DE285206C - - Google Patents
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- DE285206C DE285206C DENDAT285206D DE285206DA DE285206C DE 285206 C DE285206 C DE 285206C DE NDAT285206 D DENDAT285206 D DE NDAT285206D DE 285206D A DE285206D A DE 285206DA DE 285206 C DE285206 C DE 285206C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
- B07B—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
- B07B13/00—Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices
- B07B13/02—Apparatus for grading using pockets for taking out particles from aggregates
Landscapes
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aussondern von Körnern des
wilden Hafers und ähnlichen Unkrautes aus kultiviertem Getreide. Es handelt sich um
eine in Drehung versetzte Auslesetrommel, die in bekannter Weise mit·, einer Ausfütterung
von Flanell oder ähnlichem rauhen Stoff ausgerüstet ist. Diese Maschinen beruhen auf
der Eigenschaft der Körner von Unkrautsamen,
ίο z. B. von wildem Hafer, daß diese mit ihrer
natürlichen Behaarung an einer rauhen Flanellbekleidung sich festhalten, wohingegen die
Körner des kultivierten Getreides infolge ihrer äußerlich glatten Hülle unbeeinflußt von dieser
Flanellbekleidung bleiben.
Das Neuartige dieser Erfindung wird darin gesehen, daß man die Unkrautsamen so lange
in der Vorrichtung behält, bis sie Gelegenheit gefunden haben, sich derartig fest in die
so Flanell wandung zu hängen, daß sie nur mit
Hilfe eines für den Zweck angeordneten Abstreifers wieder davon'getrennt werden können.
Dadurch wird erreicht, daß mit den abgestreiften Unkrautsamen keine guten Getreidekörner
ausgelesen werden. Die frühzeitig von der Flanellwandung sich loslösenden Unkrautsamen
werden durch eine besondere Mulde für sich aufgefangen und nach dem Beschickungsende
der Maschine zurückgeführt, um einer nochmaligen Behandlung unterzogen zu werden.
Eine Ausführungsform des Erfindungsgedankens veranschaulicht die Zeichnung, in der
Fig. ι einen Längsschnitt durch die Vorrichtung,
Fig. ι einen Längsschnitt durch die Vorrichtung,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Fülltrichters,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. i, und
Fig. 4 eine perspektivische Wiedergabe der Abstreifvorrichtung und der Entleerungsrinne
darstellen.
Die Vorrichtung besteht in der Hauptsache aus einer Trommel 9, die an den beiden Stirnenden
offen ist und an ihrer ganzen inneren Oberfläche eine Flanellbekleidung 30 trägt. Die
Trommel hängt in zwei Riemen 32, die von den beiden Riemenscheiben 7 und 8 bewegt
werden. Diese letzteren sind auf einer Welle 5 befestigt, die in Lagern an den Maschinenständern
1 und 2 ruht und nach dem Entleerungsende der Trommel zu von der Horizontalen
nach unten etwas abweicht, so daß also das Entleerungsende der Trommel tiefer als das Einfüllende liegt. Die beiden am Stander
2 befestigten Führungsrollen sorgen dafür, daß die geneigt liegende Trommel bei ihrer
Umdrehung ihre Lage zwischen den beiden Ständern 1 und 2 beibehält. Mit Hilfe der
Kurbel 6 kann die Achse 5 in Drehung versetzt werden, doch kann selbstverständlich
auch jeder zur Verfügung stehende Kraftantrieb benutzt werden. Die beiden Maschinenständer ι und 2 sind durch Versteifungen 3
und 4 zu einem festen Gestell miteinander verbunden. In das höherliegende Stirnende
der Auslesetrommel ragt mit einem Rohrfortsatz 26 der Einfülltrichter 24 hinein. Zwischen
dem Trichter 24 und dem sich nach vorn verjüngenden Rohrfortsatz 26 ist ein Schieber 25
vorgesehen, durch den die Beschickung geregelt werden kann. Am Auslaufende ist ferner
das Schutzblech 27 angeordnet, das ein Wiederherausfallen der in die Trommel eingeführten
Körner verhindert. Der Beschickungstrichter j ist fest mit ..dem Ständer ι verbunden und
mündet nahe der tiefsten Stelle der Innen-" J wandung der Trommel.
An der Innenseite eines jeden Ständers ist je ein winklig gebogener Arm angebracht. Der
Arm Ii am Ständer 2 zeigt nur eine Biegung, während der Arm 14 am Ständer 1 die aus
der Fig. 4 hervorgehende dreifache Winkelbiegung aufweist. Das Verstellen dieser Arme
erfolgt durch Lockern und nachheriges Wiederanziehen der Muttern 13 bzw. 20. An diesen
Armen sind einmal die Führungsrollen 10, die die Umbördelungen ga an den Stirnenden der
Trommel umfassen, drehbar befestigt, und ferner tragen sie einen auf der Verbindungsstange 15
befestigten Rahmen 21 und 22 und einen durch das Innere der Trommel sich erstreckenden
Abstreifer 23, der durch die genannten Führungsrollen 10 in ständiger Berührung mit
der bekleideten Innenwandung der Trommel gehalten wird. An der Verbindungsstange 15,
die die beiden Arme 11 und 14 miteinander
verbindet, ist neben dem Arm 11 eine Auffangrinne 16 mit einem Ende aufgehängt, während ihr ,anderes Ende auf einem von der
Querstange 18 des Ständers 1 ausgehenden Bügel 17 aufliegt. An der linken Seite der
Auffangrinne 16, wenn man sie so betrachtet,
30' daß die Trommel sich im Uhrsinne dreht, erstreckt
sich seitlich eine Hilfsmulde ΐ6Λ, die
breiter und kürzer als die Auffangrinne 16 gehalten ist und dazu dient, frühzeitig abfallende
Körner dem Beschickungsende der Trommel wieder zuzuführen. An dem Rahmen 21, 22
sind die beiden Führungswände 2iv und 2i-r
derart lose aufgehängt, daß sie sich mit ihren unteren Kanten an die Auffangrinne 16 anlegen.
Sie dienen dazu, Körner, die beim Abstreifen ins Springen kommen und gegen sie anfliegen, der Auffangrinne zuzuführen.
Die Vorrichtung arbeitet in folgender Weise:
Die lose in den Riemen 31 und 32 hängende
Trommel 9 wird von der Welle 5 in Umdrehung versetzt. Füllt man nun das einer Auslesearbeit
zu unterwerfende Getreide in den Fülltrichter 24, so gelangt es durch den Rohrfortsatz
26 in das Innere der sich drehenden Trommel. Die Körner werden bei der Drehbewegung
mitgenommen, eine Strecke hoch getragen und fallen dann infolge ihrer Schwere wieder herunter. Der Vorgang wiederholt sich
öfter, bis die Körner schließlich an das tiefer liegende Entleerungsende der geneigten Auslesetrommel
gelangt sind. Bei der öfter sich wiederholenden Berührung zwischen den Körnern und der Innenbekleidung der Trommel
erhalten die behaarten Körner Gelegenheit, sich in dem Flanell festzusetzen. Sie werden
dann über den Scheitel der Trommelwandung hinaus mit hochgenommen und von dem Abstreifer
23 wieder von der Flanellbekleidung befreit. Hatten sie sich in der Flanellbekleidung
noch nicht genügend festgehängt, so daß sie wieder abfallen konnten, ehe sie die
Scheitellinie der Trommel passiert hatten, so werden sie durch die Hilfsmulde i6n dem Beschickungsende
der Trommel nochmals zugeführt, um so oft mit der Bekleidung wieder in Berührung zu kommen, bis sie sich darin
genügend festgehängt haben, um von dem Abstreifer ausgesondert zu werden. Die abgestreiften
Körner fallen in die Auffangrinne 16 und werden am Beschickungsende der Trommel
nach außen befördert, während das vom Unkrautsamen befreite Getreide am entgegengesetzten
Ende das Innere der Auslesetrommel verläßt. ■ ■ ■
Es hat sich in der Praxis gezeigt, daß ein einmaliges Durchlaufenlassen genügt, um z. B.
den kultivierten Hafer vom wilden Hafer zu befreien.
Claims (2)
1. Maschine zum Auslesen behaarter Unkrautsamen, bestehend aus einer geneigt
angeordneten, an den Stirnseiten offenen und in ihrem Innern mit Baumwollflanell
ausgekleideten Trommel, die in zwei über Scheiben geführten Riemen hängt und in>
deren höher liegende Stirnseite ein Einfülltrichter ragt, während durch ihr Inneres
eine Auffangrinne für die ausgeschiedenen Körner zieht, dadurch gekennzeichnet, daß
am Maschinengestell verstellbare Arme (11, 14) vorgesehen sind, die einen der Länge
nach sich durch das Innere des Zylinders erstreckenden Abstreifer (23) und zwei Rollen (10) tragen, die den Abstreifer in stan-
diger Berührung mit der bekleideten Innenfläche (30) der Trommel (9) halten.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß neben der Auffangrinne
(16) und verbunden mit ihr eine kürzere, breite Mulde (i6a) vorgesehen ist,
die die frühzeitig von der Trommelbekleidung (30) abfallenden Körner zu nochmaliger
Behandlung an die Einfüllstelle der Trommel (9) zurückbringt. no
3: Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß von den verstellbar angebrachten Armen (11, 14) lose
hängende Führungswände (2ir und 21^) getragen werden, die vor und hinter dem
Abstreifer (23) sich befinden und dazu dienen, die abgestreiften Körner der Auffangrinne
(16) zuzuführen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE285206C true DE285206C (de) |
Family
ID=540607
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT285206D Active DE285206C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE285206C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5948601A (en) * | 1997-01-31 | 1999-09-07 | Eastman Kodak Company | Photographic element with color enhancing layer adjacent the yellow dye forming layer |
-
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
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