DE79844C - - Google Patents

Info

Publication number
DE79844C
DE79844C DENDAT79844D DE79844DA DE79844C DE 79844 C DE79844 C DE 79844C DE NDAT79844 D DENDAT79844 D DE NDAT79844D DE 79844D A DE79844D A DE 79844DA DE 79844 C DE79844 C DE 79844C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boiler
hollow bodies
steam
tubes
changed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT79844D
Other languages
English (en)
Publication of DE79844C publication Critical patent/DE79844C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B9/00Steam boilers of fire-tube type, i.e. the flue gas from a combustion chamber outside the boiler body flowing through tubes built-in in the boiler body
    • F22B9/10Steam boilers of fire-tube type, i.e. the flue gas from a combustion chamber outside the boiler body flowing through tubes built-in in the boiler body the boiler body being disposed substantially horizontally, e.g. at the side of the combustion chamber
    • F22B9/12Steam boilers of fire-tube type, i.e. the flue gas from a combustion chamber outside the boiler body flowing through tubes built-in in the boiler body the boiler body being disposed substantially horizontally, e.g. at the side of the combustion chamber the fire tubes being in substantially-horizontal arrangement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Supply (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die neue Dampfkessel-Anlage besteht aus Feuerungsräumen von besonderer Anordnung, welche die Heizgase oder Dämpfe, besonders die Dämpfe der schweren Kohlenwasserstoffe ausnutzen. Diese Feuerungsräume sind von solcher Anordnung, dafs eine vollständige Verbrennung der Gase oder Dämpfe erzielt werden kann.
Jeder Feuerungsraum besteht aus einer Gruppe von hinter einander liegenden Hohlkörpern von cylindrischer oder kegelstumpfartiger Gestalt, wobei zwischen den einzelnen Hohlkörpern geeignete Zwischenräume zum Zutritt von Luft vorgesehen sind. Durch jeden Hohlkörper strömt in centraler Richtung ein entzündeter Strahl von Brenngasen oder -dämpfen, der mittelst eines Gaserzeugungs- oder Zerstäubungsapparates beliebiger Anordnuug eingetrieben ist. Jeder Hohlkörper ist durch zwei concentrisch in einander steckende Cylinder oder Kegel gebildet, zwischen denen das zu verdampfende Wasser circulirt.
Fig. ι zeigt im Querschnitt einen der Hohlkörper, welcher mit einem Kessel in Verbindung steht. Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch einen Schiffskessel, dessen Heizapparat aus drei Reihen von Hohlkörpern gebildet ist. Fig. 3 zeigt einen Querschnitt nach Linie x-x der Fig. 2. Fig. 4 zeigt im Querschnitt einen Schiffskessel mit vier Feuerungsräumen, deren äufsere Wandungen zur Zuführung von Wasser und Abführung von Dampf paarweise mit einander verbunden sind.
A A1 bis A13 sind die genannten Hohlkörper, deren Innenraum als Kanal zur Durchführung von entzündeten Gasen oder Dämpfen dient, a1 ist der äufsere Cylinder des Hohlkörpers A. BB1 sind die Gasentwickelungsapparate oder Injectoren, C C1 C2 die Kessel und DD1D2D3 Röhren, welche das Wasser aus den Kesseln in die Hohlkörper A leiten. d d1 d2 d3 sind Rohrstutzen, welche die Hohlkörper mit den waagrecht angeordneten Röhren D2JD3 verbinden. EE1E2 sind Röhren, welche den Dampf aus den Hohlkörpern in die Kessel überleiten, e e1 e2 e3 sind Krümmer, welche sich an die unteren Enden der Röhren E1 E2 anschliefsen. F sind Scheidewände in den Kesseln C1, an deren beiden Enden sich die Kästen G befinden. H sind Ventile auf den Röhren D D1 E E1 E2. IP sind Schlangenrohre, welche das Speisewasser nach dem Kessel C2 überführen. Die eingezeichneten Pfeile geben die Fortbewegungsrichtung der Flüssigkeiten und Gase in den Apparaten an.
Aus Fig. ι geht die Grundlage der Neuerung hervor. A ist' ein durch zwei in einander steckende Cylinder a α1 gebildeter Hohlkörper; die Kopfenden dieser Cylinder sind in geeigneter Weise mit einander verbunden, so dafs ein dichter Raum entsteht. Der Hohlkörper A wird unterhalb des Kessels C angeordnet , in welchen die Zuführung von Wasser stattfindet, und dessen Einrichtung und Gröfse von der Ausnutzung der Gase oder Dämpfe abhängen. Das Wasser aus dem
Kessel C gelangt durch Rohr D in den unteren Theil des Hohlkörpers A, während der in letzterem zwischen den in einander steckenden Cylindern aa1 sich bildende Dampf durch Rohr E in den Kessel C übertritt. Das Rohr E geht vom Scheitel des Hohlkörpers A und endigt im Kessel C an beliebiger Stelle seiner Höhe, wie dies Fig. ι zeigt.
In Fig. 2 und 3 ist eine praktische Ausführung bei einem Schiffskessel ersichtlich. Der Erhitzungsapparat besteht hier aus je drei Hohlkörpergruppen A1 A2 A3, A* Α*Αβ, Αη As A\ Jeder Hohlkörper ist in der oben angegebenen Weise durch ein Speiserohr D und durch ein Dampfableitungsrohr E mit dem Kessel C verbunden. Vor jeder Reihe von Hohlkörpern wird ein Gaserzeuger oder Zerstäuber beliebiger Anordnung angebracht, der der Art des Brennstoffes entsprechend gewählt ist. In Fig. 2 sind genannte Apparate BB1 als vor den Hohlkörpern A1 und Ai liegend dargestellt.
Der Injector und die drei Hohlkörper, welche eine Feuerungsanlage bilden, haben eine gemeinsame Achse. Der aus dem Apparat B austretende entzündete Gas- oder Dampfstrom durchstreicht die drei Hohlkörper der ersten Reihe. Die Gröfsenverhältnisse dieser Hohlkörper sind so berechnet, dafs die Austrittsmündung eines jeden Hohlkörpers etwas kleiner als die Eintrittsmündung des nächsten Hohlkörpers ist. Es wird auf diese Weise in jedem Spalt zwischen den Hohlkörpern durch einfache Mitnahme durch die Flamme eine natürliche Luftansaugung hervorgerufen, wodurch die zur Verbrennung im nächsten Hohlkörper nöthige Luft geschaffen wird. Die Stärke des Brenngasstrahles wird so geregelt, dafs die Verbrennung am Ende der Hohlkörperreihe ganz oder nahezu vollendet ist. Die an dieser Stelle austretenden heifsen Gase durchziehen den Kessel in der durch die Pfeile angegebenen Richtung; sie gehen durch die in den Kästen G angebrachten Scheidewände F mehrere Male hin und her und endigen dann zur Abgabe ihrer gesammten nutzbaren Hitze ihren Lauf dadurch, dafs sie einen Kesselspeisewasser-Vorwärmer passiren, und werden mittelst einer Brause aus demselben herausbefördert, ohne dafs hierfür ein Abzugsschlot nöthig ist. Die Röhren D und E sind im Innern des Kessels mit Ventilen H ausgerüstet, die sich selbstthätig schliefsen, wenn etwa einer der Hohlkörper sehr undicht wird und sich der Druck in diesen Röhren vermindert.
In der beschriebenen Anlage bildet jeder Hohlkörper ein Element des Dampferzeugers, von welchem jedes Element im Bedarfsfalle, beispielsweise bei Beschädigung, getrennt werden kann, ohne dafs dadurch der Betrieb der gesammten Anlage gestört wird. In der dargestellten Anlage sind die Feuerungsstellen aus drei Hohlkörperreihen gebildet; selbstverständlich können im Bedarfsfalle auch mehrere Elemente die Feuerungsstelle bilden.
Man kann auch diese Elemente in solcher Weise gruppiren, dafs die Rohrleitungen vermindert werden; man erhält dann Verdampferelemente, die durch mehrere Hohlkörper gebildet werden.
Fig. 4 zeigt ein Beispiel einer solchen Gruppirung von Elementen. In dieser Figur ist ein Schiffskessel C 2 angegeben, unter welchem vier Verbrennungsstellen angeordnet sind, deren Hohlkörper Ai0 bis A}S zur Wasserspeisung zu Vieren verbunden sind, welche durch das centrale Rohr D1 und die waagrechten Zweigrohre D'2 D3 mit den Stutzen dd1d2dB erfolgt, von denen ein jeder in einen Hohlkörper einmündet. Zur Abführung des gebildeten Dampfes sind die Hohlkörper immer paarweise verbunden, und stehen die Hohlkörper A10 Au durch die Röhren e el mit dem Rohr E1 und die Hohlkörper A12A13 durch die Röhren e2 eB mit dem Rohr E'2 in Verbindung. Die aus den Feuerstellen austretenden heifsen Gase umspülen die Schlangenröhren //', die das Wasser nach oben in den Kessel C2 überleiten. Wie in der Kesselanlage nach Fig. 2 und 3 sind die Rohre D1 E1 E2 mit Ventilen ^H ausgerüstet.
Der Verdampfer, welcher in Verbindung mit einem Dampfkessel zur Anwendung gelangt, kann auch allein und ohne Hinzufügung eines als Wasserbehälter dienenden Dampfkessels zur Verwendung gelangen. In diesem Falle wird der Kessel durch zwei Sammelbehälter ersetzt, von denen der eine das zu verdampfende Wasser der Hohlkörperreihe zuführt, während der andere den gebildeten Dampf aufnimmt. Dann empfiehlt es sich, in den ringförmigen Raum eines jeden Hohlkörpers Scheidewände einzuziehen, wodurch ein schlangenförmiger Kanal gebildet wird, in welchen das zu verdampfende Wasser durch eine Pumpe oder in anderer Weise hineingedrückt wird.
In diesem Falle kann man das Ende des schlangenförmigen Kanals in jedem Hohlkörper mit dem Anfang des Kanals im nächsten Hohlkörper in Verbindung setzen, so dafs man einen ununterbrochenen Schlangenweg von einem Ende der Feuerungsanlage zum anderen erhält. Die Zuleitung von Wasser erfolgt an dem einen Ende, die Abführung von Dampf am anderen Ende.
Die neue Verdampfungsanlage kann zur Verdampfung jeder anderen Flüssigkeit dienen und kann je nach Erfordernifs derart abgeändert werden, dafs Zahl -und Gröfse der Hohlkörper verändert werden, von denen ein jeder eine Feuer- oder Verbrennungsstelle bildet, oder dafs die Zahl der Verbrennungs-

Claims (1)

  1. Stellengruppen oder Reihen verändert wird, oder dafs die Gruppirung der Hohlkörper sowohl in Bezug auf die Wasserspeisung, als auch für die Entnahme von Dampf beliebig gewählt wird, endlich dafs Gröfse und Anordnung des Kessels selbst abgeändert werden, um die aus der oder den Verbrennungsstellen austretenden heifsen Gase in möglichst bester Weise auszunutzen.
    Patenτ-Anspruch:
    Eine Dampfkessel-Anlage, gekennzeichnet durch eine Anzahl unterhalb der Kessel (C) neben und hinter einander liegender, unter Umständen paarweise mit einander verbundener doppelwandiger Hohlkörper (A), in deren durchgehenden Heizkanälen ein durch Injector oder dergleichen eingetriebener Gas- oder Dampfstrom unter Zuführung von Luft zwischen den einzelnen Hohlkörpern verbrennt, in deren ringförmigen Hohlräumen dagegen die durch Rohre (D) aus dem oberen Kessel zugeführte zu verdampfende Flüssigkeit kreist, wobei der aus letzterer sich bildende Dampf durch Röhren (E) nach dem Dampfsammeiraum im oberen Kessel übergeleitet wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT79844D Active DE79844C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE79844C true DE79844C (de)

Family

ID=352453

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT79844D Active DE79844C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE79844C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE79844C (de)
DE86837C (de)
DE158253C (de)
DE134461C (de)
DE53128C (de) Einrichtung an Heizröhrenkesseln zur Verwendung gasförmiger oder flüssiger Brennstoffe
DE78522C (de) Wasserrohrkessel
DE315399C (de)
DE90738C (de)
DE149965C (de)
DE251335C (de)
DE50200C (de) Wasserröhrenkessel
DE86635C (de)
DE297595C (de)
DE58729C (de) Einschaltung von waagerechten Bügel- und Schlangenröhren bei Wasserröhrenkesseln mit stehenden Röhren
DE220994C (de)
DE37750C (de) Warmwasser-Speisevorrichtung für Lokomotiven und andere ähnliche Dampfmaschinen
DE426305C (de) Vorrichtung zur Beheizung von Dampfkesseln oder Heizanlagen
DE208415C (de)
DE126104C (de)
DE259822C (de)
DE152072C (de)
DE182573C (de)
DE157230C (de)
DE703052C (de) Im Zwanglauf betriebener Dampferzeuger
DE82052C (de)