung zum seitlichen Verfahren eines Kraftfahrzeuges

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DE801426C
DE801426C DEF662A DEF0000662A DE801426C DE 801426 C DE801426 C DE 801426C DE F662 A DEF662 A DE F662A DE F0000662 A DEF0000662 A DE F0000662A DE 801426 C DE801426 C DE 801426C
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DE
Germany
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conveyor belt
motor vehicle
brought
car
oil pressure
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Expired
Application number
DEF662A
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English (en)
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DE1653523U (de
Inventor
Georg Dipl-Ing Freund
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S9/00Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks
    • B60S9/14Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks for both lifting and manoeuvring
    • B60S9/205Power driven manoeuvring fittings, e.g. reciprocably driven steppers or rotatably driven cams
    • B60S9/21Power driven manoeuvring fittings, e.g. reciprocably driven steppers or rotatably driven cams comprising a rotatably driven auxiliary wheel or endless track, e.g. driven by ground wheel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum seitlichen Verfahren eines Kraftfahrzeuges Wenn Kraftwagen (licht hintereinander stehen, wie es in den Straken <lci- Grollst:idte und auf Parkpliitzeil üblich ist, gelingt es einen( Wagest kaum oder mir selii- schwer, atis der Reihe herausztlkoilimeil oder in chic vcirlian<lene Lücke, die gerade der Liinge des Wagens entspricht, hineinzufahren. Oftmals ist <lies titimiiglich, oder aber es siii<i, wenn iiberliaupt noch c,twas Spielraum ist, eitle grolle Allzahl voll Rangierbewe-
  • gungen nötig, uni hach langen `'ersuchen den \\'agen endlich so( weit zu Haben, dafl er aus der Reibe heraus- oder in diese hineinfahren kann. Sind gar zwei oder mehrere keilten von Kraftwagen nel>eneinailder. wie <-: auf den Parklil<itzen vorklimmt, so ist oft alle N-fühe umsonst, und es gilt, so lange zu warten, his sich die Gelegenheit zum 1leraus- oder flitieinarbeiten bietet. ,111e diese Manipulationen erfordern viel Zeit, Geduld und Geschicklichkeit, und trotzdem sind 13eschädigungrn aii den Kraftwagen und der damit verbundene :@i-ger nicht zti vermeiden.
  • ('in iiuii iii solchem halle das Hinein- oder Ileratisfalii-eii zu erini>glichen, besteht die Erfindung in einer "hralisportvorrichtung, mittels der es erreicht wird, dafl der Wagen seitlich, also rechtwinklig zu seiner Langsachse, bewegt werden kann.
  • I)er Erhildtingsgegenstand ist in der Zeichnung in eiiiein _@usführungslleislüel veranschaulicht in Fig. i ist in einem Querschnitt des Wagens der "Zustand der I'ransportvörrichtung dargestellt, wie er in der normalen Ruhelage aussieht;
  • Fig. 2 ist der gleiche Querschnitt veranschaulicht, wenn die Transportvorrichtung in Tätigkeit getreten ist und der Wagen vom Boden abgehoben ist, also nicht mehr auf den Rädern steht, sondern auf der Transportvorrichtung ruht;
  • Fig.3 ist die Draufsicht auf die Transportvorrichtung dargestellt;
  • Fig.4 ist ein Längsschnitt eines Kraftwagens dargestellt, der die Anordnung der Transportvorrichtung zeigt. Der Wagen ruht auf dem Transportband und ist vorn Boden abgehoben. Fig.4 zeigt ferner strichpunktiert ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung mit zwei Transportbändern.
  • Bei dein dargestellten Ausführungsbeispiel ist in der Mitte des Wagens ein endloses Transportband k, etwa ähnlich wie die der Raupenschlepper, jedoch in leichterer Ausführung angebracht, das mit seiner Längsachse rechtwinklig zur Längsachse des Wagens angeordnet ist. Dieses Transportband k, das in seiner normalen Ruhelage A B C D (£'ig. i) so ausgebildet ist, daß die untere Fläche etwa 2o cm über dem Boden liegt, um die erforderliche Bodenfreiheit einzuhalten, ist durch eine Konstruktion u (Fig.3), die je nach dem Bau des Wagenuntergestells verschieden sein kann und diesein angepaßt sein muß, mit dem Wagengestell verbunden, so daß der `Vagen nach dem Anheben auf diesem Transportband ruhen kann. Das Transportband k wird in seiner Ruhelage durch die Federn f1 bis f4 (Fig. i und 3) in seiner gestreckten Form A B L 1) gehalten.
  • Soll nun der Wagen mit Hilfe des Transportbandes k gehoben werden, so wird das Transportband aus der Stellung A B C D in die Stellung E F (r Il (Fig. 2) gebracht. Die Lage der Punkte E und f# ist so zu wählen, daß die Länge des Transportbandes in der Lage A B C D gleich der Länge EFG1-1 ist.
  • lm vorliegenden Falle dienen hydraulische Zylinder z1 bis z4 (Fig. i bis 4) dazu, das Transportland aus der Lage A B C D in die Lage E F G H zu bringen. Diese Zylinder sind Oldruckzylinder, die mit einem Öldruckbehälter o (Fig.4) in Verbindung stehen, der sich in der Nähe des Motors m befindet und durch diesen auf die erforderliche Atüzahl gebracht wird. Bei manchen Wagenkonstruktionen wird es möglich sein, diesen Öldruckbehälter gleichzeitig für die Öldruckbremsen zu benutzen.
  • hie :Betätigung für die Druckübertragung von dein Oldruckbehälter zu den Hul)zylindern geschieht vom :Armaturenbrett aus.
  • Sobald nun die Zylinder z mit dem Öldruckhehälter in Verbindung stehen und der Öldruck wirksam wird, schieben sich die teleskopartig ineinandergeschobenen Zylinderkolben p (Fig. 2 un(l .I) nach unten aus den Zylindern heraus und drücken das Transportband k in die Stellung F F (11 (Fig. 2 und 4), und -zwar so lange, bis der Walren mit allen Rädern einige Zentimeter vorn Boden entfernt ist. Nunmehr ruht der Wagen nicht mehr auf seinen vier Rädern, sondern auf dem Transportband k, das mit seiner Fläche G H G' H' (Fig. 3) das Gewicht des Wagens auf den Untergrund überträgt. Die Größe der Fläche G H G' H' ist zweckmäßig so zu wählen, daß die Belastung des Untergrundes nicht über i kg/qcm beträgt, damit die Vorrichtung auch noch bei nicht guter Beschaffenheit der Straße oder des Parkplatzes benutzt werden kann.
  • Die Federn f1 bis f4 sind in ihrer Stärke so zu wählen, daß sie sich einerseits unter dem Druck der Zylinder z von .g nach E (Fig. 2) und von 13 nach F (Fig.2) zusammendrücken lassen und anderseits nach dem Ablassen des Drucks aus den Zylindern z das Transportband 1, wieder in seine Ausgangslage A B C D streiken können, so daß die Bodenfreiheit wiederhergestellt ist.
  • Die Handhabung der Vorrichtung ist folgende, wobei darauf hingewiesen wird, daß der Fahrer alle Griffe, die für das Seitlichfahren nötig sind, von seinem Sitz aus erledigen kann:
  • Zunächst wird der Öldruck in die Zylinder z eingelassen, wodurch das Transportband k in die Stellung E F G H heruntergelassen und der Wagen auf diese Weise vom Boden abgehoben wird. Sodann wird das in zahnartige Klauen des Transportbandes k eingreifende Zahnrad r (Fig. 2) durch den Schalthebel s (Fig. 4) in das Ritzel t (Fig. i und 3), das auf der Antriebswelle w sitzt, eingerückt und nunmehr der Motor eingeschaltet. Mit dem kleinsten Vorwärtsgang wird die Seitenbewegung nach der einen und mit dem Rückwärtsgang die Seitenbewegung nach der anderen Seite ausgeführt.
  • Sobald der Wagen weit genug seitlich verfahren ist, wird der Motor wieder ausgeschaltet, das Zahnrad r wieder eingerückt und der Öldruck abgelassen, wodurch das Transportband k mit Hilfe der Federn f1 bis f4 wieder in seine Ausgangsstellung A B C D gebracht wird. Der Wagen hat sich wieder so weit gesenkt, daß er auf seinen Rädern steht und ist nun wieder zum Fahren in seiner Längsachse bereit.
  • Obwohl im vorstehenden die Betätigung des Transportbandes durch hydraulische Mittel (Öldruckzylinder) dargestellt ist, ist ohne weiteres klar, daß die Erfindung sich auch auf solche Fälle erstreckt, wo statt der hydraulischen Mittel andere, etwa mechanische oder elektrische, angewendet werden.
  • An Stelle des in dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel dargestellten einzelnen Transportbandes, das in der Mitte des Wagens angeordnet ist, können auch mehrere derartige Transportbänder, oftmals sogar mit Vorteil, zur Anwendung kommen, wie dies etwa mit zwei solchen Bändern k' und k" in Fig. 4 strichpunktiert dargestellt ist. Die Breite dieser Bänder kann natürlich geringer sein als die des Einzelbandes, was bei der Unterbringung der Vorrichtung manchmal von Vorteil sein kann. Im übrigen gelten alle Angaben, die für das Einzelband in dein vorbeschriebenen Ausführungsl>eispicl gemacht sind, sinngemäß auch für die zwei oder mehr T raiisportbäiider, nur, daß es iti diesem Falle genügen wird, die "Zahl der Hubzylinder zu verringern.
  • 1?s.ist selbstverst@itidlich, daß für jedes derartige Band ein besonderes Aiitriebsritzel aimiordnen ist, (las durch je einen besonderen oder einen kombinierten Schaltlielml eiii- und ausgerückt werden kann.
  • Bei der Verwendung mehrerer Transportbänder kann es zweckm:iliig sein. die Antriebe so zu tretmeii. (lall sowohl beide 1)';inder gemeinsam, als auch jedes Hand für sich allein verwen(let werden kann. Gegebetmifalls kaiirr auch nur ein Band vorn oder liiiiteu angeordnet werden, wodurch dann zwar keine Seitetil)ewe(,titig rechtwinklig zur Längsachse des Wagens, wohl aller eiii Schwenken des Wagens tim die Hinter- oder Vorderr:ider als Dreliputikt vorgenrnnmen werden katiti.
  • 1)ie beschriebene Transportvorrichtung kann nebenher auch als Wagenheber, etwa zum Auswechseln von R:i<lern. :\bschtnieren, Reparaturen am Untergestell usw., verwen(let werden.
  • :@ul,ier(lem kann die Transportvorrichtung wertvolle Dienste leisten, weiiti der Kraftwagen vor einem Ilincleriiis steht, z. 13. Schneehaufen, Sand oller Steine, weiche Stelle lies Untergrundes tisw., oder sich auf einer Stral.ie in einer alten Fahrrinne befindet, aus der er heraus ni(*')clite und noch ä linliche andere Situationen, wie z. 13. Zusammenstiil.ie usw. ln allen solchen Rillen wird die Transportvorrichtung dazu dienen kiinnen, den Kraftwagen aus seiner unangenehmen Lage durch Seitlichfahren zu befreien und ihn wieder flott zu machen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. `'»-richtung zitin seitlichen Verfahren eifies Kraftwagens, gekennzeichnet durch ein mit dem Wagenrahmen verbundenes, mit seiner Langsachse rechtwinklig zur Wagenliingsachse abgeordnetes endloses Transportband (k), das drehbar ist und finit seiner Unterfläche aus seiner die Bodenfreiheit gewährleistenden Ruhelage in eine solche Lage gebracht werden kann, iii der die Rä(ler des Wagens vom Bollen abgehoben sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Transportband (k) in seiner Ruhelage (furch Federn gestreckt gehalten und (las Senken seiner Unterfläche entgegen dein Federdruck durch Öldruckz_ylinder bewirkt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch >, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehung des Transport-1)an(les (k) durch ein in Zahnradklauen desselben eingreifendes Zahnrad (r) erfolgt, das mit eirein auf der Antriebswelle sitzenden Ritzel (t) in Eingriff gebracht werden kann. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet (furch die Anordnung von zwei oder mehreren Transportbändern (k', k"), die genieinsain oder einzeln verwendet werden können.
DEF662A 1950-01-24 1950-01-24 Vorrichtung zum seitlichen Verfahren eines Kraftfahrzeuges Expired DE801426C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE948124C (de) * 1954-06-30 1956-08-30 Karl Arndt Einrichtung fuer mittels Raeder fortbewegte Fahrzeuge zur Erzielung einer Bewegung quer zur Rollrichtung der Raeder
DE1078457B (de) * 1956-11-05 1960-03-24 Walter Seegers Vorrichtung zum seitlichen Verschieben oder Schwenken eines Raederfahrzeuges
DE1139043B (de) * 1959-03-25 1962-10-31 Dr Kurt Winkler Schwenkvorrichtung mit elektrischem Antrieb als Parkiereinrichtung fuer Kraftwagen
US3073408A (en) * 1959-03-25 1963-01-15 Winkler Kurt Shifting device for the swiveling of cars
WO2009007667A1 (en) * 2007-07-11 2009-01-15 Peter Stanley Thomas Ackroyd 'sidewinder' auxiliary vehicle manoeuvring device

Cited By (6)

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DE948124C (de) * 1954-06-30 1956-08-30 Karl Arndt Einrichtung fuer mittels Raeder fortbewegte Fahrzeuge zur Erzielung einer Bewegung quer zur Rollrichtung der Raeder
DE1078457B (de) * 1956-11-05 1960-03-24 Walter Seegers Vorrichtung zum seitlichen Verschieben oder Schwenken eines Raederfahrzeuges
DE1139043B (de) * 1959-03-25 1962-10-31 Dr Kurt Winkler Schwenkvorrichtung mit elektrischem Antrieb als Parkiereinrichtung fuer Kraftwagen
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WO2009007667A1 (en) * 2007-07-11 2009-01-15 Peter Stanley Thomas Ackroyd 'sidewinder' auxiliary vehicle manoeuvring device
GB2463598A (en) * 2007-07-11 2010-03-24 Peter Stanley Thomas Ackroyd "Sidewinder" auxiliary vehicle manoeuvring device

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