DE7788C - Neuerungen an Elastik-Nähmaschinen - Google Patents

Neuerungen an Elastik-Nähmaschinen

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H. KOCH & Co., Nähmaschinenfabrikanten in Bielefeld
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B15/00Machines for sewing leather goods
    • D05B15/02Shoe sewing machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

1879.
Klasse 52.
H. KOCH & CO. in BIELEFELD. Neuerungen an Elastik-Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. April 1879 ab.
Die Neuerungen beziehen sich:
1. auf die Stichstellung, und
2. auf den Fadengeber.
Da in den übrigen Theilen die Construction die bekannte ist, so ist nur in Fig. 1 die Vorderansicht des Kopfes nach Wegnahme des Deckels und in den Fig. 2 bis 8 die Details der geeigneten Vorrichtungen dargestellt.
Es ist T der durch einen Daumen gehobene Transporteurhebel, welcher bei seinem Aufgange mit der Nase t den Konus K hebt, dadurch den Keil K1 und die Transporteurstange T1 seitwärts schiebt und so die Transportirung bewirkt. Die Spiralfeder K drückt K und T1 wieder nach unten, während die Feder ή den Anfangszustand von KK1 und T1 wieder herstellt. Bringt man nun eine Stellschraube 5 am Obertheil an, so dafs T dadurch von seiner tiefsten Stellung mehr oder weniger zurückgehalten wird, so wird durch »S1 der Rest des Hubes von T und dadurch auch die Stichlänge bestimmt. Diese ältere Methode der Stichstellung durch Regulirung an der Stellschraube S hat den Nachtheil, dafs der Hebel T und der ihn bewegende Daumen keinen Kraftschlufs haben und daher zu Anfang des Hubes durch das Anschlagen beider und durch die grofse Daumengeschwindigkeit Stöfse in der Maschine entstehen.
Unsere neue Construction vermeidet die letztere dadurch, dafs bei ihr Hebel und Daumen möglichst kraftschlüssig bleiben und erstere daher immer den gleichen Hub macht.
Um aber die Stichlänge zu variiren, wird die Transporteurstange T1 selbst verhindert, die der untersten Hebelstellung entsprechende Lage einzunehmen.1 Fig. ι und 6 bis 8 zeigen dies näher. Unter der Platte P ist ein Stück M befestigt, welches als Mutter die Stellschraube O aufnimmt. Am Ende von O sitzt ein Finger/, welcher hinter die Transporteurstange T1 fafst und diese von der Weiterbewegung zurückhält. Die Lage von / bestimmt die seitliche Bewegung von T1 nach aufsen und somit die Stichlänge, welche hiernach durch die Stellschraube O genau regulirt werden kann.
Eine Spiralfeder O1 verhindert die freiwillige Drehimg von O. Bei dieser neuen Construction sind KKx und T1 zwar nicht mehr kraftschlüssig, da die früher durch tx bedingte Berührung durch den Finger/ unmöglich gemacht wird bis zum Anfang des Transportirens. Doch ist der Anschlag zwischen den drei Theilen erfahrungsmäfsig sanft und unbemerkbar. An M ist noch ein Winkel M1 für die Befestigung eines Lineals angegossen.
Nach vorigem unterscheidet sich unsere neue Stichstellung von der anderen dadurch, dafs bei ihr der Transporteurhebel seine gleiche Bewegung behält und die Transporteurstange abgefangen wird, während bei letzterer der Tränsporteurhebel einen verschiedenen Hub hat, hervorgerufen durch Abfangen mittelst einer Stellschraube.
Der Hebel N wird durch eine Curvenscheibe bewegt und hebt dadurch die Nadelstange N1 und die an ihr befestigten Laschen n, deren Stifte
auf den Arm α des Fadengebers A
wirken. Durch das Auge a, desselben geht der Faden, welcher je nach seiner Stärke eine verschiedene Spannung erhalten mufs. In der Methode zur Erzielung dieser Verschiedenheit liegt der Unterschied zwischen dem alten und unserem neuen Fadengeber. Der erstere ist in Fig. 4 und 5 gezeichnet.
Das Stück A, welches sich um eine im Winkel B befindliche Schraube dreht, hat aufser dem Arme α noch den Arm a± mit einem Stift, an welchem das eine Ende der Spiralfeder bx hängt, während das andere Ende derselben an einem Haken der Stellschraube s befestigt ist. Durch Auf- oder Niederstellen derselben wird die Spannung in B1 nach Wunsch geändert, und diese auf den Faden übertragen durch das gleichbleibende Hebelverhältnifs der Arme a : a.2 . Diese alte Manier charakterisirt sich also dadurch, dafs die verschiedenen Variationen in der Fadenspannung durch die verschiedenen Spannungen in der Spiralfeder erzeugt werden müssen. Da aber in dieser Art nur geringe Differenzen möglich sind, so haben wir in unserer neuen Construction ein anderes Mittel zur Erzeugung der Spannungsdifferenzen eingeführt. Dasselbe besteht darin, die Spannung der Spirale zu behalten und nur ihren
7$%
Angriffspunkt vom Drehpunkte des Stückes A mehr oder weniger zu entfernen.
In Fig. ι ist der Fadengeber in seiner wirklichen Lage gezeichnet, während in. Fig. 2 und 3 nur die Construction dargestellt ist. Der Arm a% ist hier in eine Schraube a., umgeformt, auf welcher eine Stellmutter a3 sich befindet. Diese wird von dem einen Ende der Spiralfeder ^1 umfafst und sitzt das vordere Ende der letzteren auf dem an B befestigten Häkchen ύ.2. Durch Verstellung von a3 auf a.2 kann bequem jede Veränderung in der Fadenspannung bewirkt werden, ohne die Feder ^1 überflüssig anzugreifen.
Unsere neue Fadenspannung unterscheidet sich von der alten dadurch, dafs die Variationen durch veränderte Hebellängen bei ihr erreicht werden, während bei dieser die Spannungen der Spiralfeder sich ändern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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