DE22754C - Kunstwoll-Reifsmaschine - Google Patents

Kunstwoll-Reifsmaschine

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Publication number
DE22754C
DE22754C DENDAT22754D DE22754DA DE22754C DE 22754 C DE22754 C DE 22754C DE NDAT22754 D DENDAT22754 D DE NDAT22754D DE 22754D A DE22754D A DE 22754DA DE 22754 C DE22754 C DE 22754C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
adjusting plate
hood
machine
shaft
wool
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Expired
Application number
DENDAT22754D
Other languages
English (en)
Original Assignee
U. KOHL-LÖFFEL in Reutlingen
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE22754C publication Critical patent/DE22754C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G11/00Disintegrating fibre-containing articles to obtain fibres for re-use
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/50Reuse, recycling or recovery technologies
    • Y02W30/66Disintegrating fibre-containing textile articles to obtain fibres for re-use

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
Auf beiliegender Zeichnung stellt:
Fig. ι den Längenschnitt,
Fig. 2 den Horizontalschnitt A-B über dem Tambour und über der Flügelwelle /,
Fig. 3 den Querschnitt C-D durch das Mittel der Flügelwelle /,
Fig. 4 die Seitenansicht der Kunstwoll-Reifsmaschine dar.
Der Tambour der Maschine, durch einen Riemen in Bewegung gesetzt, macht pro Minute ca. 700 Touren in der durch einen Pfeil angedeuteten Richtung; vom Tambour aus werden die gerieften Zuführungswalzen W, und zwar mit Hülfe der beiden Vorgelege E und F bewegt, und der über zwei Walzen laufende endlose Zuführ- und Anlegtisch wird mittelst Zahnrädchen von der unteren Zuführungswalze betrieben.
Die zu verarbeitenden Lumpen werden auf den Anlegtisch aufgelegt und gelangen unter der durch Hebel und Gewichte erzeugten Pression zwischen den Zuführungswalzen W durch, dem schnell rotirenderi, mit Stahlstiften besetzten Tambour zu, um zu Wolle aufgelöst zu werden. Letztere bleibt ihrer Leichtigkeit halber einen Moment an den Tambourzähnen haften, passirt den durch Kante α des Stellbleches S mit dem Tambour gebildeten engen Zwischenraum, während die unverarbeiteten Stücke infolge ihrer Schwere und vermöge der Centrifugalkraft in tangentialer Richtung c-d abfliegen und von der Flügelwelle/, welche durch ein Riemchen vom Tambour aus in gleicher •Richtung getrieben wird, auf den Anlegtisch zurückgeworfen werden, um aufs neue zur Verarbeitung zu kommen. Diejenigen wenigen unverarbeiteten ^Säefe^aäeHÄSüäÄJSSife®1"^8^^ sich an den Tambourzähnen derart festsetzen, dafs sie noch mit unter das Stahlblech 5 genommen werden, machen sich doch innerhalb der Strecke α bis b los, kommen bei der Stell-' blechkante b, welche auf- und abwärts verstellbar ist, wieder mit dem Tambour in Berührung und werden, je nach ihrer Schwere, entweder in tangentialer Richtung ausgeworfen oder durch das hintere Stellblech G, welches auf-, ab-, vor- und rückwärts verstellbar ist, abgefangen und im sogen. Pittsfangkasten H gesammelt.
Es sind nun hier die Zuführungswalzen W nicht senkrecht über einander, sondern schief und unterhalb des Tambourmittels, wie auf der Zeichnung aus Fig. ι und 4 ersichtlich, gestellt; dieses bewirkt, dafs die unverarbeiteten Stückchen oder Pittse sofort nach Verlassen der Zuführungswalzen in schräger Richtung c-d, Fig. i, abfliegen und direct in den Bereich der Flügelwelle f oder deren Luftstrom gelangen und auf den Anlegtisch zurückgeworfen werden. Das Stellblech 5 reicht mit der Kante a so weit abwärts, den Zuführungswalzen W zu, dafs der von der Flügelwelle erzeugte Luftstrom dem des Tambours nicht entgegenarbeitet oder überhaupt störend auf denselben einwirken kann, was ein höchst wesentliches Moment zur Erzielung einer pittsfreien Wolle ist.
Die Kante α des Stellbleches S ist ganz nahe an den Tambour gestellt, damit selbst die leichtesten Pittse, die nicht ganz in der Richtung c-d, sondern mit dem Luftstrom des Tambours fliegen , abgefangen und von der Flügelwelle f, . welche dicht am Stellblech 5 vorbeiläuft, erfafst und zurückgeworfen werden.

Claims (1)

  1. Zur Vermeidung, dafs Pittse von der Flügelwelle oben über das Stellblech >S in den hinteren Theil der Maschinenhauben bezw. in die Wolle geschleudert werden, dient das Abschlufsblech J, das von oben eingeschoben und von Führungsleisten an beiden Seitentheilen der Haube gehalten wird, wie aus Fig. ι und 2 ersichtlich.
    Wenn sich die Stifte des Tambours abgearbeitet haben, kann mit dem Stellblech S, welches mit zwei angebogenen, mit Schlitzen versehenen Lappen an der Haube angeschraubt ist, nachgefahren werden, ebenso mit der Flügelwelle /, deren Lager verstellbar sind. Die Maschinenhaube ist derart construirt, dafs die Deckel K und L (über der Flügelwelle), welche mittelst Scharniere befestigt sind, aufgeschlagen und die beiden kleinen Seitentheile M, welche nur mit Zapfen passend an die Haube angesteckt sind, weggenommen werden können, um ein bequemes Stellen des Stellbleches 5 und der Flügelwelle f zu ermöglichen.
    Mit Hülfe dieser Einrichtungen können auch schwer aufzulösende Stoffe rein und tadellos aufgerissen werden.
    Paten τ-An s ρ ruch:
    Eine Kunstwoll-Reifsmaschine, an welcher die folgenden Eigenthümlichkeiten zusammentreffen:
    a) schiefe Stellung der Zuführungswalzen W unterhalb des Tambourmittels;
    b) Anordnung und Stellung des oberhalb der Zuführungswalzen befindlichen Stellbleches S;
    c) Anbringung der Flügelwelle / zum Zurückwerfen der unverarbeiteten Stückchen auf den Anlegtisch.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT22754D Kunstwoll-Reifsmaschine Expired DE22754C (de)

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Publication Number Publication Date
DE22754C true DE22754C (de) 1900-01-01

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ID=299359

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