DE79625C - - Google Patents

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DE79625C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B1/00Closing bottles, jars or similar containers by applying stoppers
    • B67B1/04Closing bottles, jars or similar containers by applying stoppers by inserting threadless stoppers, e.g. corks
    • B67B1/045Closing bottles, jars or similar containers by applying stoppers by inserting threadless stoppers, e.g. corks using hand operated devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Opening Bottles Or Cans (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zweck dieser Maschine ist, beim Korken von Flaschen die Eindringungstiefe des Korkes regeln zu können, den Kork vor Zerbröckeln zu schützen und mit einer und derselben Maschine jede Sorte von Flaschen korken zu können.
Der Erfindungsgegenstand ist in beiliegender Zeichnung zur Darstellung gebracht und zeigt: Fig. ι einen Längsschnitt, Fig. 2 eine Ansicht von unten, Fig. 3 eine Ansicht von vorn, Fig. 4 einen Schnitt nach C-D, Fig. 5 die Verbindung des Hebels mit dem Prefsstempel, Fig. 6 den Prefsstempel. ·
Die Maschine, aus einem Sockel c von hartem Holze bestehend, wird mit einer Schraubzwinge α am Rande eines Tisches befestigt. In der Mitte besitzt der Sockel eine konische Durchbohrung, in welche ein bronzener Trichter b eingeprefst ist, welcher nach unten hin ein über den Sockel vorragendes cylindrisches Ansatzstück e erhält, dazu bestimmt, beim Korken in den Hals der Flasche eingeführt zu werden. Um zu verhindern, dafs der Trichter b durch den Prefsstempel herausgedrückt wird, ist derselbe durch eine kleine, durch Holzschrauben befestigte kreisförmige Platte f gehalten, welche sich mit ihrem aufgebogenen Rande um den Rand des Trichters legt. Die Länge und Neigung des Trichters, sowie der Durchmesser des cylindrischen Ansatzes sind vom Durchmesser des Flaschenhalses und vom Durchmesser des Korkes abhängig, so dafs eine einzige Maschine durch Auswechseln des Trichters für jede Sorte Flaschen zu gebrauchen ist. In der Richtung der Längenachse des Trichters b gleitet der Prefsstempel g, welcher in seiner Mitte mit dem Hebel d verbunden ist (Fig 5) und oben in einem Ring, welcher von zwei in einem Bogen zusammenlaufenden Armen i i gebildet, geführt wird.
Ein Hauptvortheil der Erfindung besteht darin, dafs der Prefsstempel (Fig. 6) bis in das zweite Drittel seiner Höhe, nach zwei durch seine Achse gelegten, auf einander senkrecht stehenden Ebenen gespalten ist. Diese Spaltung hat den Zweck, den Kork vor einer mechanischen Beschädigung zu schützen, während er durch den Trichter und in den Flaschenhals durch den Prefsstempel geprefst wird. Bei den bis jetzt gebräuchlichen Korkmaschinen ist der Prefsstempel massiv und wird der Kork von diesem in der Mitte angegriffen, während die an der Peripherie des Korkes liegenden Theile infolge der Reibung an dem Zuführungstrichter nicht sofort dem Stofse und dem Drucke des Prefsstempels folgen können, daher ein Lostrennen der centralen Theile des Korkes von den an der Peripherie liegenden erfolgen und der Kork, da in seiner mechanischen Verbindung gestört, abgebröckelt wird.
Diesem Uebelstand ist bei der vorliegenden Erfindung durch die Spaltung des Prefsstempels abgeholfen, da sich derselbe infolge seiner elastischen Wirkung auf die ganze obere Fläche des Korkes während der Einpressung legen und ein Zurückbleiben einzelner Theile verhüten wird. Der Hebel b, durch einen Handgriff beim Korken bethätigt, dreht sich um die am Sockel in einem Ständer m angebrachte Achse I und wird der Hebel durch den in der Gabe-
lung desselben gelagerten Prefsstempel g geführt (Fig. 5). Um zu vermeiden, dafs der Kork zu tief in den Hals der Flasche eindringt und über den Rand des Flaschenhalses entsprechend vorsteht, ist die Maschine mit einem Flaschenausstofsstück versehen. Dieses Ausstofsstück besteht aus einer Stange n, welche am oberen Ende einen Schraubenkopf 0 besitzt. Die Stange η bewegt sich in einer im Sockel seitwärts des Trichters angebrachten Durchbohrung und wird, wenn der Hebel b nach oben bewegt ist, durch eine sich am Kopfe 0 stützende Spiralfeder über den Sockel gehoben. An seinem unteren Ende besitzt die Stange η eine Platte p, welche tangential an dem cylindrischen Verlängerungsstück e des Trichters vorbeigeht. Ein Stift q, parallel zur Stange η an der Platte ρ befestigt, dient zur besseren Führung der Stange η bei ihrer Bewegung, wozu im Sockel eine entsprechende Ausnehmung für den Stift vorgesorgt ist. Auf dem Prefsstempel g ist eine Querleiste r befestigt, welche in den Armen i i geführt wird. Diese Leiste ist bestimmt, in der Abwärtsbewegung des Stempels g die Stange η nach unten zu stofsen und den Mund der Flasche entsprechend fern zu halten. Die Bewegung der Stange η kann durch den Schraubenkopf ο geregelt werden, um den Kork nach Belieben über den Flaschenrand vorstehen zu lassen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche: :
    ι. Flaschenkorkmaschine, gekennzeichnet durch eine mit einem Führungsstift (q) versehene Stange (n), welche an ihrem unteren Ende eine Platte (p) und am oberen Ende einen Schraubenkopf (0) trägt, an welchen sich eine Spiralfeder stützt, zu dem Zwecke, die Eindringungstiefe des Korkes in den Flaschenhals zu regeln, wobei die Platte (p) von einer in den Armen (i i) geführten Querleiste (r) und dem Hebel (d) bethätigt wird.
  2. 2. Bei der unter 1. beanspruchten Flaschenkorkmaschine ein Prefsstempel, welcher in der Richtung seiner Längsachse gespalten ist, zum Zwecke, den Kork beim Einpressen in die Flasche vor dem Abbröckeln zu schützen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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