DE598525C - Selbsttaetig schliessendes Schloss fuer die Tueren von Eisenbahnwagen, Omnibussen und anderen Fahrzeugen - Google Patents

Selbsttaetig schliessendes Schloss fuer die Tueren von Eisenbahnwagen, Omnibussen und anderen Fahrzeugen

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DE598525C
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buses
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B83/00Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
    • E05B83/36Locks for passenger or like doors
    • E05B83/363Locks for passenger or like doors for railway vehicles

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft selbsttätig schließende Schlösser für die Türen von Eisenbahnwagen, Omnibussen und anderen Fahrzeugen mit einem in mehreren Öffnungsstufen zurückziehbaren Riegel, einem kurbelartig gestalteten, neben dem Drückerdorn angeordneten und mit diesem gekuppelten Innendrücker, der zum Zurückziehen des Riegels von unten nach oben bewegt wird, und mit einem nach der Scharnierseite der Türe gerichteten Außendrücker, der durch Bewegen von oben nach unten das Schloß öffnet. Erfindungsgemäß ist der Innendrücker außerhalb des Schloßkastens mit dem Drückerdorn durch ein Umkehrgetriebe zwangsläufig verbunden, das nebst der Lagerung für den Innendrücker in einem gehäuseartigen Teil des inneren Drückerschildes untergebracht ist.
Es sind Schlösser bekanntgeworden, bei denen ein besonderes, vom Schloß getrenntes Gehäuse die Lagerung des zum öffnen von unten nach oben zu bewegenden Innendrückers und seine Verbindung mit dem Außendrücker aufnimmt, doch betreffen diese bekannten Verschlußvorrichtungen keine selbsttätig schließenden Eingangstürschlösser für Eisenbahnwagen u. dgl. Ferner ist bei diesen bekannten Schlössern der Innendrükker durch ein nachgiebiges Mittel mit dem
Drückerdorn verbunden, so daß dieser durch * den Innendrücker nicht zwangsläufig in die Schließlage verdreht werden kann. Andererseits ist es auch nicht mehr neu, zwei entgegengesetzt bewegte Drücker durch Zahnradgetriebe zu verbinden. Diese Schlösser haben aber weder einen kurbelartig gestalteten, neben dem Drückerdorn angeordneten und mit diesem gekuppelten Innendrücker noch einen nach: der Scharnierseite der Tür gerichteten Außendrücker, sondern es sind zwei getrennte Drückerdorne vorhanden, die beide auf zugehörige Vorreiber arbeiten. Auch ist bei diesen Schlössern der-Innendrücker nicht außerhalb des Schlosses zwangsläufig mit dem Drückerdorn verbunden, und das Umkehrgetriebe sowie die Lagerung für den Innendrücker sind nicht in einem gehäuseartigen Teil des Drückerschildes untergebracht. Die Anordnung gemäß der Erfindung läßt sich nun auch an schon vorhandenen selbsttätig schließenden Schlössern mit mehreren Öffnungsstufen für die Eingangstüren von Eisenbahnwagen u. dgl. ohne Umänderung der inneren Einrichtung und Wirkungsweise anbringen, wodurch diese Schlösser nachträglich weiter vervollkommnet werden. Es bleiben also alle Vorteile, die die neuzeitlichen Türschlösser für Eisenbahnpersonenwagen u. dgl. aufweisen, voll erhalten, und es ■ kommt noch der neue Vorzug hinzu, daß für das unbefugte oder unvorsichtige öffnen der Tür von innen aus eine besondere Sicherung geschaffen wird.
Zur weiteren Vergrößerung der Sicherheit kann sodann an dem gehäuseartigen Teil des inneren Drückerschildes eine seitlich vor-
springende Deckplatte angeordnet sein, unter der der Kurbelarm mit dem Kennzeichen für die Lage des Verschlusses durchschwingt. Eine Kennzeichnung der jeweiligen Lage des Verschlusses ist zwar an sich bekannt, doch ist nach der Erfindung die Deckplatte in der Weise ausgebildet, daß schon beim Schwenken des Innendrückers in die erste Öffnungsstufe des Verschlusses das Kennzeichen der ίο Offenlage warnend erscheint.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung an einem Schloß für Eisenbahnwagen dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Ansicht des Schlosses, während
Fig. 2 einen senkrechten Querschnitt und Fig. 3 einen waagerechten Querschnitt zeigt. Das Schloß 1 mit Außendrücker 2 und das Schließblech 3 mit mehreren hintereinanderliegenden Schließnasen 4, 5 sind in üblicher Weise ausgebildet. Der Innendrücker 6 sitzt dagegen nicht 'unmittelbar auf dem Drückerdorn 7 des Außendrückers 2, sondern auf einem besonderen Drehzapfen 8, und er ist mit einem Zahnrad 9 verbunden, das in ein Zahnrad 10 auf dem Drückerdorn 7 eingreift. Das Zahngetriebe und die Lagerung für den Drücker 6 ist in dem entsprechend'ausgebildeten inneren Drückerschild 11 untergebracht. An diesem befindet sich noch eine seitlich vorspringende Deckplatte 12. In der Schließlage der Tür bzw. des Schlosses befindet sich der Innendrücker 6 in der gezeichneten Tieflagel. Auf dem kurbelartigen Hebelteil ist die Aufschrift »Zu« angebracht, die von einem Ausschnitt 13 der Deckplatte 12 in dieser Lage des Drückers freigegeben wird. Ein seitlicher, von der Platte 12 verdeckter Ansatz 14 des Drückerhebels trägt dagegen die Aufschrift »Offen«. Wird der Innendrücker in die punktiert gezeichnete Stellung II angehoben, in der die halbe Tour des Schloßriegels zurückgeschlossen ist, dann wird die Bezeichnung »Offen« neben der schrägen Kante 15 der +5 Platte 12 sichtbar, und die Bezeichnung. »Zu« wird verdeckt, so daß die den Drücker bewegende Person eindringlich auf den sie gefährdenden Zustand des Verschlusses aufmerksam gemacht wird, daß also nach dem weiteren Anheben des Drückers 6 in die Stellung III die Tür völlig geöffnet würde. Damit wird die Sicherheit des Verschlusses, die ja an sich schon durch die ungewöhnliche Bewegung des Drückers 6 von unten nach oben gewonnen hat, wesentlich weiter erhöht.
Die Übertragung der Bewegung des Innendrückers auf den Drückerdorn kann auch in anderer geeigneter Weise ausgebildet werden, z. B. in Form eines Hebelgestänges u. dgl. Die neue Sicherungsvorrichtung eignet sich gleich gut für Omnibuswagentüren u. dgl., wobei in allen Fällen die übrige Ausgestaltung und Anordnung des Schlosses und des Schließbleches beliebig getroffen werden kann.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Selbsttätig schließendes Schloß für die Türen von Eisenbahnwagen, Omnibussen und anderen Fahrzeugen mit einem in mehreren Öffnungsstufen zurückziehbaren Riegel, einem kurbelartig gestalteten, neben dem Drückerdorn angeordneten und mit diesem gekuppelten Innendrücker, der zum Zurückziehen des Riegels von unten nach oben bewegt wird, und mit einem nach der Scharnierseite der Türe gerichteten Außendrücker, der durch Bewegen von oben nach unten das Schloß öffnet, dadurch gekennzeichnet, daß der Innendrücker (6) außerhalb des Schloßkastens mit dem Drückerdorn (7) durch ein Umkehrgetriebe (9, 10) zwangsläufig verbunden ist, das zusammen mit der Lagerung für den Innendrücker in einem gehäuseartigen Teil des inneren Drückerschildes (11) untergebracht ist.
  2. 2. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Drücker schild (11) eine seitlich vorspringende Deckplatte (12) angeordnet ist, unter der der Kurbelarm des Innendrückers mit dem Kennzeichen für die Lage des Verschlusses schwingt und dieses schon beim Schwenken des Innendrückers (6) in die erste öffnungsstufe warnend erscheinen läßt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930598525D 1930-12-12 1930-12-12 Selbsttaetig schliessendes Schloss fuer die Tueren von Eisenbahnwagen, Omnibussen und anderen Fahrzeugen Expired DE598525C (de)

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