DE79706C - - Google Patents

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DE79706C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B17/00Sulfur; Compounds thereof
    • C01B17/02Preparation of sulfur; Purification
    • C01B17/06Preparation of sulfur; Purification from non-gaseous sulfides or materials containing such sulfides, e.g. ores

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  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES
ΡΑΤΕΝΤΑΜΤΛ&
Nach vorliegender Erfindung soll das durch Patent Nr. 73222 geschützte Verfahren zur Darstellung von Schwefel aus Schwefelkiesen vervollkommnet werden.
Das unvollkommene Rösten des Schwefelkieses an der Luft, welchem dieser Körper bei dem Verfahren nach dem Haupt-Patent zunächst unterworfen wird, soll den Zweck' und die Wirkung haben, den Gehalt an Schwefel in genanntem Schwefelkies, wenn nöthig, zu vermindern. Für gewisse Fälle kann es nun vortheilhaft erscheinen, diese unvollkommene Röstung durch eine Destillation des Schwefelkieses zu ersetzen. Diese Destillation, welche zu dem gleichen gewünschten Ergebnifs führt und durch Verflüchtigung und Condensation die Gewinnung eines Theiles des im Schwefelkies enthaltenen Schwefels gestattet, wird bekanntlich in geschlossenem Gefäfse, und zwar bei einer Temperatur von etwa 700 ° C. vorgenommen, ohne dafs es dabei nöthig erscheint, den Vorgang in einer Atmosphäre inerten Gases auszuführen.
In dem besonderen Falle, wo der behandelte Schwefelkies kupferhaltig ist, wird durch das vom Erfinder vorgeschlagene Verfahren als rohes Product der gegenseitigen Einwirkung der Körper ein Gemisch von Schwefel, schwefelsaurem Eisenoxydul und Kupfersulfat gewonnen, welches Gemisch manchmal in der Landwirtschaft, besonders für die Behandlung gewisser Krankheiten des Weinstockes verwendet werden kann.
Aufser für den vorgenannten besonderen Fall wird, um die Operation bis zum Ende zu führen, d. h. um den Schwefel, das schwefelsaure Eisenoxydul und das Kupfer von einander zu trennen, das vorgenannte rohe Gemisch mit Wasser behandelt, um das schwefelsaure Eisenoxydul und das Kupfersulfat aufzulösen. Das Kupfer wird durch bekannte Mittel aus dieser Lösung abgeschieden, beispielsweise dadurch, dafs man Eisenstäbe in genannte Lösung eintaucht, auf welchen sich das Kupfer in Form von Metall ablagert; ferner krystallisirt durch einfache Concentration und Abkühlung der so behandelten Flüssigkeit das schwefelsaure Eisenoxydul aus. Der in Wasser unlösliche Rückstand, welcher fast den gesammten, im Schwefelkies enthaltenen Schwefel in freiem Zustande in sich schliefst (nachdem der Schwefelkies im Bedarfsfalle entweder einer unvollkommenen Röstung oder der Destillation unterworfen worden ist), wird weiter behandelt, um durch bekannte Mittel (wie Schmelzen, Auswaschen mit Schwefelkohlenstoff u. s. w.) den Schwefel zu gewinnen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Der Ersatz der unvollkommenen Röstung der Schwefelkiese an der Luft bei dem durch Patent Nr. 73222 geschützten Verfahren zur Darstellung von Schwefel aus Schwefelkiesen durch eine in geschlossenem Gefäfse vorgenommene Destillation.
    Die directe Herstellung eines Gemisches von Schwefel, Eisenoxydul- und Kupfersulfat nach dem durch das Haupt-Patent bezw. den vorstehenden Anspruch 1. geschützten Verfahren unter Benutzung von kupferhaltigen Schwefelkiesen, wobei aus dem Kupfersulfat das metallische Kupfer mittels des bekannten Cementationsprocesses gewonnen werden kann.
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