DE800255C - Zugrahmen fuer landwirtschaftliche Arbeitsmaschinen, insbesondere Hackfruchterntemaschinen - Google Patents
Zugrahmen fuer landwirtschaftliche Arbeitsmaschinen, insbesondere HackfruchterntemaschinenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D33/00—Accessories for digging harvesters
- A01D33/14—Lifting or lowering mechanisms for the tools
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Agricultural Machines (AREA)
Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 25. OKTOBER 1950
ρ 4940 III 145c D
Die Erfindung betrifft einen Zugrahmen für landwirtschaftliche Arbeitsmaschinen, insbesondere
Hackfruchterntemaschinen. Zweck der Erfindung ist es, den Zugrahmen hinsichtlich der Durchgänge für
das zu bearbeitende oder zu erntende Gut günstiger zu gestalten als bisher und dabei die Festigkeit des
Zugrahmens zu erhöhen sowie sein Gewicht und seine Herstellungskosten zu senken.
Die bekannten Zugrahmen dieser Art bestehen aus einer im wesentlichen dreieckigen, in sich geschlossenen
Rahmenkonstruktion, die aus Flachoder Profileisen hergestellt und durch zusätzliche
Streben fachwerkartig versteift ist. Diese Zugrahmen weisen erhebliche Mängel auf. So behindert
ihre geschlossene Konstruktion den über den Arbeiitswerkzeugen erforderlichen freien Durchgang,
was bei der Ernte leicht zu Verstopfungen und bei der Pflanzenpflege zu Beschädigungen der
Pflanzen führen kann. Außerdem fällt der bekannte Zugrahmen meist schwer und teuer aus.
Die bestehenden Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch behoben, daß der Zugrahmen aus
winklig zueinander stehenden, rohr- oder kastenförmigen Bauteilen, vorzugsweise einem mit dem
vorderen Ende des Maschinenrahmen verbundenen Querträger und einem mittleren Längsträger besteht,
dessen vorderes Ende an die Zugvorrichtung anschließbar ist. Auf diese Weise werden zu beiden
Seiten des Längsträgers des nunmehr T-förmigen Zugrahmens vollkommen freie Durchgänge für das
ζ 14 bearbeitende odqr zu erntende Gut geschaffen, so
daß Verstopfungen oder'Pflanzenscliäden durch den
Zugrahmen ausgeschlossen sind. Besonders günstig werden die Verhältnisse für zweireihige Arbeits-
und Erntemaschinen, da'hierbei die Arbeitswerkzeuge
zu beiden Seiten des Zugrahmenlängsträgers angeordnet werden können. Auch die Anordnung
zusatzlicher, über den eigentlichen Werkzeugen vorzusehender
Schneid- oder Räumwerkzeuge ist durch ίο die neue Ausbildung des Zugrahmens wesentlich
einfacher geworden. Die Rohre oder kastenförmigen Profilträger weisen überdies auch eine weit höhere
Festigkeit gegen Venvindungsbeanspruchungen auf als gewöhnliche Flach- oder Profileisen, wodurch
die Festigkeit des Zugrahmens entsprechend höher wird. Außerdem werden auch das Gewicht und die
Herstellungskosten des Zugrahmens gesenkt, da seine Bauteile weniger und leichter werden. Schließlich
trägt der Querträger des Zugrahmens erheblich zur Versteifung des Maschinenrahmens bei, so daß
einer der sonst am vorderen Ende des Maschiinenrahmens erforderlichen Querträger wegfallen kann.
Eine weitere bauliche Vereinfachung wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß im Querträger
des Zugrahmens die beispielsweise zum Einsetzen und Ausheben der Arbeitswerkzeuge dienende Verstellwelle
gelagert ist. Bisher mußte die Aushebewelle mittels Flanschen gesondert am Zugrahmen
gelagert werden. Für Arbeits- oder Erntemaschinen, die gegenüber (ihrer Zugvorrichtung nach links und
rechts steuerbar sein müssen, sieht die Erfindung vor,' die beiden den Zugrahmen bildenden Hohlträger in horizontaler Ebene gelenkig miteinander
zu verbinden.
Auf der Zeichnung sind zwei verschiedene Ausführungsformen des neuen Zugrahmens veranschaulicht,
und zwar zeigen Abb. 1 und 2 in Seitenansicht und in Ansicht von oben die eine Ausführungsform
in Verbindung mit einer zweireihigen Kartoffelerntemaschine, während Abb. 3 und 4 in
zwei Teilansichten des Rahmens die andere Ausführungsform darstellen.
Der Zugrahmen besteht aus dem Längsträger 1 und dem winklig zu diesem stehenden, mit ihm zusainmen
ein T-Stück bildenden Querträger 2. Die beiden Träger, die rohrförmigen Querschnitt haben,
stoßen nach Abb. 1 und 2 stumpf gegeneinander und sind zweckmäßig durch Schweißen starr miteinander
verbunden. Der Querträger 2 wird in das vordere Ende des Maschinenrahmens 3 der Kartoffelerntemaschine
fest eingebaut, während das vordere Ende des Längsträgers 1 mit einer Anhängeöse 4
versehen ist, mittels derer die Maschine beispielsweise auf die Anhängeschiene 5 einer nicht weiter
dargestellten Zugmaschine aufsattelbar ist. Durch die neue Ausbildung des Zugrahmens liegen die
Arbeitswerkzeuge 6 und'7 der Erntemaschine zu beiden Seiten des Längsträgers 1, so daß über den
Werkzeugen freie Durchgänge entstehen. Das dargestellte Ausführungs- und Anwendungsbeispiel ist in
dieser Beziehung besonders günstig, da der Längsträger ι sich gerade über der Furche zweier abzuerntender
Kartoffeldämme befindet. Zu den bereits i erwähnten baulichen Vorteilen des Starrbaues kommen
hinzu, daß die Träger des Zugrahmens gleichzeitig auch zur Aufnahme und Lagerung von Wellen
herangezogen werden können, was den Aufbau der ganzen Maschine günstig beeinflußt. So ist im Innern
des Querträgers 2 die Verstellwelle 8 angeordnet und gelagert, die an beiden linden je einen
starren Arm 9 bzw. 10 hat. Von diesen Armen wird der die Schare 6 und 7 in sich aufnehmende, in den
beiden abgefederten Stangen 11 und 12 hängende
Rahmen 13 getragen, der ffrktels der quer liegenden
Achse 14 an den Maschinenrahmen 3 nach oben und unten schwenkbar angeschlossen ist. Die Verstellwelle
8 hat ferner einen dritten ArfiLi^. der an
seinem freien Ende eine Spindelmutter ιό1 trägt, in
', der die Stellspindel 17 drehbar ist. Die Verstellvorrichtung
ist im übrigen nicht Gegenstand der Erfindung und wird bis auf die Anordnung der Ver-'
stellwelle 8 in der üblichen Weise ausgeführt.
Xach Abb. 3 und 4 sind die beiden den Zugrahmen bildenden Rohrträger 1 und 2 durch den lotrechten
Gelenkbolzen 18 miteinander verbunden. Zur Aufnahme und Lagerung dieses Bolzens hat dar
Querträger 2 zwei Flansche 19 und 20, in die ein kurzer Rohrstummel 21 eingeschweißt ist. Als
Gegenlager dient der an das -Ansehlußende des
Längsträgers 1 angeschweißte U-Bügel 22, der das
Lager 21 an seinen beiden Enden gabelförmig umfaßt. Diese Ausbildung des Zugrahmens ist für
Arbeits- und Erntemaschinen gedacht, die gegenüber der Zugvorrichtung 5 seitensteuerbar sind. Die
Steuerbewegungen werden dabei- durch seitliches Einknicken der beiden Träger 1 und 2 eingeleitet.
Die Erfindung ist auf die beiden dargestellten mid
beschriebenen Ausführungsbeispiele nicht beschränkt, sondern umfaßt noch andere Ausführungsformen. So könnte der Zugrahmen auch am
Maschinenrahmen höhenbeweglich angeordnet sein, indem z. B. sein Querträger 2 im Maschinenrahmen
. drehbar gelagert wird. Im übrigen richtet sich der Anschluß des Zugrahmens nach dem Aufbau der
Maschine bzw. des Maschinenrahmens. Falls der Maschinenrahmen nicht in der dargestellten Form,
sondern nach unten bis zum unteren Ende der För-'ier- und Siebvorrichtung 23 verläuft, erhält der
Querträger 2 zwei starre Ausleger, mit denen der Zugrahmen an eine quer liegende Achse, etwa die
Achse 14, höhenbeweglich angeschlossen wird.
Claims (3)
- Patentansprüche:ι. Zugrahmen für landwirtschaftliche Arbeitsmaschinen, insbesondere Hackfruchterntemaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Zugrahmen aus winklig zueinander stehenden, rohr- oder kastenförmigen Bauteilen, vorzugsweise einem mit dem vorderen Ende des Masohinenrahmens (3) verbundenen .Querträger (2) und einem mittleren Längsträger (1) besteht, dessen vorderes Ende an die Zugvorrichtung (5) abschließbar ist.
- 2. Zugvorrichtung nach Anspruch i, dadurch '
- 3. Zugrahmen nach Anspruch 1 und 2, dagekennzeichnet, daß im Querträger (2) die bei- durch gekennzeichnet, daß die beiden den Zugspielsweise zum Einsetzen und Ausheben der rahmen bildenden Hohlträger (1 und 2) in hori-Arbeitswerkzeuge (6 und 7) dienende Verstell- | zontaler Ebene gelenkig miteinander verbunden welle (8) gelagert ist. I sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 2400 10. 50
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP4940A DE800255C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Zugrahmen fuer landwirtschaftliche Arbeitsmaschinen, insbesondere Hackfruchterntemaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE800255C true DE800255C (de) | 1950-10-25 |
Family
ID=7359711
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEP4940A Expired DE800255C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Zugrahmen fuer landwirtschaftliche Arbeitsmaschinen, insbesondere Hackfruchterntemaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE800255C (de) |
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1948
- 1948-10-02 DE DEP4940A patent/DE800255C/de not_active Expired
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