DE9911C - Neuerungen an Maschinen zum Entkeimen und Reinigen von Malz und Getreide - Google Patents

Neuerungen an Maschinen zum Entkeimen und Reinigen von Malz und Getreide

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DE9911C
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p. J. gagon in Rheims, Frankreich
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C1/00Preparation of malt
    • C12C1/16After-treatment of malt, e.g. malt cleaning, detachment of the germ

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Description

1879.
Klasse 6.
PAUL JOSEPH GAGON in REIMS (Frankreich). Neuerungen an Maschinen zum Entkeimen und Reinigen von Malz und Getreide.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. September 1879 ab.
Der Apparat besteht aus einer in einem Gehäuse angebrachten Siebfläche, die an dem Ende, auf welches das Malz etc. durch einen senkrechten Trichter zugeführt wird, höher liegt als an dem Ende, an welchem das gereinigte Malz die Siebfläche verläfst. Der Apparat besteht ferner aus einem System von Kämmen und Zuführungsemrichtungen, welche auf einer über dem Siebe gelagerten horizontalen Welle sitzen, und welche mit dieser Welle eine hin- und hergehende Bewegung in der Längsrichtung der Welle machen, so dafs das in die Maschine einfallende Malz durch die Zuführungseinrichtung die schräge Siebfläche hinab befördert wird und dabei durch sämmtliche Kämme geht.
Die Kämme bestehen aus horizontalen Riegeln, die auf die Welle e aufgeschoben und auf derselben durch Schrauben festgestellt werden. Die Riegel stehen rechtwinklig zur Welle e. Von diesen Riegeln stehen die Zinken bei den dem Einlaufende der Maschine zunächst befindlichen Kämmen nach oben und nach unten ab, während bei den Kämmen am Auslaufende der Maschine die Zinken nur nach unten von den Riegeln abstehen. Es sind die Kämme am Einlaufende der Maschine also Doppelkämme. Sämmtliche Kämme nehmen die ganze Breite der Maschine ein. Die Zinken sind in ihrem Querschnitt so gestaltet, dafs sie ihre gröfste Breite in der Längenaxe der Maschine haben, und laufen nach vorn und hinten scharf zu, damit sie bei ihrer Hin- und Herbewegung die Körnermasse leicht durchdringen. Die Doppelkämme sind mit einer geringeren Anzahl von Zinken versehen, als die einfachen Kämme. Die Einrichtung der Doppelkämme hat aufser dem oben angegebenen Zweck des Entkeimens noch den Zweck, den gesammten Querschnitt der Maschine auszufüllen, damit bei zu starkem Zulauf sämmtliches Putzgut durch Kämme passiren mufs.
Fig. ι ist eine Seitenansicht,,
Fig. 2 eine Endansicht.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht, entgegengesetzt von Fig. ι gesehen, mit weggenommener Seitenwand.
Fig. 4 ist eine Endansicht, entgegengesetzt von Fig. 2 gesehen, mit weggenommener Kopfwand.
Fig. 5 ist ein Grundrifs der Maschine mit weggenommenem Deckel.
Das schrägliegende Sieb α hat an seinem untersten Ende eine kleine Erhöhung b, um zu verhindern, dafs Keime, Schmutz oder dergl. nicht mit in den Abfallschlot c gelangen,, während die Körner über diese Erhöhung hinweggleiten. Unter dem Siebe liegt der Abfallschlot d, welcher alles dasjenige, was durch das Sieb gefallen ist, aus der Maschine herausführt. Ueber dem Siebe liegt die horizontale Welle e in passenden Lagern und kann durch das Excenter f in der Richtung ihrer Axe hin- und herbewegt werden. Das Excenter / sitzt mit dem Schwungrad h und dem Getriebe i auf der Welle g; in die Zähne des letzteren greifen die Zähne des mit Handkurbel versehenen Zahnrades k\ Welle g hat aufserdem Fest- und Losscheibe zum Kraftbetriebe. >
Da wo der Trichter / in die Maschine einmündet, ist die Welle e mit dem Querstab m versehen, von welchem sich die Stäbe η mit den keilförmig gestalteten, senkrechten Armen 0 erstrecken.
Bei der Bewegung der Welle e in der Richtung nach dem Ende der Maschine, an welchem das Triebzeug angebracht ist, schieben sich die Keile durch das Malz; bei der entgegengesetzten Bewegung schieben die Rückflächen der Keile das Malz nach den Kämmen p'bis 9 zu. Durch die Bewegung der Kämme p und durch das Reiben der Körner unter einander werden sie von Keimen, Hülsen etc. befreit, die durch das Sieb fallen; die Körner passiren gereinigt durch oder unter dem letzten Kamm p 9 hindurch und fallen aus der Maschine heraus.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Anordnung einer schrägen Siebfläche in Verbindung mit den sich über dem Siebe hin- und herbewegenden Kämmen und der Zuführungseinrichtung in einer Maschine zum Entkeimen und Reinigen von Malz, Getreide, Samen etc., wie beschrieben und gezeichnet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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