AT137275B - Selbsttätig schließendes Schloß für Eisenbahnwagentüren u. dgl. - Google Patents

Selbsttätig schließendes Schloß für Eisenbahnwagentüren u. dgl.

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AT137275B
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Description


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  Selbsttätig   schliessendes   Schloss für   Eisenbahnwagentiiren   u. dgl. 



   Die Erfindung betrifft ein selbsttätig schliessendes Schloss für Eisenbahnwagentüren, bei denen durch einmaligen Teilhub des Drüekers die Falle teilweise zurückgezogen wird, aber nur ein geringfügiges Öffnen der Tür bis zu der äusseren von zwei hintereinanderliegenden   Schliessnasen   am   Schliessblech   ermöglicht. Bei den bekannten Verschlüssen dieser Art wird die Falle zunächst um einen Teil ihres Weges zurückgezogen und erst dann, nachdem die Tür so weit geöffnet ist, dass der noch aus dem Stulp hervorragende Teil der Falle gegen eine seitlich am Schliessblech angebrachte Nase   anschlägt,   lässt sich diese Nase vollends zurückziehen.

   Ferner betreffen diese bekannten Verschlüsse keine selbsttätig   schliessenden   Schlösser für Eisenbahnwagen mit einer einzigen, beim Öffnen auf halbe Tour festgehaltenen   Sehliessfalle.   



   Nach der Erfindung, die speziell solche Schlösser betrifft, ist nun die Sperreinrichtung in der Weise ausgebildet, dass erst nach einem Anheben des Drückers die Sperrung der Tür ganz aufgehoben wird. Durch diese Anordnung wird mit viel grösserer Sicherheit als bei den bekannten Vorrichtungen verhütet, dass bei spielerischer oder unbeabsichtigter Betätigung des Innendrückers die Tür sich vollständig öffnet. 



   Die Sperrung des Verschlusses wird nach der Erfindung beispielsweise in der Weise bewirkt, dass nach dem ersten Teilhub der Falle bei teilweisem Öffnen der Tür eine Ausnehmung im Schliessblech einen mit einer Sperrklinke zusammenwirkenden Riegel so weit nach aussen vortreten lässt, dass beim Anheben des Drückers bzw. der Schlossnuss eine den Teilhub der Falle in bekannter Weise begrenzende Sperrklinke angehoben und von einer Nase des genannten, dabei   zurückgedrängten   Riegels in gehobener Lage festgehalten wird, so dass nunmehr die Falle beim nachfolgenden vollständigen   Abwärtsdrüeken   des Drückers ganz zurückgezogen werden kann.

   Es kann aber auch nach dem ersten Teilhub der Falle und teilweisem Öffnen der Tür ein den Teilhub der Falle begrenzender Riegel durch einen zweiten Nussflügel in das   Schliessblech   bei weiterem Hub des Drückers vorgedrückt und gleichzeitig die Falle ganz zurückgezogen werden, worauf durch das folgende Anheben der Riegel von dem Nussflügel freigegeben wird und durch Zurüeksehnappen die Sperrung der Tür ganz aufhebt. Schliesslich kann auch der Innendrücker mit einem Fortsatz versehen sein, der nach dem ersten Teilhub der Falle und teilweisem Öffnen der Tür gegen einen Anschlag des   Schliessbleehes   stösst, von dem er durch Anheben des   Drückers   gelöst wird, um die Tür ganz öffnen zu können.

   In allen Fällen wird einer während der Fahrt an der Tür befindlichen Person nach Auslösen der ersten Versehlussstufe handgreiflich vor Augen geführt, dass die Tür offen ist und dass sie durch eine weitere Drückerbewegung sich völlig öffnet. Da aber die Tür in der   Zwischenverschlussstufe   zunächst sicher abgefangen wird, so wird hiedureh normalerweise ein völliges Öffnen der Tür vermieden und   Unglücksfällen   vorgebeugt. Dabei wird das Öffnen der Tür an Haltestellen oder bei   Unglücksfällen   nicht so erschwert, dass daraus   Unzuträglichkeiten   entstehen können. 



   Es ist noch zu erwähnen, dass sich die bekannten   Verschlussvorrichtungen   nicht für die eingeführten modernen Sicherheitsschlösser der Eisenbahnwagen verwenden lassen, während es bei dem neuen Ver-   schluss   möglich ist, die als vorteilhaft bewährten modernen Schlösser ohne Änderung ihres Baues und ihrer Wirkungsweise für die neue zusätzliche Wirkungsweise umzugestalten. 



   Auf der Zeichnung sind mehrere beispielsweise Ausführungsformen des neuen Verschlusses dargestellt. Fig. 1 zeigt das Schloss mit abgenommener   Schlossdecke.   Fig. 2 zeigt das   Schliessblech.   Fig. 3 

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   zeigt einen waagrechten Schnitt nach Linie A-B. Fig. 4 zeigt eine zweite Stellung gemäss Fig. 1 und Fig. 5 zeigt einen waagrechten Schnitt nach Linie C-D. Fig. 6 zeigt eine äussere Ansicht des Schlosses. 



  Fig. 7 zeigt die zweite Ausführungsform in Ansicht mit abgenommener Schlossdecke. Fig. 8 zeigt das Schliessblech und Fig. 9 zeigt eine äussere Ansicht. Fig. 10-12 zeigen waagrechte Schnitte nach den Linien E-F, G-H und I-IE. Fig. 13 und 14 zeigen zwei weitere waagrechte Schnitte. Fig. 15 zeigt die Ansicht einer dritten Ausführungsform. Fig. 16 zeigt einen waagrechten Schnitt hiezu nach Linie L-M. 



  Fig. 17 zeigt das Schliessblech, Fig. 18 zeigt einen waagrechten Schnitt durch die Tür und den Verschluss einer vierten Ausführungsform. Fig. 19 zeigt die Innenansicht eines Teiles der Vorrichtung und Fig. 20 zeigt eine Seitenansicht hiezu. Fig. 21 und 22 zeigen diesen Teil nochmals in verschiedenen Schnitten. 



  Fig. 23 und 24 zeigen das zugehörige Schliessblech in Ansicht und im Querschnitt und Fig. 25 und 26 zeigen Einzelheiten hiezu. 



  Nach Fig. 1-6 wird der Riegel 1 des Schlosses in an sich bekannter Weise durch einen Nussflügel 2 zurückgezogen und in halb zurückgezogener Stellung bei ganz geöffneter Tür von einer Klinke 3 festgestellt, die beim Schliessen der Tür ausgelöst wird und alsdann das Verschliessen des Riegels 1 durch die Feder 4 zulässt. Über dem Riegel 1 ist eine Klinke 5 mit Sperrnasen 6,7 schwenkbar gelagert, die mit einem Sperriegel 8 zusammenwirkt. Am Schliessblech 9 sind in der Ebene des Riegels 1 zwei Fangnasen 10, 11 vorgesehen. Diese liegen in der waagrechten Ebene derart versetzt zueinander, dass zwei verschieden tiefe Einschnitte 12, 13 im Schliessblech 9 entstehen. Der Einschnitt 13 ist nach oben verlängert und nimmt einen kürzeren Teil 14 des Riegels 1 auf, der die Tür gut stützt und den Riegel keiner Knickungsgefahr aussetzt.

   Der Riegel 8 liegt bei verschlossener Tür einer Fläche 15 gegenüber, die ein Herausschieben dieses Riegels durch die Feder 16 nicht zulässt. Wird der Innendrücker 17 zum Öffnen der Tür niederbewegt, dann wird der Riegel 1 nur um seine halbe Tour zurückgezogen und durch die Nase 6 der Klinke 5, die sich beim Bewegen des Nussflügels 2 an einem Vorsprung 19 der Klinke entlang hebt und wieder senkt, festgestellt (Stellung nach Fig. 4). Hiebei wird der Riegel I aus dem tieferen Einschnitt 13 zurückgezogen. Die Türe kann jetzt so weit geöffnet werden, bis der sich im Einschnitt 12 bewegende Riegel 1 an der Fangnase 10 anstösst. Ein weiteres Öffnen der Tür ist also vorerst nicht möglich. In dieser teilweise geöffneten Stellung der Tür liegt nun der Riegel 8 einem Einschnitt 20 des Schliessbleche 9 gegenüber, in den er durch die Feder 16 geschoben wird.

   Seine Sperrnase 21 legt sich dabei über die Sperrnase 7 der Klinke 5 (Fig. 4). Wird nunmehr der Innendrücker 17 in seine Ausgangsstellung zurückgeschwenkt, so wird die dabei erneut angehobene Klinke 5 (Fig. 4) unter Rückbewegung des Riegels 8 mit ihrer Nase 7 von der Nase 21 des Riegels 8 in gehobener Lage festgestellt. Der Drücker 17 kann jetzt völlig niederbewegt werden, so dass der Riegel 1 auch von der Fangnase 10 zurückgezogen und die Tür dann völlig geöffnet wird, wobei der Riegel 2 durch Klinke 3 in halber Tour festgestellt wird. Beim Schliessen der Tür wird der Riegel 8 wieder zurückgedrückt, so dass die Klinke 5 wieder frei gegeben wird, und auch die Klinke 3 ausgelöst. 



  Bei der Ausführungsform nach Fig. 7-14 ist das Schliessblech 22 in ähnlicher Weise wie bei der ersten Ausführungsform ausgebildet. Es besitzt also einen tieferen Einschnitt 23 für den völlig vorgeschossenen Riegel 24, einen weniger tiefen Einschnitt 25 und eine Fangnase 26 am Ende des Einschnittes 25. Diese Nase 26 ist nach unten zu einer Fangnase 27 für einen zweiten Riegel 28 ausgebildet. 



  Letzterer liegt bei verschlossener Tür einer Fläche 29 gegenüber, die nach aussen in einen Einschnitt 30 übergeht. Beim Öffnen der Tür wird der Riegel 24 vom Nussflügel 31 auf halbe Tour zurückgezogen. 



  Dann trifft ein zweiter Nussflügel 32 an den Riegel 28 und verhindert eine weitere Bewegung des Drückers 33 und des Riegels 24. Die Tür kann dann bis zum Antreffen des Riegels 24 an die Fangnase 26 geöffnet werden. Wird der Innendrücker 33 dann weiter nach unten bewegt, so wird der Riegel 28 durch den Nussflügel 32 in den Einschnitt 30 gedrückt und gleichzeitig der Riegel 24 von der Fangnase 26 zurückgezogen. Ein völliges Öffnen der Tür ist aber auch dann noch nicht möglich, da bei geringer Weiterbewegung der Tür der Riegel 28 an die verlängerte Fangnase 27 anstösst und die Tür abermals festhält. 



  Wird jetzt der Innendrücker 33 losgelassen, wodurch er unter Federdruck nach oben geschwenkt wird, dann wird auch der Riegel 28 wieder von der Fangnase 27 zurückgezogen. Der wieder vortretende Riegel 24, dessen vordere Kante inzwischen über die Kante der Fangnase 26 hinausgelangt ist, kann also nicht wieder hinter diese treten, sondern übt sogar durch Vorbeigleiten an der Schrägfläche 34 der Fangnase 26 noch einen Öffnungsdruck auf die Tür aus. 



  Nach der Ausführungsform nach Fig. 15-17 ist der Innendrücker 35 mit einem Ansatz 36 versehen, der beim Zurückziehen des Riegels 37 auf halbe Tour (Stellung II, Fig. 15) vom Einschnitt 38 in einen Querausschnitt 40 des Schliessbleches 39 eintritt. Die Tür kann dann so weit geöffnet werden, bis der sich im Queraussehnitt 40 bewegende Ansatz 36 an einer Nase 41 fängt. Der Riegel 37 gleitet dabei in einem Ausschnitt 42 des Schliessbleche 39. An den Querschnitt 40 mit Fangnase 41 schliesst ein wieder nach unten führender Einschnitt 43 an. Es muss also der Innendrücker von der Stellung II wieder in die Stellung I gebracht werden, um die Tür völlig öffnen zu können.

   An den Einschnitt 43 kann ein weiterer Einschnitt des Schliessbleche anschliessen, der ein Öffnen der Tür nur nach dem Niederbewegen des Drückers in die Stellung III zulassen würde, in der die Falle 37 ganz zurückgezogen ist. 



  Die Einschnitte des Sehliessbleches können auch so geführt werden, dass z. B. der Innendrücker zuerst   

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 blech 9 mit zwei hintereinanderliegenden Fangnasen 10, 11 für den Riegel 1 wie bei den beschriebenen Ausführungsformen ausgebildet. Der auf der Innenseite der Türe befestigte Beschlag 49 (Fig. 20) ist zu einem schmalen Gehäuse 50 ausgestaltet, in dem ein Ring 51 mit einem Arm 52 schwenkbar gelagert ist. Dieser Ring ist miteinander diametral gegenüberliegenden Ausschnitten 53 bzw. 54 versehen, in welche Ansätze 55 bzw. 56 des Innendrückers 17 bzw. am Drückerdorn 57 eingreifen. Letztere (56) haben ein gewisses Spiel in den Ausschnitten 54.

   Der   Aussendrücker   18 sitzt fest auf dem Drückerdorn   57,   während der   Innendrücker   nicht fest mit diesem verbunden ist, sondern mit einem Bolzen 58 (Fig. 22) in einen Einschnitt 59 am Drückerdornende eingreift. Der Arm 52 des Ringes 50 wirkt mit der über ihn im Gehäuse 50 drehbar gelagerten Klinke 5 zusammen, die mit den Sperrnasen 6,7 und der   Auflauffläche   19 versehen ist und von dem Schieber 8 mit Nase 21 beeinflusst wird. Am Türrahmen 60 ist noch ein Einsatzstück 61 mit einer Anschlagnase 62 und einer   Auflauffläche   63 vorgesehen. Eine Feder 16 drückt den Schieber 8 bei verschlossener Tür gegen den Anschlag 62. 



   Wird der   Innendrücker   17 zum Öffnen der Tür niederbewegt, dann wird der Riegel 1 um seine halbe Tour zurückgezogen und durch die Nase 6 der Klinke   5,   die sich beim Bewegen des Armes 52 an dem Vorsprung 19 der Klinke 5 entlang hebt und wieder senkt, festgestellt. Hiebei wird der Riegel 1 aus dem tieferen Einschnitt 13 des   Schliessbleche   9 zurückgezogen. Die Tür kann jetzt so weit geöffnet werden, bis der sich im Einschnitt 12 des   Schliessbleche   9 bewegende Riegel 1 an der Fangnase 10 anstösst. Ein weiteres Öffnen der Tür ist also vorerst nicht möglich. In dieser Stellung der Tür ist nun der Riegel 8 vom Anschlag 62 abgeglitten, so dass ihn die Feder 16 nach aussen schiebt. Seine Sperrnase 21 legt sich dabei über die Sperrnase 7 der Klinke 5.

   Wird nunmehr der Druck auf den Innendrüeker 17 nachgelassen, dann hebt die   Schlossfeder,   die kräftiger als die die Klinke 5 niederdrückende Feder ist, den Innendrücker wieder so weit an, dass der dadurch geschwenkte Mitnehmer 52 die Klinke 5 anhebt, die dann mit ihrer Nase 7 von der Nase 21 des Riegels 8 in gehobener Lage festgestellt wird. Der Drücker 17 kann jetzt völlig niederbewegt werden, so dass der Riegel 1 auch von der Fangnase 10 zurückgezogen und die Tür dann völlig geöffnet wird. Beim Schliessen der Tür wird der Riegel 8 wieder zurückgedrückt, so dass die Klinke 5 wieder frei gegeben wird und beim   nächstfolgenden   Niederdrücken des Innendrückers 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4>
    5. Verschluss für Eisenbahnwagentüren u. dgl. nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Zurückziehen des Schiebers (28) beim Anheben des Türdrückers (33) der dann aus dem Stulp heraustretende Schlossriegel (24) von aussen vor die Fangnase (26) tritt und durch Vorbeigleiten an der Schrägfläche (34) einen Öffnensdruck auf die Tür ausübt.
    6. Verschluss für Eisenbahnwagentüren u. dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Innendrüeker mit einem Ansatz (36) versehen ist, der nach dem Niederbewegen des Drückers und dem dadurch erfolgten Zurückziehen des Riegels (37) auf halbe Tour das Öffnen der Tür bis zu einer Fangnase (41) gestattet, während durch ein nachfolgendes Anheben des Innendrüekers der Ansatz (36), vor die Fangnase (41) tretend, frei wird und dann die Türe ganz geöffnet werden kann.
    7. Verschluss für Eisenbahnwagentüren u. dgl. nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrvorrichtung (5-8) in einem schmalen Gehäuse (50) untergebracht ist, das mit dem Innensehlossbleeh (49) aus einem Stück besteht und in dem ein mit der Sperrvorrichtung zusammenwirkender Mitnehmer (52) schwenkbar angeordnet ist.
    8. Verschluss für Eisenbahnwagentüren u. dgl. nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein den Mitnehmer (52) tragender Ring (51) mit Ausschnitten (53) bzw. (54) versehen ist, in die Ansätze (55) des Innendrückers (17) ohne Spiel und Ansätze (56) des mit dem Innendrücker (18) fest verbundenen Drückerdornes (57) mit einem Leerlauf (64) eingreifen.
    9. Verschluss für Eisenbahnwagentüren u. dgl. nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass EMI4.1
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