DE333969C - Ausschaltbarer Kontrollhakenverschluss mit Signalscheiben fuer Eisenbahngueterwagen u. dgl. - Google Patents

Ausschaltbarer Kontrollhakenverschluss mit Signalscheiben fuer Eisenbahngueterwagen u. dgl.

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DE333969C
DE333969C DE1920333969D DE333969DD DE333969C DE 333969 C DE333969 C DE 333969C DE 1920333969 D DE1920333969 D DE 1920333969D DE 333969D D DE333969D D DE 333969DD DE 333969 C DE333969 C DE 333969C
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hook
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disengageable
control hook
bolt
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JOSEPHINE HOFFMANN GEB MAYER
MAX SCHIEFERDECKER
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JOSEPHINE HOFFMANN GEB MAYER
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B83/00Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
    • E05B83/02Locks for railway freight-cars, freight containers or the like; Locks for the cargo compartments of commercial lorries, trucks or vans

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Der neue ausschaltbare Kontrollhakenverschluß für Eisenbahngüterwagen u. dgl. ist lösbar mit einem Gesperre und mit zwei Anzeigenvorrichtungen verbunden, durch die erkennbar wird, ob das Gesperre eingeschaltet ist oder nicht. Besagt die eine Anzeigevorrichtung, daß das Gesperre ausgeschaltet ist, so läßt sich der Verschlußhaken frei bewegen. Kündet die andere Anzeigevorrichtung an, daß das Gesperre eingeschaltet ist, so läßt sich der Verschlußhaken nur auf besonderen Schlüsselantrieb bewegen.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt eine Ansicht des ausschaltbaren Kontrollhakenver-Schlusses, dessen Einfallhaken die Schließlage einnimmt; Fig. 2 und 3 sind Längsschnitte durch das Gehäuse bei nicht dargestelltem Einfallhaken, und zwar zeigt Fig. 2 den Hakenverschluß in der Offen-, Fig. 3 in der Schließlage; Fig. 4 und 5 sind Einzelheiten in vergrößertem Maßstabe; Fig. 6 zeigt die Rückseite des Kontrollhakenverschlusses mit in der Schließlage befindlichem Einfallhaken; Fig. 7 ist ein Querschnitt durch Fig. 6; Fig. 8 zeigt den Kontrollhakenverschluß bei ausgeschaltetem Riegel.
Der Einfallhaken 1 des Verschlusses ist um den Zapfen 24 des Gehäuses 5 drehbar und legt sich in der Schließstellung mit seiner Nase 2 gegen einen festen Anschlag 39 des Gehäuses.
Die Bewegung des Einfallhakens 1 in anderer Richtung kann dadurch aufgehoben werden, daß in seinen Ausschnitt 3 (Fig. 6) ein mit Schlitzen auf den Stiften 26 geführter, von der Druckfeder 7 beeinflußter Riegel 4 geführt wird.
Auf dem Zapfen 11 des Schlüsselloches 13 sitzt lose eine Scheibe 15 (Fig. 4, 5, 7), in deren Ausschnitt 14 der Bart 32 des Schlüssels 12 greifen kann. Die Scheibe 15 hat ein Messer i6, das bei Schlüsseldrehung und indem es in Pfeilrichtung in die punktiert gezeichnete Lage schwingt, die punktiert gezeichnete Kontrollkarte 17 (Fig. 4) trifft, die unter der Schauöffnung 18 (Fig. 1) des Gehäuses 5 sitzt. Die Scheibe 15 (Fig. 4) hat ferner den Einschnitt 44 für den Federbolzen 19, 20 mit Gleitrolle 48, der beim Drehen der Scheibe 15 in Pfeilrichtung von dem Exzenter 21 gespannt wird. Mit dem Zapfen 11 ist eine über der Scheibe 15 liegende Scheibe 22 fest verbunden (Fig. 4, 5), die dadurch festgehalten wird, daß in ihre Kerbe 5« 45 der Federbolzen 19 und 20 eingreift. Erst wenn der Schlüssel 12 so weit gedreht ist, daß der Bart 32 an die Nase 23 der Scheibe 22 stößt, wobei gleichzeitig die Kontrollkarte 17 zerschnitten wird, kann deren Drehung erfolgen.
Auf dem Schlüsselzapfen 11 sitzt fest der Doppelhebel 10 (Fig. 6, 7), der bei Schlüsseldrehung mit seiner Nase 9 gegen den Um den Stift 46 drehbaren Doppelhebel 8 stößt und dabei den Riegel 4 unter Spannung der Feder 7 zusammendrückt, so daß nun der Haken 1 in die Offenstellung (Fig. 8) umgelegt werden kann. Die Scheibe 22 (Fig. 4, 5, 7) ist dabei so weit gedreht, daß in ihre Rast 23 der Riegel 19 eingreift, der sie dadurch festlegt. Der Schlüssel 12, der zwecks Abziehens zurückzudrehen ist, bringt hierbei die lose sitzende Scheibe 15 mit Messer 16 sowie den Zapfen 11, die Scheibe 22
und den Doppelhebel io in die Ausgangsstellung zurück. Auf dem Zapfen 24 (Fig. 6) sitzt der Hebel 25 (Fig. 6, 7, 8, 2, 3), in dessen Schlitz 26 der Mitnehmerstift 41 des Einfallhakens 1 läuft, so daß der Hebel 25 nur teilweise an der Bewegung des Hakens 1 teilnimmt. Durch die Drehung des Hebels 25 (Fig. 6) wird ein Schlitten 28 (Fig. 2, 3) verstellt, dessen Stift 34 im Schlitze 27 des Gehäuses 5 gleitet. Mit dem Schlitten 28 ist durch Zugstange 29 die Tür 30 (Fig. 2, 3) verbunden, die bei Bewegung des Schlittens 28 das Gehäuse 5 öffnet oder schließt. Mit dem Schlitten 28 ist die Kontrollkarte 17 (Fig. 4) verbunden. In seiner Höchstlage wird der Hebel 25 (Fig. 6, 7) durch eine nicht dargestellte Feder gehalten. Zwecks Schließens des Eisenbahngüterwagens wird der Einfallhaken 1 aus der Stellung Fig. 8 in diejenige nach Fig. 1 gedreht, nachdem zuvor der Schlitten 28 (Fig. 2) mit einer Kontrollkarte 17 (Fig. 4) belegt worden ist und die Scheiben 15 und 22 beim Abziehen des Schlüssels in ihre Anfangsstellung zurückbewegt worden'sind. Durch die Abwärtsbewegung des Einfallhakens 1 wird vermittels Stiftes 41 der Hebel 25 aus der Stellung Fig. 8 in die- ; jenige nach Fig. 6 bewegt, wobei er den Schlitten ; 28 aus der Stellung Fig. 2 in diejenige nach Fig. 3 bringt und die Tür 30 des Gehäuses 5 schließt. Der Riegel 4 (Fig. 6) schnellt durch Federdruck in den Einschnitt 3 des Hakens 1, der dadurch verriegelt wird. Mit dem Riegel 4 ist eine um Stift 38 drehbare Signalscheibe 31 (Fig. 6) verbunden, die durch Schauöffnung 32 teilweise sichtbar wird, und deren beide Hälften durch ihre abweichende Färbung und Aufschrift die Stellung des Riegels 4 angeben. Soll der Einfallhaken entriegelt werden, so ist der Riegel 4 auszuschalten. Hierzu führt man den Schlüssel 12 (Fig. 5) unter Benutzung der im Gehäuse 5 sitzenden Anschläge nur so weit in , das Schlüsselloch 13 ein, daß er den Schlitz 14 mit seinen Absätzen 32 und 32' der losen Scheibe 15 (Fig. 4, 5) nicht erreicht. Durch Drehen des Schlüssels gegen die Pfeilrichtung (Fig. 4) wird die Scheibe 22 und damit gleichzeitig der Zapfen 11 und Hebel 10 gedreht (Fig. 6), bis dessen Spitze 33 den Einschnitt des Doppelnebels 8 erreicht und ein Zurück'weichen des Riegels 4 verhindert (Fig. 8). In dieser Lage go ist Scheibe 22 so weit gedreht, daß der Federbolzen 19, 20 (Fig. 4) in die Rast 36 eingreift und damit ein selbsttätiges Zurückdrehen des Zapfens 11 verhütet.
Das Ausschalten des Riegels 4 kann nur bei der in Fig. 8 gezeichneten Lage des Hakens 1 erfolgen. Nahe der Schauöffnung 32, aber in einer anderen Ebene, befindet sich eine zweite 1 Signalscheibe 35, deren Finger 43 (Fig. 8) von der Spitze 33 des Doppelhebels 10 erfaßt wird, sobald dieser unter Drehung in die Lage Fig. 8 das Zurückweichen des Riegels 4 (Fig. 6) verhindert, die Schließvorrichtung also ausgeschaltet ist. Dabei schwingt die Signalscheibe 35 vor die Schauöffnung, indem sie gleichzeitig die nach Farbe und Aufschrift von ihr abweichende Signalscheibe 31 verdeckt und damit anzeigt, daß der Kontrollverschluß ausgeschaltet ist. Um ihn wieder einzuschalten, dreht man mittels Schlüssels den Zapfen 11 mit Hebel 10 und Scheibe 22 in die Ursprungslage zurück. Dadurch wird Riegel 4 frei und unter den Einfluß der Feder 7 gebracht. Das öffnen des Verschlusses durch Dietriche u. dgl. wird dadurch verhütet, daß von den beiden Gußdaumen 21 und 47 der Scheiben 15 und 22 der Daumen 21 von Scheibe 15 kleiner ist wie Daumen 47 von Scheibe 22 und daß letzterer wegen seiner Größe den Federbolzen 19, 20 seitlich trifft, sobald ein Dietrich gegen den Ansatz 37 der Scheibe 22 arbeitet. Erst wenn unter gleichzeitiger Drehung der Scheibe 15 mittels Stufenschlüssels 12 der. niedrige Daumen 21 über die Rolle 48 des Federbolzens 19, 20 gleitet und· letzterer dabei teilweise zurückrückt, gleitet bei fortgesetzter Drehung der Scheibe 22 deren Daumen 47 über den Federbolzen 19, 20, wonach das Gesperre 4, 11, 15, 22, 10, 46, 8 geschaltet werden kann.

Claims (10)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ausschaltbarer Kontrollhaken Verschluß mit Signalscheiben für Eisenbahngüterwagen u. dgl., gekennzeichnet durch eine derart lösbare Verbindung des Einfallhakens (1) mit dem Gesperre (4, 11, 15, 22, 10, 46, 8) und mit den beiden die Offen- und die Schließstellung anzeigenden Vorrichtungen (4, 36, 31 und 10, 11, 43, 35), daß bei Ausschaltung des Gesperres und einer dementsprechenden ■ Stellung der Signalscheibe (35) der Einfallhaken (1) frei beweglich ist, daß er aber nach Einschaltung des Gesperres und einer dementsprechenden Stellung der Signalscheibe (31) nur mittels Schlüsselsantriebes und unter Verstellung des Federriegels (4) beweglich ist.
  2. 2. Ausschaltbarer Kontrollhakenverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der auf Schlüsselantrieb eingestellte Einfallhaken (1) durch den mit ihm verbundenen Hebel (25) ein die Kontrollkarte (17) tragenden Schlitten (28) und die Tür (30) no des Gehäuses (5) steuert.
  3. 3. Ausschaltbarer Kontrollhaken Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Übergang des auf Schlüsselantrieb eingestellten Einfallhakens (Ί) aus der Schließ- in die Offenstellung durch ein mit dem Gesperre (4, 11, 15, 22) verbundenes Messer (16) die durch Fenster (18) sichtbare Kontrollkarte (17) des Schlittens (28) zerschnitten wird.
  4. 4. Ausschaltbarer Kontrollhaken Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    daß das Gesperre (4, 11, 15, 22) des Einfallhakens (1) durch die Doppelhebel (11, 10 und 46, 8) mittels Schlüssels (12) ausgeschaltet werden kann.
  5. 5. Ausschaltbarer Kontrollhaken Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellung des Gesperres (4, 11, 15, 22) durch eine mit Arm (43) versehene, durch den Doppelhebel (11, 10) gesteuerte Signalscheibe (35) angezeigt wird.
  6. 6. Ausschaltbarer Kontrollhaken Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf dem Schlüssellochzapfen (11) lose sitzende, durch den federnden Gleitrollenbolzen (19, 20) festgehaltene Scheibe (15) auf Schlüsselantrieb vom Schlüsselbarte (32) gedreht und mit ihrem Messer (16) gegen die Kontrollkarte (17) unter deren Zerstörung geführt wird.
  7. 7. Ausschaltbarer Kontrollhakenverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch den auf dem Schlüssellochzapfen (11) befestigten Doppelhebel (10) und dem Doppelhebel (8) der Riegel (4) des Einfallhakens (1) auf Schlüsselantrieb ausgerückt wird.
  8. 8. Ausschaltbarer Kontrollhakenverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gang des Einfallhakengesperres durch den Riegel (4) und den Arm (37) der um Zapfen (36) drehbaren Signalscheibe (31) auf diese übertragen wird.
  9. 9. Ausschaltbarer Kontrollhakenverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der auf dem Schlüssellochzapfen (11) befestigte Doppelhebel (10) auf Schlüsselantrieb die mit Arm (43) versehene Signalscheibe (35) steuert.
  10. 10. Ausschaltbarer Kontrollhaken Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (4) des Gesperres (4, 11, 15, 22, 10, 46, 48) nur durch gemeinsame Drehung der beiden zueinander versetzten, abweichend abgestuften und mit verschiedenen hohen Gußdaumen (21, 47) versehene Scheiben (15, 22) ausgelöst werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1920333969D 1920-06-16 1920-06-16 Ausschaltbarer Kontrollhakenverschluss mit Signalscheiben fuer Eisenbahngueterwagen u. dgl. Expired DE333969C (de)

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