DE42033C - Druckhebel - Einrichtung an Handmaschinen zur Herstellung von Knöpfen - Google Patents
Druckhebel - Einrichtung an Handmaschinen zur Herstellung von KnöpfenInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44B—BUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
- A44B1/00—Buttons
- A44B1/08—Constructional characteristics
- A44B1/12—Constructional characteristics covered by fabric
- A44B1/126—Manufacture not otherwise provided for
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 44: Kurzwaaren.
Diese Erfindung · bezieht sich auf eine Maschine zur Herstellung von Stoff- oder ähnlichen
Knöpfen. Wie bekannt, bestehen derartige Knöpfe aus einem vorderen und einem rückwärtigen Theil. Der rückwärtige Theil
besteht aus einem schüsseiförmigen, in der Mitte durchlöcherten Blechstück, in dessen
concave Seite ein Stoffscheibchen und ein Papierscheibchen eingeprefst werden, so dafs
die Mitte des Stoffscheibchens durch das Loch im Blech herausgeprefst wird und, aus demselben
herausragend, als Butze für den fertigen Knopf dient, mittelst welcher derselbe an das
Kleidungsstück angenäht werden kann.
Die Maschine, an welcher der Gegenstand -vorliegender Erfindung angebracht ist, besteht
aus gewissen, nachstehend beschriebenen Verbindungen von Theilen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist:
Fig. ι eine Seitenansicht der Maschine,
Fig. 2 ein Lothschnitt derselben nach der Linie 2-2, Fig. 1,
Fig. 3 derselbe Schnitt eines Theiles der Maschine in yergröfsertem Mafsstabe,
Fig. 4 ein vergröfserter Schnitt ähnlich wie Fig. 3, doch ist die Stellung der Theile hierbei
etwas geändert.
Fig. 5 ist ein Schnitt ähnlich wie Fig. 4, mit etwas geänderter Stellung der Theile.
Fig. 6 zeigt in verkleinertem Mafsstabe einen senkrechten Schnitt eines Theiles der Maschine
von etwas veränderter Ausführung zur Herstellung kleinerer Knöpfe.
In den Zeichnungen bezeichnen gleiche Zahlen -gleiche Theile.
10 bezeichnet eine Grundplatte, die an der
Unterseite ausgehöhlt, sonst aber von beliebiger Gestalt ist.
Auf der Innenfläche der Grundplatte 10 befindet sich ein Matrizenlager 11, das von einer
Aussparung 38 umgeben ist. Die Hülse 12 ist ein kurzer, röhrenförmiger Körper mit einer
Leiste 13 am oberen Rande Und einer kegelförmig abgeschrägten Fläche 14, die von der
Leiste 13 ausgeht. Diese Hülse pafst um das Matrizenlager und bildet die Matrize, welche
mit einem Stempel in der nachfolgend beschriebenen Weise zusammenwirkt.
.. Aus der Grundplatte ragen in geringem Abstande von einander zwei Lappen 15 senkrecht heraus. In diesen Lappen ist der Zapfen 16 gelagert, um welchen der Fufs des Ständers 17 drehbar ist; das obere Ende des Ständers-17 ist gabelförmig und in die Gabel ist ein Zapfen 18 eingesetzt, der lose durch ein Auge des Handhebels 19 hindurchgeht, welcher in der senkrechten Ebene frei gedreht werden kann.
.. Aus der Grundplatte ragen in geringem Abstande von einander zwei Lappen 15 senkrecht heraus. In diesen Lappen ist der Zapfen 16 gelagert, um welchen der Fufs des Ständers 17 drehbar ist; das obere Ende des Ständers-17 ist gabelförmig und in die Gabel ist ein Zapfen 18 eingesetzt, der lose durch ein Auge des Handhebels 19 hindurchgeht, welcher in der senkrechten Ebene frei gedreht werden kann.
Nahe am eingelenkten Ende des Handhebels ig ist ein Längsschlitz 20 angebracht,
durch welchen der Stift 21 hindurchgeht, welcher im gabelförmigen Ende des Kolbens 22
befestigt ist. Der Körper des Kolbens ist cylindrisch und das untere Ende desselben besitzt
in der Mitte eine Aussparung 23, in welche eine Klemmschraube 24 seitlich eintritt, die
durch ein Loch 25 mit eingeschnittenem Muttergewinde in den Kolben eintritt.
Der Stempel 26 hat einen cylindrischen Stiel, der in die Aussparung 23 des Kolbens eingesetzt
und durch die Klemmschraube 24 fest-
gehalten wird. Der Kopf des Stempels 26 ist cylindrisch und besitzt eine eigenthUmlich gestaltete
Höhlung 27 auf dem unteren Ende, wie aus den Schnitten Fig. 2 bis 6 deutlich
ersichtlich. Der Kopf des Stempels besitzt einen Flantsch 28, und aufserdem ist auf
diesen Kopf die Hülse 29 geschoben, welche mit dem oberen Ende gegen den Flantsch
stöfst. Der untere Rand der Hülse 29 ist innen abgeschrägt und die Hülse besitzt einen
Schlitz 30, der über einen *im Stempel befestigten Stift 31 geschoben ist. Der untere,
abgeschrägte Rand der Hülse 29 geht glatt in die untere Fläche des Stempels über, wenn die
Hülse ganz hinaufgeschoben ist, wie aus Fig. 2, 3, 5 und 6 ersichtlich; und wenn die Hülse
sich in der tiefsten Stellung befindet, so ragt sie um ein beträchtliches Stück unter dem
Stempel hervor, wie in Fig. 4 dargestellt.
Der Kolben nebst dem Stempel wird durch
die Führung 32 genau in der Achse der Matrize erhalten. Diese Führung ist an dem Ständer
17 befestigt und besteht aus einem kurzen Arm mit einem offenen Ring, der an demselben
befestigt ist; in diesem Ringe kann der Kolben gleiten, wenn der Handhebel hinauf-
oder herabgedrückt wird. Hierdurch wird die seitliche Bewegung des Kolbens verhindert.
Um den Stempel hinreichend kräftig niederdrücken zu können, wenn die Maschine nicht
festgelagert ist, bringt man einen festen Griff 33 an, welcher an die Grundplatte angegossen ist
und in einer senkrechten Ebene mit dem Handhebel liegt. Wenn der Stempel sich der
Matrize durch Niederdrücken des Handhebels nähert, erfafst der Arbeiter den Griff des Handhebels
und den Griff 33 mit einer Hand und drückt sie gegen einander. Diese Einrichtung
giebt die Kraft, die gewöhnlich nothwendig ist, wenn man die Maschine gebraucht; um
jedoch den Stempel noch kräftiger auf die Matrize niederdrücken zu können, ist ein fester
senkrechter Ständer 34 auf der Grundplatte angeordnet, der am oberen Ende gabelförmig
gestaltet ist. Die beiden Zinken dieser Gabel sind bei 35 mit Ansätzen versehen, unter
welche die unteren Enden des gabelförmigen Hebels 36 greifen, welcher auf dem Handhebel
um den Stift 37 drehbar ist. Es ist klar, dafs, wenn der Handhebel niedergedrückt wird und
die Enden des Hülfshebels 36 die Ansätze 35 erfassen und der Handhebel und der Hülfshebel
zusammengeprefst werden, und dann, wenn der Griff, wie oben beschrieben wurde,
erfafst worden ist, der Hülfshebel näher an den Griff gedrückt wird, der Druck bedeutend
erhöht wird, um den Stempel in die Matrize zu treiben.
Die Wirkungsweise der Maschine ist die folgende: Der Stempel wird von der-Matrize
abgehoben, so dafs das Tuchscheibchen 40 auf die Matrize aufgelegt werden kann. Hierauf
wird das vordere Plättchen des Knopfes, bestehend aus einem Metallscheibchen mit aufgebogenem Rande, dessen Durchmesser geringer
ist als der des Tuchscheibchens, mit dem aufgebogenen Rande nach oben auf letzteres gelegt.
Der Arbeiter schiebt dann mit seinem Finger das Tuchscheibchen und das Metallscheibchen
in die Matrize hinab, bis diese Theile sich in der in Fig. 4 gezeichneten Stellung
befinden. Der Rücken des Knopfes, bestehend aus dem durchlöcherten Metallscheibchen
42, dem Stoff 43 und der Papiereinlage 44, die schon vorher mit einander verbunden
worden sind, wird in die Höhlung 27 des Stempels eingelegt und der Handhebel niedergedrückt, um den Stempel in die Matrize
zu treiben. Sobald der Stempel, in die Matrize eintritt, befindet sich die Hülse etwas vor der
unteren Stempelfläche und dem rückwärtigen Theil des Knopfes, so dafs der aufgebogene
Rand des Tuchscheibchens 40 nach einwärts in die durch punktirte Linien, Fig. 4, angedeutete
Lage gedrückt wird. . Der heruntergehende Kolben drückt den unteren Rand der Hülse
gegen den aufgebogenen Rand des Plättchens 41; dann bleibt die Hülse stehen und der Stempel
gleitet durch die Hülse herab, bis der Flantsch 28 auf dem Stempel die Hülse weiter herabdrückt.
Währenddessen ist der Rand des Stoffscheibchens 40 nach innen unter den Rückentheil
des Knopfes gedrückt worden, welcher sich nunmehr mit demselben in Berührung befindet.
Der Stempel prefst dann den Rückentheil des Knopfes gegen den Vordertheil, und der abgeschrägte
Rand der Hülse drückt den Rand des Plättchens 4t etwas einwärts, so dafs der Stoff 40 zwischen diesem Rande und dem
metallenen Plättchen 42 festgehalten wird. Durch diese Anordnung werden der Vorder-
und der Rückentheil des Knopfes zu einem festen, fertigen Knopf verbunden, der aus der
Matrize entfernt werden kann, indem man die Matrize aus dem Matrizenlager hebt.
Die Fig. 2, 3, 4 und 5 zeigen das Matrizenlager und die Oeffnung der Matrize von gleichem
Durchmesser. Dies weist darauf hin, dafs die gröfste Matrize benutzt wird, um die
gröfsten erforderlichen Knöpfe herzustellen. Will man kleinere Knöpfe herstellen, so braucht
blos die Oeffnung der Matrize verringert zu werden. Es ist deshalb jeder Maschine ein
Satz Matrizen, von verschiedener Weite der Oeffnung beigegeben, um Knöpfe von verschiedener
Gröfse herzustellen.
Wie in Fig. 6 gezeichnet, bedeckt eine Matrize von kleinerer Oeffnung zum Theil das
Matrizenlager.
In Fig. 3 ist eine röhrenförmige Schneidvorrichtung 39 dargestellt, die: bei der gegenwärtigen
Maschine zum Ausschneiden des Tuch- .
Stückchens für die Knöpfe dient. Diese Schneidvorrichtungen werden von verschiedener Gröfse
hergestellt und haben einen zugeschärften unteren Rand; sie passen dicht um den Stempel
und die Hülse, und wenn sie eingesetzt werden, so wird die Matrize herausgenommen und
das Schneidbrett 47 über das Matrizenlager gelegt, wie in Fig. 3 dargestellt. Das Stoffstück
45 wird auf das Schneidbrett gelegt und der Handhebel niedergeprefst. Dabei treibt
der Kolben die Schneidvorrichtung durch das Stoffstück und schneidet daraus ein Scheibchen
für den Vordertheil des Knopfes heraus.
Die gegenwärtige Maschine ist handlich tragbar und braucht nicht eigens befestigt zu werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An Handmaschinen zur Herstellung von Stoffknöpfen die Einrichtung, dafs der die Bewegung des Oberstempels und der zum Zusammenpressen der Knopfscheibe zu einem fertigen Knopfe erforderliche Druck von Hand dadurch hervorgebracht wird, dafs der Oberstempel mittelst eines einarmigen Hebels (19) niedergeprefst wird, indem die Hand, an einem mit der Grundplatte (10) fest verbundenen Griff (33) sich stützend, in. den Stand gesetzt ist, durch einen am Haupthebel (19) angeordneten zweiarmigen Nachdruckhebel (.36) den Knopf durch einen verstärkten Druck fertig zu stellen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE42033C true DE42033C (de) |
Family
ID=317462
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT42033D Expired - Lifetime DE42033C (de) | Druckhebel - Einrichtung an Handmaschinen zur Herstellung von Knöpfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE42033C (de) |
-
0
- DE DENDAT42033D patent/DE42033C/de not_active Expired - Lifetime
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