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Die Erfindung betrifft eine landwirtschaftliche
Maschine, insbesondere Heuwerbungsmaschine, mit einem Rahmen,
der an eine Dreipunkt-Hebevorrichtung eines Schleppers
anzuschließen ist und einen Rahmenteil aufweist, der
Bearbeitungsglieder trägt und zusammen mit den
Bearbeitungsgliedern relativ zu einem weiteren Teil des
Rahmens um eine aufwärts gerichtete Schwenkachse von
einer Arbeitslage in eine Transportlage und zurück zu
schwenken ist.
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Eine Maschine dieser Art ist aus der niederländischen
Patentanmeldung Nr. 8400715 bekannt. Die darin
beschriebene Maschine hat den Nachteil, daß in der
Arbeitslage und im Betrieb der Maschine eine
Verletzungsgefahr für Personen besteht, die den
Bearbeitungsgliedern zu nahe kommen. Um diese Gefahr zu beseitigen, ist
die landwirtschaftliche Maschine nach dem
Gattungsbegriff dadurch gekennzeichnet, daß sie mindestens ein
Schutzelement aufweist, das zwischen dem schwenkbaren
Rahmenteil und dem weiteren Teil des Rahmens derart
angeordnet ist, daß sich das Schutzelement beim Schwenken
des die Bearbeitungsglieder tragenden Rahmenteiles von
der Arbeitslage in die Transportlage und zurück
automatisch von einer die Bearbeitungsglieder
abschirmenden in eine weiter innen liegende Position und
zurück bewegt.
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Zum besseren Verständnis der Erfindung und um darzutun,
wie sie umgesetzt werden kann, wird im folgenden
beispielhaft auf die beigefügten Zeichnungen Bezug
genommen. Es zeigen:
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Fig. 1 eine Draufsicht einer erfindungsgemäßen
Ausführungsform der Maschine;
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Fig. 2 eine Transportlage der in Fig. 1 gezeigten
Maschine in schematischer Darstellung; und
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die Fig. 3 und 4 Details der in den Fig. 1 und 2
gezeigten Maschine.
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Die erfindungsgemäße Ausführungsform der
Heuwerbungsmaschine, die in den Zeichnungen gezeigt ist, hat einen
Rahmen 1, der Bearbeitungsglieder 2 und 3 trägt, die
insbesondere als Rechkörper ausgeführt sind. Wenn sich
die Maschine in Arbeitsrichtung A bewegt, werden die
Rechkörper 2 und 3 bei dieser Ausführungsform
gleichsinnig in Richtung B angetrieben. Die Rechkörper 2 und
3 werden von einem die Maschine ziehenden Schlepper um
die Achsen aufwärts gerichteter Wellen 4 bzw. 5
angetrieben. Jede dieser Wellen liegt in einer vertikalen
Ebene, die sich parallel zur Arbeitsrichtung A
erstreckt. In Aufwärtsrichtung gesehen und in bezug auf
die Arbeitsrichtung A sind die Wellen 4 und 5 in einem
Winkel nach vorn geneigt angeordnet und bilden mit
einer Vertikalen einen Winkel von etwa 5 bis 15º. Wie aus
Fig. 1 deutlich wird, ist die Welle 4 des Rechkörpers 2
in Seitenansicht und in bezug auf die Arbeitsrichtung A
in einigem Abstand vor der Welle 5 des Rechkörpers 3
angeordnet. Die Rechkörper 2 und 3 sind gleich
ausgebildet. In bezug auf die Arbeitsrichtung A liegt
der Rechkörper 3 vollständig hinter einer durch die
Mittellinie der Welle 4 verlaufenden Ebene, die sich
quer zur Arbeitsrichtung A erstreckt. Die in den
Zeichnungen gezeigte Maschine arbeitet als Seitenrechen,
wobei das von dem Rechkörper 2 aufgenommene Gut zu dem
Rechkörper 3 befördert und an dessen Außenseite in
einem Schwad abgelegt wird.
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Der Rahmen 1 der Maschine hat einen Anbaubock 6, der in
bezug auf die Arbeitsrichtung A die Form eines
umgekehrten U hat, wobei nahe den unteren Enden der
Schenkel dieses U-förmigen Anbaubockes Anschlüsse 7 zum
Anschließen der Maschine an die Unterlenker einer
Dreipunkt-Hebevorrichtung eines Schleppers und nahe dem
oberen Ende des U-förmigen Anbaubockes ein Anschluß 8
zum Anschließen der Maschine an einen Oberlenker der
Dreipunkt-Hebevorrichtung vorgesehen sind. Mit dem
Anbaubock 6 ist ein Zugbalken 9 starr verbunden, der sich
in Draufsicht senkrecht zu einer zu dem Anbaubock 6
parallelen Ebene und somit etwa parallel zur
Arbeitsrichtung A erstreckt. Der Zugbalken 9 ist symmetrisch
zu einer vertikalen Symmetrieebene des Anbaubockes 6
angeordnet, die sich in Arbeitsrichtung A erstreckt,
sowie symmetrisch zu einer Symmetrieebene des
Schleppers. Von dem Anbaubock 6 erstreckt sich der Zugbalken
9 nach hinten und weist an seinem hinteren Ende eine
Gabel 10 auf, die eine Schwenkachse 11 abstützt, welche
in bezug auf den Anbaubock 6 lagefest angeordnet ist.
Ein Rahmenbalken 12, der die Lager der Wellen 4 und 5
starr verbindet, ist um die Schwenkachse 11 mittels
Stützen 13 schwenkbar, die die Schwenkachse 11
umschließen und mit dem Balken 12 starr verbunden sind.
Die Stützen 13 sind etwa in der Mitte des Rahmenbalkens
12 angeordnet, und in Draufsicht liegt die Schwenkachse
11 in bezug auf die Arbeitsrichtung A unmittelbar vor
der Vorderseite des Rahmenbalkens 12, so daß die
Schwenkachse 11 in der Mitte des Bereiches zwischen den
Wellen 4 und 5 angeordnet ist.
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Die Schwenkachse 11 erstreckt sich in der Weise nach
oben, daß ihre Mittellinie in Aufwärtsrichtung
betrachtet und in bezug auf die Arbeitsrichtung A in einem
leichten Winkel nach hinten geneigt ist und in einer
sich in Arbeitsrichtung A erstreckenden vertikalen
Ebene liegt.
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Die Lager der Wellen 4 und 5 der Rechkörper sind nicht
nur durch den Rahmenbalken 12 starr verbunden, sondern
auch durch zwei Rahmenbalken 14 und 15, die in bezug
auf die Arbeitsrichtung A vor einer Ebene liegen, die
durch die Mittellinien der Wellen 4 und 5 verläuft. Von
dem Lager des hinteren Rechrades 3 erstreckt sich der
Rahmenbalken 14 nach vorn und gleichzeitig geringfügig
in Richtung auf das vordere Rechrad 2. Der Rahmenbalken
15 erstreckt sich von dem Lager des vorderen Rechrades
2 überwiegend seitwärts in Richtung auf das vordere
Ende des Rahmenbalkens 14. Wie aus der in Fig. 1
gezeigten Draufsicht deutlich wird, bilden die Mittellinien
der hohlen Rahmenbalken 14 und 15 einen Winkel von 90º.
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In der Draufsicht bildet der Punkt, in dem sich die
Mittellinien der Rahmenbalken 14 und 15 rechtwinklig
schneiden, zusammen mit den Wellen 4 und 5 ein
rechtwinkliges Dreieck.
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Die hohlen Rahmenbalken 14 und 15 stützen nicht nur die
Rechkörper ab, sondern auch den jeweiligen Antrieb der
Wellen 4 und 5. Wie in Fig. 1 gezeigt ist, weicht die
Ausrichtung des Rahmenbalkens 14 nur vergleichsweise
geringfügig von der Ausrichtung einer Zwischenwelle 16
ab, die eine Zapfwelle des Schleppers mit einer
Eingangswelle 17 verbindet, welche nahe dem obengenannten
Schnittpunkt der Mittellinien der Rahmenbalken 14 und
15 angeordnet und Teil eines Getriebes 18 ist, das nahe
dem Schnittpunkt der Mittellinien der Rahmenbalken 14
und 15 vorgesehen ist. Von dem Getriebe 18 erstrecken
sich Antriebswellen durch die Rahmenbalken 14 und 15
hindurch zu an sich bekannten Getrieben 19 und 20, die
nahe den Lagern der zugehörigen Rechkörper 3 und 2
angeordnet sind. Die Bauteile 12, 14, 15, 18 bilden einen
Rahmenteil, der relativ zu den weiteren Rahmenteilen
6, 9 um die Schwenkachse 11 schwenkbar ist.
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Um das Erntegut befördern zu können, muß jeder
Rechkörper in Draufsicht symmetrisch zu einer sich in
Arbeitsrichtung A erstreckenden vertikalen Ebene angeordnet
sein, in der ein Punkt der Mittellinie seiner
Antriebswelle liegt. Daraus ergibt sich zwangsläufig, daß die
gesamte Mittellinie der Antriebswelle in dieser Ebene
liegen muß, wie oben bereits ausgeführt wurde. Sind nun
die Rechräder in Seitenansicht vollständig oder
teilweise hintereinander angeordnet, und soll der Antrieb
der Rechkörper aus konstruktionstechnischen Gründen um
die Achsen von nach vorn geneigten Wellen erfolgen, so
wird deutlich, daß bei Antrieb der Rechkörper von einem
einzigen zentralen Punkt aus (nämlich der Eingangswelle
17) das Getriebe 20 des hinteren Rechkörpers 3 einen
größeren Abstand zum Boden haben muß als das Getriebe
19 des vorderen Rechkörpers 2, wenn sich die Maschine
in der Arbeitslage befindet.
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In bezug auf die Arbeitsrichtung A bzw. in
Seitenansicht liegt der gemeinsame Schwerpunkt der Rechkörper 2
und 3 und des die Rechkörper verbindenden schwenkbaren
Rahmenteiles entfernt von der schräg nach hinten
geneigten Schwenkachse 11, wenn sich die Maschine in der
Arbeitslage befindet. Der Schwerpunkt der Bauteile
2, 3, 12, 14, 15, 18, 19 und 20 ist in Fig. 1 mit dem
Bezugszeichen 21 bezeichnet. Bei dieser Ausführungsform
liegt der Schwerpunkt 21 bei gleicher Ansicht und in
bezug auf die Arbeitsrichtung A in einigem Abstand vor
der Schwenkachse 11. Anders ausgedrückt liegt der
Schwerpunkt 21 entfernt von dem tiefsten Punkt eines
Kreises, der in einer genau senkrecht zur Mittellinie
der Schwenkachse verlaufenden Ebene liegt und den
Schwerpunkt enthält, und dessen Mittelpunkt im
Schnittpunkt der Mittellinie der Schwenkachse mit dieser Ebene
liegt.
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Von der in Fig. 1 gezeigten Arbeitslage der Maschine
können deren Bauteile 2, 3, 12, 14, 15, 18, 19 und 20,
die gemeinsam um die Schwenkachse 11 schwenkbar sind,
in eine in Fig. 2 gezeigte Transportlage geschwenkt
werden. Zu diesem Zweck ist eine
Verriegelungsvorrichtung 22 an der Oberseite des Rahmenbalkens 15 und an
der Unterseite des Zugbalkens 9 angeordnet, genauer
gesagt an demjenigen Abschnitt des Rahmenballtens 15, über
den der über den Rahmenbalken 14, 15 angeordnete
Zugbalken 9 während der Einstellung der Maschine
hinwegschwenkt. An die Oberseite des Rahmenbalkens 15 ist
eine Verriegelungsplatte 23 angeschweißt, in der zwei auf
Abstand liegende Öffnungen 24 ausgebildet sind. In eine
der Öffnungen 24 ist ein Verriegelungsbolzen 25
einzusetzen, der mit einer Seite des Zugbalkens 9
höhenverschiebbar verbunden ist. Die der Welle 4 am nächsten
liegende Öffnung 24 dient zur Verriegelung der Maschine
in der in Fig. 2 gezeigten Transportlage, in der die
Gesamtbreite der Maschine in bezug auf die
Arbeitsrichtung A aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen für den
Straßentransport deutlich verringert ist.
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Im Betrieb ist die erfindungsgemäße Heuwerbungsmaschine
in bezug auf den Schlepper in der Weise angeordnet, wie
sie in Fig. 1 gezeigt ist. Da die Symmetrieebene des
Zugbalkens 9 mit der vertikalen Symmetrieebene des
Anbaubockes 6 und der vertikalen Längssymmetrieebene des
Schleppers annähernd zusammenfällt und die Schwenkachse
11 etwa in der Mitte zwischen den Wellen 4 und 5
angeordnet ist, nehmen die Rechkörper 2 und 3 in bezug auf
die Arbeitsrichtung A eine etwa symmetrische Lage zu
dem Schlepper ein. Die mit der Zapfwelle des Schleppers
verbundene Zwischenwelle 16 treibt die Eingangswelle 17
des Getriebes 18 an. Da der von den Mittellinien der
Zwischenwelle 16 und des Rahmenbalkens 14 gebildete
Winkel sehr klein ist (etwa 0 bis 10º) und der Winkel
zwischen der Mittellinie der Zwischenwelle 16 und der
Zapfwelle des Schleppers ebenfalls, sind die
Biegemomente sehr gering, die zeitweilig in den
Universalgelenken der Zwischenwelle 16 auftreten (wobei das
hintere Universalgelenk nahe der Eingangswelle 17 angeordnet
ist), so daß die Belastung des Maschinenrahmens
aufgrund des Antriebes und demzufolge auch die Stärke der
daraus resultierenden Reaktionskräfte im Bereich der
Schwenkachse 11 und des Verriegelungsbolzens 25 sehr
gering sind, wodurch ein ruhiger gleichmäßiger Betrieb
der Maschine gewährleistet ist. Aufgrund des
Vorhandenseins der Rahmenbalken 14 und 15, die einen Winkel
von 900 bilden und in bezug auf die Arbeitsrichtung A
vor der durch die Wellen 4 und 5 verlaufenden Ebene
liegen, ist die Zwischenwelle 16 zugleich kurz
bemessen. Diese Zwischenwelle wäre sehr lang, wenn die
Eingangswelle 17 im Bereich zwischen den Wellen 4 und 5
angeordnet wäre, wie es bei bekannten Maschinen dieser
Art der Fall ist, weil die Schwenkachse 11 hinter dem
Schlepper in einem vorgegebenen Abstand angeordnet sein
muß, der durch die in Fig. 2 gezeigte Transportlage
bestimmt und erforderlich ist, um innerhalb der
gesetzlich vorgeschriebenen Breite für den Straßentransport
zu bleiben.
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Das von dem Rechkörper 2 aufgenommene Erntegut wird von
ihm im Bereich zwischen den Rechkörpern 2 und 3
abgegeben und von dem Rechkörper 3 aufgenommen, der es in
Richtung B zur Seite hin an ein Schwadbrett 26 abgibt,
wonach es an einem Schwadbrett 27 entlanggeführt und
seitlich von der Maschine in einem Schwad abgelegt
wird. Das Schwadbrett 26 ist um eine Achse 28
schwenkbar und kann nach oben über die Maschine geklappt
werden, wenn sie in die in Fig. 2 gezeigte Transportlage
gebracht wird. Außerdem kann die Breite des
abzulegenden Schwades mittels eines Stellgliedes 29 eingestellt
werden.
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Wie oben bereits beschrieben, ist der gemeinsame
Schwerpunkt der Rahmenbalken 12, 14 und 15, des
Getriebes 18, der Getriebe 19 und 20 sowie der Rechkörper 2
und 3 mit dem Bezugszeichen 21 bezeichnet. In
Seitenansicht und senkrecht zur Arbeitsrichtung A gesehen liegt
der Schwerpunkt 21 in bezug auf die Arbeitsrichtung in
einigem Abstand vor der Mittellinie der Schwenkachse
11. Es wurde ebenfalls bereits erwähnt, daß die
Schwenkachse 11 in einer in Arbeitsrichtung stehenden
Vertikalebene liegt und in Aufwärtsrichtung gesehen
derart angeordnet ist, daß sie schräg nach hinten
geneigt ist. Wird die Maschine insgesamt (durch Anheben
der Dreipunkt-Hebevorrichtung des Schleppers) aus der
in Fig. 1 gezeigten Arbeitslage angehoben, insbesondere
um ein solches Maß, daß die Unterseiten der (nicht
gezeigten) Laufräder gerade vom Boden abheben (so daß die
Neigung der Schwenkachse 11 im wesentlichen unverändert
bleibt), so schwenkt der gesamte schwenkbare Teil
2, 3, 12, 14, 15, 18, 19, 20, nachdem er durch
Herausziehen des Verriegelungsbolzens 25 aus der für die
Arbeitslage vorgesehenen Öffnung 24 der
Verriegelungsplatte 23 entriegelt wurde, automatisch von der
Arbeitslage in die in Fig. 2 gezeigte Lage, da sich der
Schwerpunkt 21 zum tiefsten Punkt seiner Bahn um die
Schwenkachse 11 verlagert. Nach Entfernen des
Verriegelungsbolzens 25 kann die Bedienungsperson den
schwenkbaren Teil ohne großen Kraftaufwand in die
Transportlage bewegen; sie muß lediglich die automatische
Schwenkbewegung zum richtigen Zeitpunkt anhalten, um
den Verriegelungsbolzen 25 in die für die Transportlage
vorgesehene Öffnung 24 einsetzen zu können. In der in
Fig. 2 gezeigten Lage beträgt die gesamte
Transportbreite der Maschine bei den obengenannten Abmessungen
etwa 3 m. Parallel zur Arbeitsrichtung A gesehen erhöht
sich die Länge der aus den beiden Rechkörpern 2 und 3
bestehenden Einheit, die in der Arbeitslage 324 cm
beträgt, auf etwa 368 cm in der in Fig. 2 gezeigten
Transportlage.
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Um die Maschine von der Transportlage gemäß Fig. 2 in
die Arbeitslage gemäß Fig. 1 zu befördern, wird sie
mittels der Hebevorrichtung des Schleppers um ein
solches Maß angehoben, daß sich die - in Aufwärtsrichtung
betrachtet - nach hinten geneigte Mittellinie der
Schwenkachse 11 nach vorn neigt. Zuvor wurde die
Zwischenwelle 16 von der Eingangswelle 17 gelöst und an
dem nächstliegenden vertikalen Schenkel des Anbaubockes
6 aufgehängt. Diese Lageänderung der Mittellinie der
Schwenkachse 11 ist ausschließlich eine Funktion der
Abmessungen der für Schlepper üblichen
Hebevorrichtungen. Da die Schwenkachse 11 nun - in Aufwärtsrichtung
betrachtet - nach vorn geneigt ist, schwenkt die
schwenkbare Einheit in die in Fig. 1 gezeigte
Arbeitslage zurück, nachdem sie durch Herausziehen des
Verriegelungsbolzens 25 entriegelt worden ist, so daß der
Verriegelungsbolzen nur noch in die für die Arbeitslage
vorgesehene Öffnung 24 einzusetzen ist, um die
Einstellung der Maschine zu beenden.
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Die in den Fig. 1 und 2 gezeigte Maschine hat ferner
zwei Schutzelemente 30, 31, die zwischen dem
schwenkbaren Rahmenteil 12, 14, 15, 18, 19, 20 und dem weiteren
Rahmenteil 6, 9 derart angeordnet sind, daß sie sich
beim Schwenken des die Rechkörper 2, 3 tragenden
Rahmenteiles von der Arbeitslage gemäß Fig. 1 in die
Transportlage gemäß Fig. 2 und zurück automatisch von
einer die Rechkörper 2, 3 abschirmenden in eine weiter
innen liegende Position und zurück bewegen. Die
Schutzelemente 30, 31 sind durch die Rechkörper 2, 3 und die
Stangen 32, 33 gebildet, die die Vorderseite abschirmen
und mit dem Anbaubock schwenkbar verbunden sind.
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Die Stange 32 ist im vorliegenden Fall gerade; es
genügt jedoch, wenn diese Stange zumindest über einen
Teil ihrer Länge einen geraden Abschnitt aufweist, der
durch ein Gleitstück 34 hindurch zu bewegen ist. Das
Gleitstück 34 ist über eine Tragstange 35 mit dem
schwenkbaren Rahmenteil und insbesondere mit dem
Getriebegehäuse 18 starr verbunden.
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Im vorliegenden Fall besteht die Stange 33 aus einer
gekrümmten Stange, die mit einem Ende einer Tragstange
36 schwenkbar verbunden ist. Das andere Ende dieser
Tragstange 36 ist mit dem schwenkbaren Rahmenteil,
insbesondere mit dem Getriebegehäuse 18 schwenkbar
verbunden.
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Beim Schwenken der Maschine von der Arbeitslage in die
Transportlage dreht sich das Getriebegehäuse 18 in
bezug auf die Schwenkachse 11 etwas schräg nach hinten.
Als Folge davon bewegt sich das Gleitstück 34, das über
die Tragstange 35 mit dem Getriebegehäuse 18 starr
verbunden ist, nach hinten und gleichzeitig etwas nach
innen, d. h. in Richtung auf die Längsachse des
Zugbalkens 9. Dabei wird die in dem Gleitstück 34 bewegbare
Stange um den Verbindungspunkt mit dem Anbaubock 6 nach
innen gedreht. Dreht sich das Getriebegehäuse 18 um ein
geringes Maß nach hinten, so wird die Stange 33 durch
die Tragstange 35 nach innen gezogen. In der
Transportlage ist die Stange 33 dann über dem Rechkörper 2
angeordnet. Vor dem Einstellen der Maschine in die
Transportlage muß das Schwadbrett 26 hochgeklappt werden.