DE796C - Eisenbahngüterwagenverschlufs - Google Patents

Eisenbahngüterwagenverschlufs

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DE796C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B83/00Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
    • E05B83/02Locks for railway freight-cars, freight containers or the like; Locks for the cargo compartments of commercial lorries, trucks or vans

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Patent-Anspruch: Der vorliegende Eisenbahn-Güterwagenverschlufs in seiner durch Zeichnung und Beschreibung erklärten Zusammensetzung.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.

Claims (5)

1877. Klasse 68. G. N. JUSTUS & CO. in HAMBURG. Eisenbahn-Güterwagen-Verschlufs. Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. September 1877 ab. Ein guter Güterwagenverschlufs soll nach den bisherigen Erfahrungen hauptsächlich folgende Eigenschaften haben.
1. Soll das Schlofs mit dem Wagen fest verbunden sein und bei genügend sicherem Verschlufs möglichste Einfachheit nnd Widerstandsfähigkeit besitzen, auch durch Witterungseinflüsse nicht leiden.
2. Soll es auf die Dauer eine leichte Handhabung gewähren.
3. Soll die Construction eine derartige sein, dafs es nicht möglich ist, den Verschlufstheil, wie solches bisher häufig der Fall, ohne Anwendung des Schlüssels direct auszulösen.
4. Durch das blofse Zuschieben der Thür soll der Verschlufs nicht erfolgen, sondern erst durch nachträgliche Anwendung des Schlüssels.
5. Die Construction des Schlosses soll die Anwendung und Anbringung auch an älteren Wagen gestatten.
Diese genannten Bedingungen sind in der vorliegenden Construction erfüllt und'in beiliegender Zeichnung dargestellt.'
In dem gufseisernen Kasten α ist der Riegel b in zwei Knaggen c c verschiebbar gelagert. Derselbe ist mit zwei Zähnen d d versehen, zwischen welche ein Zahn /der Nufs g eingreift (Fig. 1, 2, 6, 7).
Die genannte Nufs g hat nach unten einen Fortsatz, gegen welchen eine Feder h drückt und welche sie in einer oder der anderen Lage festhält (siehe Fig. 1 und 2). Das Innere derselben ist mit zwei Bohrungen versehen, von denen die engere vier Nuthen / zeigt, welche so, tief als die weite Bohrung sind. Das Rohr m dreht sich in diesen Bohrungen. Dasselbe ist bei η dreieckig und mit einer Nuth 0 versehen, deren Zweck aus folgendem leicht zu ersehen ist. In dem beschriebenen Rohr m schiebt sich die eigentliche Zuhaltung (Fig. 10).
Dieselbe besteht aus einer runden Stange p mit einem schlüsselbartförmigen Ansatz p', und schiebt sich im Rohr m leicht, wobei der Ansatz /' sich in den Schlitz 0 schiebt. Es wird sich also, wenn man das Rohr m mittelst eines ADornschlüssels A dreht, zugleich der Ansatz /' mit bewegen. Da nun beide in der Nufs g sitzen, so mufs sich auch bei Drehung des Schlüssels A der Riegel b vor- und zurückschieben.
Die Zuhaltung gegen Nachschlüssel etc. ist nun wie folgt bewirkt. Eine kleine Spiralfeder r, welche sich auf einem Stift ί der Schlofsdeckplatte B führt, drückt die Stange p immer in dem Rohr m nach vorn, so dafs der Ansatz /' sich in der weiten Ausbohrung frei herumdreht, ohne die Nufs g mitzubewegen; wird jedoch ein passender Schlüssel eingeschoben, so drückt ein kleiner Dorn u im Innern desselben die Zuhaltung p soweit zurück, bis der Ansatz /' in eine der Nuthen i der Nufs g greift und diese mit umdreht.
Wie leicht ersichtlich, wird sich der dreieckige Dorn m mit einem entsprechenden Nachschlüssel oder einer Zange wohl umdrehen lassen, der Ansatz p1 jedoch die Nufs g nicht mitbewegen. Aufserdem ist der beschriebene Dorn von aufsen mit einer Hülse w umgeben, die seine Zugänglichkeit sehr erschwert. D ist der Schliefshaken, Fig. 8 und 9, welcher eventuell auch eine andere Form haben kann.
DE796DA 1877-09-22 1877-09-22 Eisenbahngüterwagenverschlufs Expired DE796C (de)

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DE796C true DE796C (de) 1900-01-01

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