DE79931C - - Google Patents

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DE79931C
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H3/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up intermittently, e.g. mules
    • D01H3/02Details
    • D01H3/12Package-shaping motions; Faller arrangements
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H2700/00Spinning or twisting machines; Drafting devices
    • D01H2700/22Winding devices for spinning mules

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 76: Spinnerei.
Die vorliegende Erfindung ist eine andere Ausführungsform der unter Nr. 53651 patentirten Mule-Feinspinnmaschine, die zu lösende technische Aufgabe ist dieselbe wie bei der früheren Anordnung (s. auch D. R. P. Nr. 68169), nämlich die bis vor diesen Erfindungen allgemein übliche, durch während des Abwindens und des ganzen Wageneinzuges constant wirkende Gegengewichtbelastung erzeugte Spannung des Gegenwinders zweckmäfsiger umzugestalten, und zwar dadurch, dafs diese Spannung nicht mehr constant, sondern während der Wageneinfahrt zunehmend wirkt, was beim Abwinden eine zur Schonung des Garnes sehr nothwendige Minimalspannung bedingt, welche sich dann beim Einwinden bis zu einer Maximalspannung steigert, wodurch sehr fest gewickelte Kötzer mit besonders festen Spitzen erzeugt werden.
Es weichen die neuen Anordnungen nur insofern vom Gegenstand des Haupt-Patentes Nr. 53651 und denjenigen der Zusatz-Patente Nr. 6816g, 76036 und 76218 ab, dafs, während bei diesen als Kraftspeicher zur variablen Spannung des Gegenwinders blos Federn verwendet wurden, hier zur Entlastung und Schonung der Federn diesen noch eine nach denselben Principien wirkende Gewichtbelastung beigefügt ist.
Fig. ι und 2 stellen solche Anordnungen dar.
Auf der Gegenwinderachse A, Fig. 1, befindet sich ein rechtwinklig nach unten gehender Hebel B, welcher, in einer Führung und durch die Rolle C unterstützt, eine um den Punkt D am Mittelstück der Maschine drehbare Stange DEE' E" aufnimmt. Diese Stange ist im Punkt E" mit einer Feder Q versehen.
Es ist hier aber nicht die Feder Q allein, welche die ganze Spannung des Gegenwinders zu liefern hat, sondern es wird dieselbe bedeutend entlastet durch die zweckmäfsige Anordnung des einarmigen Hebels oder der Stange DEE' E", welche durch ihr Gewicht einen neuen Kraftspeicher liefert, der ebenfalls infolge des sich bei der Wageneinfahrt verkürzenden Hebelabstandes C D nach dem Princip der zunehmenden Spannung wirkt.
Die Wirkungsweise dieser direct wirkenden Vorrichtung ist folgende:
Beim Abwinden, d. h. in der ausgefahrenen Wagenstellung, lastet auf dem Gegenwinder offenbar die Spannung der Feder Q, vermehrt um den geringsten Druck der Stange DEE' E", welcher bei der Hereinfahrt des Wagens infolge Verkürzung des Hebelabstandes D C beständig zunimmt.
Es erlaubt somit diese Vorrichtung, die alte Gegengewichtbelastung des Gegenwinders zu vermindern, wodurch die Fäden beim Abwinden (Abschlagen) sehr geschont werden und viel weniger reifsen, während infolge der zunehmenden Spannung bei der Wageneinfahrt, also beim Aufwinden, dennoch ebenso feste, ja noch festere Kötzer erzeugt werden.
In Fig. 2 ist eine ähnliche, nur indirect wirkende Spannvorrichtung dargestellt.
Auf der Gegenwinderachse befindet sich ein Hebel B befestigt, welcher durch die Stange F mit einem unter den Wagen um den Punkt G drehbaren Hebel HGH verbunden ist. Am Hebel HH ist ein Führungsstück mit Rolle K befestigt, welches eine Stange MM' aufnimmt.
Diese Stange ist am grofsen Kopfstück mit einer Feder Q versehen und am kleinen Kopfstück drehbar um den Punkt L. R ist eine Führung der Stange, damit sie sich nicht seitlich verschieben kann.
Die indirecte Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Bei ausgefahrenem Wagen wirkt der zur Entlastung der Feder zusammengesetzte Kraftspeicher, Feder Q, nebst Druck der Stange MM' offenbar mit der gröfsten Kraft auf den Gegenwinder A, jedoch in entgegengesetzter Richtung als die gewöhnliche Gegengewichtbelastung.
Es wird somit letztere theilweise aufgehoben, so dafs die resultirende Spannung des Gegenwinders in diesem Augenblicke, d. h. also beim Abwinden, wieder wie vorhin am geringsten ist und das Garn möglichst geschont wird. Fä'hrt nun der Wagen herein, so nimmt die Wirkung des zusammengesetzten Kraftspeichers, Feder Q-'und Druck der Stange MM', infolge Verlängerung des Hebelabstandes KL ab, so dafs die alte Gegengewichtbelastung immer mehr und mehr zur Geltung kommen kann. Es ist folglich auch hier wieder das Endresultat eine zunehmende Spannung des Gegenwinders.
Nun könnten offenbar statt der soeben beschriebenen, aus Federn Und Gewichten zur Entlastung der Federn zusammengesetzten Kraftspeicher entweder blos Federn oder blos Gewichtkraftspeicher mit zunehmender Spannung angewendet werden.
Erstere sind im Haupt-Patent und den angeführten .Zusatz-Patenten vertreten. Letztere, welche man in den soeben beschriebenen Anordnungen durch Weglassen der Federn Q und entsprechende Verstärkung der Stangen EE' E", Fig. i, und MM', Fig. 2, erhält, bilden ebenfalls den Gegenstand des vorliegenden Patentes, da im wesentlichen am Princip nichts geändert ist. Jedoch ist eine Verbindung mit Federn deshalb vorzuziehen, weil sie sanftere Wirkung bedingen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Mule-Feinspinnmaschine mit federnd gespanntem Gegenwinder der durch Patent Nr. 53651 geschützten Art, dadurch gekennzeichnet, dafs zur Herbeiführung der während der Wageneinfahrt zunehmenden Spannung des Gegenwinders nicht mehr Federkraftspeicher, sondern Gewichtkraftspeicher verwendet werden, event, in Verbindung mit Federn zur Entlastung und Schonung der Gewichtkraftspeicher.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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