DE78335C - Vorrichtung zum Oeffnen des Objectiv verschlusses und Entzünden eines Blitzlichtes - Google Patents

Vorrichtung zum Oeffnen des Objectiv verschlusses und Entzünden eines Blitzlichtes

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DE78335C
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tube
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air
igniting
piston
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Application number
DENDAT78335D
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E. hackh, Stuttgart, Schwabstr. 69
Publication of DE78335C publication Critical patent/DE78335C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B15/00Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
    • G03B15/02Illuminating scene
    • G03B15/03Combinations of cameras with lighting apparatus; Flash units
    • G03B15/04Combinations of cameras with non-electronic flash apparatus; Non-electronic flash units
    • G03B15/0452Electrical ignition means connected to the shutter

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 57: Photographs.
Diese Erfindung betrifft eine Vorrichtung, mittelst welcher bei photographischen Aufnahmen bei künstlichem Licht (Magnesiumlicht) das Oeffnen des Momentverschlusses sowie das Entzünden des künstlichen Lichtes bewirkt werden soll.
Die zwei in bestimmten Zeiträumen auf einander folgenden Bewegungen, das Oeffnen des Momentverschlusses und Entzünden des Lichtes, werden durch nur einen Druck auf die Gummibirne .ausgeführt. Würden beide Bewegungen zu gleicher Zeit erfolgen, so könnte der Fall eintreten, dafs das Licht sich früher entzündet, als das Objectiv durch den Momentverschlufs geöffnet ist. Deshalb müssen diese beiden Bewegungen in der richtigen Aufeinanderfolge stattfinden, so dafs erst nach dem Oeffnen des Objectivs das Licht sich entzünden kann. Dies soll mit der vorliegenden Vorrichtung auf eine einfache und sichere Weise ermöglicht werden können.
Fig. ι stellt einen Schnitt der Vorrichtung dar, Fig. 2 einen Grundrifs derselben, während Fig. 3 den Contactschlufs zur Entzündung des Blitzlichtes darstellt.
Der Luftcylinder t ist mit dem Rohr s durch einen Gummischlauch r verbunden. In dem Cylinder t bewegt sich der Bolzen u, welcher durch die aus Rohr c zuströmende Luft die Contacte ν und w zusammenbringt.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus drei neben einander liegenden zusammengelötheten Röhren α b und c. Das Hauptrohr α hat einen gröfseren Durchmesser als die beiden gleich langen Seitenröhren b und c und ist an seinem unteren offenen Ende a1 in dem Holzklotz e der Birne f eingeschraubt, während das obere Ende a? von dem Stift d abgeschlossen ist, welcher durch die Stellschraube g, Fig. 2, in beliebiger Stellung gehalten wird. Im Innern des Rohres α befindet sich die Schraubenfeder h, um dem im Rohr luftdicht sich bewegenden Kolben i die nöthige Spannung zu geben, welche durch Ab- und Aufwärtsbewegen des Gleitstückes d erhöht oder vermindert werden kann.
Die Röhren b und c sind an ihren unteren Enden bl und c1 luftdicht abgeschlossen und haben bei k und / durch Aufbohrung eine Luftverbindung sowie eine solche zwischen Rohr α und c bei m. In Rohr c ist ein Stück Gummirohr ρ fest eingeführt, welches mit der Kugel (Schrotkorn) 0 ein Ventil bildet. Die Kugel 0 sowie der Kolben i haben einen Anschlag durch den Stift n, welcher, über die stets geöffneten Oeffnungen k und I durch Röhren c und α geht, wodurch ein Herausfallen des Kolbens i in die Birne verhindert und die Bewegung der Kugel 0 begrenzt wird.
Die Röhren b und c stehen mit ihren Enden b"1 und c2 über Rohr α hinaus, worauf die Gummischläuche q die Verbindung zur Lichtquelle vermitteln.
Ueber die Röhren α b und c ist zum Schutz derselben, wie Fig. 2 zeigt, eine Hülse s übergeschoben, welche, wie in Fig. 1 angedeutet, mit dem Rohrende <z2 endigt und unten auf dem Holzklotz e der Birne festsitzt. Sobald man nun auf die Birne/ drückt, tritt die Luft gleichzeitig durch k und Z in Rohr b und c. Die in Rohr b eingetretene Luft bewerkstelligt sofort, durch Schlauch q gehend, das Oeffnen
des Momentverschlusses, während die bei / in Rohr c eingetretene Luft die Kugel ο in die Höhe treibt, wodurch an der Gummilagerung ρ ein luftdichter Verschlufs gebildet wird. Zu gleicher Zeit wird aber auch die Feder h zusammengedrückt und der Kolben i derart in die Höhe geschleudert, dafs derselbe über die Oeffnung m zu stehen kommt, wodurch der Eintritt der Luft in Rohr c erst dann geschieht und die Entzündung des Lichtes veranlassen kann, nachdem der Luftdruck in Rohr b seine Wirkung, d. h. sicheres Oeffnen des Momentverschlusses ausgeführt hat. Sobald der Druck auf die Birne f aufhört, wird durch die zusammengedrückte Spirale der Kolben i sofort wieder in seine frühere Lage gedrückt. Die zusammengedrückte Birne f zieht, um sich zu füllen, wieder die ausgestofsene Luft zurück, was durch die Oeffnung k aus dem Rohr b leicht geschehen kann. Aus Rohr c kann durch die Oeffnung m jedoch keine Luft zurück, sobald der Kolben ζ wieder seine frühere Lage eingenommen hat. Hierzu dient das Ventil ο p, indem die Kugel ο bei einem Abwärtsziehen der Luft ihre vorherige Lagerung am Gummip freigiebt, wodurch ein Wiedereinziehen der Luft aus dem Rohr c in die Gummibirne _/ ermöglicht wird. Letzteres Zurückziehen der Luft aus Rohr c ist deshalb sehr wesentlich, weil nur dadurch die Rückwärtsbewegung des Bolzens u, Fig. 3, in seine frühere Lage veranlafst werden kann, wodurch der Contactschlufs freigegeben wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Oeffnen des Objectivverschlusses und Entzünden eines Blitzlichtes, dadurch gekennzeichnet, dafs aufser dem zum Objectivverschlufs führenden Rohre (b) noch zwei Rohre (a und c) mit einer Gummibirne (f) verbunden sind, von denen das zur Zündvorrichtung führende Rohr (c) mit einem zum Zurücktretenlassen der Luft dienenden Ventil (o) versehen ist, während in dem zweiten Rohr (a) ein Kolben (i) angeordnet ist, der beim Zusammendrücken der Birne vorgeschoben wird und die Prefsluft durch eine Verbindungsöffnung (m) in das zur Zündvorrichtung führende Rohr treten läfst, wobei durch Aenderung der Spannung einer auf den Kolben wirkenden Schraubenfeder (h) die Zeit zwischen dem Oeffnen des Verschlusses und der Entzündung des Blitzlichtes geregelt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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