DE7758C - Quadratischer Ziegelofen, dessen vier Kammern zu je zwei von oben und unten durchzufeuern sind - Google Patents

Quadratischer Ziegelofen, dessen vier Kammern zu je zwei von oben und unten durchzufeuern sind

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DE7758C
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Germany
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J. A. E. HlRCHE, Zimmermeister, in Penzig, Kreis Görlitz
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B13/00Furnaces with both stationary charge and progression of heating, e.g. of ring type or of the type in which a segmental kiln moves over a stationary charge
    • F27B13/02Furnaces with both stationary charge and progression of heating, e.g. of ring type or of the type in which a segmental kiln moves over a stationary charge of multiple-chamber type with permanent partitions; Combinations of furnaces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

1879.
Klasse 80.
J. AUG. ERNST HIRCHE in PENZIG (Kreis Görlitz).
Quadratischer Ziegelofen, dessen vier Kammern zu je zwei von oben und unten durch-
zufeuern sind.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. April 1879 ab.
Der Ziegelofen, welcher den Gegenstand dieser Beschreibung bildet, ist hauptsächlich für die Fabrikation von Dachziegeln bestimmt und soll mit dem neuen System möglichst gleichmäfsiger Brand unter vortheilhaftester Ausnutzung des Brennmaterials angestrebt werden. Der Ofen ist mit Rücksicht auf den praktischen Betrieb einer solchen Anlage mit 4 ganz gleichen Kammern construirt, von welchen je zwei von einer Schürreihe aus in der Weise direct durchfeuert werden, dafs das Feuer die erste Kammer von oben nach unten und hierauf die zweite Kammer von unten nach oben durchströmt.. Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Ofen in Fig. 1 im Grundrifs und in Fig. 2 im Verticalschnitt dargestellt. Der Grundrifs enthält Horizontalschnitte: A durch den Brennraum, B durch die Feuerzüge über dem Brennraum, C durch die Feuerzüge unter dem Brennraum.
Jede der vier Kammern I, II, III, IV enthält eine Schürreihe und einen Eingang. Unter der Abpfiasterung liegt ein gemeinschaftlicher Feuerkanal α mit abgezweigten Seitenkanälen, welcher durch Spalten O1 b2 b3 δΑ mit den Brennräumen I, II, III, IV communicirt; über dem Gewölbe der Kammern liegen Rauchkanäle C1 i2 c3 £4 welche die Feuerluft zum Schornstein führen. Der Feuerkanal α enthält zwischen je zwei Kammern einen Schieber e Ce1 e2 e% eA), welcher durch einen gewölbten Gang / Cf1 f2 /3 /J zugänglich ist; ebenso ist jede Gruppe der Rauchkanäle C1 C2 c% cA mit einem Schieber g Cg1 g» g3 gA) versehen. Durch diese Schieber wird das Feuer gehalten, indem durch dieselben der Zug regulirt und jede Kammer ganz abgeschlossen werden kann. Wird bei der für den vorliegenden Ofen angenommenen Reihenfolge durch die Schürreihe von Kammer I gefeuert, so durchströmt die Feuerluft diese Kammer von oben nach unten, tritt durch die Spalten O1 in den Feuerkanal α und gelangt durch die Spalten b2 in die Kammer II, durchzieht letztere in der Richtung von unten nach oben und geht durch die Rauchkanäle C2 nach dem Schornstein. Ist der Ofen I gut gebrannt, so wird derselbe durch die Schieber ex und g2 abgeschlossen und nach Oeffnung der Schieber e2 und ^3 durch die Schürenreihe der Kammer II gefeuert. Die Feuerluft durchzieht jetzt die Kammer II von oben nach unten und geht durch Kammer ΙΙΓ in der Richtung von unten nach oben. Kammer II war vorher von Kammer I aus in der Richtung von unten nach oben durchfeuert worden, hat also jetzt Feuer von oben und unten erhalten und ist damit fertig gebrannt. Nachdem die Schieber von Kammer Π geschlossen, werden die von Kammer IV geöffnet und es kann die Durchfeuerung der Kammern ΠΙ und IV beginnen. Hierbei erhält Kammer III das zweite Feuer und wird damit fertig gebrannt, während Kammer IV das erste Feuer bekommt. Nach der Durchfeuerung der Kammern IV und I beginnt die Reihenfolge von neuem.
Die vorstehend beschriebene Durchfeuerung durch zwei Oefen ergiebt sehr gleichmäfsigen Brand und erspart an Brennmaterial.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Quadratischer Ziegelofen von vier Kammern mit directer Durchfeuerung je zweier derselben von oben und unten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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