DE78298C - Revolverdrehbank - Google Patents
RevolverdrehbankInfo
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- DE78298C DE78298C DENDAT78298D DE78298DA DE78298C DE 78298 C DE78298 C DE 78298C DE NDAT78298 D DENDAT78298 D DE NDAT78298D DE 78298D A DE78298D A DE 78298DA DE 78298 C DE78298 C DE 78298C
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- 206010044565 Tremor Diseases 0.000 description 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q16/00—Equipment for precise positioning of tool or work into particular locations not otherwise provided for
- B23Q16/02—Indexing equipment
- B23Q16/04—Indexing equipment having intermediate members, e.g. pawls, for locking the relatively movable parts in the indexed position
- B23Q16/06—Rotary indexing
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
ΙΊ
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, eine zu weitgehende Verdrehung der Revolverscheibe
bei Revolverdrehbänken zu verhindern, was in der Weise erreicht wird, dafs vermittelst
einer eigenartigen Steuervorrichtung die den Revolverkopf festhaltende Sperrklinke erst
dann bethätigt wird, wenn der Meifsel bereits auf der Unterlage ruht. Die letztere ist dabei
an dem Lenksupport angebracht , also mit diesem verschiebbar, und es wird hierdurch,
in Verbindung mit der eben erwähnten Steuerungsvorrichtung, ermöglicht, eine weiter
unten zu erläuternde einfache Vorrichtung anzuwenden, welche die vorliegende Revolverdrehbank
auch zum Facondrehen geeignet macht.
Die Steuerungsvorrichtung weist folgende Beschaffenheit auf:
Die Revolverscheibe α ist drehbar an einem Schlitten f befestigt, welcher in seiner Führung
/j durch den Arbeitshebel e hin- und herbewegt werden kann. Die Sperrklinke c ist
mit einem kleineren Schlitten ρ verbunden, der in dem an dem Schlitten / festgeschraubten
Gehäuse / verschiebbar ist. Die Verbindung ist in der Weise hergestellt, dafs die Sperrklinke
c an dem einen Ende des durch den Schlitten ρ geführten Zapfens 0 sitzt, welcher
letztere andererseits durch einen länglichen, in dem Gehäuse / angebrachten Schlitz η hindurch
in den Hohlraum des Gehäuses / ragt. Auf dem innerhalb des Gehäuses Z liegenden
Theil des Zapfens ν ist der durch einen Schlitz s nach oben geführte und über das
Gehäuse vorspringende Mitnehmerhebel r befestigt, an welchem die an den Arbeitshebel e
gehängte Mitnehmerschiene χ angreift. Aufserdem sitzt innerhalb des Gehäuses I auf dem
Zapfen v, und zwar lose drehbar, noch ein abgebogener Hebel q ,· dessen oberes Ende
sich mit einer Abschrägung t gegen einen am Gehäuse I festen Stift ο anlegt und dessen
unteres Ende eine Rolle m trägt. Oberhalb der Rolle m und in einer Ebene mit derselben
ist in das hintere Ende des Gehäuses Z ein verschiebbarer Riegel d eingepafst, der bei
der Bewegung des Schlittens f mitgeschleppt wird. Derselbe ist beiderseits mit zur Hubbegrenzung
dienenden Ansätzen dL d2 versehen,
die in den Endstellungen an einen festen Punkt der Schlittenführung, etwa, wie in der Zeichnung
gedacht, eine Nase k, anschlagen.
Die beschriebene Vorrichtung ist in folgender Weise wirksam:
Gesetzt den Fall, der Revolverkopf nehme die in Fig. 4 der Zeichnung dargestellte, der
Ruhelage entsprechende Stellung ein, bei welcher der Riegel d auf der Rolle m liegt und
infolge dessen eine Drehung des Hebels q nach aufwärts verhindert, so wird beim Beginn
der gegen das Arbeitsstück gerichteten Bewegung zunächst der Schlitten f sammt den mit
ihm verbundenen Theilen vorwärts bewegt. Eine Bewegung der Sperrklinke gegen die
Revolverscheibe α findet hingegen infolge der durch den Riegel „ d und Stift 0 bewirkten
Sperrung des Hebels q und der mit diesem verbundenen Theile vpe nicht statt. Gegen
Ende des Hubes wird jedoch der Riegel d durch die Nase k zurückgehalten, die Rolle m
gleitet daher unter demselben hervor und die Sperrung des Hebels q ist damit aufgehoben.
Gleichzeitig haben die an der Revolverscheibe angebrachten Hubbegrenzungsschrauben i die
an dem Support w befestigte und über denselben hervorragende Meifselauflage erreicht
und verhindern dadurch eine weitere Bewegung des Schlittens f. Bei weiterer Drehung des
Arbeitshebels e bleibt daher das Gehäuse I in Ruhe und es wird nur der Hebel r mitgenommen,
wobei infolge des Aufhebens der Sperrung durch den Riegel d die schiefe Fläche t an dem Stift ο abgleitet und der
Hebel q nach aufwärts gedreht wird. Ferner wird hierbei der Zapfen ν sammt Schieber ρ
und Sperrklinke c gegen den feststehenden Revolverkopf bewegt und eine Drehung des
letzteren hervorgerufen, durch welche der über der Auflage b befindliche Meifsel auf die Auflage
geprefst und dadurch ein Zittern oder Schwanken desselben verhindert wird.
Mit der vorliegenden Revolverdrehbank ist, wie bereits erwähnt, noch eine Vorrichtung
zum Facondrehen in Verbindung gebracht, mittelst welcher unter Anwendung gewöhnlicher
Meifsel Faconstücke von geringerem Durchmesser gedreht werden können.
Diese Vorrichtung besteht aus einer auswechselbaren Faconschiene h, welche mittelst
einer geeigneten Stütze drehbar an dem unteren Supportgestell u befestigt ist.
Beim Gebrauch der Vorrichtung wird zunächst der Support w so weit verschoben,
dafs die Revojverscheibe α vor die Faconschiene
h zu liegen kommt. Da nun, wie eingangs bemerkt, die Meifselauflage mit dem
Support w verbunden ist, so gelangt dieselbe infolge der beregten Verschiebung vor die
Faconschiene h. Die der letzteren zugekehrte Seite der Meifselauflage ist nun so gestaltet,
dafs sie eine Stütze für das dagegengelegte freie Ende der genannten Schiene Ii bildet.
Ist in dieser Weise die Faconschiene in die Gebrauchsstellung gebracht, so wird vermittelst
des Arbeitshebels e der Revolverkopf so angestellt, dafs die davoiiiegende Hubbegrenzungsschraube
sich gegen die Fa9onschiene legt und bei Verschiebung des Supports w in Richtung
der Achse an derselben führt.
Hierdurch ist es ohne nennenswerthe Abänderung bezw. Vervollständigung ermöglicht,
mittelst gebräuchlicher Meifsel auf der vorliegenden Revolverbank auch Faconstücke nach
beliebigen Schablonen zu drehen. Die Faconschienen können im Bedarfsfalle leicht und
rasch ausgewechselt werden.
Claims (2)
1. Eine Reyolverdrehbank, bei welcher der
Meifsel mit Hülfe einer auf die Revolverscheibe (a) wirkenden Sperrklinke (c) in
der Weise gegen die mit dem Lenksupport (w) verschiebbare Meifselauflage
geprefst wird, dafs genannte Sperrklinke mit einem Schieber (p) verbunden ist,
welcher während der Vorwärtsbewegung des den Revolverkopf tragenden Schlittens (f) durch die aus einem Fallhebel (q)
in Verbindung mit einem Riegel (d) bestehende Sperrvorrichtung in Bezug auf
den genannten Schlitten festgestellt, zu Ende der durch Schrauben ft) der Revolverscheibe
begrenzten .Vorwärtsbewegung hingegen ausgelöst wird und.alsdann vermittelst
des Handhebels (e) gegen den Schlitten (f) verschoben werden kann.
2. Eine Revolverdrehbank, nach Anspruch i.,
dadurch gekennzeichnet, dafs; sich zwischen die am. Supporte (n>) befestigte, über demselben
hervorragende Meifselauflage (b) und die Köpfe der an der Revolverscheibe
angebrachten Hubbegrenzungsschrauben ft) beim Gebrauch ; eine auswechselbare Faconschiene
(hj legt, welche an dem unteren
Supportgestell (u) mittelst einer geeigneten Stütze befestigt ist, zum Zwecke, mittelst
der Revolverdrehbank Fagondrehen zu können.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE78298C true DE78298C (de) |
Family
ID=351032
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT78298D Expired - Lifetime DE78298C (de) | Revolverdrehbank |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE78298C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE940796C (de) * | 1952-08-18 | 1956-04-19 | Toenshoff & Co | Kopierdrehbank |
-
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- DE DENDAT78298D patent/DE78298C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE940796C (de) * | 1952-08-18 | 1956-04-19 | Toenshoff & Co | Kopierdrehbank |
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