DE69201581T2 - Landwirtschaftliche Maschine. - Google Patents

Landwirtschaftliche Maschine.

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    • A01D78/08Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels
    • A01D78/10Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially vertical axis
    • A01D78/1007Arrangements to facilitate transportation specially adapted therefor
    • AHUMAN NECESSITIES
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
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Description

  • Die Erfindung betrifft eine landwirtschaftliche Maschine, insbesondere Heuwerbungsmaschine, mit einem Rahmen, der an eine Dreipunkt-Hebevorrichtung eines Schleppers anzuschließen ist und einen Rahmenteil aufweist, der Bearbeitungsglieder trägt und zusammen mit den Bearbeitungsgliedern relativ zu einem weiteren Teil des Rahmens um eine aufwärts gerichtete Schwenkachse von einer Arbeitslage in eine Transportlage und zurück zu schwenken ist.
  • Eine Maschine dieser Art ist aus der niederländischen Patentanmeldung Nr. 8400715 bekannt. Die darin beschriebene Maschine hat den Nachteil, daß in der Arbeitslage und im Betrieb der Maschine eine Verletzungsgefahr für Personen besteht, die den Bearbeitungsgliedern zu nahe kommen. Um diese Gefahr zu beseitigen, ist die landwirtschaftliche Maschine nach dem Gattungsbegriff dadurch gekennzeichnet, daß sie mindestens ein Schutzelement aufweist, das zwischen dem schwenkbaren Rahmenteil und dem weiteren Teil des Rahmens derart angeordnet ist, daß sich das Schutzelement beim Schwenken des die Bearbeitungsglieder tragenden Rahmenteiles von der Arbeitslage in die Transportlage und zurück automatisch von einer die Bearbeitungsglieder abschirmenden in eine weiter innen liegende Position und zurück bewegt.
  • Zum besseren Verständnis der Erfindung und um darzutun, wie sie umgesetzt werden kann, wird im folgenden beispielhaft auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen. Es zeigen:
  • Fig. 1 eine Draufsicht einer erfindungsgemäßen Ausführungsform der Maschine;
  • Fig. 2 eine Transportlage der in Fig. 1 gezeigten Maschine in schematischer Darstellung; und
  • die Fig. 3 und 4 Details der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Maschine.
  • Die erfindungsgemäße Ausführungsform der Heuwerbungsmaschine, die in den Zeichnungen gezeigt ist, hat einen Rahmen 1, der Bearbeitungsglieder 2 und 3 trägt, die insbesondere als Rechkörper ausgeführt sind. Wenn sich die Maschine in Arbeitsrichtung A bewegt, werden die Rechkörper 2 und 3 bei dieser Ausführungsform gleichsinnig in Richtung B angetrieben. Die Rechkörper 2 und 3 werden von einem die Maschine ziehenden Schlepper um die Achsen aufwärts gerichteter Wellen 4 bzw. 5 angetrieben. Jede dieser Wellen liegt in einer vertikalen Ebene, die sich parallel zur Arbeitsrichtung A erstreckt. In Aufwärtsrichtung gesehen und in bezug auf die Arbeitsrichtung A sind die Wellen 4 und 5 in einem Winkel nach vorn geneigt angeordnet und bilden mit einer Vertikalen einen Winkel von etwa 5 bis 15º. Wie aus Fig. 1 deutlich wird, ist die Welle 4 des Rechkörpers 2 in Seitenansicht und in bezug auf die Arbeitsrichtung A in einigem Abstand vor der Welle 5 des Rechkörpers 3 angeordnet. Die Rechkörper 2 und 3 sind gleich ausgebildet. In bezug auf die Arbeitsrichtung A liegt der Rechkörper 3 vollständig hinter einer durch die Mittellinie der Welle 4 verlaufenden Ebene, die sich quer zur Arbeitsrichtung A erstreckt. Die in den Zeichnungen gezeigte Maschine arbeitet als Seitenrechen, wobei das von dem Rechkörper 2 aufgenommene Gut zu dem Rechkörper 3 befördert und an dessen Außenseite in einem Schwad abgelegt wird.
  • Der Rahmen 1 der Maschine hat einen Anbaubock 6, der in bezug auf die Arbeitsrichtung A die Form eines umgekehrten U hat, wobei nahe den unteren Enden der Schenkel dieses U-förmigen Anbaubockes Anschlüsse 7 zum Anschließen der Maschine an die Unterlenker einer Dreipunkt-Hebevorrichtung eines Schleppers und nahe dem oberen Ende des U-förmigen Anbaubockes ein Anschluß 8 zum Anschließen der Maschine an einen Oberlenker der Dreipunkt-Hebevorrichtung vorgesehen sind. Mit dem Anbaubock 6 ist ein Zugbalken 9 starr verbunden, der sich in Draufsicht senkrecht zu einer zu dem Anbaubock 6 parallelen Ebene und somit etwa parallel zur Arbeitsrichtung A erstreckt. Der Zugbalken 9 ist symmetrisch zu einer vertikalen Symmetrieebene des Anbaubockes 6 angeordnet, die sich in Arbeitsrichtung A erstreckt, sowie symmetrisch zu einer Symmetrieebene des Schleppers. Von dem Anbaubock 6 erstreckt sich der Zugbalken 9 nach hinten und weist an seinem hinteren Ende eine Gabel 10 auf, die eine Schwenkachse 11 abstützt, welche in bezug auf den Anbaubock 6 lagefest angeordnet ist. Ein Rahmenbalken 12, der die Lager der Wellen 4 und 5 starr verbindet, ist um die Schwenkachse 11 mittels Stützen 13 schwenkbar, die die Schwenkachse 11 umschließen und mit dem Balken 12 starr verbunden sind. Die Stützen 13 sind etwa in der Mitte des Rahmenbalkens 12 angeordnet, und in Draufsicht liegt die Schwenkachse 11 in bezug auf die Arbeitsrichtung A unmittelbar vor der Vorderseite des Rahmenbalkens 12, so daß die Schwenkachse 11 in der Mitte des Bereiches zwischen den Wellen 4 und 5 angeordnet ist.
  • Die Schwenkachse 11 erstreckt sich in der Weise nach oben, daß ihre Mittellinie in Aufwärtsrichtung betrachtet und in bezug auf die Arbeitsrichtung A in einem leichten Winkel nach hinten geneigt ist und in einer sich in Arbeitsrichtung A erstreckenden vertikalen Ebene liegt.
  • Die Lager der Wellen 4 und 5 der Rechkörper sind nicht nur durch den Rahmenbalken 12 starr verbunden, sondern auch durch zwei Rahmenbalken 14 und 15, die in bezug auf die Arbeitsrichtung A vor einer Ebene liegen, die durch die Mittellinien der Wellen 4 und 5 verläuft. Von dem Lager des hinteren Rechrades 3 erstreckt sich der Rahmenbalken 14 nach vorn und gleichzeitig geringfügig in Richtung auf das vordere Rechrad 2. Der Rahmenbalken 15 erstreckt sich von dem Lager des vorderen Rechrades 2 überwiegend seitwärts in Richtung auf das vordere Ende des Rahmenbalkens 14. Wie aus der in Fig. 1 gezeigten Draufsicht deutlich wird, bilden die Mittellinien der hohlen Rahmenbalken 14 und 15 einen Winkel von 90º.
  • In der Draufsicht bildet der Punkt, in dem sich die Mittellinien der Rahmenbalken 14 und 15 rechtwinklig schneiden, zusammen mit den Wellen 4 und 5 ein rechtwinkliges Dreieck.
  • Die hohlen Rahmenbalken 14 und 15 stützen nicht nur die Rechkörper ab, sondern auch den jeweiligen Antrieb der Wellen 4 und 5. Wie in Fig. 1 gezeigt ist, weicht die Ausrichtung des Rahmenbalkens 14 nur vergleichsweise geringfügig von der Ausrichtung einer Zwischenwelle 16 ab, die eine Zapfwelle des Schleppers mit einer Eingangswelle 17 verbindet, welche nahe dem obengenannten Schnittpunkt der Mittellinien der Rahmenbalken 14 und 15 angeordnet und Teil eines Getriebes 18 ist, das nahe dem Schnittpunkt der Mittellinien der Rahmenbalken 14 und 15 vorgesehen ist. Von dem Getriebe 18 erstrecken sich Antriebswellen durch die Rahmenbalken 14 und 15 hindurch zu an sich bekannten Getrieben 19 und 20, die nahe den Lagern der zugehörigen Rechkörper 3 und 2 angeordnet sind. Die Bauteile 12, 14, 15, 18 bilden einen Rahmenteil, der relativ zu den weiteren Rahmenteilen 6, 9 um die Schwenkachse 11 schwenkbar ist.
  • Um das Erntegut befördern zu können, muß jeder Rechkörper in Draufsicht symmetrisch zu einer sich in Arbeitsrichtung A erstreckenden vertikalen Ebene angeordnet sein, in der ein Punkt der Mittellinie seiner Antriebswelle liegt. Daraus ergibt sich zwangsläufig, daß die gesamte Mittellinie der Antriebswelle in dieser Ebene liegen muß, wie oben bereits ausgeführt wurde. Sind nun die Rechräder in Seitenansicht vollständig oder teilweise hintereinander angeordnet, und soll der Antrieb der Rechkörper aus konstruktionstechnischen Gründen um die Achsen von nach vorn geneigten Wellen erfolgen, so wird deutlich, daß bei Antrieb der Rechkörper von einem einzigen zentralen Punkt aus (nämlich der Eingangswelle 17) das Getriebe 20 des hinteren Rechkörpers 3 einen größeren Abstand zum Boden haben muß als das Getriebe 19 des vorderen Rechkörpers 2, wenn sich die Maschine in der Arbeitslage befindet.
  • In bezug auf die Arbeitsrichtung A bzw. in Seitenansicht liegt der gemeinsame Schwerpunkt der Rechkörper 2 und 3 und des die Rechkörper verbindenden schwenkbaren Rahmenteiles entfernt von der schräg nach hinten geneigten Schwenkachse 11, wenn sich die Maschine in der Arbeitslage befindet. Der Schwerpunkt der Bauteile 2, 3, 12, 14, 15, 18, 19 und 20 ist in Fig. 1 mit dem Bezugszeichen 21 bezeichnet. Bei dieser Ausführungsform liegt der Schwerpunkt 21 bei gleicher Ansicht und in bezug auf die Arbeitsrichtung A in einigem Abstand vor der Schwenkachse 11. Anders ausgedrückt liegt der Schwerpunkt 21 entfernt von dem tiefsten Punkt eines Kreises, der in einer genau senkrecht zur Mittellinie der Schwenkachse verlaufenden Ebene liegt und den Schwerpunkt enthält, und dessen Mittelpunkt im Schnittpunkt der Mittellinie der Schwenkachse mit dieser Ebene liegt.
  • Von der in Fig. 1 gezeigten Arbeitslage der Maschine können deren Bauteile 2, 3, 12, 14, 15, 18, 19 und 20, die gemeinsam um die Schwenkachse 11 schwenkbar sind, in eine in Fig. 2 gezeigte Transportlage geschwenkt werden. Zu diesem Zweck ist eine Verriegelungsvorrichtung 22 an der Oberseite des Rahmenbalkens 15 und an der Unterseite des Zugbalkens 9 angeordnet, genauer gesagt an demjenigen Abschnitt des Rahmenballtens 15, über den der über den Rahmenbalken 14, 15 angeordnete Zugbalken 9 während der Einstellung der Maschine hinwegschwenkt. An die Oberseite des Rahmenbalkens 15 ist eine Verriegelungsplatte 23 angeschweißt, in der zwei auf Abstand liegende Öffnungen 24 ausgebildet sind. In eine der Öffnungen 24 ist ein Verriegelungsbolzen 25 einzusetzen, der mit einer Seite des Zugbalkens 9 höhenverschiebbar verbunden ist. Die der Welle 4 am nächsten liegende Öffnung 24 dient zur Verriegelung der Maschine in der in Fig. 2 gezeigten Transportlage, in der die Gesamtbreite der Maschine in bezug auf die Arbeitsrichtung A aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen für den Straßentransport deutlich verringert ist.
  • Im Betrieb ist die erfindungsgemäße Heuwerbungsmaschine in bezug auf den Schlepper in der Weise angeordnet, wie sie in Fig. 1 gezeigt ist. Da die Symmetrieebene des Zugbalkens 9 mit der vertikalen Symmetrieebene des Anbaubockes 6 und der vertikalen Längssymmetrieebene des Schleppers annähernd zusammenfällt und die Schwenkachse 11 etwa in der Mitte zwischen den Wellen 4 und 5 angeordnet ist, nehmen die Rechkörper 2 und 3 in bezug auf die Arbeitsrichtung A eine etwa symmetrische Lage zu dem Schlepper ein. Die mit der Zapfwelle des Schleppers verbundene Zwischenwelle 16 treibt die Eingangswelle 17 des Getriebes 18 an. Da der von den Mittellinien der Zwischenwelle 16 und des Rahmenbalkens 14 gebildete Winkel sehr klein ist (etwa 0 bis 10º) und der Winkel zwischen der Mittellinie der Zwischenwelle 16 und der Zapfwelle des Schleppers ebenfalls, sind die Biegemomente sehr gering, die zeitweilig in den Universalgelenken der Zwischenwelle 16 auftreten (wobei das hintere Universalgelenk nahe der Eingangswelle 17 angeordnet ist), so daß die Belastung des Maschinenrahmens aufgrund des Antriebes und demzufolge auch die Stärke der daraus resultierenden Reaktionskräfte im Bereich der Schwenkachse 11 und des Verriegelungsbolzens 25 sehr gering sind, wodurch ein ruhiger gleichmäßiger Betrieb der Maschine gewährleistet ist. Aufgrund des Vorhandenseins der Rahmenbalken 14 und 15, die einen Winkel von 900 bilden und in bezug auf die Arbeitsrichtung A vor der durch die Wellen 4 und 5 verlaufenden Ebene liegen, ist die Zwischenwelle 16 zugleich kurz bemessen. Diese Zwischenwelle wäre sehr lang, wenn die Eingangswelle 17 im Bereich zwischen den Wellen 4 und 5 angeordnet wäre, wie es bei bekannten Maschinen dieser Art der Fall ist, weil die Schwenkachse 11 hinter dem Schlepper in einem vorgegebenen Abstand angeordnet sein muß, der durch die in Fig. 2 gezeigte Transportlage bestimmt und erforderlich ist, um innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Breite für den Straßentransport zu bleiben.
  • Das von dem Rechkörper 2 aufgenommene Erntegut wird von ihm im Bereich zwischen den Rechkörpern 2 und 3 abgegeben und von dem Rechkörper 3 aufgenommen, der es in Richtung B zur Seite hin an ein Schwadbrett 26 abgibt, wonach es an einem Schwadbrett 27 entlanggeführt und seitlich von der Maschine in einem Schwad abgelegt wird. Das Schwadbrett 26 ist um eine Achse 28 schwenkbar und kann nach oben über die Maschine geklappt werden, wenn sie in die in Fig. 2 gezeigte Transportlage gebracht wird. Außerdem kann die Breite des abzulegenden Schwades mittels eines Stellgliedes 29 eingestellt werden.
  • Wie oben bereits beschrieben, ist der gemeinsame Schwerpunkt der Rahmenbalken 12, 14 und 15, des Getriebes 18, der Getriebe 19 und 20 sowie der Rechkörper 2 und 3 mit dem Bezugszeichen 21 bezeichnet. In Seitenansicht und senkrecht zur Arbeitsrichtung A gesehen liegt der Schwerpunkt 21 in bezug auf die Arbeitsrichtung in einigem Abstand vor der Mittellinie der Schwenkachse 11. Es wurde ebenfalls bereits erwähnt, daß die Schwenkachse 11 in einer in Arbeitsrichtung stehenden Vertikalebene liegt und in Aufwärtsrichtung gesehen derart angeordnet ist, daß sie schräg nach hinten geneigt ist. Wird die Maschine insgesamt (durch Anheben der Dreipunkt-Hebevorrichtung des Schleppers) aus der in Fig. 1 gezeigten Arbeitslage angehoben, insbesondere um ein solches Maß, daß die Unterseiten der (nicht gezeigten) Laufräder gerade vom Boden abheben (so daß die Neigung der Schwenkachse 11 im wesentlichen unverändert bleibt), so schwenkt der gesamte schwenkbare Teil 2, 3, 12, 14, 15, 18, 19, 20, nachdem er durch Herausziehen des Verriegelungsbolzens 25 aus der für die Arbeitslage vorgesehenen Öffnung 24 der Verriegelungsplatte 23 entriegelt wurde, automatisch von der Arbeitslage in die in Fig. 2 gezeigte Lage, da sich der Schwerpunkt 21 zum tiefsten Punkt seiner Bahn um die Schwenkachse 11 verlagert. Nach Entfernen des Verriegelungsbolzens 25 kann die Bedienungsperson den schwenkbaren Teil ohne großen Kraftaufwand in die Transportlage bewegen; sie muß lediglich die automatische Schwenkbewegung zum richtigen Zeitpunkt anhalten, um den Verriegelungsbolzen 25 in die für die Transportlage vorgesehene Öffnung 24 einsetzen zu können. In der in Fig. 2 gezeigten Lage beträgt die gesamte Transportbreite der Maschine bei den obengenannten Abmessungen etwa 3 m. Parallel zur Arbeitsrichtung A gesehen erhöht sich die Länge der aus den beiden Rechkörpern 2 und 3 bestehenden Einheit, die in der Arbeitslage 324 cm beträgt, auf etwa 368 cm in der in Fig. 2 gezeigten Transportlage.
  • Um die Maschine von der Transportlage gemäß Fig. 2 in die Arbeitslage gemäß Fig. 1 zu befördern, wird sie mittels der Hebevorrichtung des Schleppers um ein solches Maß angehoben, daß sich die - in Aufwärtsrichtung betrachtet - nach hinten geneigte Mittellinie der Schwenkachse 11 nach vorn neigt. Zuvor wurde die Zwischenwelle 16 von der Eingangswelle 17 gelöst und an dem nächstliegenden vertikalen Schenkel des Anbaubockes 6 aufgehängt. Diese Lageänderung der Mittellinie der Schwenkachse 11 ist ausschließlich eine Funktion der Abmessungen der für Schlepper üblichen Hebevorrichtungen. Da die Schwenkachse 11 nun - in Aufwärtsrichtung betrachtet - nach vorn geneigt ist, schwenkt die schwenkbare Einheit in die in Fig. 1 gezeigte Arbeitslage zurück, nachdem sie durch Herausziehen des Verriegelungsbolzens 25 entriegelt worden ist, so daß der Verriegelungsbolzen nur noch in die für die Arbeitslage vorgesehene Öffnung 24 einzusetzen ist, um die Einstellung der Maschine zu beenden.
  • Die in den Fig. 1 und 2 gezeigte Maschine hat ferner zwei Schutzelemente 30, 31, die zwischen dem schwenkbaren Rahmenteil 12, 14, 15, 18, 19, 20 und dem weiteren Rahmenteil 6, 9 derart angeordnet sind, daß sie sich beim Schwenken des die Rechkörper 2, 3 tragenden Rahmenteiles von der Arbeitslage gemäß Fig. 1 in die Transportlage gemäß Fig. 2 und zurück automatisch von einer die Rechkörper 2, 3 abschirmenden in eine weiter innen liegende Position und zurück bewegen. Die Schutzelemente 30, 31 sind durch die Rechkörper 2, 3 und die Stangen 32, 33 gebildet, die die Vorderseite abschirmen und mit dem Anbaubock schwenkbar verbunden sind.
  • Die Stange 32 ist im vorliegenden Fall gerade; es genügt jedoch, wenn diese Stange zumindest über einen Teil ihrer Länge einen geraden Abschnitt aufweist, der durch ein Gleitstück 34 hindurch zu bewegen ist. Das Gleitstück 34 ist über eine Tragstange 35 mit dem schwenkbaren Rahmenteil und insbesondere mit dem Getriebegehäuse 18 starr verbunden.
  • Im vorliegenden Fall besteht die Stange 33 aus einer gekrümmten Stange, die mit einem Ende einer Tragstange 36 schwenkbar verbunden ist. Das andere Ende dieser Tragstange 36 ist mit dem schwenkbaren Rahmenteil, insbesondere mit dem Getriebegehäuse 18 schwenkbar verbunden.
  • Beim Schwenken der Maschine von der Arbeitslage in die Transportlage dreht sich das Getriebegehäuse 18 in bezug auf die Schwenkachse 11 etwas schräg nach hinten. Als Folge davon bewegt sich das Gleitstück 34, das über die Tragstange 35 mit dem Getriebegehäuse 18 starr verbunden ist, nach hinten und gleichzeitig etwas nach innen, d. h. in Richtung auf die Längsachse des Zugbalkens 9. Dabei wird die in dem Gleitstück 34 bewegbare Stange um den Verbindungspunkt mit dem Anbaubock 6 nach innen gedreht. Dreht sich das Getriebegehäuse 18 um ein geringes Maß nach hinten, so wird die Stange 33 durch die Tragstange 35 nach innen gezogen. In der Transportlage ist die Stange 33 dann über dem Rechkörper 2 angeordnet. Vor dem Einstellen der Maschine in die Transportlage muß das Schwadbrett 26 hochgeklappt werden.

Claims (8)

1. Landwirtschaftliche Maschine, insbesondere Heuwerbungsmaschine, mit einem Rahmen (1), der an eine Dreipunkt-Hebevorrichtung eines Schleppers anzuschließen ist und einen Rahmenteil (12 bis 15) aufweist, der Bearbeitungsglieder (2, 3) trägt und zusammen mit den Bearbeitungsgliedern (2, 3) relativ zu einem weiteren Teil (6, 9) des Rahmens um eine aufwärts gerichtete Schwenkachse (11) von einer Arbeitslage in eine Transportlage und zurück zu schwenken ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine mindestens ein Schutzelement (30, 31) aufweist, das zwischen dem schwenkbaren Rahmenteil (12 bis 15) und dem weiteren Teil (6, 9) des Rahmens derart angeordnet ist, daß sich das Schutzelement (30, 31) beim Schwenken des die Bearbeitungsglieder (2, 3) tragenden Rahmenteiles (12 bis 15) von der Arbeitslage in die Transportlage und zurück automatisch von einer die Bearbeitungsglieder (2, 3) abschirmenden in eine weiter innen liegende Position und zurück bewegt.
2. Landwirtschaftliche Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzelement (30, 31) durch ein stangenförmiges Element (32, 33) gebildet ist, das mit dem weiteren Teil (6, 9) des Rahmens (1) schwenkbar verbunden ist.
3. Landwirtschaftliche Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das stangenförmige Element (32) über mindestens einen Teil seiner Länge einen geraden Abschnitt aufweist, und daß dieser gerade Abschnitt durch ein Gleitstück (34) hindurch zu bewegen ist, das mit dem schwenkbaren Rahmenteil (12 bis 15) starr verbunden ist.
4. Landwirtschaftliche Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gleitstück (34) über eine Tragstange (35) mit dem schwenkbaren Rahmenteil (12 bis 15) verbunden ist.
5. Landwirtschaftliche Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Tragstange (36) vorgesehen ist, deren eines Ende mit dem schwenkbaren Rahmenteil (12 bis 15) und deren anderes Ende mit dem stangenförmigen Element (33) schwenkbar verbunden ist.
6. Landwirtschaftliche Maschine nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragstange (35, 36) mit einem Teil des Getriebes (18) verbunden ist, das Bestandteil des schwenkbaren Rahmenteiles (12 bis 15) ist, und über welches der Antrieb von einer anschließbaren Zapfwelle eines Schleppers aufdie Bearbeitungsglieder (2, 3) übertragen wird.
7. Landwirtschaftliche Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der schwenkbare Rahmenteil (12 bis 15) durch einen Rahmenbalken (12), an dem die Bearbeitungsglieder (2, 3) an oder nahe ihren Enden angebracht sind, sowie durch zwei Rahmenbalken (14, 15) gebildet ist, die sich senkrecht zueinander erstrecken, mit dem ersten Rahmenbalken (12) starr verbunden sind und zusammen mit diesem ein rechtwinkeliges Dreieck bilden, dessen rechter Winkel in bezug auf die Arbeitsrichtung vor dem ersten Rahmenbalken (12) liegt, wobei der erste Rahmenbalken (12) relativ zu dem weiteren Teil (6, 9) des Rahmens (1) schwenkbar ist, und wobei das Getriebe (18) im Bereich des rechten Winkels des rechtwinkeligen Dreieckes angeordnet ist.
8. Landwirtschaftliche Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (11) an oder nahe dem Ende eines Zugbalkens (9) angeordnet ist, welcher mit einem an einen Schlepper anzuschließenden Anbaubock (6) starr verbunden ist, wobei die Schutzelemente (30, 31) mit diesem Anbaubock (6) schwenkbar verbunden sind.
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