DE74074C - Apparat zum Reinigen des Baumwollensamens von den daran haftenden Fasern - Google Patents

Apparat zum Reinigen des Baumwollensamens von den daran haftenden Fasern

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Publication number
DE74074C
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Germany
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fibers
cleaning
cotton seed
belts
fibers adhering
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT74074D
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English (en)
Original Assignee
A. exner in Ottensen bei Altona, Holstentwiete 6
Publication of DE74074C publication Critical patent/DE74074C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01BMECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
    • D01B1/00Mechanical separation of fibres from plant material, e.g. seeds, leaves, stalks
    • D01B1/02Separating vegetable fibres from seeds, e.g. cotton
    • D01B1/04Ginning

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 29: Gespinnstfasern.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Apparat zum Reinigen des Baumwollensamens von den daran haftenden, durch die Egrenirmaschinen nicht zu entfernenden Fasern unter möglichster Schonung der Fasern selbst, um dieselben noch verwenden zu können. Aus letzterem Grunde erfolgt die Reinigung auf rein mechanischem Wege und nicht, wie bisher, auf chemischem.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Apparat in Fig. 1 im Schnitt und in Fig. 2 in der Seitenansicht dargestellt. Derselbe besteht im wesentlichen aus zwei über die Riemscheiben a und b geführten Riemen c und d, welche mit einem Kratzenbeschlag versehen sind und mittelst einer geeigneten Betriebskraft in entgegengesetzter Richtung bewegt werden. Diese Riemen sind in einem mit einem Einlauftrichter y versehenen Gehäuse g angeordnet, welches genau so breit ist als die Riemen. Unter dem Einlauftrichter befindet sich eine Speisewalze h, welche den Riemen das zu bearbeitende Gut in bestimmter Menge zuführt.
Um die Entfernung der beiden Riemen von einander auf ihrer ganzen Länge constant zu erhalten, sind kleine Druckrollen i angeordnet, die ein Ausweichen der Riemen verhindern. Aufserhalb des Gehäuses sind zwei Bürstenwalzen k gelagert, welche durch einen Schlitz in das Gehäuse und den Kratzenbeschlag der Riemen hineinragen; dieselben dienen zur Entfernung der Baumwollenfasern aus den Riemen.
Um nun die Fasern wieder aus den Bürstenwalzen entfernen zu können, ist an jeder Walze ein Kamm oder Rechen / angeordnet, der an einem zweiarmigen, durch eine Kurbel m in schwingende Bewegung versetzten Hebel η befestigt ist und durch eine Feder 0 gegen die Bürste geprefst wird. Die Kämme werden zweckmäfsig drehbar befestigt, um die daran sitzenden Fasern bequem entfernen zu können.
Die Wirkungsweise des Apparates ist kurz folgende: Die durch die Egrenirmaschine aus der Baumwolle entfernten Samenkörner werden durch den Trichter f aufgegeben und mittelst der Speisewalze /; zwischen die Riemen c und d geführt. Dieselben fallen nun allmälig durch ihr Eigengewicht herab, wobei sie durch die in entgegengesetzten Richtungen sich bewegenden Riemen mit ihrem Beschlag fortwährend in eine rollende Bewegung versetzt werden.
Da nun durch die Entfernung der Riemen von einander die Samenkörner sich nur neben und nicht über einander fortbewegen können, so werden sämmtliche, dem einzelnen Korn anhaftenden Fasern auf diesem Wege durch den Kratzenbeschlag losgerissen und vom Riemen mitgeführt werden, die Samenkörner also vollständig glatt am unteren Theil des Apparates herausfallen. Die Baumwollenfasern dagegen werden durch die Walzen k wieder aus den Riemen herausgebürstet, während die Entfernung derselben aus den Walzen durch die an diesen auf- und abwärts bewegten Kämme oder Rechen besorgt wird. Ist der Kamm vollständig mit Wolle bedeckt, so legt man ihn nach Lösen der Feder um und streift die Baumwolle ab.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Apparat zum Reinigen des Baumwollensamens von den daran haftenden Fasern (Barten), gekennzeichnet durch zwei mit einem Kratzenbeschlag versehene, in entgegengesetzter Richtung gegen einander sich bewegende Riemen (cd) ohne Ende, zwischen denen die zu reinigenden Samenkörner durch ihr Eigengewicht allmälig herabfallen, wobei sie durch fortwährende Drehung von ihren Barten befreit werden. Der unter Anspruch ι. gekennzeichnete Apparat mit einer zum Entfernen der Fasern aus dem Kratzenbeschlag dienenden Vorrichtung, bestehend aus einer Bürstenwalze (k) mit daran auf- und abwärts bewegten Rechen (I).
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT74074D Apparat zum Reinigen des Baumwollensamens von den daran haftenden Fasern Expired - Lifetime DE74074C (de)

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