DE79484C - Schlofs mit einer durch Ferntrieb und eine Ankerhemmung ein- und ausrückbaren Sicherheitssperre - Google Patents

Schlofs mit einer durch Ferntrieb und eine Ankerhemmung ein- und ausrückbaren Sicherheitssperre

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DE79484C
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Application number
DENDAT79484D
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Original Assignee
J. GORIUP, Wien
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B47/00Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means
    • E05B47/06Controlling mechanically-operated bolts by electro-magnetically-operated detents
    • E05B47/0603Controlling mechanically-operated bolts by electro-magnetically-operated detents the detent moving rectilinearly

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
JOSEF GORIUP in WIEN.
Sicherheitssperre.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. Februar 1894 ab.
Vorliegende Erfindung bezweckt, durch Anordnung eines von irgend einem Punkte des zu verschliefsenden Raumes oder von einem aufserhalb desselben gelegenen Punkte zu bethä'tigenden Zwischengliedes in oder am Schlosse das Oeffhen des letzteren durch Unbefugte selbst mit dem zugehörigen Schlüssel zu verhindern.
Dies lä'fst sich nun, sowohl durch Feststellung der Falle oder des Sperrriegels oder beider zugleich erreichen; die Feststellung, der Falle kann wieder durch Bewegungsbegrenzung der Falle selbst oder der Nufs erreicht werden, wobei sodann immer der Fallriegel die Function eines Sperrriegels erfüllt.
Bei dem in Fig. 1 und 2 beiliegender Zeichnung dargestellten Schlosse erfolgt das Feststellen der Falle B durch ein Gewicht C. Das GewichtC wird durch einen Elektromagneten M bewegt. Unter dem Gewicht ist eine unrunde Scheibe R1 angeordnet, welche mit einem Sperrrad R2 auf einer gemeinsamen Welle sitzt. In das Sperrrad R'2 greift ein um ν drehbarer Doppelanker K ein, der vom Anker KA des Elektromagneten M bethätigt wird.
Schliefst man den Stromkreis dieses Magneten M durch Drücken auf einen eingeschalteten Taster, so wird der Anker KB angezogen, der Arm K1 des Doppelankers K kommt aufser und der Arm K2 in Eingriff mit dem Sperrrad R2. Beim folgenden Unterbrechen des Stromes erfolgt der umgekehrte Eingriff durch Einwirkung der Feder F, wodurch sich sodann Sperrrad R2 und Scheibe R1 entsprechend einer Zahnweite des ersteren drehen. War die Stellung die in Fig. 1 gezeichnete, so nimmt R1 nunmehr die punktirt gezeichnete Stellung ein, das Gewicht C fällt in die Wölbung von R1 und giebt die Falle B frei. Um eine Bethä'tigung des Ankers durch das Schlüsselloch auszuschliefsen, ist eine Wand α angeordnet. Von der Thürinnenseite kann durch einen Handgriff die Scheibe -R1 von Hand gedreht und die Sperrung C wieder eingerückt werden.
In gleicher Weise wie die Falle läfst sich auch der Sperrriegel feststellen. Die Sperrriegelbewegung läfst sich aber auch dadurch hindern, dafs man die Zuhaltung Z, Fig. 3, sperrt.
Bei dem in Fig. 3 bis 5 dargestellten Schlosse wird das die Zuhaltung feststellende Zwischenglied durch ein Rad R1 gebildet, welches gleichzeitig die Nufs N der Falle feststellt. Hierzu ist zwischen Nufs N und Zuhaltung Z das Rad R1 auf einer im Schlosse drehbaren Welle W] befestigt; über dem Rade R1 sitzt ein Sperrrad i?2 fest auf dieser Welle W1, in ' welches ein um ν drehbarer Doppelanker K eingreift. Die Nufs N besitzt zwei Arme b2 b3, von denen b2 dem Rade Rl zugewendet ist, während in die Gabelung des zweiten Armes bz der Fallriegel mit seinem winkelförmigen Ende eingreift. Die' Zuhaltung Z ist nach aufwärts verlängert, so dafs ein Arm Z1 gebildet wird.
In Fig. 3 ist die Geschlossenstellung gezeichnet; es kann weder der Fallriegel B noch der Sperrriegel bewegt werden, da -sowohl der Arm b2 der Nufs als auch der Arm Z1 der Zuhaltung an die Zahnung des Rades R1 anstöfst. Bethätigt man nun den Anker K, wie
zu Fig. ι und 2 beschrieben, so dreht sich durch Eingriff desselben in das Sperrrad i?2 das Rad R1 um einen Zahn derart, dafs unter dem Arm b2 der Nufs und über dem Arm Z1 der Zuhaltung eine Zahnlücke von R1 steht, mithin sowohl die Nufs JV als auch die Zuhaltung Z in ihrer Bewegung freigegeben werden. Bei wiederholtem Bewegen des Doppelankers K legt sich wieder je ein Zahn vor die Arme b2 und Z1.
Bei Anwendung der in Fig. 1 und 2 dargestellten Sperrvorrichtung auf den Fall- oder Sperrriegel kann dieselbe auch aufserhalb des Schlosses in der Thürstockfüllung angeordnet sein; die Einrichtung und Function bleibt ungeändert.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Schlofs mit einer durch Ferntrieb ein- und ausrückbaren Sicherheitssperre, gekennzeichnet durch eine Ankerhemmung K1 K^ R 2, deren Schaltrad R'i ein damit verbundenes Rad Rl derart dreht, dafs dieses entweder unmittelbar durch seine Zahnung oder durch bewegliche Zwischenglieder C den Fallen-Sperrriegel, die Nufs oder die Zuhaltung oder gleichzeitig mehrere dieser Theile sperrt bezw. bei weiterer Drehung wieder freigiebt.
  2. 2. Ein unter 1. gekennzeichnetes Schlofs mit Elektromagnet M, der beim Schliefsen oder Unterbrechen des Stromes den Doppelanker K1 K'2 der Ankerhemmung bethätigt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT79484D Schlofs mit einer durch Ferntrieb und eine Ankerhemmung ein- und ausrückbaren Sicherheitssperre Expired - Lifetime DE79484C (de)

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