DE7998C - Kaffeebohnen-Sortirmaschine - Google Patents

Kaffeebohnen-Sortirmaschine

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DE7998C
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Germany
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coffee bean
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DENDAT7998D
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L. WERNTHAL, Kaufmann, in Hamburg
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23FCOFFEE; TEA; THEIR SUBSTITUTES; MANUFACTURE, PREPARATION, OR INFUSION THEREOF
    • A23F5/00Coffee; Coffee substitutes; Preparations thereof
    • A23F5/10Treating roasted coffee; Preparations produced thereby

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  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Sorting Of Articles (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

1879,
Klasse 50.
L. WERNTHAL in HAMBURG. Kaffeebohnen -Sortirmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. Mai 1879 ab.
Diese Maschine hat den Zweck, die sogen. Perlbohnen von den flachen Bohnen zu trennen, eine Arbeit, welche bisher vorzugsweise von Hand verrichtet wird. Die Perlbohnen nähern sich in Gestalt mehr oder weniger einer cylindrischen Walze, während die flachen Bohnen eine mehr oder weniger ebene Seite und eine gewölbte Seite haben. Da die ersteren im Markte einen wesentlich höheren Preis erzielen als die flachen Bohnen, so ist das Sortiren dieser beiden Bohnenarten allgemein in Gebrauch und von Nutzen.
Die Maschine, welche in beiliegender Zeichnung dargestellt ist, macht das Auslesen durch Handarbeit vollständig überflüssig. Fig. 1 ist ein Querschnitt durch die Maschine, Fig. 2 ein Längenschnitt und Fig. 3 eine Endansicht derselben. Die zu sortirenden Bohnen werden in den oberen Raum A hineingeschüttet, dann von der Maschine sortirt und die flachen Bohnen in die Räume B und B\ die walzenförmigen oder Perlbohnen in den Raum C abgeliefert.
Die in A hineingeschütteten Bohnen werden von der geneigten Bodenplatte D gegen die Walze E geführt, welche der Länge nach mit einem Ausschnitt α versehen ist und durch die Handkurbel b oder von einem Motor aus bewegt werden kann. Sobald man E in Rotation setzt, füllt sich bei jedem Umgang derselben die Rinne α mit Bohnen, welche von der Walze mitgenommen werden. Der aus sehr dünnem Gummistoff gebildete Schlauch d, welcher an der Stange e aufgehängt ist und unten durch die Stange / beschwert ist, legt sich aufsen gegen die Walze E an und hält die Bohnen in der Rinne a, so lange, bis die letztere den Schlauch d passirt hat, worauf die Bohnen mit ganz geringer Fallhöhe auf das geneigt liegende und gleichfalls mit Gummizeug überspannte Brett F fallen. Die Neigung dieses Brettes mufs hinreichend sein, um die walzenförmigen Perlbohnen zum Hinunterrollen zu bringen, wogegen die flachen Bohnen auf der schrägen Fläche liegen bleiben, sobald deren flache Seite das Brett berührt. Die eigenthümlich rauhe Oberfläche des Gummizeuges hilft auch mit, die flachen Bohnen am Hinabgleiten zu verhindern.
Sobald die Perlbohnen auf F hinabgerollt sind, stöfst der an der Kurbel h verstellbar befestigte Stift h gegen das Ende der Kurbel /, welche fest sitzt an dem freien Ende der Welle 0. Das Brett F ist mit 0 fest verbunden und schwingt daher, sobald die Kurbel / vom Stift h mitgenommen wird, von rechts nach links, bis es in die mit punktirten Linien bezeichnete Lage gekommen ist. Die Neigung der Oberfläche von F ist so steil, dafs in dieser Lage alle flachen Bohnen von dem Brett hinunterfallen müssen und in den Raum B gelangen.
Die von dem Brett F hinabrollenden Perlbohnen gelangen in den Trichter A1 und werden auf einem, dem vorher beschriebenen ganz analogen Apparat nochmals derselben Procedur unterworfen, wodurch einzelne flache Bohnen, welche durch die hinabrollenden Perlbohnen etwa mitgerissen sind, von den letzteren getrennt werden und in den Raum B1 gelangen. Die Perlbohnen sammeln sich schliefslich im Raum C. Die einzelnen Theile des zweiten Sortirapparates sind mit denselben, nur mit einem Strich ausgezeichneten Buchstaben versehen, wie diejenigen des ersten Apparates. Die Bewegung der Walze E* des zweiten Apparates geht von der auf der Walze E befestigten Riemscheibe m aus, wie in der Zeichnung angedeutet ist; die Bewegung des BrettesF' wird durch die Stange ζ bewirkt.
Die Bretter F und F1 kehren aus der punktirt gezeichneten in die Anfangslage zurück, sobald der Stift h von der Kurbel / abgleitet. In Fig. 3 ist eine Stellung der Kurbel / gezeichnet, bei welcher dieses Abgleiten gerade beginnt. Die Bretter haben nach rechts ein entsprechendes Uebergewicht und fallen zurück auf die mit Gummi benagelten Vorsprünge rr1.
Damit die Bewegung der Maschine nicht zu schnell geschehen kann, wobei die walzenförmigen Bohnen nicht Zeit finden würden, von F hinabzurollen, sondern zum Theil mit den flachen Bohnen fortgeführt werden würden, ist ein Regulator angebracht, ,welcher aus dem mit der Welle 0 verbundenen, am freien Ende halbkreisförmig gebogenen Hebel / (s. Fig. 3) und dem mit der Kurbelwelle verbundenen Arm t besteht. Sobald nämlich die Maschine zu schnell getrieben wird, findet das Brett F, welches nur ein geringes Uebergewicht nach rechts
hat, nicht Zeit, in die Anfangsstellung zurückzukehren, und der Hebel p ist in diesem Falle nicht so weit, als erforderlich, nach rechts gedreht, um den Arm t passiren zu lassen; es fängt sich daher t in der Höhlung von fi und die Maschine steht still.
Die in den Trichtern A A ' befestigten Gummiplatten i i' dienen zur Dichtung und verhindern, dafs Bohnen aus den Trichtern herausfallen können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Kafifeebohnen-Sortirmaschine zum Trennen der walzenförmigen oder Perlbohnen von den flachen Bohnen, im wesentlichen wie gezeichnet und beschrieben.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT7998D Kaffeebohnen-Sortirmaschine Active DE7998C (de)

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