DE50330C - Maschine zum Aushülsen grüner Erbsenschoten - Google Patents
Maschine zum Aushülsen grüner ErbsenschotenInfo
- Publication number
- DE50330C DE50330C DENDAT50330D DE50330DA DE50330C DE 50330 C DE50330 C DE 50330C DE NDAT50330 D DENDAT50330 D DE NDAT50330D DE 50330D A DE50330D A DE 50330DA DE 50330 C DE50330 C DE 50330C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- machine
- green pea
- pods
- pea pods
- peeling green
- Prior art date
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- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23N—MACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
- A23N15/00—Machines or apparatus for other treatment of fruits or vegetables for human purposes; Machines or apparatus for topping or skinning flower bulbs
- A23N15/10—Machines or apparatus for other treatment of fruits or vegetables for human purposes; Machines or apparatus for topping or skinning flower bulbs for shelling peas or beans
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34: Hauswirthschaftliche Geräthe.
Maschine zum Aushülsen grüner Erbsenschoten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. November 1888 ab.
In beiliegender Zeichnung stellt Fig. 1 den Grundrifs, Fig. 2 den Längenschnitt, Fig. 3
den Querschnitt, Fig. 4 die hintere Ansicht dar; Fig. 5 bis 7 veranschaulichen einzelne
Theile dieser Maschine. .
Das Aushülsen oder Entkernen der grünen Erbsenschoten geschieht bei dieser Maschine
wie bei den schon bestehenden Systemen durch Ausschleudern und Ausventiliren der Schoten.
Die Maschine besteht aus einem aus drei gufseisernen Rahmen abc zusammengefügten
Gestell und zwei mit demselben verbundenen Gestelltheilen d und e zur Auflagerung des
Antriebsvorgeleges f.
Das Gestell ist oben zwischen den Ständern α und' b mit einer bogenförmigen Blechdecke
versehen und die Seitenwände h h1 mit
Holz ausgekleidet. Der auf der Maschine mit einer Zarge versehene Boden i dient zum Aufschütten
der Schoten, welche durch die Oeffnung k (Fig. 2) in das Innere der Maschine
eingeführt werden.
Zur Entkörnung der Schoten dient ein auf Welle Z, welche im Ständer c und auf Balken
m gelagert ist, durch Arme η befestigtes Schneckenpaar op (Fig. 1 und 2), welches
durch Vorgelege f getrieben wird, und zwar so, dafs die Schnecke ο vorwärts und die
Schnecke ρ rückwärts treibend wirkt; erstere mit einer Umfangsgeschwindigkeit von 628 m
Und letztere mit einer Umfangsgeschwindigkeit von 424 m pro Minute.
Die Schneckenflügel bestehen aus flachen
Stahlschienen q, welche auf der Arbeitsseite mit vulcanisirtem Gummi r (Fig. 7) bekleidet
sind; die am vorderen Ende der Welle I angebrachte, mit einem Gehäuse t umgebene
Schnecke ä dient zur gleichmäfsigen Zuführung und Ve'rtheilung der durch die Oeffhung k
eingeführten Schoten in das Innere eines das Schneckensystem umgebenden Mantels, welcher
aus. zwei gufseisernen Stirnscheiben u u und aus sieben (mitunter mehr oder weniger) auf
Holzstege ν (Fig. 5) geschraubten, mit von innen nach aufsen abgerundeten Löchern (Fig. 6)
versehenen Zinkblechsegmenten . w gebildeten Kammern besteht, und der mit seinen Stirnscheiben
u u durch die an den Ständern a und b angebrachten acht Führungsrollen χ
seine Lagerung und Führung, sowie den Antrieb erhält, letzteren durch das an der Stirnscheibe
u angebrachte Stirnrad ^ auf der Welle , β durch Riemen vom Vorgelege f
(Fig. i, 2 und 3).
Die Schoten werden durch die schnelle Rotation der Schneckenflügel 0 und ρ gegen
die runden Kanten der Holzstege ν und an die zur Flugrichtung diagonal angebrachten
Kammerwände w geschleudert und gebrochen, wodurch die Körner frei werden und durch
die Löcher auf eine Schurre r oder ein Transporttuch fallen und in den Sammeltrog abgeführt
werden, während gleichzeitig die entleerten Hülsen von dem Schneckenflügel 0
gegen eine Prellscheibe b getrieben, aber zwecks gründlichen Ausventilirens von den rückwir-
kenden Schneckenflügeln ρ zurückgehalten und schliefslich zwischen Prellscheibe und Mantel
in einen an dessen Stirnseite u angebrachten durchlöcherten Ring E, welcher mit Auswurfschaufeln
ζ versehen ist, durch die Auswurföffnung η in der Deckscheibe j* (Fig. 4) ausgeworfen
werden.
Durch die eigenartige Construction des Schneckenpaares und diejenige des umschliefsenden
Mantels wird ermöglicht, dafs die Maschine bei gleicher Leistung und Beseitigung
der Mängel, welche beim Verarbeiten grüner Waare auftreten, als Aufritzen und Zerschlagen
der zarten Körner u. s. w., auch klein für Handbetrieb und grofs für Motorenbetrieb gebaut
werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Maschine zum Aushülsen grüner Erbsenschoten, gekennzeichnet durch die Anordnung der Schleudervorrichtung, bestehend aus den auf der schnell rotirenden Welle Z angeordneten Gegenspiralen op und der zwischen den Rollen χ gelagerten, um die Gegenspiralen op langsam rotirenden Kammertrommel, deren einzelne Kammern am äufseren Umfang durch gelochte Bleche abgeschlossen sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE50330C true DE50330C (de) |
Family
ID=325189
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT50330D Expired - Lifetime DE50330C (de) | Maschine zum Aushülsen grüner Erbsenschoten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE50330C (de) |
-
0
- DE DENDAT50330D patent/DE50330C/de not_active Expired - Lifetime
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