DE159348C - - Google Patents
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- DE159348C DE159348C DENDAT159348D DE159348DA DE159348C DE 159348 C DE159348 C DE 159348C DE NDAT159348 D DENDAT159348 D DE NDAT159348D DE 159348D A DE159348D A DE 159348DA DE 159348 C DE159348 C DE 159348C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H3/00—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up intermittently, e.g. mules
- D01H3/02—Details
- D01H3/12—Package-shaping motions; Faller arrangements
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- Textile Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung für Selbstspinner, bei welcher
durch die wechselweise Einwirkung von Federn auf den Gegenwinder dieser in seinen
Bewegungen derart beeinflußt wird, daß die unmittelbare Gewichtsbelastung desselben und
somit auch die Fadenspannung beim Aufsteigen des Winderdrahtes abgemindert, beim
Niedergehen dagegen vermehrt wird.
ίο Der Gegenwinder führt bekanntlich bei seiner Arbeit zwei Bewegungen aus, und
zwar beim Abschlagen oder Abwinden der Fäden eine solche nach oben und beim Aufwinden
eine solche nach unten, um am Schlüsse der Wageneinfahrt die Ausgangsoder
Ruhestellung wieder einzunehmen.
Da die abgewickelten Fäden nach dem Abschlagen unvermeidlich Längenunterschiede
aufweisen, die erst nach einem kurzen Wagenweg beim Aufwinden in Wegfall kommen, so muß die Belastung der Fäden
während des Abwindens und bis zum Ausgleich dieser Unterschiede eine kleinere sein
als nach dem Ausgleich, und da mit dem Fortschreiten der Aufwindung bezw. des Wagenweges bei der Einfahrt in den Fadenlängen
und Spannungen ein weiterer Ausgleich stattfindet, kann die Belastung der
Fäden noch gegen das Ende der Einfahrt hin' anwachsen.
Die gleichbleibende Gewichtsbelastung des Gegenwinders muß deshalb durch eine Vorrichtung
in diesem Sinne vermindert und vermehrt werden.
Die angeführte Wirkungsweise des Gegenwinders soll mit der vorliegenden Vorrichtung erreicht werden. Die Vorrichtung ist
im nachstehenden beschrieben und auf beiliegender Zeichnung dargestellt.
Der auf der Gegenwinderwelle g befestigte Arm ι trägt zunächst durch den Bolzen 2
die Federstange 3, welche an ihrem unteren Ende durch eine Öffnung 4 des Stelleisens 5
geführt ist. Auf der Stange 3 befinden sich außer der Druckfeder 6 ein verschiebbarer
Ring 7 und ein Stellring 8. Durch den letzteren kann die Feder 6 nach Belieben gespannt werden. Der Ring 7 hat den
Zweck, die Verschiebung der Feder auf der Stange nach unten zu begrenzen, die Stange
aber nach unten durchlaufen zu lassen, wenn die Feder 6 durch den Arm 1 zusammengedrückt
wird. Die Stange 3 ist deshalb unterhalb des Ringes 7 stärker als darüber.
Beim Aufsteigen des Gegenwinderdrahtes dreht sich der Arm 1 nach unten und verschiebt
die Stange 3 in ihrer Führung 4. Da an dieser Bewegung der Ring 7 nicht teilnehmen
kann, weil er an der Führung 4 ein Hindernis findet, wohl aber der auf der Stange festsitzende Ring 8, so muß ein Zusammendrücken
der Feder 6 stattfinden.
Die erzeugte Federspannung wird der Bewegung des Gegenwinders nach oben immer
entgegenwirken und dadurch den Einfluß der Gewichtsbelastung auf die. Fäden abschwächen,
und zwar nach den Grundsätzen der Federwirkung.
Neben dieser Einrichtung für die Entlastung, aber völlig unabhängig von dieser,
kommt die Belastungseinrichtung zur Wirkung.
Am Arm I oder neben diesem befindet
ίο sich ein Zahnsegment 9, welches den Zähnen
einer Zahnstange 10 gegenübersteht und in der Ruhestellung der Winder durch einen
Winkelhebel 11 außer Eingriff gehalten wird.
Mit der Zahnstange 10 ist eine Federstange 14 verbunden, welche im oberen
Lappen des Stelleisens 5 geführt ist und unter diesem eine Feder 15 trägt. Diese
Feder kann durch die Muttern 16 gespannt werden und der Druck derselben bewirkt zunächst,
daß die Stange infolge des Anpressens des Stangenbundes 17 an die Fläche 18 bestrebt
ist, senkrecht auf dieser Fläche zu stehen und dadurch die Zähne der Stange 10
mit denen des Segments 9 in Eingriff zu bringen.
Sobald nun der Aufwinder in Tätigkeit tritt, wird dem einen Schenkel des Winkelhebels
11 durch die Drehung des Ärmchens 12 der Stützpunkt entzogen, der Winkelhebel 11
kann sich um seinen Drehpunkt 13 (am Arm 1) drehen, und für den Eingriff der
Teile 9 und 10 ist kein Hindernis mehr vorhanden.
Da das Segment, wie eingangs erklärt, beim Abschlagen zunächst eine Abwärtsbewegung
ausführt, an der die Zahnstange nicht teilnehmen soll, so sind die Zähne als Sperrzähne mit einer solchen Neigung oder
Richtung ausgeführt, Avelche dieser Bewegung nicht hinderlich ist. Hat aber der Arm 1
nach dem Abschlagen seine tiefste Stellung erreicht, so greifen die entsprechenden Zähne
von 9 und 10 ineinander, und die Federstange 14 muß an der folgenden, durch das
Aufwinden veranlaßten Aufwärtsbewegung teilnehmen. Die Feder 15 wird also zusammengedrückt,
sobald sich der Gegenwinderdraht infolge der Aufwindung senkt.
Die dadurch erzielte Federspannung wirkt im Sinne der in der gewöhnlichen und allgemein
bekannten Weise angeordneten Gewichtsbelastung und wird deshalb den Einfluß derselben auf die Fäden verstärken,
ebenfalls nach dem Grundsatze der Federwirkung.
Bei der Abwärtsbewegung' des Gegenwinders
werden beide Federstangen 3 und 14 gehoben, und die Wirkung der Feder 6 wird
nach und nach geringer, die der Feder 15 dagegen nach und nach größer. Die Fäden
sind also bei höchster Gegenwinderstellung, weil derselbe durch die Feder 6 entlastet, am
\venigsten, und bei tiefster Stellung, weil durch die Feder 15 mehr belastet, am meisten
gespannt, welcher Umstand eine gute Windung und einen ruhigen Gegenwindergang ergeben wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Vorrichtung für Selbstspinner zur Veränderung der Fadenspannung beim Aufwinden unter gleichbleibender Gewichtsbelastung des Gegenwinders, dadurch gekennzeichnet, daß den Bewegungen des letzteren wechselseitig Federn derart entgegenwirken, daß die Fadenspannung bei hochstehendem Winderdraht kleiner ist'als bei tiefstehendem.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE159348C true DE159348C (de) |
Family
ID=425438
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT159348D Active DE159348C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE159348C (de) |
-
0
- DE DENDAT159348D patent/DE159348C/de active Active
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